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Tigerforum » Mitgliederbereich & Off-Topic » Gehört eigentlich nicht hierher... » Das biologische Recht auf Fortpflanzung » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
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PetraB.
Alpha-Wolf




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Also,

so sehr sich der Eine oder die Andere über Shir Khan's Meinung auch echauffieren mag ... in den folgenden Punkten KANN ihm nur jeder vernunftbegabte Mensch Recht geben:

  • Wer psychisch oder physisch bestimmte Defizite hat, darf keinen Führerschein machen.

  • Wer keinen Führerschein hat, darf nicht Auto fahren.

  • Wer kein Geld hat, kann sich kein Auto kaufen.

  • Wer nie ein Auto hatte, dem nimmt man nichts. Denn man kann jemandem nur etwas nehmen, was er zuvor hatte.

  • Ein Auto gehört nicht zu der ''Grundausstattung'' eines jeden Menschen.

  • Kein Mensch hat einen verbrieften Anspruch darauf, ein Auto zu besitzen.


Ersetzt man nun das Wort ''Auto'' durch das Wort ''Kind'', so ergibt sich in wundersamer Weise ein nicht minder logischer, sehr leicht nachvollziehbarer Zusammenhang. Warum also nimmt ''Mensch'' die Auto-Sache als selbstverständlich hin, wehrt sich aber mit Händen und Füssen gegen eine 1:1 Umsetzung in Bezug auf das Kinderkriegen?


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18.03.2004, 13:48
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Sesshoumaru
sama




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@Gil: Was es nicht gibt, daß kann man nicht bekommen. Und nur weil ich in der Lage bin die Größeren Zusammenhänge zu sehen und nicht bereit bin nur 10m vorraus zusehen um dann vor dem Abgrund nicht mehr anhalten zu können, bin ich noch lange brutaler Tyrann der den unschuldigen Liebmenschen das Kinder-Poppen nicht gönnt. Wenn ein Glas aber leer ist, dann kann ich mir zwar einbilden ich trinke, aber die Wüste die mich dann tötet würde meine Einbildungen nicht beeindrucken.

@Thaelon: Ja, ich habe neulich wieder den Spruch gehört das Deutschland mehr Kinder braucht *rofl*. Wie war das was ich eben über den Tellerrand gesagt habe?? *rofl* ... Spaß bei Seite ... Person X begeht ein Verbrechen, Person Y von der Polizei will Person X einsperren, aber Person X will das nicht .... was tun???? Und nun ersetz Person durch Staat und Verbrechen durch UN-Beschluss... dann hast Du Deine Antwort. Wenn ich mich nicht irre, dann basiert unser heutiges Rechtssystem auf der Androhung von Freiheitsentzug. Freiheit ist doch aber das höchste Gut des Menschen... somit ist Freiheitsentzug doch ein gewaltätiger Akt gegen den Willen des Betroffenen. Gewalt ist nicht nur das dumpfe einschlagen auf eine Person, sondern kann durchaus sehr subtil sein. Und da unser Rechtssytem auf lange Sicht nicht abgeschafft werden wird, scheint Gewalt doch ein gutes Mittel zu sein eine Gesellschaft einzudämmen. Und ohne so ein Rechtssystem den Mop "Recht" sprechen zu lssen, daß wäre dann "Friede Freude Eierkuchen"?? *loool*

@Nala: Dein Beitrag entbeehrt nun wirklich jeder vernünftiger Grundlage. Nicht nur das Du Dir pausenlos widersprichst, sondern Du sagst auch immer nur wie man das Bevölkerungswachstum nicht eindämmern kann... sag doch mal lieber wie man es kann.

Zitat:
von Nala
Ein Mensch, der Gefühle hat, der ein gewisses Mass an Sozialisation erlebt hat kann soetwas nicht entscheiden.

Soso, der "richtige" Mensch bricht also weinend zusammen, wenn derjenige der neben ihm läuft von einem Dritten angerämpelt wird, oder wie??? Es gibt nunmal harte Entscheidungen die man irgendwann treffen muß, da hilft weder ein Weinkrampf ob der so ungerechten Situation noch die Anrufung aller Ethikkomissionen der Welt.

Zitat:
von Nala:
Doch wie bitteschön will man staatlich bestimmen ab welchem Grad an körperlicher oder geistiger Blindheit ich ein Kind zeugen darf?

Wie bitte schön bestimmt der Staat ab welchem Grad geistiger Bildheit ein Straftäter betraft werden darf?? Und wie hoch diese Strafe ist??? Das ist etwas anderes?? => NEIN

Zitat:
von Nala:
Grundsätzlich kann ich es mir auch noch einfacher machen, ich lass einfach 3/4 der Menschheit vergiften

Du schlägst also einen Holocaust vor?? Dabei möchte ich zu bedenken geben das lediglich von mir das "verhindern" zuviel neuen menschlichen Lebens gefordert wird - nicht das aktive beenden von bestehendem Leben. Für einen Zwangstod ab einer Altersgrenze gibt es zudem auf keine Biologische Grundlage, oder kennst Du eine Tierart die alle Mitglieder dieser Art über einem gewissen Alter töten???



All Eure Argumentationen entbeeren nicht nur einer realen Grundlage und widersprechen sich teilweise sondern ihr fodert gleichzeitig Willkür und keine Willkür. Auch ist Eure Argumentatioskette typisch menschlich. Immer wo die Natur Eurer Meinung zustimmt, dann hat die Natur recht, und wo dies nicht der Fall ist, da wird eben die "hohe Moral" ausgepackt.

Bei diesem Vergehen ist das US-Recht besser, nehem wir doch es. Bei dem nächsten Vergehen ist das Deutsche Recht besser, nehmen wir es doch dann. Und bei dem neuesten Vergehen ist das russische Recht am Besten, dann nehem wir einfach das. Der Mensch legt immer alles so aus wie es ihm in den Kram passt und nicht wie die Realität es betimmt. Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn die Gesellschaft verroht, die Jugend kriminell und der Staat hemmungslos ausgenutzt wird.

Was gefordert wird ist ein Rechtssytem welches keinen festen Rahmen mehr hat, sondern immer nach den eigenen Vorstellung für eine Tat angepasst ist. Dieses System bringt keinerlei Kontinuität und kann somit als Willkür bezeichnet werden. Gleichzeitig die Forderung nach gleichem Recht für alle. Das widerspricht sich auf elementarer Ebene. Werdet Euch klar was ihr wollt.

Man kann nicht alles haben. Entweder jeder darf Kinder haben soviel er will und die Bevölkerungsexplosion wird dem Planeten langsam die Luft abschnürren, oder wir regulieren die Anzahl des Nachwuchses und geben so zukünftigen Generationen die Gelegenheit nicht unsere Versäumnisse ausbaden zu müssen. Das die Menschen sich selbst verpflichten weltweit nur X Kinder pro Jahr zu bekommen halte ich für frommes Wunschdenken. Sollten es mehr Kinder sein, wollen wir sie dann solange schwindlig Reden bis sie machen was gut ist??? Und wenn sies nicht machen, was dann?? Pech gehabt und den Planeten vor die Mauer fahren???

Dann hat uns die Moral und Ethik, unsere Anstand und gleiches Recht für alle, die ganzen Fortschritte und die ungeheure Menge an Wissen ja echt was gebracht: DAS AUSSTERBEN!!!


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

18.03.2004, 13:04
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PetraB.
Alpha-Wolf




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PetraB. ist offline
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Interessant, wie sich diese Diskussion entwickelt hat. Mein Ziel war es primär, einmal klarzustellen, dass es ein biologisches RECHT auf Fortpflanzung nicht gibt. Hier hat nettwork sehr ''naturnah'' meine Meinung untermauert ... naja, bis auf die feschen, sportlichen Jungs mit den Cabrios *zwinker* ... die könnten auch reine Phänotypen ohne weiteren züchterischen Wert sein.

Ich möchte NICHT, dass Du Jo Dich dadurch als wertloses Stück Mist ohne ein Recht auf irgendwas in eine Schublade gesteckt siehst. Das ist nicht so und das weisst Du auch.

Denn sobald ein Kind geboren ist, erübrigt sich jede weitere Diskussion. Ab diesem Zeitpunkt hat jeder alles dran zu setzen, damit das kleine Menschlein aufwachsen, sich entwickeln und zu einem ''funktionierenden'' Mitglied der menschlichen Gesellschaft werden kann. Und ja, dazu gehören dann auch die Steuergroschen, die man uns abzieht und eben denen gibt, die, aus welchen Gründen auch immer, nicht imstande sind, sich selbst und ihrem Nachwuchs eine Existenzgrundlage zu bieten.

Hier ist dann der Punkt erreicht, wo ich differenziere und auch bereit bin, mich von meiner Grundeinstellung ein wenig zu entfernen, weil das geborene Kind so gar nichts dafür kann. Es konnte nicht wählen, also trifft das Kind auch keinerlei Schuld und wir sollten es nicht ''bestrafen'', weil es eben DORT hineingeboren wurde.

Das sollte uns aber dennoch nicht daran hindern, einen oder mehrere Gedanken daran zu verschwenden, dass einfach nicht JEDER Kinder in die Welt setzen sollte. Um hier allen wenns und abers gleich vorzubeugen: Wenn ich nicht geboren worden wäre, dann würde das niemand bedauern oder begrüssen können, denn ich wäre einfach nie da gewesen ... und da gibt es dann wirklich KEIN aber ...

Was nun den Bevölkerungsrückgang beispielsweise in Deutschland angeht, da muss ich Dir lieber Thealon sagen: Um so schlimmer ... denn wenn immer weniger Kinder geboren werden und die Jugendkriminalität immer weiter ansteigt, dann ist so RICHTIG was faul mit der deutschen Fortpflanzung.

Weitere, nicht ganz unwichtige Informationen möchte ich dann auch sogleich nachschieben:

Zitat:
Akademikerinnen - Karriere kontra Kinder

Der Verteilungskampf der Generationen spitzt sich zu. Immer weniger erwerbstätige Menschen müssen für immer mehr Rentner aufkommen. Die Gesellschaft vergreist – nicht zuletzt deshalb, weil viele Frauen kinderlos bleiben. Gerade die Hochgebildeten entscheiden sich zunehmend gegen Nachwuchs.

Vor allem in Westdeutschland findet eine alarmierende Entwicklung statt. Dem Statistischen Bundesamt zufolge hatten 2001 gut 42 Prozent der Akademikerinnen im Alter von 35 bis 40 keine Kinder – zehn Jahre zuvor galt dies nicht einmal für jede dritte.

Im Querschnitt durch sämtliche Bildungsschichten sieht es nicht ganz so dramatisch aus. Nur rund 28 Prozent aller zwischen Flensburg und Füssen lebenden Enddreißigerinnen haben noch keinen Nachwuchs bekommen. Trotzdem: Nirgendwo in der Welt trifft dies auf so viele Frauen zu wie hierzulande. Etwas anders gehen die Uhren dagegen in Ostdeutschland: Hier genießt die Familie – ähnlich wie zu DDR-Zeiten – einen höheren Stellenwert in der Lebensplanung, Akademikerinnen bilden da keine Ausnahme. Insgesamt waren 2001 rund 16 Prozent aller Frauen ohne minderjährige Kinder, von den studierten etwa 17 Prozent – allerdings mit zuletzt deutlich steigender Tendenz. Im Jahr 1995 hatten nur 7 Prozent der Hochschulabsolventinnen von Zinnowitz bis Zwickau keine Söhne oder Töchter zu versorgen.

Dass gerade die gebildeten Frauen keine Familie wollen, ist im Übrigen nicht nur unter dem demographischen Blickwinkel bedenklich: Die durchschnittlichen Schulleistungen der kommenden Generationen wird dies sicher nicht beflügeln. Der Lernerfolg der Kinder hängt hierzulande nämlich stark vom Bildungsstand der Mutter ab, während der Background des Vaters eine untergeordnete Rolle spielt – so eine Erkenntnis der PISA-Studie.

Quelle


Zitat:
Wenn Kinder Eltern werden

Teenager-Schwangerschaften nehmen dramatisch zu. Damit ist nicht etwa Afrika oder Asien gemeint. In Deutschland ist die Zahl der minderjährigen Mütter zwischen 1998 und 2000 um 45 Prozent gestiegen. Rund 7000 Mädchen waren noch keine 18, als sie ein Kind bekommen haben, 161 davon noch nicht einmal 14 Jahre alt, so die alarmierende Meldung im Rahmen des deutschen Gynäkologenkongresses 2002.

Rund 1,25 Millionen Teenager in den Industrieländern werden jedes Jahr schwanger. 500.000 von ihnen treiben ab, 750.000 bringen ihr Baby zur Welt. Das ist das Ergebnis der ersten internationalen Vergleichsstudie über junge Mütter im Alter von 15 bis 19 Jahren, die UNICEF in 28 OECD-Staaten durchgeführt hat. Die meisten Teenager-Mütter gibt es in den USA. Mit 52 Geburten auf 1000 Mädchen ist die Geburtenrate dort mehr als doppelt so hoch wie in den meisten anderen Industrienationen. In Europa führt Großbritannien die Statistik des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen an (durchschnittlich 31 Geburten auf 1000 Mädchen).

Das „Schlusslicht“ der Erhebung bilden Korea, Japan, die Schweiz, die Niederlande und Schweden mit einer Geburtenrate von unter sieben pro 1000 Jugendliche. Deutschland liegt mit rund 13 Entbindungen auf 1000 15- bis 19-Jährige im Mittelfeld. Kein Grund zur Beunruhigung, also? Nicht ganz. Innerhalb von zwei Jahren, von 1998 bis 2000, ist die Zahl der minderjährigen Mütter hierzulande um fast die Hälfte gestiegen, so eine aktuelle Meldung im Rahmen des deutschen Gynäkologenkongresses in Düsseldorf.

Auch wenn nicht alle Teenager, die schwanger werden, aus schwierigen Verhältnissen kommen. Viele der Mädchen, so die UNICEF-Studie, stammen aus armen Familien, aus Familien mit niedrigem Bildungsstand und/oder Problemen. In Deutschland z.B. ergaben Untersuchungen in Mutter-Kind-Einrichtungen, dass die dort lebenden jungen Frauen nicht selten Erfahrungen mit Alkoholismus, Vernachlässigung, Erwerbslosigkeit der Eltern, materieller Not, Misshandlungen und auch sexuellem Missbrauch gemacht hatten. In Großbritannien ist die Wahrscheinlichkeit einer Teenager-Schwangerschaft für Mädchen, deren Eltern ungelernte Arbeiter sind, beispielsweise zehnmal so hoch wie für Mädchen aus der Mittelschicht. Und die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Lebenssituation junger Mütter aus sozial schwachen Schichten verbessert, ist gering. Im Gegenteil: Ihr Armutsrisiko ist, das belegt die Vergleichsstudie von UNICEF, deutlich höher. In Deutschland z.B. gehören 54 Prozent der ehemaligen Teenager-Mütter im Alter von 30 Jahren zu den 20 Prozent der ärmsten Haushalte.

Quelle


Es findet eine Umverteilung statt, die ich persönlich für sehr bedenklich halte, die jedoch die Entwicklung der deutschen Bevölkerungsstruktur ziemlich eindeutig erklärt. Und hier beziehe ich mich nicht nur auf die Akademikerinnen und Teenager.

Auch das britische Beispiel zeigt lediglich den Versuch, einer solchen (schädlichen) Entwicklung entgegenzuwirken. Und so verwerflich kann ich das ehrlich nicht finden.


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18.03.2004, 12:40
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TamedTigress
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  Plan Verhueterli an Drogensuechtige auszugebenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

von MURDO MACLEOD

Minister erwaegen einen Plan, weiblichen Drogensuechtigen ein langfristiges Verhuetungsmittel zu verabreichen.

Das Schottische Ministerium gab bekannt dass es Plaene, welche letztes Jahr entwickelt wurden, untersucht, nach denen Drogenkonsumenten langfristige Verhuetungsmittel wie etwa Spritzen verabreicht werden sollen um sie vor ungewollten Schwangerschaften zu schuetzen.

Dies wurde nach dem dramatischen Vorschlag eines fuehrenden Wissenschaftlers, drogensuechtige Frauen fuer die Empfaengnisverhuetung zu bezahlen, bekannt gegeben.

Aber ein Sprecher des Ministeriums versicherte dass man nicht erwaege Drogensuechtige dafuer zu bezahlen keine Kinder zu haben, und niemand wuerde zur Verhuetung gezwungen werden. Er erklaerte dass der Bericht ueber Versteckte Gefahr welcher letztes Jahr im Juni veroeffentlicht wurde, langfristige Empfaengnisverhuetung fuer Drogensuechtige nur als eine von mehreren Empfehlungen auflistete.

Neil McKeganey, Professor an der Universitaet von Glasgow fuer die Forrschung an Drogen-Missbrauch, sagte das Bezahlen weiblicher Suechtiger dafuer dass sie verhueten wuerde die Anzahl unerwuenschter Schwangerschaften unter Suechtigen sehr drastisch verringern.

Er fruegte hinzu dass dieser Schritt helfen wuerde die Krise bezueglich zehntausender vernachlaessigter Kinder Drogensuechtiger zu bewaeltigen.

McKeganey`s Studie zeigte dass einige Kinder nicht richitg gefuettert oder angezogen werden. Er sagte einige seien aufgewacht und haben festgestellt dass ihre Eltern an einer Ueberdosis gestorben sind.

Sie weist weiterhin darauf hin dass sich ueber 60% der drogensuechtigen Muetter und 85% der drogensuechtigen Vaeter nicht mehr um ihre Kinder kuemmern. Viele dieser Kinder werden statt dessen von Grosseltern oder der oertlichen Fuersorge gross gezogen.

McKeganey sagte: "Wir sind der Sitation nicht gewachsen und muessen Wege finden, die Moeglichkeit dass weibilche Drogensuechtige schwanger werden zu verringern."

Ein Sprecher der katholischen Kirche, Peter Kearney, sagte jedoch: "Wenn Sie drogensuechtige Frauen sterilisieren wollen, warum es dabei belassen? Warum nicht auch Alkoholikerinnen sterilisieren? Es gibt sicher viele Frauen mit chronischen Alkoholproblemen."

Quelle: http://scotlandonsunday.scotsman.com/health.cfm?id=293362004 (leider keine deutsche Info gefunden, daher uebersetzt von TamedTigress)

17.03.2004, 21:37
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Thealon
Tripel-As




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Da die wer und wie Fragen bereits gestellt sind, möchte ich nur eines zu bedenken geben: Die Bevölkerungsdichte in Deutschland wird für die nächsten 50 Jahre als Rückgängig geschätzt (Statistisches Bundesamt), die Ursache der Überbevölkerung liegt also offensichtlich woanders. Und so bitter es auch klingen mag, sie ist größtenteils in der 3. Welt zu suchen, sei es nun ob der mangelnden Verhütungsmöglichkeiten, mangels Aufklärung oder sonst etwas. Eine Reglung der Geburtenkontrolle macht aber nur dann Sinn, wenn sie für alle gilt, nicht wahr? Und wenn sich Regierung und Volk nicht überzeugen lassen, was dann? Kommt dann der Krieg?

Zweifelsohne, die Gesamtweltbevölkerung steigt, aber sie mit Druck unten zu halten, führt zu nichts. Mit Gegendruck bekämpft man nur das Symptom, nicht die Ursache. Die Ursache indes lässt sich aber durch Aufklärung wesentlich besser bekämpfen. Ich habe es Dir schon so oft privat gesagt, Shir Khan, ein System, dass auf Druck basiert, hat einfach keine Zukunft. Das hat die Vergangenheit in hundertfacher Ausfertigung gezeigt.

Thealon


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Grüße an die Zukunft.

17.03.2004, 20:23
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PattWór
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Was hier diskutiert wird, ist ein ethisch-moralisches Brandeisen.
Eins ist hier völlig klar und sollte auch unumstritten sein. In der Natur gibt es kein ausgezeichnetes Recht auf auf Fortpflanzung. Dieses "Recht" müssen sich die Individuen der Spezies erst erkämpfen. Weche Eigenschaften zu dieser Berechtigung führen, entscheiden die jeweiligen Regelfaktoren des Ökosystems. Hierdurch werden dann auch die Eigenschaften festgelegt, die die Grundlage für die Ausbildung spezieller Charakteristika der jeweiligen Art und für die Ausbildung artspezifischer Erkennungsmerkmale sind. Dieses "natürliche" System, welches uns als Evolutionstheorie oder Darvinismus bekannt ist, ist altbewährt und funktioniert seit Bestehen irdischen Lebens.

Was aber unterscheidet uns von dem Tier? Was ist bei uns anders? Ist es die Fähigkeit zur Abstraktion? Denn wie schon in diesem Thread angemerkt worden ist, ist die Eigenschaft, verletzte und kranke Individuen der selben Spezies mit durchzuziehen ein Charakteristikum von Rudeltieren und macht sie als Gemeinschaft sehr erfolgreich. In der menschlichen Lebensgemeinschaft ist dieses Charakteristikum auf einer abstrakteren Ebene realisiert, denn wir sehen und kennen diejenigen, die wir helfen, nicht.
Aber sicherlich ist die Fähigkeit zu abstrahieren kein zuverlässiges Unterscheidungsmerkmal zwischen Mensch und Tier, denn auch Tiere haben diese Fähigkeit, zugegebenermaßen in einem viel geringerem Ausmaß, entwickelt.
Wir, die Menschen, unterscheiden uns von den Tieren durch unsere Fähigkeit, die Umweltbedingungen unseren Bedürfnissen anzupassen, während Tiere sich bestehenden Umweltbedingungen unterordnen müssen, obgleich auch sie einen Einfluß auf jene Faktoren haben. Viele sagen daher, der Mensch habe sich aus dem Evolutionsprozeß verabschiedet. Dem kann ich aber nicht zustimmen. Der Prozeß der Evolution ist nur ein wenig komplexer als viele von uns ihn verstehen. Die meisten von uns wissen, daß die Evolution ein komplexer, dynamischer Prozeß ist, der von bestimmten Regelfaktoren bestimmt wird. Allerdings werden diese Regelfaktoren als statische Elemente außerhalb des dynamischen Systems angesehen. Jedoch muß man bei näherem Hinsehen zu der Einsicht kommen, daß die Regelfaktoren mit dem Regelsystem wechselwirken und somit das dynamische Regelsystem (hier die Biosphäre) die Regelfaktoren bestimmt. Dem Mathematiker wird diese Eigenschaft als Rekursion bekannt sein. Damit sind auch die Regelfaktoren als ein dynamisches Element in dieses System integriert.
Der Mensch unterliegt also nachwievor den Gesetzen der Evolution, denn er ist ein Teil der Biosphäre und seine kognitiven Leistungen und gar technischen Errungenschaften nur ein Charakteristikum seiner Spezies.

Was aber hat diese kleine Exkursion mit dem eigentlichen Thema zu tun? Einfach alles. Denn wie wir die Fortpflanzungssfrage behandeln werden, wird bestimmen, wie sich unsere Art weiterentwickeln wird.

Eins ist klar, wer über viel Geld verfügt, der ist in unserer Gesellschaft hoch angesehen. Die Größe des Kontos hat bei uns die Stelle hervorragender physischer Eigenschaften eingenommen. Und das beantwortet auch die Frage, wer in einer zukünftigen Gesellschaftsform, wie Shir Khan sie beschrieben hat, das Recht auf Fortpflanzung erwirbt. Ob der Menschentyp, der sich dann herauskristallisieren wird, die Umwelt wirklich erhalten kann, ist weiterhin sehr fraglich. Fraglich ist auch, ob wir in so einer Gesellschaft wirklich leben wollten. Diese Frage ist allerdings sehr hypothetisch.

Eins ist klar, es muß eine globale Regelung gegen die Bevölkerungsexplosion gefunden werden, denn sonst wird die Überbevölkerung der Niedergang unserer Zivilisation sein.


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


17.03.2004, 20:19
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Gil
Eroberer




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Zitat:
Zitat:
Original von Shir Khan
Das ökologisch gesunde überleben des Planeten ist gar nicht so teuer wie es scheint. Es kostet ein paar gar nicht existente Leben, ein paar Wunschvorstellungen und die ach so hohen Moralvorstellungen unserer Moralisten. Das ist sehr günstig im Vergleich zu einem ökoligischem Kollaps alldessen was der Mensch gutes und positives Geschaffen hat. Die Pervertierung dieses Gedanken ist geradezu grotesk in seiner Begründung.


Lieber Shir Khan!
Dann möchte ich dir von Herzen gratulieren, dass deine Eltern diese hohe Lizenz zur "biologischen Fortpflanzung" hatten....
dich nicht zu einem Moralisten werden liessen, sondern zu einem positiv "Schaffenden", ohne jegliche Wunschvorstellung...

17.03.2004, 19:41
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Nala
Löwin




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Panther, genau das ist es was ich meine.... wo mache ich den Cut?
Wer darf, wer nicht?
Ein Mensch, der Gefühle hat, der ein gewisses Mass an Sozialisation erlebt hat kann soetwas nicht entscheiden.

Rational betrachtet, ist es natürlich nur zu beführworten, dem Wachstum der Menschheit einhalt zu gebieten.
Doch wie bitteschön will man staatlich bestimmen ab welchem Grad an körperlicher oder geistiger Blindheit ich ein Kind zeugen darf?
Das geht einfach nicht.

Grundsätzlich kann ich es mir auch noch einfacher machen, ich lass einfach 3/4 der Menschheit vergiften......
oder ich stelle die Heilung Kranker ein... oder wirtschaftlich noch effektiver : Zwangstod ab 55....
okok betrachtet dieses Gedankenspiel bitte nicht als ernst...


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Dieser Beitrag wurde von Nala am 17.03.2004, 19:36 Uhr editiert.

17.03.2004, 19:28
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Panther Jo
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ohlala nettwork, dan ich also nur bin dise kanonenfutter.

bon. einfach ist, orden ein menschen in ein kastchen oui? ich nicht bin elite, also ich nicht recht zu nichts hab ich? nicht fuer leben, nicht fuer haben ein partner und ein famille.

oui, es geh um diskutir hir, mais .. es geh um menschen auch wi mir hir. nicht nur um allgemeinen oder teorie. tatsache es ist, ich nicht gehoer zu elite. alors .. folge .. c'est bon. ich versteh.


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salut de jo

17.03.2004, 18:31
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nettwork
Panthera leo




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Ich stimme klar zu: Es gibt kein Recht auf Fortpflanzung.

Jeder, der biologisch und sozial dazu in der Lage ist zeugt Kinder. Mit "sozial" meine ich, dass man auch einen Partner dazu braucht. Alles was darüber hinaus geht (künstliche Befruchtung usw.) ist meiner Meinung nach nicht notwendig.

Das gibt eine beträchtliche Zahl an Nachwuchs, bei denen nicht alle Eltern immer in der Lage sind sich ausreichend um ihre Kinder zu kümmern. In der Natur würde dieser Nachwuchs wenig Chancen haben, bzw. nur von einer kleinen Gruppe verwandter Individuen unterstützt werden.
Der Mensch hat eine Gesellschaftsform gefunden, in der selbst unbekannte Individuen über ein Umverteilungssystem unterstützt werden. Irgendwo in unserem Hirn scheint es verankert zu sein, dass wir leidende Individuen unserer Art (Kinder noch mehr, als Erwachsene) unterstützen müssen.
Bei unserer Bevölkerungsentwicklung laufen wir dabei aber scheinbar in eine Sackgasse.

In vielen Population (von Raubvögeln über Katzen bis zu dem klassischen Bienenvolk) gibt es nur einen geringen Anteil an Tieren, die sich fortpflanzen. Diese werden als 'Elite' bezeichnet. Alle anderen Individuen dienen nur als Kanonenfutter und hatten bereits bei ihrer Geburt die schlechteren Karten. In gefährlicherer Umgebung schlechter ernährt haben sie wenig Chancen auf Paarungserfolg. (Die Elite: Das sind die feschen, sportlichen Jungs mit den Cabrios)

Die Fortpflanzung von Konkurrenten nachträglich zu unterbinden hat in der Natur beim Löwen ein Beispiel gefunden: Männliche Löwen töten bekanntermaßen fremde Jungtiere, um sich mit den Weibchen schneller wieder paaren zu können.

Wie gesagt: Wir sehen es alle als höchst unmenschlich, Artgenossen leiden zu sehen, oder aktiv zu töten. Was bleibt uns also? Wir können drauf warten, dass unsere Species sich wie eine Bakterienkultur explosionsartig vermehrt und dann umkommt, wenn die Ressourcen aufgebraucht sind. Oder wir warten, bis diejenigen die Oberhand gewinnen, denen es nichts ausmacht Artgenossen verrecken zu lassen, oder die schwache Individuen aktiv verfolgen und töten.
Mit einer hohen Populationsdichte steigt bei vielen Tieren die Aggression. Vielleicht zeigt uns ein Blick in die Verbrechensstatistik schon heute, wo wir uns hinbewegen.


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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17.03.2004, 18:18
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