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Marozi
Panthera leo maculatus




Dabei seit: Januar 2003
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  Metscheney - der MarkierteAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Vorab zum Verständnis: "Tschutschunaa" bezeichnet höhlenbewohnende Hominiden aus dem östlichen Sibieren. Schwer gebauter Körper, üblicherweise zwischen 1,90 und 2,10 Meter groß (wobei aber auch von kleineren Exemplaren berichtet wird). Langes Haupthaar und Bart, großes schwarzes Gesicht mit vorstehenden Augenbrauenknochen(?), schmaler Nase und Augen. Weite Schultern und lange Arme. Solitär oder in kleinen Gruppen unterwegs. Bewegt sich sehr schnell, sowohl an Land als auch im Wasser. Verfügt über keine Sprache, nur Lautäußerungen bzw. "wispern". Bevorzugte Beutetiere sind Rentiere oder Bergziegen, stiehlt jedoch auch Fisch von Menschen oder ernährt sich von Wildfrüchten. Der Chuchunaa (wie es im englischen Original heißt) legt sich gelegentlich auch mit Hirten an, trägt offenbar Kleidung aus Hirschfell und fertigt primitivere Waffen an (Speere, Messer usw.).

Viele Leute während des russischen Zivilkrieges (1918 bis 1921) berichteten von getöteten Menschen in unbekannten Gebieten. 1920 sahen Tatyana Zakharova und andere einen Chuchunaa beim Beeren sammeln. Zu Zeiten des Zaren und während des 2. Weltkrieges wird von vielen gezielten Tötungen der Chuchunaas erzählt.

Eigentlicher Text:

Beim Lesen von "Auf den Spuren des Schneemenschen" bin ich auf ein interessantes Individuum gestoßen das aus Sibierien stammt – Metscheney („der Markierte“).

Dmitri Bajanow, der „Vater der Hominologie“, berichtet in seinem Buch „Auf den Spuren des russischen Schneemenschen“ über diesen Tschutschunaa. 1985 begegnete die langjährige russische Hominologin Maja Bykowa, die ehemalige Assistentin des berühmten Hominoidenforschers Professors Porschnew war, einem jungen Mann namens Wolodja. Dieser fasste Vertrauen zu ihr und berichtete davon, dass die alte, in einem Kiefernwald gelegene Jagdhütte die sein Großvater gebaut hatte und die außerhalb seiner Siedlung seit mindestens vierzig Jahren Besuch von einem sonderbaren Waldbewohner bekam. Dieser war groß und vollständig rotbraun behaart, mit der Ausnahme des weissen linken Unterarms. Deshalb erhielt er auch von ihnen den Namen Metscheney. Die Begegnungen liefen immer gleich ab. Metscheney klopfte an das Fenster der Hütte und die anwesenden Familienmitglieder machten sich verängstigt so klein wie möglich in der Hütte. Niemals setzte einer von ihnen einen Fuß vor die Tür. Metscheney wanderte dann einige Zeit noch in der Umgebung herum und blickte dabei vor sich hin murmelnd und suchend auf den Boden, ehe er verschwand.
Erst im Sommer 1987 fand Maja die nötige Zeit, diesen Berichten nachzugehen. Sie nahm einen Beutel Gips mit um Fußabdrücke zu sichern, jedoch keine Kamera (wie Bajanow uns verrät, kann sie leider mit keiner umgehen). Im August brachen sie, Wolodja,dessen Frau Nadja und der drei Monate alter Hund Box zur Jagdhütte auf. Dort angekommen, begaben sie sich nach dem beschwerlichen Weg durch sumpfiges Gelände schnell ins Bett – jedoch nicht ohne vorher noch einige Holzscheite unters Fenster zu legen und diese zur Sicherheit mit einer Sperrholzplatte abzudecken. So konnte Metscheney sie nicht in der Nacht überraschen. Im Morgengrauen hörten sie wie jemand gegen die Sperrholzplatte trat und zweimal an das Fenster klopfte. Maja Bykowa sprang auf und rannte vor die Tür. Fünf Meter entfernt stand gegen eine Kiefer gelehnt eine zwei Meter große Kreatur mit weißem Unterarm. Seine hell leuchtenden, roten Augen waren deutlich erkennbar als sein Blick von Maja über das verängstigte Ehepaar schweifte. Die Hominologin erkannte, dass er eindeutig menschenähnlich war, kein Bär oder Affe auf zwei Beinen stehend. Er trug sechs bis sieben Zentimeter langes, rotbraunes Fell. Sein Kopf war nach hinten oval geformt, die Haupthaare nicht länger als drei Zentimeter. Sein Gesicht war vollständig behaart, nur die mandelförmigen Augen konnte Maja unter vorstehenden Brauenbögen erkennen. Sein Kopf saß direkt auf den Schultern, die sehr breit und muskulös waren (ein Bild ähnlich wie bei menschlichen Bodybuildern). Sein Brustkorb war fassförmig, die kräftigen Arme besaßen Hände wie Schaufeln mit rötlichen Handtellern.
Plötzlich schoss der junge Hund hervor und schmiegte sich unter lautem Geheul an Wolodjas Beine, woraufhin Metscheney verschwand. Maja untersuchte die Gegend, fand jedoch leider keine Haare oder sonstige Spuren.
Im Oktober kehrte Maja zurück zur Jagdhütte, die unheimliche Kreatur ließ sich jedoch nicht blicken. Eines Morgens jedoch fehlte der inzwischen fünf Monate alte Hund Box. Mehrere hundert Meter von der Hütte entfernt fanden sie ihn. Die rechte Schädelhälfte war zertrümmert, die Kiefer fest zusammengepresst, die Zunge von den eigenen Zähnen durchlöchert. Vom Schwanz bis zum Schlüsselbein war der Körper entzweigerissen. Metscheney (davon gingen die drei aus) musste ihn an den Hinterbeinen gepackt und gegen einen Baum geschleudert haben. Dann stellte er sich vermutlich auf ein Hinterbein und zog an dem anderen, so dass der Körper in zwei Hälften geteilt wurde.

Im August 1988 reiste Maja Bykowa erneut zur Jagdhütte. Diesmal begleiteten sie Wolodja und sein Großvater, da Nadja sich nicht wohl fühlte. In einem Versteck in Sichtweite der Hütte lagen sie auf der Lauer, hatten auf Pfählen gegrilltes Fleisch als Köder ausgelegt. Vier Tage lang harrten sie so aus – ohne Erfolg. Sie wechselten ihr Lager und verbrachten die Nächte dann 800 Meter entfernt an einer Stelle wo der Wald in Sumpf überging. In der zweiten Nacht bemerkten sie eine dunkle, zusammengekauerte Gestalt in ca. 70 Meter Entfernung. Deutlich war während des Wetterleuchtens der weiße Unterarm von Metscheney zu erkennen. Er bewegte sich in Sprüngen vorwärts und fiel gelegentlich zu Boden. Dann führte er die Hand zum Mund, als ob er etwas essen würde. Die Beobachter vermuteten, er fange Mäuse oder Eidechsen o. ä. Dieser Beschäftigung ging er mehr als einer Stunde lang nach ehe er genauso plötzlich wie er auftauchte wieder verschwand.

Weder Maja noch der von ihr informierte Dmitri Bajanow sahen Metscheney wieder. Nadjas Frau starb wohl an Nierenversagen, der Großvater an seinem Alter. Es verwundert wohl keinen, dass Wolodja durchaus an einen Zusammenhang mit Metscheney glaubt. Weitere Briefe von Dmitiri beantwortete er nicht mehr. Was aus Metscheney und Wolodja wurde, weiß wenn überhaupt nur Maja Bykowa.

Coleman und Huyghe klassifizierten Metscheny mit Hilfe von Mark A. Hall als "Marked Hominid", wobei der Namensgeber sogar unser grausamer Freund ist (Marked=Markiert). Ihre Kategorie enthält etwa 2, 13 Meter große, haarige Hominide die vor allem in den subpolaren Regionen gesichtet werden. Sie tendieren zu bipedem Laufen und gemischtfarbigen Fell sowie hellerem Haupthaar. Viele halten diese Gruppe für Sasquatch, aber sie sind mehr menschenähnlich aussehend und etwas kleiner.

Nach Mark A. Hall könnte es sich hier um Überlebende der Art "Homo gardarensis" handeln


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

26.02.2004, 20:52
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