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Black Panthera
the SilverDragon




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Jetzt stelle ich mir aber die Frage, ob diese Bienen eher die sind, die zustechen, wenn man sie ärgert oder sich geärgert fühlen. Weil manche stechen ja nicht zu, fliegen weg, während andere direkt zustechen.
Es ist zwar gut dass die jetzt wissen warum Bienen manchmal so aggressiv sind, aber dagegen etwas tun können sie auch nicht.

Hier wird auch der evtl. Ansteckungsweg beschrieben, allerdings wird hier nicht gesagt, weil es sich um die gleiche Kategorie der Hepatitis-viren handelt, ob diese Krankheit durch Stiche übertragbar auf den Menschen ist.

Was ich allerdings nicht so ganz verstehe ist, dass die Bienen der Wissenschaftler zufolge sich gegenseitig anstecken.
Aber es wird auch gesagt, dass nur manche der Wachbienen aggressiv sind, während andere flüchten.
In solch einer riesigen und sehr engen Zusammenleben bleibt doch die Wahrscheinlichkeit aus, dass sich eine nicht ansteckt.
Auch werden schon die Larven gefüttert und versorgt, also haben diese theoretisch schon von Beginn an diesen Virus.

Also wirkt sich das Virus auf nur bestimmte Bienen aus, die etwas in sich haben müssen, was die anderen nicht haben.
Oder ist das wie eine Krankheit die jeder hat (Grippe), aber bei manchen bricht die nur aus?


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Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

20.02.2004, 19:10
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Sesshoumaru
sama




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Bienen-TollwutAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Biologen finden Hinweise auf "Bienen-Tollwut"

Biologen haben erstmals einen Zusammenhang zwischen einer Virusinfektion und aggressivem Verhalten bei Honigbienen entdeckt.

(jkm) - Am Eingang eines Bienenstocks halten ständig einige Arbeiterinnen Wache und wehren ungebetene Gäste ab. Japanische Biologen haben nun entdeckt, dass dieses Verhalten möglicherweise auf eine Infektion zurückgeht. Lediglich im Gehirn besonders aggressiver Wachbienen findet sich ein bislang unbekanntes Virus, berichten sie im "Journal of Virology".

"Unseres Wissens nach demonstriert diese Studie erstmals einen engen Zusammenhang zwischen einer Virusinfektion und aggressivem Verhalten bei Honigbienen", schreiben Takeo Kubo von der Universität Tokyo und seine Kollegen. Viele Aspekte des Kakugovirus - benannt nach dem japanischen Wort für "angriffsbereit" - seien noch unklar. Möglicherweise fungiere das Angriffsverhalten als Selbstschutz-System, indem die aggressiven infizierten Tiere früher sterben und damit das Virus aus der Kolonie eliminieren.

Ursprünglich wollte die Gruppe herausfinden, welche Gene zu den unterschiedlichen Verhaltensweisen der Arbeiterinnentypen beitragen. Dazu brachten sie eine Hornisse an den Eingang eines Bienenstocks und sammelten jene Bienen, die sich auf den vermeintlichen Eindringling stürzten bzw. die Flucht ergriffen. Mehrere RNAs fanden sich ausschließlich in den Gehirnen der aggressiven Tiere. Eine davon erregte die Aufmerksamkeit der Forscher, da sie offenbar nicht die Blaupause eines aktiven Gens darstellte, sondern das Erbgut eines Virus.

Nähere Untersuchungen bestätigten den Verdacht, berichten Kubo und sein Team. Die Kakugo-RNA enthält über 10.000 Basenbausteine und die Information für Hüllprotein und Enzyme eines Virus. Der Erreger gehört offenbar zur Familie der Picornaviren, in der sich neben zahlreichen Insektenviren auch Erkältungs- und Hepatitis-A-Viren finden. Möglicherweise steckten sich die Arbeiterinnen durch Futteraustausch mit infizierten Kolleginnen an, so die Forscher. Eine Infektion durch Parasiten oder etwa Hornissen sei jedoch ebenso denkbar.

Quelle: Vistaverde


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

20.02.2004, 12:31
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