Registrierung Kalender Tigerforum-Chat Häufig gestellte Fragen Suche Mitgliederliste Moderatoren und Administratoren Statistik Database Galerie TopListe Glossar Startseite
Tigerforum » Allgemeines » andere Räuber, Jäger, Tiere... » Rückkehr der Bongos » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
« Vorheriges Thema Nächstes Thema » Druckvorschau | An Freund senden | Thema abonnieren | Glossareintrag vorschlagen
Antwort erstellen Neues Thema erstellen
Autor
Beitrag
Marozi
Panthera leo maculatus




Dabei seit: Januar 2003
Herkunft: Pforzheim
Baden-Württemberg (DE)
Beiträge: 329
Marozi ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hey, feine Sache das! Gibts für meine Brüder und Schwestern endlich mal wieder was richtiges zu futtern und vor allem reichlich davon...


__________________
"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

04.02.2004, 20:30
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Marozi senden Homepage von Marozi Schicke Marozi eine ICQ-Nachricht  
Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Sesshoumaru gestartet
Rückkehr der BongosAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Die Rückkehr der Bongos

Noch sind die von Don Hunt ausgesetzten Bongo-Antilopen zu zahm, um ganz in die Freiheit entlassen zu werden. Foto: AP
Mount Kenya (rpo). 18 Bongo-Antilopen sind aus einem amerikanischen Zuchtprogramm in ihre natürliche Heimat geflogen worden. Bis Jäger und Umweltzerstörung sie fast ausgerottet hätten, gab es Bongo-Antilopen von der West- bis zur Ostküste Afrikas.
Die 40 Stunden Flug waren anstrengend. Benommen stolpern die imposanten Antilopen aus ihrem Holzkäfig. Instinktiv rennen die scheuen Tiere in den Busch, um sich zu verstecken. Dabei sehen sie in diesen Minuten ihren natürlichen Lebensraum zum ersten Mal. Die 18 Bongo-Antilopen, die Ende vergangener Woche mit einem Flugzeug nach Kenia transportiert wurden, stammen aus Zoos in den USA.

"Heute ist der größte Tag meines Lebens", sagt Don Hunt. "Davon haben wir 35 Jahre lang geträumt." Hunt kam 1964 als Jäger nach Kenia. Doch als er bemerkte, dass die Tierpopulation unaufhörlich schrumpfte, verschrieb er sich dem Umweltschutz.

Abholzung vernichtet ihre Rückzugsgebiete
Zusammen mit seinem Freund, dem Schauspieler William Holden, fing der Amerikaner 20 vom Aussterben bedrohten Bongos ein und schickte sie für Zuchtprogramme in die USA. Nun sind die Nachkommen dieser Tiere zum Mount Kenya zurückgekehrt - ein wichtiger Schritt hin zur Erfüllung von Hunts Traum, die Antilopen in der Gegend wiederanzusiedeln, die der 72-Jährige jetzt seine Heimat nennt.

Die Bongo-Antilopen, die bis zu 1,30 Meter hoch werden, waren einst eine begehrte Jagdtrophäe. Ihr Fell ist leuchtend rotbraun mit senkrechten weißen Streifen. Mit ihren Häuten wurden früher die berühmten Bongo-Trommeln bespannt. Und mit einem Gewicht von bis zu 300 Kilogramm sind die Bongos stets auch wegen ihres Fleisches eine lohnenswerte Beute gewesen. Doch die größte Bedrohung für die Tiere ist die Zerstörung ihres Lebensraumes. Abholzung vernichtet ihre Rückzugsgebiete.

Hunt und Holden lernten sich auf einer Safari kennen. Zusammen mit dem Jäger Julian McKeand gründeten sie die Mount Kenya Game Ranch. Hunt gab seine Stelle beim Fernsehen in Los Angeles auf, um sich in dem ostafrikanischen Land niederzulassen. "Jeder, der hier lebte und den Tieren nahe war, insbesondere den Bongos, konnte die Zeichen dafür erkennen, dass es eines Tages keine Bongos mehr geben könnte", sagt Hunt.

"Das macht es schwierig"
Deshalb vereinbarten sie mit der kenianischen Regierung, 20 der seltenen Antilopen einzufangen und sie in Zoos in die Vereinigten Staaten zu schicken, wo sie zur Zucht herangezogen werden sollten. "Wir konnten nicht wissen, was für eine großartige Arbeit die Zoologen leisten würden - jetzt gibt es in den USA mehr als 400 Bongos."

Das Zuchtprogramm für die Antilopen in den USA und Kanada wird von Ron Surratt geleitet, Verwalter des Fort-Worth-Zoos in Texas. Er wartete am Flughafen von Nairobi auf die Maschine mit den Tieren und half bei der Verladung auf die Lastwagen, die die 18 Antilopen in einer vierstündigen Fahrt zum Mount Kenya brachten. Dieser Transport werde hoffentlich der erste von vielen sein, sagt Surratt.

"Wir würden gerne jedes Jahr zwei Dutzend hierher bringen." Eines der Hauptprobleme dabei sei die Finanzierung. Allein das Chartern des Flugzeugs habe 240.000 Dollar gekostet. "Das macht es schwierig."

"Sie sind atemberaubend"
Ziel ist es, rund 100 Zuchttiere zu haben, die jedes Jahr 40 bis 50 Junge bekommen. Diese sollten dann im Mount-Kenya-Nationalpark ausgewildert werden, sagt Hunt. Die Zootiere, die zunächst in ein rund 40 Hektar großes Gehege gebracht wurden, seien für ein Leben in freier Wildbahn zu zahm. "Bevor wir in Betracht ziehen, sie ganz freizulassen, müssen wir sie dazu bringen, dass sie die Nähe von Menschen meiden und in der Lage sind, selbst Nahrung zu finden", sagt Surrat.

Auf der Mount Kenya Game Ranch gibt es nun insgesamt 35 Bongos. Auch in den Aberdares lebten diese Antilopen einst, doch in den vergangenen sieben Jahren wurde dort lediglich ein einziges Tier gesichtet. Und am Mount Kenya scheint es schon seit zehn Jahren keine frei lebenden Bongos mehr zu geben. Wildhüter Bongo Woodley, der von seinen Eltern nach der seltenen Antilope benannt wurde, erzählt, er habe 1994 die Überreste der wahrscheinlich letzten Bongo-Antilope entdeckt. An seine erste Begegnung mit einem dieser beeindruckenden Tiere kann sich Woodley noch gut erinnern, und seine Beschreibung fällt kurz und knapp aus: "Sie sind atemberaubend."

Quelle: rp-online


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

04.02.2004, 14:07
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Sesshoumaru senden Homepage von Sesshoumaru Schicke Sesshoumaru eine ICQ-Nachricht  
  « Vorheriges Thema Nächstes Thema » Standard | Brettstruktur | Baumstruktur
Antwort erstellen Neues Thema erstellen
Gehe zu:

Powered by: Burning Board 1.1.1 © 2001 WoltLab GbR
Code-, Style- und Templateanpassung © 2004 by Sesshoumaru
Seitenabrufe pro Tag im Durschschnitt: 14744.19
.: Kontakt :. | .: Impressum / Disclaimer :.