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nettwork
Panthera leo




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nettwork ist offline
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Manche Biologen haben ja schon immer daran gezweifelt: Wird Vogelgrippe wirklich von Zugvögeln übertragen?

Dr. Josef Reichholf, Zoologe in München, zweifelt mit sehr guten Argumenten an dieser Theorie.
Die Ausbreitung weise eher drauf hin, dass diese Seuche über Futtermittel eingeschleppt wurde! Auch die Tatsache, dass nun jedes tote Federvieh auf H5N1 untersucht wird zeigt, dass die Vögel nach einem langen Winter an allen möglichen Krankheiten (drunter andere Grippestämme) sterben; Vergleichswerte fehlen.

Ich empfehle den äußerst spannenden Welt-Artikel:

Neue Pest, alte Angst
http://www.welt.de/data/2006/03/07/856037.html


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

14.03.2006, 20:35
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tiger-lilly
Tiger




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tiger-lilly ist offline
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eine WWF-Meldung

Vogelgrippe beschleunigt EU-Plan gegen Artenschmuggel



WWF: Künftige Bundesregierung muss für rasche Umsetzung sorgen



London/ Frankfurt a. M., 28.10.2005: Die EU-Staaten haben gestern in London einen Aktionsplan gegen den illegalen Handel mit Tieren und Pflanzen aus der Wildnis auf den Weg gebracht. Er sieht unter anderem höhere Strafen für Schmuggler, eine einheitliche Umsetzung des EU-Rechts sowie eine intensivere Ausbildung von Zoll-, Polizei und Naturschutzbeamten vor. Der Entwurf muss nun in den einzelnen Mitgliedsländern beraten werden.



„Die Vogelgrippe hat den überfälligen Entwurf beschleunigt“, kommentiert WWF-Artenschutzexperte Volker Homes den Aktionsplan. „Täglich werden Tiere und Pflanzen illegal in die EU geschleust. Viele davon sind vom Aussterben bedroht. Auch Vogel-Schmuggler nutzen die uneinheitlichen Vorschriften und mitunter halbherzigen Kontrollen. Eine kleine Lücke in nur einem der 25 EU-Staaten – und schon blüht das Geschäft mit den Arten in ganz Europa. Jetzt besteht die Chance auf ein Ende der Kleinstaaterei“, so der WWF-Experte.



Der WWF hofft, dass der Aktionsplan, der unter dem Motto „Kooperation, Koordination und Kommunikation“ steht, so schnell wie möglich umgesetzt wird. „Der Gastgeber des Treffens, der britische Umweltminister Jim Knight, hat versprochen, sich für eine rasche Umsetzung einzusetzen. Der WWF appelliert an die künftige Bundesregierung, sich dem unverzüglich anzuschließen“, so Homes.



Zwar ist die Gesetzeslage beim Handel mit Wildtieren- und Pflanzen für alle 25 EU-Mitgliedsländer einheitlich durch eine EU-Verordnung geregelt. Kontrollen werden jedoch an den Außengrenzen der EU nur mangelhaft umgesetzt. Gleiches gilt für den EU-Binnenmarkt. Der WWF kritisiert vor allem die bislang unzureichenden Kontrollmethoden und die fehlende Zusammenarbeit der EU-Staaten.



„Wir brauchen endlich Artenschutzspürhunde an Flughäfen und anderen neuralgischen Grenzpunkten, hieb- und stichfeste Nachweispflichten für dubiose Tier-Nachzuchten und schärfere Rechtssprechung“, fordert Homes. „Die Bedrohung der Artenvielfalt ist kein Kavaliersdelikt. In Deutschland sind jetzt außerdem die Bundesländer gefordert. Denn eine erfolgreiche Bekämpfung und Kontrolle des organisierten, internationalen Artenschmuggels kann nicht aus den Kommunen und Landratsämtern geschehen. Hier befindet sich Deutschland auf Entwicklungsland-Niveau. Der Artenschutzvollzug muss auch auf Länderebene Chefsache werden“, verlangt Homes.


An dem Treffen in London haben über 130 Mitglieder von EU-Behörden, der Europäischen Kommission, des Sekretariats des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) und Interpol sowie des Netzwerks TRAFFIC teilgenommen. TRAFFIC ist das gemeinsame Artenschutzprogramm des WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN zur Beobachtung des Wildartenhandels. Organisiert wurde das Treffen vom britischen Umweltministerium und TRAFFIC.

Quelle: WWF

28.10.2005, 13:24
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TamedTigress
Amurtigerin




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TamedTigress ist offline
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Ja? Das ist hierzulande anders. Hier darf es nicht mehr als Freilandhaltung deklariert werden, ergo: Bis die Vogelgrippenpanik vorbei ist wird es weder Fleisch noch Eier aus Freilandhaltung geben...
TamedTigress

22.10.2005, 17:48
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Siegmar
Jaguar




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Siegmar ist offline
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Cat: Die Eier werden weiterhin als Freilandhaltung verkauft, zumindestens für eine Übergangszeit. Das kommt daher das es Einanordnung vom Staat ist die Hühner einzusperren. Wenn der Halter es von sich aus gemacht hätte, müsste er sie sofort als Bodenhaltung deklarieren.

22.10.2005, 17:40
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TamedTigress
Amurtigerin




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TamedTigress ist offline
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Ich habe mich gestern lange mit meinen ehemaligen Kollegen darunter unterhalten - diese sind Wissenschaftler/Biologen die sich teilweise sehr intensiv mit Viren etc beschaeftigen. Alle sind total angenervt von der Panikmache.

Fakt ist: Vogelgrippe kriegen Voegel und keine Menschen. Auch nicht wenn sie erkrankte Voegel oder ihre Eier verzehren - dies ist wohl eher ein aesthetisches Problem, stellt aber keine Ansteckugnsgefahr dar!

Selbst mache ich mir auch ziemliche Sorgen dass der Virus mutieren und auf Menschen uebertragen werden kann, deshalb habe ich das Thema auch angeschnitten, aber meine Kollegen sind sich alle einig dass dies momentan nicht absehbar ist.

Was ethische Grundsaetze und Boden/Batteriehaltung anbelangt, das ist natuerlich eine andere Sache. Huehner die von draussen in den Stall umgesiedelt werden um sie vor der Krankheit zu schuetzen sind natuerlich keine freilaufenden Huehner mehr, und ihre Produkte duerfen auch nicht mehr entsprechend ausgezeichnet werden.

Womoeglich kommen die Huehner nicht direkt von Freilandhaltung in die Batterie, aber das ist natuerlich jedem selbst ueberlassen ob er aus ethischen Gruenden auf Huehnerfleisch oder -eier verzichten will.

Vogelgrippe kriegst Du dadurch jedenfalls nicht!

Mrrau
TT

22.10.2005, 17:27
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Cat
Streunerin




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Ich hätte eine Frage...
Die Vögel werden ja auch in deutschland bis Dezember weggesperrt bleiben müssen, das heißt zwangsläufig auch, dass die Hühner weggesperrt werden. Wie ist denn das jetzt mit den Eiern? Was soll man denn da jetzt kaufen? freilandhaltung wirds ja jetzt längere zeit nicht geben, gegen Legebatterien bin ich total ( ) ... deshalb Bodenhaltung oder was? *ratlos guck* Kann mir mal einer helfen?

22.10.2005, 16:48
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Siegmar
Jaguar




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Siegmar ist offline
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Noch springen Grippevieren vom Stamm H5N1 nicht so leicht auf den Menschen über und von Mensch zu Mensch ist die Übertragung noch schwerer. Dem Virus fehlen noch die entsprechenden Andockstellen für menschliche Zellen.

Die große Gefahr die von den Grippevieren des Stammes H5N1 ausgeht besteht darin, das er zur Zeit noch eine sehr hohe Sterblichkeit zur Folge hat und das die Gefahr besteht das er soweit mutiert das eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich wird.
Die beiden letzten großen weltweiten Grippewellen wurden durch Viren ausgelöst die sich im Schwein entwickelt hatten. Schweine können an der Vogelgrippe und Humangrippe erkranken.

Die Grippewelle von 1918/1919 ist nach neuesten Erkenntnissen durch einen Virus ausgelöst worden, der im Menschen die Fähigkeit der Mensch zu Mensch Übertragung erworben hatte, und vorher nur als Vogelgrippe unterwegs war. Der Erreger wird dem Stamm H1N1 zugeordnet, welcher heute für die größe Zahl der normalen Grippeerkrankungen verantwortlich ist. Er hat also im Laufe der Zeit seine tötliche Wirkung zu großen Teilen eingebüßt.

Man sollte sich gegen Grippe impfen lassen um zu verhindern das man sich mit einer Form der Humangrippe ansteckt und gleichzeitig noch die Vogelgrrppe bekommt. In diesem Fall ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß das der Virus des Stammes H5N1 die Fähigkeit der Mensch zu Mensch Übertragung erwirbt, was zu einer Weltweiten Grippewelle führt gegen die es in den ersten Monaten keine Impfstoff gibt. Was das bei der heutigen Reisefreudigkeit der Menschen bedeutet dürfte ja allen bekannt sein.

15.10.2005, 17:43
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TamedTigress
Amurtigerin




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Zitat:


Vogelgrippe

Lebensgefährliches Virus H5N1 in Rumänien gefunden

Auch im Donaudelta ist die Erregervariante aufgetreten, an der in Asien bereits mehr als 60 Menschen gestorben sind. Die Regierung in Bukarest teilte mit, ein britisches Labor habe den Erreger in Proben verendeter Tiere nachgewiesen.

In dem britischen EU-Referenzlabor waren die Proben von verendeten Hausenten aus dem Dorf Ceamurlia de Jos im Süden des Donaudeltas untersucht worden. Das Virus H5N1 ist im Gegensatz zu anderen Vogelgrippe-Erregern auch für Menschen bedrohlich. In der Hauptstadt Bukarest beriet am Samstag ein Krisenstab über Maßnahmen für die betroffene Region.

In Deutschland besteht wegen der Vogelgrippe nach den Worten von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) kein Grund zur Panik. «Wer in der Türkei oder Rumänien ist, soll Geflügelmärkte meiden, kein rohes Fleisch essen und Tiere vor allem nicht nach Deutschland einführen. Dann ist die Gefahr sehr gering», sagte sie der Neuen Presse in Hannover.

Bei den Einfuhrkontrollen, die am Freitag noch einmal für Flughäfen verschärft wurden, beschlagnahmten Zollbeamte zum Beispiel in München Eier und andere tierische Produkte, lebende Vögel wie sie bereits in Düsseldorf entdeckt wurden, waren jedoch nicht dabei, hieß es am Samstag.

Die Bundesländer sollen dem Bundesverbraucherministerium zufolge Risikogebiete einer möglichen Virenübertragung durch Zugvögel bestimmen und dort den Kontakt infizierter Zugvögel mit Geflügel durch Freilaufverbote verhindern. Einige Bundesländer haben bereits derartige Verbote erlassen. Der verantwortliche Fachausschuss der EU hatte die 25 Mitgliedstaaten am Freitagabend aufgefordert, in ihren Risikogebieten für eine Trennung von Wildvögeln und Geflügel zu sorgen. Bis zum 5. November müssen die EU-Länder Brüssel über ihre Maßnahmen informieren. Die EU-Kommission hat ein Importverbot für Geflügel und Geflügelprodukte aus Rumänien und der Türkei verhängt.

In dem rumänischen Dorf Ceamurlia wurden am Samstag die Notschlachtungen der Hausvögel abgeschlossen. Im Dorf Maliuc am Donauarm Sulina, in dem am Freitag ein zweiter Infektionsherd entdeckt wurde, laufen die Notschlachtungen. In Proben von einem dort verendeten Huhn und Schwan war das Grippevirus H5 isoliert worden.

Aus Furcht vor der Vogelgrippe wollen sich in Deutschland mehr Menschen als sonst gegen Grippe impfen lassen. Auf bis zu 21 Millionen schätze die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) die Impfwilligen, berichtete die Bild-Zeitung. Das seien 2,7 Millionen Menschen mehr als im Vorjahr. «Hauptgrund ist die Angst vor der Vogelgrippe», sagte KBV-Sprecher Roland Stahl der Zeitung.

Nach einem Bericht der Welt am Sonntag befürchten Lungenärzte, dass die für diese Saison georderten 20 Millionen Impfstoffdosen nicht ausreichen könnten. «Obwohl die Grippeimpfung nicht gegen die Vogelgrippe hilft, fragen mehr Menschen als sonst nach einer Impfung», sagte Michael Barczok, Sprecher des Bundesverbandes der Pneumologen (BdP) der Zeitung.

Auch das Bundesamt für Sera und Impfstoffe (Paul-Ehrlich-Institut) ist dem Blatt zufolge besorgt. «Wenn die Hysterie weiter anhält, könnte es eng werden, denn eine Nachproduktion von Impfstoff ist nicht möglich», sagte Institutssprecherin Susanne Stöcker. «Wir sollten uns überlegen, nur noch die Risikogruppen gegen Grippe zu impfen», sagte sie der Welt am Sonntag.

Nach einem Bericht des Focus bereitet das Bundesamt eine schriftliche Empfehlung an die Ärzte vor, selektiver zu impfen, damit der verfügbare Impfstoff vor allem den Risikogruppen zu Gute kommt. Dazu zählen unter anderen ältere oder immungeschwächte Menschen sowie Ärzte, Pfleger und Rettungskräfte.

In der Grippesaison vor einem Jahr waren laut Paul-Ehrlich- Institut bundesweit 18 Millionen Impfdosen verbraucht worden. Für dieses Jahr hatte das Institut ein Polster von zwei Millionen Dosen eingerechnet und insgesamt 20 Millionen Dosen eingeplant.



Quelle: Sueddeutsche Zeitung online.

Es ist wohl noch nicht klar ob das Virus von Mensch zu Mensch uebertragen werden kann. Ich bin mir jedoch nciht sicher ob Impfen gegen normale Grippe gegen Vogelgrippe schuetzt. Es scheint sich doch um ein ganz anderes Virus zu handeln, oder?

TT

15.10.2005, 14:49
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Siegmar
Jaguar




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Siegmar ist offline
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Also in Deutschland beherscht zur Zeit ein anders Thema die Zeitungslandschaft.
Es gibt aber auch hier Vorkehrungen für die Geflügelhaltung, ab einem bestimmten Stichtag sollen alle Hühner eingestallt werden.
Das gefährliche an der Vogelgrippe ist das es 3 Stämme von Grippeviren gibt.
Der Typ A befällt fast nur Wassergeflügel, aber hat große Unterschiede in den antigenen Eigenschaften. Er verändert sich sehr schnell.
Typ B befällt nur Menschen
Typ C befällt Menschen und Schweine

Die große Gefahr ist das sich jetzt der Virus der Vogelgrippe mit einem Grippevirus der anderen Stämme Gene austauscht, dann entsteht ein neuer Grippevirus mit anderen Eigenschaften auf den das Imunsystem noch nicht eingestellt ist.
Es gibt zur Vorbeugung nur die Möglichkeit der Impfung, da wird dann die Imunabwehr entsprechnend vorbereitet, sie erkennt das Virus schneller und kann entsprechend die Abwehr starten. Damit das aber auch funktioniert ist es nötig die Impfung mit dem ensprechenden Subtyp durchzuführen.

Wer mehr über die Grippe lesen möchte hier ist der entsprechende Wikipedia Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Grippe

28.08.2005, 16:00
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big-tiger
Tiger




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big-tiger ist offline
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Wenn er das Kochen/Braten überleben würde, dann wäre es schon ein Erreger der ganz besonderen Art; ich kann es mir nicht vorstellen, dass er dazu in der Lage ist, denn solche Fähigkeiten erwirbt sich eine Lebensform nur dann, wenn sie es nötig hat, und da es keine kochenden Lebewesen gibt...
Ich könnte mir allenfalls denken, dass es Wissenschaftlern gelänge, einen solchen Virus zu züchten, aber dann könnte er es auch nur, weil die "Erschaffer" es so wollten.
Und dass es einen Impfstoff gibt, habe ich glaube ich nicht gesagt. Aber ich denke, wenn es hier festgestellt würde, wäre es uns eher und schneller möglich, die Krankheit zuverlässisch zu untersuchen und ein Gegenmittel zu entwickeln, sodass es zumindest nicht zwingend zu einer Epidemie kommen würde.

28.08.2005, 12:02
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