Registrierung Kalender Tigerforum-Chat Häufig gestellte Fragen Suche Mitgliederliste Moderatoren und Administratoren Statistik Database Galerie TopListe Glossar Startseite
Tigerforum » Allgemeines » Zoo » Safari Park Gänserndorf » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
« Vorheriges Thema Nächstes Thema » Druckvorschau | An Freund senden | Thema abonnieren | Glossareintrag vorschlagen
Antwort erstellen Neues Thema erstellen
Autor
Beitrag [  1  2    »  ]
tiger-lilly
Tiger




Dabei seit: Juni 2004
Herkunft: Kassel
Hessen (DE)
Beiträge: 1318
tiger-lilly ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hallo Sven,

die Löwen bleiben zunächst in Gänserndorf, bis die Organisation "Vier Pfoten" ein passendes Freigehege in Europa oder Afrika gefunden hat. Das Ganze soll mit Spendengeldern finanziert werden. Mehr dazu hier: http://www.vier-pfoten.at/

15.11.2004, 23:13
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu  
Animal





Dabei seit: November 2004
Herkunft: Hamburg
Hamburg (DE)
Beiträge: 493
Animal ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hi

und wo werden die Löwen untergebracht? In deutschen (eigentlich sogar in europäischen) Zoos herrscht doch schon lange ei Löwen überschuss und es gibt so gut wie keine Gehege die nutzbar währen.

MfG Sven "Animal"


__________________
Nichts ist besser als Gott! Aber ich bin immer noch besser als Nichts!

Gäste haben eine hohe Meinung von mir :

Zitat:
Animal, DU schreibst da absoluten Müll.

15.11.2004, 23:04
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Animal senden Homepage von Animal Schicke Animal eine ICQ-Nachricht  
tiger-lilly
Tiger




Dabei seit: Juni 2004
Herkunft: Kassel
Hessen (DE)
Beiträge: 1318
tiger-lilly ist offline
  Tierschutzorganisation übernimmt LöwenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Vier Pfoten" übernimmt die 14 Löwen von Gänserndorf
Freigehege für Tiere wird gesucht - der Großteil der Löwen sind im Safaripark geboren

Die meisten der 14 Löwen wurden im Safaripark Gänserndorf geboren

Gänserndorf - "Vier Pfoten" übernimmt die 14 Löwen des insolventen Safariparks Gänserndorf.

Die Tierschutzorganisation wird als neuer Eigentümer der Tiere die Kosten für die tierärztliche Betreuung, Fütterung und Versorgung tragen. "Wir wollen den Tieren in Zukunft ein löwengerechtes Dasein in einem naturnahen Lebensraum bieten", so Vorstandsvorsitzender Helmut Dungler.

Die kommenden Wochen sollen die Großkatzen noch am Areal verbringen. "Vier Pfoten" war seit der letzten gescheiterten Verhandlungsrunde um die Weiterführung des Tierparks entschlossen, die Großkatzen zu übernehmen. Nachdem die Bemühungen nun erfolgreich waren, erwarte die 14 Tiere eine sichere Zukunft unter Einhaltung höchster Tierhaltungs- und Tierschutzstandards.

Großteil der Löwen im Safaripark geboren


Die Tierschutzorganisation arbeitet nach eigenen Angaben seit Jahren auf internationaler Ebene und wird ihre Kontakte nützen, um für die Großkatzen eine passende Heimat in Europa oder Afrika zu finden. "Die Tiere sollen schon bald ein Leben in einem Freigehege führen können und wenn möglich in der bestehenden Gruppe belassen werden", erklärt Dungler. Der Großteil der Löwen wurde schon im Safaripark geboren, was eine Auswilderung unmöglich macht.

Um den Tieren die verbleibende Zeit im Safaripark möglichst adäquat zu gestalten, will die Organisation das bestehende Areal für die Winterunterkunft der Tiere nach dem neuesten Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse adaptieren.(APA)

Quelle: derstandard 14/11/04

15.11.2004, 23:00
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu  
nettwork
Panthera leo




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Österreich
Salzburg (A)
Beiträge: 702
nettwork ist offline
Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

neue Nachrichten aus dem Safaripark Gänserndorf (von orf.at 5.11.2004)
Zitat:

Was passiert mit den restlichen Tieren?
Eine Weiterführung des Safariparks scheint unmöglich zu sein. Am Mittwoch wurde ein Konzept für die Weiterführung abgelehnt. Die Frage ist nun: Was passiert mit den restlichen Tieren?


Konzept des Tierarztes abgelehnt
Die niederösterreichische Landesentwicklungsgesellschaft Eco-Plus hatte am Donnerstag - wie berichtet - das Weiterführungskonzept des Tierarztes Josef Zoher abgelehnt. Das finanzielle Risiko sei zu groß gewesen, heißt es.

100 Affen und 14 Löwen
"Fast alle Tiere des Safariparks wurden bereits verkauft und in anderen Zoos untergebracht", erklärt Masseverwalter Ferdinand Bruckner. Für 14 Löwen und die 100 HIV-infizierten Laboraffen müssten aber noch Interessenten gefunden werden.

Wer nimmt die Laboraffen?
Um die Zukunft der Löwen macht sich Bruckner keine großen Sorgen. Der Verkauf der Baxter-Affen hingegen werde sich schwierig gestalten. Denn kein Zoo oder Tierheim wolle die mit dem HI-Virus infizierten Affen haben.

Derzeit wird das Affenhaus vom Pharmakonzern Baxter finanziert. Von dort heißt es, dass die Affen auch in Zukunft von Baxter finanziell versorgt werden.

Bleibt noch die Frage offen, ob sich das Affenhaus auch in die von Zoher geplante Auffangstation für Elefanten integrieren lässt. Das muss jetzt noch geprüft werden.


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

05.11.2004, 09:25
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an nettwork senden Homepage von nettwork  
Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
Dringend! Tiere zum SchlachterAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Dringend! Tiere aus Gänserndorf kommen zum Schlachter!
Datum: Fri, 04 Jun 2004 11:10:01 +0200
Von: Marion Löcker

BITTE HELFEN SIE DEN TIEREN IN GÄNSERNDORF!

Wie aus den Medien bekannt, hält das Tauziehen um die Causa Gänserndorf an, es zeichnet sich nun jedoch ein trauriges Ende ab.

Obwohl zwei potentielle Käufer laut Masseverwalter da sind, werden bereits die Tiere (aus)verkauft.
Jeden Tag werden Tiere abgeholt, der weiße Tiger ist in Ungarn gelandet, die Elefantengruppe wird getrennt, die Jungtiere kommen schlimmstenfalls in eine Zuchtstation nach Köln oder in den Zirkus!
Der berüchtigte Zirkusdirektor Roman Zinnecker vom Zirkus Belly steht vor den Toren des Safariparks und möchte sämtliche Tiere kaufen, die er dann an Zirkusse (im Ausland) weiterverkauft!

Heute sollen laut letzten Meldungen drei Haflinger abgeholt , um zum Schlachten nach Italien gebracht zu werden!

Ein Käufer wollte ein Schaf gleich vor Ort schächten!
Die Strausse wurden von einer Dame abgeholt, die sie mit Heu füttern will!

Die Baxter-Schimpansen, die vom grauenhaften Laborleben in eine artgemässere Umgebung (ohne Versuche und Leid) gebracht wurden, sind bereits im Blickfeld eines chinesischen Pharmakonzerns!

All diese Informationen kommen aus verlässlicher Quelle direkt aus dem Safaripark!

Bitte – wenn Sie Tiere aufnehmen, retten, sonstige Hilfe anbieten können - Leute kennen, die diese Möglichkeiten haben, bitte melden Sie sich bei der Tierhilfe a.l.f.a.!

Tierhilfe a.l.f.a.
Mobil: 0676/400 34 23
Mail: marion.loecker@utanet.at
www.alfa.or.at


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

04.06.2004, 13:55
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Sesshoumaru senden Homepage von Sesshoumaru Schicke Sesshoumaru eine ICQ-Nachricht  
Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
traurige NeuigkeitenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Horror in Gänserndorf......schreiende Elefanten, brüllende Tiger!
Ein von den Politikern ungehörter Protest der ihrer Heimat beraubten Tiere.
Hat niemand ein Herz für diese Geschöpfe?


Graz, Gänserndorf:
Ungeachtet massiver Tierschützerptoteste hat der Ausverkauf der Gänserndorfer Tiere begonnen.FOR ANIMALS rief den weltweiten Protesten auf, denn wir wollten diesen Geschöpfen ,von denen viele ein Trauma hinter sich haben, ein Leben in relativer Freiheit erhalten. Jetzt stehen wir am Ende unserer Bemühungen.

Wir trauern mit den Elefanten und ihren Gänserndorfer Kollegen und sind zutiefst bestürtzt, dass ihr Habitat zunichte gemacht werden soll .
Welche Interessen sind im Spiel?

Morgen wird ein weisser Tiger abtransportiert,....wo er die restlichen Tage seines Lebens verbringt, ist unbekannt. "Der Meistbieter kann ihn haben",sagt der Masseverwalter. Name und Adresse des Käufers sind derzeit unbekannt. Vermutlich ist es ein Zirkusbetreiber, der sich durch den Besitz eines weissen Tigers Rekordeinnahmen erwartet. Ein weisser Tiger, der aus dem Idyll des Gänserndorfer Safariparks kommt und sich nun mit den Gittern und dem johlenden Zirkuspublikum konfrontiert sieht.

3 Elefanten sind kurz vor dem Abtransport nach England, wo sie in einem Zoo "zwischengelagert" werden sollen. Werden auch sie in einem Zirkus enden?

Der Niedergang des Safariparks Gänserndorf ist die grosse Schande Österreichs und seiner Politiker,die sich derzeit wegen des bundesweiten Tierschutzgesetzes rühmen.

Retten Sie mit uns die Gänserndorfer Tiere vor einem schlimmen Schicksal!Fordern Sie mit uns die von der EU verlangte Wildtierauffangstation!

Animieren Sie bitte Ihre Leser zur Teilnahme an unserer Unterschirftenaktion pro Gänserndorf. Link: http://members.aon.at/for-animals/4/safa...fen_sie_mit.htm

Danke für Interesse!
FOR ANIMALS

Weitere Auskünfte bei:Sylvia Summerer: 02236 41528 Elisabeth Dravecz: 0664 566 7661
mehr Informationen


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

29.05.2004, 12:19
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Sesshoumaru senden Homepage von Sesshoumaru Schicke Sesshoumaru eine ICQ-Nachricht  
Tembo
Kleinkatze



Dabei seit: März 2004
Herkunft:

Beiträge: 5
Tembo ist offline
  Stellungnahme des Elefanten-Schutz Europa e.V.Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Zur Herkunft der Asiatischen Elefanten in der Auffang- und Pflegestation im Safaripark Gänserndorf, Österreich

Statement des Vereins ELEFANTEN-SCHUTZ EUROPA e.V. April 2004

Die Insolvenz mit anschließendem Konkurs des Safariparks Gänserndorf hat eine Reihe von Institutionen auf den Plan gerufen, die für sich in Anspruch nehmen, die Lage beurteilen und Hilfe leisten zu können.

Darunter auch der Tiergarten Schönbrunn, Wien, mit dem bekannten und vielseitig engagierten Direktor Dr. Pechlaner und dem Zoologen Dr. Schwammer.

Über die Herkunft und Haltung der Asiatischen Elefanten in Gänserndorf werden nun leider via Presse und E-Mails unkorrekte und unwahre Darstellungen verbreitet.

Der Verein ELEFANTEN-SCHUTZ EUROPA e.V. wird nachstehend den wahren Sachverhalt dokumentieren, jedoch nur bezogen auf die Elefanten, ihre Herkunft und ihre Haltung.

Aktueller Elefantenbestand in Gänserndorf (April 2004):
0,6 = 6 weibliche Asiatische Elefanten


Name
geboren
importiert
Alter 2004

Momo
1985 (Burma)
1990
19 Jahre

La Grande
1983 (Burma)
1990
21 Jahre

Citta
1979
1980
25 Jahre

Motki
1969
1971
35 Jahre

Tanja
1972
1975
32 Jahre

Yasmin
1966
1968
38 Jahre




Herkunft der Elefanten

1. „Momo“ und „La Grande“

In den Jahren 1988 -1990 importierte der niederländische Tierhändler van den Brink fast 40 Elefanten aus Burma, die u.a. an europäische Zoos, Safariparks und an den Circus Knie (4 Tiere) zum Preis von bis zu DM 100.000.— je Tier verkauft wurden.
Von diesem Import kamen 3 Elefantenkühe in den Safaripark Saint Vrain in Frankreich, wo sie auch die französischen Namen „Momo“ („Maman“), „La Grande“ und „La Petite“ erhielten.

Ende 1997 erfuhr unser Vereinsmitglied, Jürgen Schilfarth, dass der Safaripark Saint Vrain die 3 Elefantenkühe wieder abgeben wollte bzw. musste.
Zu dieser Zeit suchten europäische Circusse verzweifelt Asiatische Elefanten, da der Importstopp keinen Nachschub mehr zuließ. Herr Schilfarth kontaktierte deshalb die Besitzerin des Safariparks Saint Vrain und bat darum, die Tiere nicht an einen Circus abzugeben, um ihnen ein trostloses Manegenleben zu ersparen.
In diesem Zusammenhang erfuhr Herr Schilfarth, dass sich bereits deutsche Circusse für den Ankauf gemeldet hatten. Außerdem stellte sich heraus, dass die 3 Elefantenkühe nicht im Besitz des Safariparks Saint Vrain waren, sondern immer noch im Eigentum des Tierhändlers van den Brink, der die Tiere jetzt an Zoos oder Circusse weiterverkaufen wollte. Stückpreis: DM 100.000.--, ein Preis, von dem der Tierhändler keineswegs abrücken wollte.
Diese Informationen wurden von unserem Verein an Herrn Laszlo Török und Herrn Wiesinger (damals Besitzer des Safariparks Gänserndorf) weitergegeben.
Da Gänserndorf zu dieser Zeit den Entschluss gefasst hatte, eine dringend notwendige Auffang- und Pflegestation (die einzige in Europa) für gefährdete Elefanten einzurichten, bestand eine kleine Chance, die Elefantenkühe aus Saint Vrain aufzunehmen, und damit den Ankauf durch einen Circus zu verhindern.
Herrn Wiesinger und Herrn Török gelang es, mit dem Besitzer der Tiere, Herrn van den Brink, die Vereinbarung zu treffen, die 3 Elefantenkühe sofort in den Safaripark Gänserndorf zu transportieren.
Damit war die Gefahr einer Circusübernahme zunächst abgewendet.

Die 3 Elefantenkühe trafen am 11. März 1998 im Safaripark Gänserndorf ein.
Sie waren nach wie vor Eigentum des Tierhändlers van den Brink und standen zum Verkauf. Verschiedene interessierte europäische Zoos waren nicht bereit, den vom Tierhändler geforderten Stückpreis von DM 100.000.—zu bezahlen, obwohl es sich um wertvolle, vom Alter her (13-15 Jahre) für die Zucht besonders geeignete Tier handelte.
Circusse waren sehr wohl bereit, die Elefantenkühe zum geforderten Preis anzukaufen.
Schließlich räumte van den Brink dem Safaripark Gänserndorf ein befristetes Vorkaufsrecht ein. Unter großen finanziellen Anstrengungen gelang es dem Safaripark Gänserndorf, die Kaufsumme von DM 300.000.— für die Elefanten aufzubringen. Am 25. August 1998 wurde die Summe an den Tierhändler ausbezahlt. Damit gingen die 3 Elefantenkühe in den Besitz des Safariparks Gänserndorf über.
Gänserndorf hat also unbestreitbar das Verdienst, die wertvollen Tiere vor einem drohenden, untragbaren Schicksal in einem Circus bewahrt zu haben.

„Momo“, „La Grande“ und „La Petite“ mussten jedoch nach ihrem Eintreffen in Gänserndorf zunächst in einer provisorischen Stallung mit nächtlicher Ankettung untergebracht werden, da das Elefantenhaus mit 6 großen Boxen noch im Bau befindlich war. Die kurzfristige Unterkunft in einem Provisorium war in diesem Fall jedoch eine weit bessere Lösung als ein lebenslanges Kettenleben im Circus.
Untertags stand den 3 Elefanten bereits nach ihrer Ankunft in Gänserndorf ein rund 1 Hektar großes, mit Bäumen und Naturboden ausgestattetes Freigehege zur Verfügung (vergleichsweise dreimal so groß als die Elefanten-Außenanlage im Tiergarten Schönbrunn).

Die kleinste der Elefantenkühe, „La Petite“, stellte sich als gefährliches und gegenüber den beiden anderen Elefanten unverträgliches Tier heraus. Mit größter Vorsicht konnten jedoch die erfahrenen Pfleger Laszlo Török und Sebastian Scheifinger mit „La Petite“ umgehen.

Im Rahmen einer Zuchtkooperation hat Gänserndorf „La Petite“ dem englischen Zoopark Port Lympne (John Aspinall) für Zuchtzwecke kostenlos überlassen.
Im Vorfeld wurde die Gefährlichkeit von „La Petite“ den Verantwortlichen in Port Lympne nachdrücklich geschildert (u.a. in einem persönlichen Gespräch unseres Vereinsmitglieds A. Haufellner mit dem Parkmanager Peter Litchfield).
Nach dem Neubau eines Hauses für Elefantenkühe in Port Lympne war zu erwarten, dass dort auch gefährliche Elefantenkühe ohne direkten Pflegerkontakt gehalten werden können. Ein Pfleger beachtete jedoch offensichtlich die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen nicht und wurde von „La Petite“ getötet. Nach diesem tragischen Vorfall (Tod des Pflegers) wurde „La Petite“ an den Zoo Ramat Gan in Israel abgegeben (eine der weltweit erfolgreichsten Zuchtstätten für Elefanten), wo eine sichere Haltung ohne direkten Pflegerkontakt möglich ist.
Mit dieser Entscheidung hatte der Safaripark Gänserndorf, dem man jetzt unterstellt, das Tier „abgeschoben“ zu haben, nichts zu tun, da „La Petite“ Eigentum des Zooparks Port Lympne war.

2. „Citta“
Die Asiatische Elefantenkuh „Citta“ wurde im September 2000 von Safaripark Gänserndorf aus dem Circus herausgekauft (DM 70.000.--). Ihr Vorbesitzer J. Quaiser hat das Tier Zoos und anderen Circussen zum Kauf angeboten. „Citta“ war noch im zuchtfähigen Alter und deshalb war der Tierpark Hagenbeck zuerst am Erwerb interessiert. Nach einer 10-tägigen „Probezeit“ im Tierpark Hagenbeck wurde „Citta“ an J. Quaiser zurückgegeben. Grund: Unverträglichkeit gegenüber anderen Elefanten und Aggressivität gegenüber dem Pflegerpersonal.
Auch ein am Kauf von „Citta“ interessierter Circusbesitzer wurde von diesem auf seinen Vorbesitzer Quaiser geprägten Elefanten (18 Jahre in Einzelhaltung) über das Circusgelände gejagt und entging nur knapp einem schweren Unfall.
Nur Laszlo Török und Sebastian Scheifinger gelang es in Gänserndorf, zu dem zweifellos gefährlichen und verhaltensgestörten Tier ein Vertauensverhältnis aufzubauen. Das Zusammenleben von „Citta“ mit den anderen Elefanten in Gänserndorf muss jedoch ständig überwacht werden.

3. „Motki“, „Tanja“ und „Yasmin“
Diese 3 Asiatischen Elefantenkühe lebten jahrelang im Zoopark Port Lympne, England. Zuletzt besaß dieser Park neben 2 Zuchtbullen 3 Weibchengruppen, die jedoch nicht zusammen gehalten werden konnten. Neben Platzproblemen waren es insbesondere Personalprobleme (zu wenige erfahrene Elefantenpfleger), die den Zoopark Port Lympne zwangen, eine Weibchengruppe (zu alt für die Zucht) abzugeben.
Die Verantwortlichen in Port Lympne suchten deshalb einen guten Platz für eine bestmögliche Haltung und Betreuung von „Motki“, „Tanja“ und „Yasmin“. Sie kannten die gute Arbeit des Pflegerteams in Gänserndorf und die dortigen Anlagen und ersuchten deshalb um Aufnahme der 3 Elefanten. Niemals hätte das Management von Port Lympne die Tiere in eine unzureichende Haltung abgeschoben.

Haltung in Gänserndorf

Das Management in Gänserndorf hat ohne Zweifel in den letzten Jahren nicht so gearbeitet, wie man sich dies für eine professionelle Pflege- und Auffangstation für gefährdete Tiere gewünscht hätte. So fehlen bei den Elefantenanlagen nach wie vor Türsysteme, die einen gefahrlosen Umgang auch mit gefährlichen Elefanten zulassen. Ein Mangel, der übrigens auch in den meisten Zoos Europas noch zu beklagen ist.
Die Beseitigung dieser Defizite in Gänserndorf wäre jedoch mit bescheidenen finanziellen Mitteln möglich.

Unbestrittene Verdienste für eine außergewöhnlich kompetente Elefantenhaltung erwarben sich in Gänserndorf jedoch Laszlo Török, Sebastian Scheifinger und ihr Team.
Mit geringen finanziellen Mitteln wurde größtenteils in Eigenleistung eine vorbildliche Außenanlage von über 2 Hektar (20.000 m²) eingerichtet, in der nur noch das Badebecken fehlt. Auf diesem naturähnlichen Gelände können sich die Elefanten selbst pflegen, Suhlen graben usw. Der Pflegezustand der Elefanten ist deshalb nach dem Urteil unabhängiger Elefantenkenner ausgezeichnet.
Zahlreiche Elefantenexperten aus ganz Europa haben diese Anlage besichtigt und gelobt, die in krassem aber positiven Gegensatz zu den meisten Zooanlagen steht.

Das Pflegerteam in Gänserndorf geht auch bei der Betreuung der Elefanten neue Wege. Bewusst verzichtet Laszlo Török und sein Team darauf, ständig Dominanz auf die Elefanten auszuüben, wie es leider in den meisten Zoos noch der Fall ist, z.B. auch im Tiergarten Schönbrunn, wo die Elefanten nach Anleitung amerikanischer Circustrainer trainiert wurden.
Dr. Schwammer hat also keinen Grund, die Haltung in Gänserndorf mit unqualifizierten Äußerungen zu kritisieren. Im Interesse der betroffenen Menschen und Tiere muss von den Verantwortlichen ein seriöses Vorgehen gefordert werden.

Bei der Abgabe des Elefantenbestandes wird es sehr schwierig sein, adäquate Haltungseinrichtungen in Europa zu finden.
Für die beiden jüngeren Elefantenkühe „Momo“ und „La Grande“ wäre eine Umsiedlung in die neue, sehr großzügige Elefantenanlage in Köln (Eröffnung Herbst 2004) sinnvoll.
In jedem Fall sollte verhindert werden, dass die 3 Elefanten im Besitz von Gänserndorf von Circussen aufgekauft werden können (dies gilt nicht für die anderen 3 Elefantenkühe, die nach wie vor Eigentum des Zooparks Port Lympne, England, sind).

Es ist sehr bedauerlich, dass die Elefantenhaltung in Gänserndorf aufgelöst werden soll, da dort ein zukunftsweisendes Konzept für die Haltung und Betreuung der Tiere möglich wäre.

Die „Helfer“ aus dem Tiergarten Schönbrunn wären gut beraten, statt in Konfrontation in Kooperation Lösungen in Gänserndorf anzustreben, um die tatsächlich erste und einzige Auffangstation für gefährdete Elefanten und andere Tierarten zu erhalten und auszubauen. Es ist nur logisch, dass dies leichter zu bewerkstelligen ist, als irgendwo in Europa neue Areale zu erschließen. Gleichzeitig müsste auf ein kompetentes Pflegerteam verzichtet werden.

Ein mögliches Konkurrenzdenken oder andere Beweggründe sollten zugunsten der Tiere in den Hintergrund treten.


ELEFANTEN-SCHUTZ EUROPA e.V.
Für den Vorstand
Jürgen Schilfarth, Olaf Paterok, Alexander Haufellner

Dieser Beitrag wurde von PetraB. am 10.04.2004, 14:41 Uhr editiert.

10.04.2004, 14:13
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Tembo senden  
Phantom
Panthera lupus




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: woanders
Niedersachsen (DE)
Beiträge: 1080
Phantom ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

der ist das??

hab gestern zu spät in die nachrichten reingezappt und hab nur noch mitgekriegt, dass ein Safaripark dichtmachen muß, weil die wohl die kosten falsch berechnet haben.


__________________

~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

22.01.2004, 19:23
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Phantom senden YIM Screenname: tribewitch1476  
T irica
(Gast)




Dabei seit:
Herkunft:
Beiträge:
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ich habe im Radio gehört, dass die Mitarbeiter, obwohl sie schon lange kein Geld mehr bekommen haben, weiterhin arbeiten wollen. Sie haben Mitleid mit den Tieren und wollen auf jeden Fall helfen.
Diejenigen, die Probleme mit dem Geld haben, werden entweder von ihren Kollegen oder öffentlich unterstützt, das hab ich aber nicht mitbekommen.

Außerdem hofft man, dass jemand anderer den Safaripark aufkaufen und weiterführen wird.
Die Lösung mit den anderen Zoos ist zwar sehr tierlieb, aber nicht für alle Tiere geeignet. Es gibt dort unter anderem Elefanten, die für den Zoo zu agressiv geworden sind und ehemalige Versuchsaffen, für die ein spezielles Affenhaus gebaut wurde.
Möglicherweise könnte es auch Unterstützung von dem Konzern geben, für den die Affen früher unfreiwillig \"gearbeitet\" haben. Wie sich halt ein guter \"Arbeitgeber\" um seine \"Pensionisten\" kümmert.

(PS.: Ich bin zwar die Tirica, aber hab nicht genug Zeit, um mich einzuloggen. Ich müsste dann so viel auf einmal lesen. Nehmt mir das nicht übel, bitte!)

22.01.2004, 18:44
 
Cattiebrie
Felis Concolor




Dabei seit: November 2003
Herkunft: Wien - Österreich
Wien (A)
Beiträge: 160
Cattiebrie ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Cattiebrie gestartet
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hi Artami.

Freut mich zu hören, dass sich unser werter Schönbrunner Direktor darum kümmert. Da merkt man erst wirklich wie sehr er Tiere liebt.

Eines muss ich aber wirklich sagen, es hat zum Schluss des Safari Parks einfach das Preis, Leistungsverhältnis nicht mehr gepasst.


__________________

Nur wer mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht die wahren Wunder der Natur.

© Manuela aka Cattiebrie

wegen anscheinender Missbilligung geändert

22.01.2004, 15:01
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Homepage von Cattiebrie Schicke Cattiebrie eine ICQ-Nachricht YIM Screenname: DaH_Cattiebrie MSN Passport: dah_cattiebrie@hotmail.com  
[  1  2    »  ]   « Vorheriges Thema Nächstes Thema » Standard | Brettstruktur | Baumstruktur
Antwort erstellen Neues Thema erstellen
Gehe zu:

Powered by: Burning Board 1.1.1 © 2001 WoltLab GbR
Code-, Style- und Templateanpassung © 2004 by Sesshoumaru
Seitenabrufe pro Tag im Durschschnitt: 14750.74
.: Kontakt :. | .: Impressum / Disclaimer :.