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Thealon
Tripel-As




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Wo immer meine Phantasie mich hinführt

Beiträge: 179
Thealon ist offline
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Was natürlich gnadenlos inkonsequent ist, denn immerhin läuft jetzt möglicherweise eine brandgefährliche Katze durch die Gegend, die unzählige Rennradfahrer gefährdet. Ich meine, kann man ein so gefährliches Tier denn überhaupt guten Gewissens frei laufen lassen? Können die Veranstalter, die ja offensichtlich keine Mühe gescheut haben, den Halter des Hauptverdächtigen um sein Geld zu bringen, nachts noch ruhig schlafen, wenn doch nun immer noch tagtäglich ahnungslose Sportradler zu Fall gebracht werden könnten??

Jaa, ich geb’s ja zu, das war nur mittelmäßig produktiv. Aber ich bin doch auch nur ein Mensch.

Thealon


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Grüße an die Zukunft.

27.06.2004, 22:57
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
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Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
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  Straf(recht)Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Im Zweifel für die Angeklagte
Freispruch für belgische Katze nach Fahrradunfall
dpa

Sechs Jahre nach dem Sturz eines Rennradlers ist eine belgische Katze als Verursacherin des Unfalls freigesprochen worden.

Die rotgetigerte Katze "Ronron" war von den Organisatoren des Radrennens beschuldigt worden, am 13. Juni 1998 unzulässig die Rennstrecke überquert und so einen Radler zu Fall gebracht zu haben.

Wie die Zeitung "Het Laatste Nieuws" berichtet, hatte daraufhin die Versicherung dem Katzenbesitzer, Laurent Miel, eine Rechnung über 141.209 belgische Francs (rund 3530 Euro) präsentiert. Weil Miel nicht zahlte, entschied nun das Gericht in Tournai.

Und zwar im Zweifel für das angeklagte Tier: "Es ist möglich, dass eine andere Katze mit gleicher Farbe den Unfall verursacht hat", sagte der Richter zur Urteilsbegründung.

Quelle: sz-online.de


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

27.06.2004, 22:05
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TamedTigress
Amurtigerin




Dabei seit: April 2003
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Beiträge: 2187
TamedTigress ist offline
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*grins*
Also ich kenne ein paar aehnliche Faelle wo sich eine Katze bei diversen wohlmeinenden Menschen dick und rund frisst - ich habe aber noch nie gehoert dass da der eine den anderen verklagt.

Tatsache ist, von dem Standpunkt der Katze aus die ja hier die Hauptperson ist, dass diese niemandem gehoert. Die Katze hat sich wahrscheinlich die beiden Menschen ausgesucht und sieht es wohl kaum so dass sie irgendjemandes Eigentum ist - eher umgekehrt, wenn ueberhaupt?

Mir scheint es als ginge es dieser Familie nicht ums Geld sondern um pure Eifersucht von beiden Seiten.

Ich halte es fuer falsch das Tier das wohl immer im Freien gelebt hat einzusperren (wahrscheinlich weil diese Leute inzwischen raus hatten dass Bismarck/Charly noch andere Goenner hatte?), genau so falsch finde ich es aber etwas das man offensichtlich immer gerne und aus Liebe zu dem Tier gemacht hat, auf einmal in Euros aufzuwiegen.

TamedTigress

09.05.2004, 11:00
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Dragon
Mighty Dragon




Dabei seit: April 2004
Herkunft: Azeroth
Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 51
Dragon ist offline
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*lol*so was ist doch echt krank...wieso benehmen sich die leute so doof?
ich meine wenn ich ein tier so lange durchfüttere versuche ich doch erst mal herauszufinden woher das tier überhaupt stand...und wegen den 4000 euro da, was soll das?
haben die da etwa regelmäßig buch gehalten oder was.

09.05.2004, 10:10
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Goldkatze
Routinier




Dabei seit: Februar 2004
Herkunft: Land der goldenen Feliden

Beiträge: 452
Goldkatze ist offline
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Klasse!

Da sieht man mal wieder, was für Überlebenskünstler Katzen doch sind. Schlauer hätt ers nicht anstellen können.


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On the day Cc was born, 6,000 unwanted pet cats and kittens were destroyed in the USA.

09.05.2004, 01:44
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
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hat Dummheit Grenzen?Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

*rofl* Und da sagt man das der Mensch das klügste Lebenwesen auf dem Planeten sei?? Wenn ich mir manche Leute anschaue, dann verwelchselt man wohl hin und wieder mit Messer und Gabel essen mit Intelligenz.



Prozess um Katze mit doppelter Haushaltsführung
Neuruppin - Am Donnerstag beginnt vor einer Zivilkammer des Landgerichts Neuruppin ein kurioser Prozess um einen Kater, der sich in zwei Oranienburger Haushalten durchfüttern ließ, ohne dass die beiden Nachbarn zunächst davon wussten. Das Gericht soll klären, wer der rechtmäßige Eigentümer des weißen Katers ist.

Die Kläger, ein Ehepaar, geben an, den Kater im Mai 2001 verwahrlost aufgefunden zu haben. Sie hätten ihn Charly genannt und mehr als zwei Jahre lang versorgt und gepflegt. Niemand habe sich während dieser Zeit nach dem Tier erkundigt.

Charly ließ sich parallel aber auch bei der benachbarten Familie blicken, für die der Kater Bismarck heißt und die sich für seinen rechtmäßigen Eigentümer hält. Von September 2003 an ließ die Familie das Tier nicht mehr ins Freie, schilderte ein Gerichtssprecher den Fall weiter. Das wollen sich die "Adoptiveltern" indes nicht bieten lassen: Sie verlangen die Herausgabe der Katze oder die Erstattung der Ausgaben für sie, 4120 Euro. Das fünf Jahre alte Tier muss ohnehin längst ohne doppelte Rationen auskommen: Es ist mit der Tochter der beklagten Familie in einen anderen Stadtteil gezogen. dpa

Quelle: berliner Morgenpost


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

08.05.2004, 22:35
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Marie Juana
Tripel-As




Dabei seit: Januar 2004
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Beiträge: 187
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naja, sind wir mal ehrlich: ich glaube, ich würde ausrasten, wenn über mir jede nacht um drei ein hund jaulen würde, da würde ich wahrscheinlich auch die besitzer bitten, dafür zu sorgen, daß das aufhört. andererseits hatte meine stute vor jahren den spleen, daß sie nachts gegen die wände ihrer boxen schlug, das haben die nachbarn auch gehört, sich aber nie beschwert. wenn sie rossig war und die nacht im freien verbracht hat, konnte es auch passieren, daß sie um punkt fünf uhr lauthals zu wiehern begann.
im grunde genommen, so richtig was dagegen unternehmen kann man nicht. man kann einem tier nicht klarmachen, daß es zwischen 22 und 6 uhr keinen lärm zu machen hat. man kann nur als besitzer versuchen, für ruhe zu sorgen. aber gerade bei hunden hört man ja oft, daß sie dann jaulen, wenn sie allein zu hause sind. in den fall sollte der besitzer sie natürlich mitnehmen, wenn er ausgeht...
alles in allem: es ist ein zweischneidiges schwert...

25.03.2004, 09:02
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Black Panthera
the SilverDragon




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Black Panthera ist offline
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Also ich muss sagen, wenn sie Menschen UM ein Tier streiten, ist das nicht so schlimm, wie wenn sie Tieren versuchen wie beim Menschen, Zeiten einzubläuen, wann diese Lärm machen dürfen und wann nicht. Das ist wie beim Baby, man kann keinem Baby beibringen, zu einer bestimmten Uhrzeit erst zu schreien.
Einem Tier kann man sowas eigentlich nicht einbläuen.

Was ich aber gut finde, ist die Entscheidung mit den Kakerlaken und Geckos.
Ich mag Spinnen auch gar nicht. Zumindest nicht in meinem Zimmer.
Ich beobachte Spinnen aber gerne, wenn sie ihre Netze ziehen oder Beute einwickeln und aussaugen.
Aber direkt Kleidung wegwerfen, weil eine Spinne drüberkrabbelt, erachte ich als absoluten Schwachsinn.

Aber es soll ja Menschen geben, die gibt es gar nicht


__________________

In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

22.01.2004, 21:36
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Sesshoumaru
sama




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Tiere vor GerichtAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Tiere vor Gericht

Tiere sind vor allem lästig: Sie bellen und krähen, sie stechen und kratzen, oder sie sehen eklig aus und verscheuchen deshalb Urlauber aus dem Hotelzimmer. Der - zweifellos einseitige - Eindruck vom Tier als Störfaktor drängt sich zumindest auf, wenn man sich die Vielzahl von Gerichtsprozessen anschaut, in denen um Tiere gestritten wurde.

Doch nicht nur genervte Nachbarn oder gebissene Passanten ziehen vor Gericht. Auch Herrchen oder Frauchen kämpfen um ihr Recht, alles für die geliebte Kreatur tun zu dürfen: Ein Wellensittichbesitzer wehrte sich, wenn auch erfolglos, vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf gegen ein Bußgeld wegen zu schnellen Fahrens - er hatte den ins Koma gefallenen Vogel möglichst schnell zum Tierarzt bringen wollen.

Scheidungsopfer: der gemeinsame Pudel
Und ein Ehepaar aus Bad Mergentheim wollte sich zwar voneinander, nicht aber vom geliebten Pudel trennen. Folgerichtig beantragte das Herrchen ein "Umgangsrecht", doch das Amtsgericht (AG) zog erst mal einen Tierpsychologen zu Rate. Weil der die Psyche des Pudels nicht in Gefahr sah, darf der Mann nun - gerichtlich verbrieft - zwei Mal monatlich mit dem Hund Gassi gehen.

Nachzulesen sind die Fälle bei Norbert Dörner: Tierisches im Recht, der eine Kuriositätensammlung tierischer Streitfälle zusammengetragen hat. Dabei ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) nicht so arg viel zum Thema Tier zu finden. Paragraf 90a stellt immerhin klar, dass Tiere keine "Sachen" mehr sind - noch bis 1990 hatte das BGB im Tier ein Ding gesehen. Besondere Aufmerksamkeit widmet das Gesetzeswerk allein der Biene in immerhin vier Paragrafen, vom "Herrenloswerden eines Bienenschwarms" bis zum "Einzug in eine fremde besetzte Bienenwohnung".

Die Lärmquelle Tier
Eine Vielzahl von Urteilen handelt vom Tier als Lärmquelle. Das AG Düsseldorf befasste sich mit einem Spitz, der bei der kleinsten Bewegung auf der Straße zu bellen begann, den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof beschäftigte die an einen Kojoten erinnernde hohe Stimme einer leicht erregbaren Hündin. Und das Verwaltungsgericht Stade bezeichnete einen Hovawart gar als "notorischen Kläffer", weil der Hund - "grundlos und anhaltend" - bis zu 60 Mal pro Tag anschlug.

Meist legen die Gerichte in diesen Fällen "Bellzeiten" fest, etwa zwischen morgens 7.00 oder 8.00 und abends 19.00 oder 20.00 Uhr, unter Einhaltung einer Mittagspause und nicht länger als 30 Minuten insgesamt. Das gleiche gilt selbstverständlich für Hähne wie den Gockel Blasi, der es nach den Feststellungen das Landgerichts (LG) München auf immerhin 75 Dezibel brachte - wenn Blasi krähte, war nicht einmal der Baulärm zu hören. Zudem, so stellte ein Sachverständiger fest, hatte das Federtier einen besonders schrillen Tonfall - der entnervte Nachbar bekam also Recht.

Bell- und Krähzeiten fürs liebe Vieh
Dagegen lassen sich die Richter - wenn es um Insekten oder Reptilien geht - nicht vom hässlichen Schein beeindrucken, sondern gehen dem Wesen auf den Grund. Die Kakerlake sei zwar von unansehnlicher äußerer Gestalt, aber generell ungefährlich, beschied das AG Bad Homburg eine Tunesien-Urlauberin. Die hatte gleich ihre Kleidung weggeworfen, nur weil die käferähnlichen Tiere mit "fädigen Fühlern und platten Körpern" drüber gekrabbelt waren - Schadensersatz bekam sie nicht.

Und der Gecko, bei dessen Anblick zwei Hawaii-Reisende mitten in der Nacht panikartig das Hotel verlassen hatten, erschien dem LG Frankfurt als harmlose Schuppenechse. Belehrend zitierten die Richter Brehms Tierleben: "Einen widerwärtigen Eindruck aber rufen die Geckos nur bei dem hervor, welcher sich nicht die Mühe gibt, ihr Treiben zu beachten."

Wolfgang Janisch, dpa
Quelle: Stern


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20.01.2004, 12:22
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