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Tigerforum » Raubkatzen & Wölfe » Wölfe » was los mit Lausitzer Wölfen? » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
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Phantom
Panthera lupus




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Niedersachsen (DE)
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heute kam ein bericht darüber bei Brisant.

die Jungtiere wurden eingefangen und kommen in nen bayrischen Tierpark. (?) es sieht ganz so aus, dass der Vater der Jungen ein Hund ist. (soll durch nen DNA-Test noch eindeutig belegt werden, ist allerdings sehr offensichtlich) Schuld ist ein akuter Mangel an männlichen Wölfen, was aber nicht behoben werden kann. jetzt hofft man, dass die Wölfin sich mit eingereisten polnischen Wölfen zusammentut, damit das nicht wieder passiert.


*edit* war doch bloß ein gefangenes Jungtier... das kommt davon, wenn man sowas nich selbst schaut


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~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

Dieser Beitrag wurde von Phantom am 04.02.2004, 16:27 Uhr editiert.

03.02.2004, 22:18
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Marozi
Panthera leo maculatus




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Schon gehört? Am Montag sagte Michael Gruschwitz, Artenschutzexperte des sächsischen Umweltministeriums, man müsse von einem der Welpen, das bei Neustadt an der Spree gefangen wurde, eine DNA-Analyse in Polen anfertigen lassen. Das Junge sei möglicherweise ein Mischling. Die Ergebnisse werden frühestens in einigen Wochen erwartet. Sollte der Welpe ein Mischling sein, müsste man die anderen Jungen des Wurfs auch fangen. Somit bliebe nur noch eine Wölfin übrig. Umweltminister Steffen Flath (CDU) sagte leider, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Mischling hoch sei.


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

02.02.2004, 20:54
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nettwork
Panthera leo




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Danke für die Infos Petra!

Leider sind keine besonders neuen Erkenntnisse dabei. Die Email-Adresse von Fr. Gesa Kluth hab ich schon.


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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19.01.2004, 20:20
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PetraB.
Alpha-Wolf




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das los:


Wölfe in der Lausitz

1996 wurden auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz Wölfe gesichtet. Nach 150 Jahren war dies das erste registrierte Rudel in der Region. Vermutlich sind die Tiere aus Polen eingewandert. Seitdem haben sich zwei Rudel in der Muskauer Heide und bei Neustadt/Spree angesiedelt.

Ihre Zahl schätzen Experten auf etwa 20. Jährlich wurden Welpen geboren. Laut Berner Konvention von 1979 stehen Wölfe in der Europäischen Union unter Schutz und dürfen nicht geschossen werden.

Schäden in der Viehwirtschaft, zum Beispiel Schafrisse, werden von der sächsischen Landesregierung bezahlt. Für den Menschen bedeuten die scheuen Tiere im Regelfall keine Gefahr. Wolfsichtungen sind beim Forstamt zu melden.

Sächsische Zeitung - Freitag, 9. Januar 2004

SZ Online



Lausitzer Wölfe reißen wieder ein Schaf

Erste Stimmen meinen, dass es in Sachsen schon zu viele der grauen Räuber gibt – Die Spuren deuten aber auf einen Zufallsangriff hin

Boxberg. Die Wölfe holten das Schaf in der Nacht. Ein Biss in die Kehle und es war vorbei. Am Montagmorgen wurde der Kadaver am Ortsrand von Bärwalde gefunden, einem Dorf im niederschlesischen Oberlausitzkreis. Mitte Dezember war dort schon einmal ein Schaf gerissen worden, auf der Weide desselben Bauern. Von drei Tieren hat der Hobby-Schäfer nunmehr zwei verloren. Erste Meinungen werden laut, dass es in der Lausitz bereits zu viele Wölfe geben könnte. Kippt die Stimmung im Wolfsrevier?

Der Jäger Stefan Bachmann gehört zu denen, die in den Wölfen eine zunehmende Bedrohung sehen. Er vermutet, dass in der Lausitz mittlerweile 26 Wölfe unterwegs sind. Die Wolfsforscherinnen Gesa Kluth und llka Reinhardt gehen hingegen davon aus, dass in der Region 18 der grauen Wanderer leben – verteilt auf ein Gebiet von mehr als 600 Quadratkilometern. Ein Rudel durchstreift die Muskauer Heide, ein anderes hat sein Revier westlich davon. Die Wölfe, die in der Nacht zum Montag das Schaf gerissen haben, gehören zu dieser zweiten Gruppe.

Michael Gruschwitz, der für Artenschutz zuständige Referatsleiter im sächsischen Umweltministerium, glaubt nicht, dass sich die Landbevölkerung plötzlich wieder vor dem bösen Wolf fürchtet. „Das ist keine allgemeine Stimmung“, schätzt er ein. „Es sind einzelne Stimmen aus Kreisen der Jagdpächter, die denken, dass ihnen die Wölfe das Wild streitig machen.“ Eine Befürchtung, die von den Forstbehörden nicht geteilt wird. Die sprechen davon, dass die Wildbstände in der Region eher zugenommen haben.

Das ist auch einer der Gründe, weshalb die Lausitzer Wölfe nach ihren wiederholten Attacken auf eine Schafherde vor zwei Jahren keine Schafe mehr gerissen hatten. In den Wäldern gibt es genug Beute, die leichter zugänglich ist als die Herden, von denen die meisten inzwischen mit Elektrozäunen geschützt werden. „Vor diesen Zäunen haben die Wölfe Respekt“, sagt Gesa Kluth.

Der Angriff auf das Schaf am vergangen Montag war ihrer Meinung nach ein Zufall, keine Jagd. Anhand der Spuren haben die beiden Forscherinnen den Ablauf der nächtlichen Attacke rekonstruiert: Ein erwachsener Wolf und vier Jungtiere setzten über das Eis der Spree und liefen zunächst am Rand der Ortschaft entlang. Ein paar Schafe hinter einem Drahtzaun ließen sie links liegen. Dann stießen sie auf einen weiteren Zaun, der sie zwang, von ihrem Weg abzuweichen. Nur dadurch gerieten die Wölfe auf die Wiese mit den frei weidenden Schafen.

Deshalb glaubt Gesa Kluth nicht daran, dass die Tötung des Schafes im Dezember auf die Kappe der Wölfe geht: „In diesem Fall wären sie viel eher und vor allem direkt zur Weide zurückgekehrt.“ Außerdem sei das Schaf damals mehrfach gebissen worden: in den Kopf, die Nase, den Nacken. Es wurde regelrecht totgeschüttelt. So etwas deutet in der Regel auf den Angriff eines wildernden Hundes hin. Wölfe töten mit einem gezielten Biss in die Kehle.

Von Mario Ulbrich - 8.1.2004

Freie Presse Online



Tigerforum:

Wolfsangriff oder Hundeattacke

Gute Chancen für die Rückkehr des Wolfes

Lausitzer Wölfe haben Nachwuchs



Gesa Kluth bei www.google.de eingeben

Wölfe Lausitz bei www.google.de eingeben


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... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

14.01.2004, 21:34
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nettwork
Panthera leo




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Ich brauche eure Hilfe!

Wer kann mir aktuelle Auskünfte über die Lausitzer Wölfe geben?
Was tut sich aktuell, wieviele sind es ungefähr und werden sie derzeit wissenschaftlich bearbeitet?
Kennt jemand das Wildbiologische Büro LUPUS? Wohnt jemand in diesem Gebiet?

Meine Suche nach einem Diplomarbeitsthema intensiviert sich und ich hab mich noch immer nicht von dem Thema ''Beutegreifer'' abbringen lassen. Allerdings gibt es momentan wenig Geld für Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet und meine Suche hat mich schon ganz schön weit in Europa herumgeführt.
Zuletzt wurde ich auf die Wölfe aus Lausitz hingewiesen, daher frage ich jetzt mal nach.

Antworten auch per Mail natürlich sinnvoll und erbeten!
/nettwork


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14.01.2004, 19:35
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