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Tigerforum » Raubkatzen & Wölfe » Wölfe » was los mit Lausitzer Wölfen? » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
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nettwork
Panthera leo




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Österreich
Salzburg (A)
Beiträge: 702
nettwork ist offline
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Ja, ich hab ihr schon ein email geschrieben, habe aber keine Antwort erhalten. Es ist traurig, dass man manchmal vom anderen Ende der Welt innerhalb von Stunden eine Antwort bekommt und andere Leute es nicht für notwendig erachten nur innerhalb einer annehmbaren Zeit zu antworten.
Momentan tut sich bei mir eher weniger mit Wölfen. Bin gerade auf einen anderen Dampfer aufgesprungen und hoffe Mitte April eine positive Antwort zu erhalten. Wenn es so ist, erfahrt ihr es natürlich als erste.


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

20.03.2004, 12:27
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pathfinder
Wolfswelpe



Dabei seit: März 2004
Herkunft:

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pathfinder ist offline
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Zitat:
Original von nettwork
Danke für die Infos Petra!

Leider sind keine besonders neuen Erkenntnisse dabei. Die Email-Adresse von Fr. Gesa Kluth hab ich schon.



Hast du ihr denn schon geschrieben?

Ja, es ist nicht leicht im wilbiologischem Bereich seine Diplom-Arbeit schreiben zu wollen, v.a. wenn du im Feld arbeiten möchtest. Gerade wenn du an so gefragten Arten forschen möchtest wie carnivore. Das sind eben die sog. "sexy species". An genetische Themen zu kommen ist zwar auch nicht gerade einfach, aber u.U. realistischer. Ist aber Laborarbeit.

Dennoch gib nicht auf! Versuche eine Praktikumsstelle o.ä. zu bekommen. Dadurch lernst Du weiter Leute kennen (Vitamin B!) und hast einen Fuss in der Tuer.

Viel Erfolg!

20.03.2004, 11:38
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pathfinder
Wolfswelpe



Dabei seit: März 2004
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Beiträge: 20
pathfinder ist offline
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Zitat:
Original von Goldkatze
*Nachdemsiegevotethat*

Das sieht ja wirklich super aus!
Die Akzeptanz scheint wohl endlich da zu sein...


Bis zur echten Toleranz des Wolfes ist es leider noch ein weiter Weg. "Wolfsarbeit" ist "Menschenarbeit".

Gruss!

20.03.2004, 11:30
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Goldkatze
Routinier




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Goldkatze ist offline
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*Nachdemsiegevotethat*

Das sieht ja wirklich super aus!
Die Akzeptanz scheint wohl endlich da zu sein...


__________________
On the day Cc was born, 6,000 unwanted pet cats and kittens were destroyed in the USA.

19.03.2004, 21:29
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CleanerWolf
Wolf




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Berlin (DE)
Beiträge: 609
CleanerWolf ist offline
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Schnell voten!
http://www.mdr.de/dresdner-gespraech/1266877.html
Momentan sieht das Ergebnis schon äusserst positiv aus


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Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

19.03.2004, 20:13
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Goldkatze
Routinier




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Herkunft: Land der goldenen Feliden

Beiträge: 452
Goldkatze ist offline
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Zitat:
Original von Shir Khan
Vereinsvorsitzender Joachim Bachmann will das Jagdrevier der Wölfe umzäunen und Beobachtungstürme für Touristen aufstellen.


Wie bitte???
Endlich gibt es wieder frei lebende Wölfe in Deutschland und dieser Mensch will sie gleich wieder einsperren?
Echt ne interessante Idee .
Oder sie gar abschießen? Ohne triftigen Grund? Typisch! Jetzt kommt der echte Wolf langsam zurück und das passt den "Ersatzwölfen" natürlich nicht in den Kram.
Und wieso ist es eine Bedrohung, wenn der Jäger zurückkehrt, der seit seiner Ausrottung gefehlt hat und das Ökosystem dadurch aus dem Gleichgewicht gerriet? Zumahl es ja auch nur ei einziges Rudel ist.
Was ist das für eine Auffassung von Artenschutz?


__________________
On the day Cc was born, 6,000 unwanted pet cats and kittens were destroyed in the USA.

18.03.2004, 20:55
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Azyura
Omega-Wolf




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Azyura ist offline
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Wow, mir gefällt mal ein Politiker und seine Meinung XD Ich finds schon wirklich right das der sagt das die Wölfe net abgeschossen werden sollen... Gute Einstellung!

Azyura - >CR<


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a rebell in chaos. a wolf in my soul.

18.03.2004, 19:30
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CleanerWolf
Wolf




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Zitat:
Trittin gegen Abschuss der Lausitzer Wölfe

Dresden (ddp-lsc). Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) hat sich
gegen einen Abschuss der Wölfe in der Lausitz gewandt. Der
Grünen-Politiker sagte der in Dresden erscheinenden «Sächsischen
Zeitung» (Mittwochausgabe), wer den Abschuss der Wölfe fordere, «spielt
in unverantwortlicher Weise mit dem Rotkäppchensyndrom, der Angst vor
dem bösen Wolf aus dem Kindermärchen». Bei den Forderungen nach
Abschuss handele es sich um eine «Stimmungskampagne einzelner Jäger».
Trittin begrüßte die Bemühungen des Freistaates Sachsen, dem Wolf die
Wiederbesiedlung des Bundeslandes zu ermöglichen. «Das umsichtige und
breit angelegte Vorgehen der sächsischen Naturschutzbehörden findet
unsere ausdrückliche Anerkennung.» Die Rückkehr der Wölfe nach
Deutschland sei «eines der spektakulärsten Ereignisse des Artenschutzes
in den letzten Jahren». Trittin lobte das so genannte «Wolfsmanagement»
des Freistaats, das die Beobachtung der Tiere, die Information der
Bevölkerung und die Vermeidung von Schäden umfasst.
17.03.2004
Freie Presse
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICH...XTE/779840.html


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Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

17.03.2004, 13:04
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
Lausitzer Wölfe treiben es zu buntAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Lausitzer Wölfe treiben es zu bunt

In der Region an der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze gedeiht der Wolfsnachwuchs – zu gut, wie jetzt ein neuer Verein mit dem Namen „Sicherheit und Artenschutz“ findet.

Neustadt (dpa) Die einzigen frei lebenden Wolfsrudel Deutschlands pflanzen sich in der Lausitz fleißig fort. In der Region an der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze gedeiht der Nachwuchs – zu gut findet ein neuer Verein mit dem Namen „Sicherheit und Artenschutz“. Er hält die wachsende Zahl von Wölfen für eine Bedrohung – für Mensch und Tier. Und stößt mit dieser Anschauung bei Experten auf Skepsis und Ablehnung.

Vereinsvorsitzender Joachim Bachmann will das Jagdrevier der Wölfe umzäunen und Beobachtungstürme für Touristen aufstellen. Andere seiner 16 Kollegen sind für ein noch härteres Vorgehen: Ihrer Ansicht nach sollten die meisten der 10 bis 15 Exemplare einfangen oder abgeschossen werden. Neben Jägern gehören Landwirte, Viehzüchter und „normale“ Bürger zu dem Verein, betont Bachmann. „Es ist dummes Zeug, dass wir das Wild vor den Wölfen nur schützen wollen, um es zu schießen.“

Die beiden Biologinnen Ilka Reinhardt und Gesa Kluth, die sich mitten im Wolfsgebiet im sächsischen Neustadt niedergelassen haben, werfen der Initiative um Bachmann Stimmungsmache vor. Die Frauen sind die Wolfsbeauftragten des Umweltministeriums und leisten vor Ort Aufklärungsarbeit. Hinweise des Vereins auf angebliche Angriffe von Wölfen auf Menschen halten die Biologinnen für unseriös.

Einen Zaun um das riesige Revier, einen Truppenübungsplatz, zu ziehen, hält Reinhardt weder für sinnvoll noch für umsetzbar. Der Abschuss der Tiere kommt für sie erst recht nicht in Frage. „Wir leben doch nicht in einem rechtsfreien Raum. Der Wolf ist die seltenste Säugetierart in Deutschland und steht unter internationalem Schutz“, sagt Reinhardt. Bachmann hat nichtsdestotrotz eine Abschussgenehmigung für die Wölfe beantragt.

Der sächsische Landesjagdverband betont, der Verein habe nichts mit dem Verband zu tun. Auffassung des Verbandes sei es, die Wölfe zu „tolerieren und zu akzeptieren“ – so lange ihre Zahl nicht überhand nehme. Dann sei es allerdings Sache des Umweltministeriums sich um den Fall zu kümmern, heißt es. Indes haben sich auch unter den Wolfsfreunden verschiedene Initiativen gegründet. Der Naturschutzbund in Sachsen etwa will mit einer Arbeitsgruppe „Pro Wolf“ zur Versachlichung der Debatte beitragen.

Quelle: Ostseezeitung


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

13.03.2004, 19:12
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
Jagddruck auf den WolfAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Vereinskrieg um Lausitz-Wölfe
Von Brigitte Riedel

BÄRWALDE/LEIPZIG - Bis-lang sorgten die auf dem Lausitzer Truppenübungsplatz lebenden Wölfe „nur“ für erhitzte Gemüter auf der ganzen Skala der sächsischen Wolfs-Akzeptanz. Mit der Gründung von Landesarbeitsgruppe und Verein polarisieren sich jetzt die Lager. Beim Wolf hört die Freundschaft auf.

„Wir haben den Verein ,Sicherheit und Artenschutz e.V.‘ ge-gründet“, sagt Joachim Bachmann aus Bärwalde (Niederschlesischer Oberlausitzkreis) und fordert, „Jagddruck“ auf den Wolf auszuüben. „Unser Anliegen ist Sicherheit für die Bevölkerung und Schutz des Wildes, das in Größenordnungen von den Wölfen dezimiert wird“, erklärt der Jäger. Er hofft noch diese Woche auf den Eintrag ins Vereinsregis-ter. „Dann werden wir eine kos-tenlose Nummer schalten, unter der uns die Bevölkerung alle Vorkommnisse mit Wölfen melden kann.“

Die vom Verein angepeilte Koexistenz mit den beiden Rudeln hat Schloss und Riegel. „Man sollte den Lebensraum der Wölfe einzäunen und außerhalb der Umzäunung Beobachtungsplätze für Touristen einrichten“, schlägt Bachmann vor. Umweltministeriums-Sprecher Dirk Reelfs findet den touristischen Gedanken zwar begrüßenswert, „aber 600 Quadratkilometer einzuzäunen ist weder sinnvoll noch machbar“. Auch von einer Gefährdung des Wildbestandes könne keine Rede sein. „Die Wölfe haben in ihrem Revier nur das vollbracht, was die Jäger nicht geschafft haben: einen waldverträglichen Wildbestand“, erklärt Reelfs. „Wir haben noch viel zu viel Wild, geben jährlich zwei Millionen Euro für Zäune aus, um den Wald vor Schäden zu schützen.“

Als Antwort auf den Bärwalder Verein rief der NABU-Landesverband in Leipzig die Landesarbeitsgruppe „Pro Wolf“ ins Leben. „Wir wollen ein sachliches Gegengewicht schaffen“, schildert Naturschützer Justus Oertner. „Es geht uns darum, uns einzusetzen für ein Tier, das auf natürlichem Wege nach Deutschland zurückgekehrt ist und in Freiheit hier leben soll. Wir wollen Wissen vermitteln, statt Angst zu schüren, planen in Neustadt ein Info-Zent-rum Wolf.“

Quelle: sz-online


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

10.03.2004, 12:31
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