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Tigerforum » Raubkatzen & Wölfe » Wölfe » was los mit Lausitzer Wölfen? » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
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CleanerWolf
Wolf




Dabei seit: Juli 2002
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Berlin (DE)
Beiträge: 609
CleanerWolf ist offline
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Hallo lucy, erstmal willkommen im Tigerforum.
Mein letzter Kenntnisstand ist, dass das Wolfspärchen in der Muskauer Heide zur Zeit mit 4-5 Jungwölfen aus dem Jahr 2003 unterwegs ist. 2004 scheint es keinen Nachwuchs gegeben zu haben. Die Wölfin bei Neustadt, die vor ca. einem Jahr mit einem Radiohalsband versehen wurde, scheint mittlerweile mit einem Rüden zusammen zu sein.
Man darf also gespannt sein, wie es in diesem Jahr mit Nachwuchs aussieht.

Wölfe aus Sibirien umzusiedeln wäre politisch sehr ungeschickt, bzw. würde auf großen Widerstand stoßen. Die Sensation besteht ja gerade darin, dass einige Wölfe selbstständig wieder auf deutschen Boden zurückgekehrt sind, womit man auch den hohen Schutzstatus dieser Tiere rechtfertigen kann. Doch die Wölfe haben auch Gegner. Das sind vor allem Viehzüchter und Jäger. Die wünschen sich eher den umgekehrten Weg, nämlich die Wölfe wieder nach Sibirien zurückzubringen. Es ist so schon schwierig genug, der Bevölkerung zu verklickern, warum die Wölfe so eine wichtige Funktion in unserer Natur erfüllen und warum man sie tolerieren sollte, denn die Koexistenz von Mensch und Wolf verläuft leider nicht immer problemlos.


__________________
Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

29.01.2005, 15:15
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lucy
Wolfswelpe




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Beiträge: 25
lucy ist offline
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hallo. mich wuerde zum einen genau das auch interessieren (genau darum habe ich tatsaechlich ueberhaupt im netz gesucht): was machen die lausitzer woelfe?
aber zum anderen noch ne andere frage: wieviele woelfe gibt es insgesamt inzwischen in deutschland? wieviele in polen?
und dann wollte ich noch ma nen buch empfehlen (das ihr vermutlich schon kennt oder von gehoert habt): Expedition ins Tierreicht - Woelfe in Deutschland von Beatrix Stoepel.
das geht so um die anfaenge von dem muskauer rudel.
leider ist es (trotz erscheinungsjahr 2004) nicht mehr aktuell.
es waere schoen, wenn irgendwer weiss, wie es derzeit um "unsere" woelfe bestellt ist.
warum faengt man eigentlich keine in zb. sibirien und wildert die hier aus?
danke, lucy
ps: bin neu


__________________
die nacht ist aller tage ende - nur auch ihr anfang.

29.01.2005, 13:04
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Der Mensch ist ein im hohen Grade berechenbares Lebewesen. Wenn es keine Zwischenfälle gibt, dann wächst über den größen Misthaufen doch irgendwann wieder Gras. Sobald dann wieder was passiert geht das Geschreie genau so groß und größer wieder los, als wie zuvor.

PS: Ich würde bitten Abstand davon zu nehmen nur einen Zeitungsartikel zu posten ohne etwas dazu zu sagen. Wir sind ein Diskussionsforum, kein Nachrichtenforum.


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

18.11.2004, 12:24
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CleanerWolf
Wolf




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CleanerWolf ist offline
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Zitat:
Aufregung um die Wölfe in der Lausitz hat sich gelegt

Kontaktbüro in Rietschen vermittelt zwischen Anhängern und Gegnern der Tiere

Rietschen/dpa. Die Diskussion um die Zukunft der in der Oberlausitz lebenden Wölfe hat sich nach Aussage der Leiterin des neu eingerichteten Kontaktbüros Wolfsregion Lausitz beruhigt. «Die Aufregung ist abgeflacht», sagte Jana Schellenberg. Das Kontaktbüro soll dazu beitragen, dass zwischen Wolfsfreunden und -gegnern künftig weniger emotional diskutiert wird. «Wir wollen mit Hilfe von Informationen die Diskussion auf eine sachliche Ebene herunterholen», sagte die 26-Jährige.
Das Kontaktbüro in Rietschen (Niederschlesischer Oberlausitzkreis) hatte im September seine Arbeit aufgenommen. Es soll erste Anlaufstelle für Fragen rund um die Wölfe werden sowie in der Region über die Tiere aufklären - und dabei unparteiisch bleiben. «Es gibt auch kritische Stimmen zu den Wölfen, die etwa um den Wildbestand fürchten. Die darf man nicht einfach abtun, auch wenn die Fakten vielleicht ein anderes Bild ergeben», sagte Schellenberg. In einer Arbeitsgruppe beim Kontaktbüro sollen sich Wolfsgegner und -freunde künftig regelmäßig austauschen.
Auf etwa neun Tiere wird das Rudel in der Muskauer Heide nahe der Grenze zu Brandenburg zur Zeit geschätzt. Die Fortpflanzung ruht bislang auf den Schultern eines einzigen Elternpaares. «Wir haben momentan einen ganz labilen Bestand», sagte Schellenberg. Ob es in diesem Jahr in dem Rudel wieder Nachwuchs gab, konnte bislang nicht geklärt werden.
Hoffnungsträgerin ist eine aus dem Rudel abgewanderte Jungwölfin, die bereits mehrfach mit einem Wolfsrüden zusammen gesehen wurde. «Im Sinne des Fortbestands der Wolfspopulation wäre zu hoffen, dass es sich dabei nicht um Geschwister handelt», sagte Schellenberg. Sollten es keine Geschwister sein und die Tiere sich paaren, käme womöglich auch die Fortpflanzung der Lausitzer Wölfe stärker in Gang, weil es dann zwei Rudel gäbe, deren Nachkommen sich wiederum untereinander paaren könnten. Das werde sich aber erst in den kommenden Monaten zeigen.
Meldungen, die Wölfe hätten inzwischen auch Brandenburg erobert, hält Schellenberg für verfrüht. Zum Revier der Lausitzer Wölfe zählt nach Angaben der Diplom-Forstwirtin schon länger «ein ganz kleiner Zipfel Brandenburg». Zwar gebe es auch «sehr vage Vermutungen», dass sich einzelne Tiere weiter im Inneren des Nachbarlandes aufhalten. «Dafür gibt es aber keine handfesten Beweise», sagte Schellenberg. «Da ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens.»

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServ...=1013083806405&
calledPageId=1013083806405&listid=1018881578737


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Dr. Erich Klinghammer

18.11.2004, 02:01
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tiger-lilly
Tiger




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Zitat:
Wölfe kriegen jetzt ihr eigenes Büro
Für 134000 Euro von Minister Flath

DRESDEN/RIETSCHEN - Die Lausitzer Wölfe sollen bald „vor Ort“ betreut werden. Mit einem extra eingerichteten Wolfsbüro will Umweltminister Steffen Flath (CDU) künftig näher an Tier und Mensch sein.

Seit 2001 betreute das Umweltministerium das Wolfsprojekt in der Lausitz. Doch Dresden ist weit weg. Deshalb soll jetzt ein Wolfsbüro in Rietschen (Niederschlesischer Oberlausitzkreis) die volle Verantwortung für Isegrim & Co. übernehmen. Minister Flath lässt dafür 134000 Euro in den nächs-ten beiden Jahren springen. Ziel: „Konfliktlösungen beim Zusammenleben von Wolf und Mensch finden und dem großen Informationsbedarf der Bevölkerung besser entsprechen.“

Vor vier Monaten hatten sich nämlich die Fronten von Gegnern und Befürwortern der Wölfe verhärtet, sagte Landrat Bernd Lange (CDU). Die Stimmung drohte sich gegen die Wölfe zu drehen. Vor allem einige Jäger hatten gegen die Tiere getrommelt. Nun soll ein durchsetzungsstarker und konfliktfähiger Koordinator zwischen den Interessengruppen wie Jägern, Landwirten und Naturschützern vermitteln. Die bisherigen Wolfsbeauftragten Gesa Kluth und Ilka Reinhardt sollen ihn dabei unterstützen. Sie werden die Wölfe künftig für das Naturkunde- museum in Görlitz beobachten und sich stärker auf die wissenschaftliche Arbeit konzentrieren.

Die Lausitzer Wölfe waren vor einigen Jahren vermutlich aus Polen eingewandert. Ob das Rudel überlebt, ist aber unklar. „Sachsens Wolfsrudel steht auf unsicheren Füßen“, sagte Flath. Derzeit gebe es acht bis elf Tiere, darunter allerdings nur ein Elternpaar. Unklar ist, ob dieses auch in diesem Jahr wieder Nachwuchs bekommen hat. In freier Wildbahn haben die Jungtiere des Rudels bisher keine Partner gefunden. Experten sind der Meinung, dass ein Rüde von außerhalb die Fortpflanzung ankurbeln könnte. Doch den müssen die Wölfinnen selbst finden. Der Minister verweigert die Kuppelei, will keinen Wolfsrüden in der Region aussetzen lassen. (sml)

Quelle: Sächsische Zeitung

24.08.2004, 21:08
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PantherinPat
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Zitat:
Sächsische Zeitung (Lokales Weißwasser ), 17.07.2004

Lausitzer Wölfe

Ein Wildzaun soll vor den grauen Räubern schützen

Bärwalder Schafhalter hat gegenwärtig wenig Ärger mit den Wölfen, dafür aber größeren mit den Behörden

Von den Lausitzer Wölfen ist seit geraumer Zeit nichts mehr zu hören und zu sehen, trotzdem hat Harry Mickel aus Bärwalde wegen Isegrim Ärger. Stein des Anstoßes für das Landratsamt ist ein Wildzaun zum Schutz gegen die Wölfe.

Mickels haben schlechte Erfahrungen mit den Wölfen gemacht. Im Dezember vorigen Jahres wurde ein Schaf des privaten Halters Heinz Mickel gerissen. Er und sein Sohn Harry sind sich sich einig, dass es die grauen Räuber waren, obwohl es nicht eindeutig nachzuweisen war. Beim zweiten Vorfall am 5. Januar 2004 gab es jedoch keinen Zweifel: Wölfe haben einem Tier der kleinen Herde den Garaus gemacht. Mickels wurden für den Verlust beider Tiere entschädigt, erhielten durch die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe insgesamt 200 Euro.

In der Zwischenzeit gab Vater Heinz Mickel, den die ganze Sache mit seinen 73 Jahren ziemlich mitnahm, die Schafhaltung an seinen Sohn Harry ab. Dieser hat nun wieder Ärger, nicht mit den Wölfen, aber mit den Ämtern.

Mündliche Zusagen

zum Schutz der Schafe

Den Mickels wurde nach dem Ereignis im Januar dringend geraten, eine sichere Umzäunung zum Schutz der Schafe vor weiteren Angriffen der Wölfe zu errichten. Wie Harry Mickel erzählte, hätten sich diverse Behördenvertreter und andere Experten mit dem Fall des Bärwalders beschäftigt – so auch die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes. Es haben auch Vor-Ort-Begehungen stattgefunden. Dabei hätte man laut Mickel dem Schafhalter mündlich zugesichert, dass er einen Wildzaun, wie man sie in den Wäldern sieht, in einer Höhe von 1,50 Meter errichten kann, was gestattet wäre. Der Bärwälder freute sich, als er signalisiert bekam, dass er sich in der Gemarkung Klitten gebrauchtes Material für einen Wildzaun, der abgebaut wurde, holen kann. Das war über das Staatliche Umweltfachamt (Stufa) Bautzen eingeleitet worden. Noch im Januar reichte Mickel die Anträge zum Bau ein, in dreifacher Ausführung: bei der Gemeinde, beim Landratsamt und bei der Stufa.

Die Wochen gingen ins Land, und der Schafhalter begann mit dem Zaunbau. Am 3. Juni, fast ein halbes Jahr, nachdem die Bauanträge gestellt wurden, dann der Schock: Das Bauaufsichtsamt des Landratsamtes Niesky erteilte dem Bärwalder eine Absage. In der Begründung dazu hieß es, dass das Gelände im Außenbereich liegt und ein solches Vorhaben nicht zulässig sei, da öffentliche Belange beeinträchtigt würden. Es war auch die Rede davon, dass der Zaun eine gewisse "Vorbildfunktion" erfüllen könnte. Kurzum: Harry Mickel wurde aufgefordert, einen Rückbau vorzunehmen, was nichts anderes als Abriss bedeutet. Bis 30. Juni wurde dem Mann eine Frist gesetzt, sich zum Tatbestand zu äußern, was Mickel tat.

Ein Vor-Ort-Gespräch wurde notwendig. Mike Hähnel, Sachbearbeiter Baugenehmigung/Baurecht im Bauaufsichtsamt, kam nach Bärwalde und führte mit Harry Mickel das Gespräch. Hähnel räumte Fehler ein, was die lange Zeit von der Antragstellung bis zur Antwort betraf. Offenbar habe das Schreiben zu lange an einer falschen Stelle im Haus gelegen, bevor man feststellte, dass es in die Bauaufsicht gehört. Diese habe erst im Mai Kenntnis von der Angelegenheit erhalten.

Im Außenbereich, indem sich die Flächen des Schafhalters befinden, sei ein solcher Wildzaun nicht gestattet. Das sei nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. So müsse es sich um besondere Vorhaben handeln. Oder aber der Betreffende betreibe Land- oder Forstwirtschaft im Haupterwerb, was auf Mickel zur Zeit der Antragstellung nicht zutraf.

Mobiler Zaun ist

genehmigungsfrei

Hähnel verwunderte, dass der Bärwalder einen ungeheuren Aufwand betreibt, um wenige Schafe zu halten. So betrage die Gesamtfläche rund 40 000 Quadratmeter, was eine Einzäunung von 57 Meter Länge erforderlich machen würde. Harry Mickel hätte die Möglichkeit gehabt, einen mobilen Euro-Zaun aufzustellen, wofür überhaupt keine Genehmigung erforderlich gewesen wäre, wie es Mittwoch hieß. Ein solcher Zaun würde von Schäfern, die eine Herde haben, also richtige Zucht betreiben, verwendet werden.

Für Mickel zu teuer und auch aus praktischen Erwägungen heraus für ihn nicht annehmbar, wie er bemerkte. Negativ falle für ihn auch ins Gewicht, dass er nach der Wende Veränderungen an der bestehenden Einzäunung vorgenommen habe, wodurch der Bestandsschutz aus DDR-Zeiten aufgehoben wurde.

Nun kann der Schafhalter nur hoffen, dass das Amt Nachsicht bei der noch ausstehenden Entscheidung zeigt. Vielleicht hat er dadurch eine kleine Chance, dass er mittlerweile die Schafhaltung als Nebengewerbe genehmigt bekam. (GEM/SZ)


Quelle

Ist doch mal wieder typisch Mensch. Geld wird ausgegeben wo man es an anderer Stelle efektiver einsetzen könnte. Die Schafe werden doch eh irgendwann vom Menschen gefuttert.

20.07.2004, 11:52
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PantherinPat
Jaguar



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PantherinPat ist offline
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Ist schon was älter:

Zitat:
Sächsische Zeitung (Lokales Bautzen ), 06.07.2004


Natur

Lausitzer Wölfe brauchen frisches Blut

Überleben der kleinen Population steht auf der Kippe / Mindestens ein fremder Rüde fehlt zur Fortpflanzung

Neustadt. Deutschlands einzige Wolfspopulation in freier Wildbahn braucht dringend frisches Blut von außerhalb, um auf Dauer überleben zu können. Den Tieren im Nordosten Sachsens fehle "mindestens ein fremder Wolfsrüde", sagte die Biologin und sächsische Wolfsbeauftragte Ilka Reinhardt in Neustadt bei Hoyerswerda. "Zurzeit steht das Überleben der kleinen Population auf der Kippe." Besondere Ansprüche werden an den oder die Zuwanderer nicht gestellt: "Wir nehmen jeden."

Zwar hat das Rudel in der Muskauer Heide vermutlich auch jetzt wieder Nachwuchs bekommen. "Wir haben zwar noch keine gesicherten Spuren, gehen aber davon aus", sagte Reinhardt. Die beiden Elterntiere pflanzen sich schon seit mehreren Jahren fleißig fort, sechs bis sieben Tiere soll das Rudel zur Zeit umfassen. "Die abwandernden Jungtiere sind aber auf fremde Tiere zur Paarung angewiesen, denn eng miteinander verwandte Wölfe paaren sich in freier Wildbahn nur extrem selten."

Wölfin wollte sich wieder mit einem Hund paaren

Noch immer ohne Partner scheint auch eine aus dem Rudel stammende Wölfin zu sein, die sich weiter westlich ihr Revier gesucht hat. Sie hatte sich vor eineinhalb Jahren mit einem Hund eingelassen, der Mischlingsnachwuchs, so genannte Hybriden, wurde eingefangen.

"Eine Hybridisierung kann auf Dauer den Bestand einer Wolfspopulation gefährden", sagte Reinhardt. Die Wölfin war aber auch in diesem Jahr wieder hinter einem Hund her. "Sie findet bislang keinen Wolfsrüden."

Sehr fraglich ist allerdings, woher die Blutauffrischung kommen soll. Im angrenzenden Westpolen, von wo in den 90er Jahren vermutlich die Lausitzer Wölfe kamen, sehe es inzwischen "extrem schlecht aus", sagte Reinhardt. "Anfang der 90er Jahre lebten dort noch 40 bis 50 Wölfe, heute sind es maximal noch drei Rudel, wahrscheinlich sogar nur noch ein Rudel." Auch in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern seien allenfalls einige verstreute Tiere unterwegs.

Mehr Hoffnung setzt Reinhardt auf Ostpolen, wo etwa 500 Wölfe leben sollen. "Die 500 bis 700 Kilometer Strecke von dort bis nach Deutschland kann ein junger Wolf durchaus überbrücken. Dann muss er aber immer noch die Wölfe hier finden." Außerdem drohe der Bau mehrerer umzäunter Autobahnen quer durch Polen, die den Tieren die Wanderung schon in einigen Jahren unmöglich machen könnten.

Isegrim hat in der Lausitz nicht nur Freunde

Bei ihren Vorträgen über die Wölfe in der Region hören Reinhardt und ihre Kollegin Gesa Kluth immer wieder die Frage, warum nicht einfach ein Wolfsrüde ausgesetzt werde. Reinhardt steht diesem Vorschlag in der jetzigen Situation skeptisch gegenüber. "Diesen Schritt kann man nur dann überhaupt in Erwägung ziehen, wenn das die Stimmung in der Bevölkerung und speziell auch bei den Jägern zulässt." In der Vergangenheit hatte es immer wieder auch kritische Stimmen zur Ausbreitung der Wölfe in der Lausitz gegeben. (dpa)

Von einem Hochstand aus versuchen die beiden sächsischen Wolfsbeauftragten Gesa Kluth (links) und Ilka Reinhardt die scheuen Tiere zu beobachten. Foto: dpa


Quelle

20.07.2004, 11:50
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pathfinder
Wolfswelpe



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pathfinder ist offline
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Zitat:
Original von nettwork
Ja, ich hab ihr schon ein email geschrieben, habe aber keine Antwort erhalten. ...


Meistens bekommt man auf die ersten Emails keine Antworten. Sie bekommt bestimmt täglich einige Emails diesbezueglich. Ist natuerlich Schade, dass keine Antwort kommt, welche auch immer. Am Ball bleiben und es auch woanders versuchen.

25.03.2004, 14:27
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nettwork
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nettwork ist offline
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Bei dem Vergleich Wolf-Krebs kommt einem ja die Galle hoch. Der spricht dem Wolf ja glatt den Status eines Wildtieres ab.
Ich finde, der Artikel ist extrem gut und versucht verschieden Hintergründe zu beleuchten.
Schade nur, dass die Politik nun durch die Wahlen so stark unter Druck gesetzt wird. Ich hoffe, dass die Entscheidung nicht zugunsten einer Anti-Wolf-Lobby vorschnell gefällt wird.


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

22.03.2004, 13:23
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CleanerWolf
Wolf




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CleanerWolf ist offline
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@nettwork:
Gesa Kluth hat momentan vermutlich andere Sorgen, da ist deine Mail wohl untergegangen.

Heute erschien in der Sächsischen Zeitung ein sehr guter Artikel zum Thema. Man achte auf den Wolf-Krebsgeschwür-Vergleich von diesem gehirnamputierten Bachmann. Einfach unglaublich! Und der Mann wundert sich, dass er beschimpft wird.
Zitat:

Sächsische Zeitung
Montag, 22. März 2004
Auf Kriegspfad gegen Isegrim
Ein Verein von speziellen Artenschützern hat speziell eine Art im
Visier – dem Wolf in der Lausitz soll Einhalt geboten werden, notfalls
mit Abschuss
Von Frank Tausch

Joachim Bachmann hat Postkarten bekommen. „Jagdgeil“ sei er, ihm
„sollen die Pfoten abfaulen“, heißt es da. „Ich werde überall
beschimpft“, sagt er. Er klingt nicht ängstlich oder verunsichert. Mit
Anfeindungen hat er wohl gerechnet. Sie kommen aus Kiel oder Berlin.
Großstädter. Joachim Bachmann aber hat einen Antrag auf Abschuss eines
Wolfes gestellt und einen Verein gegründet. „Sicherheit und
Artenschutz“, heißt der. Ausgerechnet Artenschutz. Auch wenn in der
Satzung des Vereins der Wolf mit keinem Wort erwähnt wird – es geht
gegen den grauen Jäger in der Lausitz.

„Mit dem Wolf ist es wie mit dem Krebs im Körper. Wenn sie ihn
frühzeitig bekämpfen, haben sie hohe Heilungschancen. Wenn sie warten,
bis die Metastasen da sind, haben sie nur noch fünf Prozent
Heilungschancen“, sagt Bachmann. „So ist es hier auch“, fügt er an und
verschränkt die Arme vor der Brust. Selbstbewusst, von sich überzeugt.
Der 70-Jährige, der um einiges jünger wirkt, mit buschigen markanten
Augenbrauen und glattem weißen Haar, hat sein Weltbild festgefügt.

Drei bis vier Wölfe will Bachmann in der Lausitz am Leben lassen. Das
ist, leicht verbrämt, die Forderung nach einer erneuten Ausrottung des
Wolfes in Deutschland. Jeder Jäger weiß, dass vier oder fünf Tiere eine
Population nicht auf Dauer tragen können – da braucht nur einer
überfahren werden und die Geschichte des Wolfes in Sachsen hat ein
jähes Ende. Und Bachmann ist Jäger – seit 44 Jahren.

Er würde den Grauen wohl keine Träne nachweinen. Endlich wieder Ruhe
und Frieden in den Wäldern. Doch mit der Jagd fängt Bachmann nicht an.
Er weiß auch, dass den meisten Nichtjägern egal ist, ob das Reh als
Jagdbeute des Wolfes oder des Menschen endet. Joachim Bachmann sorgt
sich um die Sicherheit. „Die Wölfe sind eine Gefahr.“ Sagt er. Die
Bevölkerung wirklich aufklären will Bachmann „und nicht dieses
Verniedlichungsprogramm weiterfahren – dass die lieben Wölfe alle Leute
abschlecken.“ Und er hat Beispiele. Da wären ein gerissenes Kind in
Bremen, ein abgebissener Arm im Tierpark Bischofswerda und „der Angriff
der Wölfe auf den Schäfer Neumann“.

Der Kronzeuge geht von der Fahnenstange

So geht das. Da muss der tragische Unfall eines kleinen Mädchens als
Beispiel dafür herhalten, wie gefährlich das Raubtier ist. Ein Wolf
biss dem Kind den Arm ab, den es in das Gehege gesteckt hatte. Dass
erst Anfang dieses Jahres ein Rothirsch seinen Pfleger in einem Gehege
in Bayern zu Tode stach, ist auch wahr – aber kein Grund, Rotwild im
Wald als gefährlich darzustellen. Das wäre auch wirklich Unsinn.

Auch bei dem Fall in Bremen, 1976, soll ein Zoowolf während eines
Transportes entkommen und ein Kind angefallen haben. Kronzeuge Neumann
schließlich geht schlicht von der Fahnenstange. Schäfer Neumann will
eigentlich gar nicht mehr mit Zeitungen reden, nachdem ihn ein
Boulevard-Blatt jüngst, man könnte sagen etwas überhöht, dargestellt
hat. Doch dann erzählt der 56-Jährige doch von jener Nacht vor
mittlerweile zwei Jahren. Wölfe hatten seine Herde angegriffen und
knapp 40 Tiere getötet. Neumann war danach auf Nachtwache. Drei Wölfe
tauchten auf, Jungtiere. Frank Neumann schlug auf die Motorhaube seines
Traktors, aber die Wölfe kamen näher. „Sie kamen langsam, nicht wie ein
Angriff“, sagt er. Er sei dann in den Traktor gestiegen – nicht
gesprungen oder panisch geklettert – und habe gewartet. Nach ein paar
Minuten seien die Wölfe verschwunden. „Ich habe mich überhaupt nicht
bedroht gefühlt“, sagt Neumann, der seitdem weitere Begegnungen mit
Wölfen hatte.

Das Wildbret geht den Jagdpächtern verloren

Hat Neumann Angst? „Quatsch, absoluter Quatsch“. Der Schäfer sagt, er
sei kein Befürworter der Wölfe, kein Wolfsfan. In Bachmanns Verein aber
werde er nie eintreten. „Eher gehe ich in die Gesellschaft zum Schutz
der Wölfe“, sagt der Mann, der 1 700 Schafe mitten im Wolfsgebiet
hütet. Er hält gute Verbindung mit den beiden Wolfsexpertinnen des
Freistaates, die ihm auch bei Schutzmaßnahmen geholfen haben. „Der
Schutzzaun klappt super. Auch wenn es zusätzliche Arbeit macht – wenn
alle mitziehen, denke ich, können wir mit den Wölfen leben.“

Neumann zumindest will nicht von Bachmann geschützt werden. Andere
schon, sagt Bachmann, der mit einem Gemisch aus Stimmungsmache und
Einseitigkeiten in den Kampf zieht. Er will auch die Viehhalter vor
Gefahren bewahren. Und dann kommt Bachmann mit sonorer Stimme, mal
gewürzt mit Ironie, mal mit wohl dosierter Empörung, zu seinem dritten
Beweggrund. Der Jagd. Es dürfte sein eigentlicher Beweggrund sein. „Ein
Wolf frisst 1 500 Kilo Fleisch im Jahr, das sind 100 Rehe oder 24
Hirsche. Dieses Wildbret geht den Jagdpächtern verloren. Die haben also
weniger Erlös. Jagd besteht ja nicht nur aus jagen, sondern aus Hege,
aus der Anlage von Wildäckern, aus Fütterung, alles was notwendig ist.“
Rehwild sei sehr viel weniger geworden, vor allem Kitze, Rotwild auch,
und das Muffelwild sei ganz weg.

Damit trifft Bachmann den Nerv manches Waidgenossen. Einige Lausitzer
Jäger klatschen an solchen Stellen Beifall. Sie halten sonst zumeist
Abstand zu Bachmanns Verein. „Wir müssen den Wolf nicht küssen, aber
wir können mit ihm leben“, sagt einer. Aber Unbehagen treibt auch sie.
Die Pacht ist teuer. Mancher ist finanziell wohl an Grenzen gegangen,
da muss das Wildbret die Ausgaben refinanzieren. Und nun soll geteilt
werden mit dem Wolf. Der ist nun mal kein Vegetarier. Wer den Jägern
nur unterstelle, im Wolf einen Jagdkonkurrenten zu sehen, rede
böswillig, sagt Landesjagdpräsident Günter Giese. Doch wenn man mit
Jägern spricht, wird irgendwann die Rechnung aufgemacht. „Der Jagdwert
ist gesunken“, sagt auch Giese. Und im Raum steht die Forderung, der
Freistaat möge nicht nur die Schafsrisse entschädigen, sondern auch die
Rehe und Hirsche. Das ist des Pudels Kern.

Doch es ist nicht das Wild allein, um das der Streit wogt. Bauern
beklagen zunehmende Wildschäden, Waldbesitzer kolossalen Verbiss –
obwohl der Wildbestand so dezimiert sein soll. Das Wild verhalte sich
halt anders, heißt es. An allem soll der Wolf schuld sein. „Wildschäden
sind teuer und ärgerlich“, sagt Mike Eller. „Da ist es menschlich
verständlich, einen Sündenbock zu suchen.“ Nur berechtigt ist es aus
seiner Sicht nicht. Eller ist Referatsleiter Forstpolitik im
sächsischen Umweltministerium, zuständig für Wald und für Jagd. Er hat
sich die Abschusszahlen des vergangenen Jagdjahres in der Region
angesehen. „Die Wildbestände haben nicht nennenswert abgenommen“,
resümiert er. „Es wird nach wie vor viel geschossen.“ Zum Teil zu
wenig, wie bei Wildschweinen. Deren hohe Zahl macht Eller auch für
Wildschäden verantwortlich. Dass sich das Wild an den Wolf anpasst,
gesteht auch Eller zu. Es verändert seine Gewohnheiten. Aber einen
Anspruch des Jägers gebe es nicht. „Das Jagdrecht heißt ja nicht
Eigentumsrecht am Wild. Der Jäger ist Nutzer dessen, was die Natur
hergibt.“

„Gnade Gott, einer macht den Finger krumm“

Wenn der Wolf jagt, dann jagt ein Wildtier ein anderes. Er ist nicht
angesiedelt worden, sondern zurückgekehrt in einen Lebensraum, in dem
er einst ausgerottet und gnadenlos verfolgt wurde. Joachim Bachmann
aber spricht von „Teil enteignung“. Der Wolf passt nicht in seine
Auffassung von Natur. „Es ist ja wohl unumstritten, dass Jäger die
größten und am meisten vertretenen Naturschützer sind“, sagt Joachim
Bachmann. Er stellt es fest. Das kann man auch anders sehen. Der
Jagdverband ist anerkannter Naturschutzverband – viele seiner
Mitglieder bemühen sich um Erhaltung der Landschaft, pflegen Biotope,
schonen Feldhasen und pflanzen Hecken für Rebhühner. Ohne Jäger geht es
nicht in Wald und Flur.

Doch beim Thema Wolf laviert der Verband. Der Wolf unterstehe dem
Naturschutz und sei für jeden Jäger tabu, sagt Giese. „Gnade Gott,
einer macht den Finger krumm.“ Bachmanns Truppe aber sei „ein
privatrechtlicher Verein, bei dem neben anderen auch ein paar Jäger
Mitglied seien“. Bachman aber behauptet: „Der Landesjagdverband ist
auch gegen den Wolf, aber er sagt, man muss erst mal abwarten, was sich
tut.“ Günter Giese sitzt zwischen Baum und Borke – und weiß das auch.
So einfach kommt Giese, sichtlich genervt vom Wolfsthema, da nicht
raus. Schon ist die Kunde von der Existenz eines solchen Vereins – der
als Jägerverein wahrgenommen wird – nach Berlin gedrungen. Die
rot-grüne Bundesregierung beabsichtigt, das Bundesjagdgesetz zu
novellieren. Dass Jäger offen Front machen gegen das in ganz
Deutschland seltenste Wildtier, wird aufmerksam registriert.

Seit die Wölfe Mitte der 90er Jahre eingewandert sind, ist es das erste
Mal, dass sich mit Bachmanns Verein organisierter Widerstand regt. Ein
Jagdvorstand, ein Rinderzüchter, ein Pferdezüchter, ein
Kranunternehmer, ein Futtermittelproduzent, zwei Jäger seien im
Vorstand, sagt Joachim Bachmann, 16 Gründungsmitglieder insgesamt. Das
Interesse an einer Mitgliedschaft sei groß, darunter Prominente wie ein
Landtagsabgeordneter. „Wir haben Anfragen von Besitzern und Pächtern
von zirka 20 000 Hektar Jagdfläche bis jetzt.“ Kein Zweifel. Joachim
Bachmann ist auf Kriegspfad. Wenn sein Antrag auf Abschuss eines Wolfes
abgelehnt wird, will er vor Gericht ziehen. So zwingt er die Region,
sich zu positionieren.

Der Wind wird nun rauer werden

Landtagswahlen stehen an. Das sächsische Umweltministerium hat sich
bislang vorbehaltlos vor den Wolf gestellt. „Ein „Geschenk für
Sachsen“, sagt Umweltminister Steffen Flath (CDU) und der größte
Gefallen, dem man den Wolf tun könne, sei, ihn in Ruhe zu lassen. Der
Wind wird nun rauer werden. Wenn Joachim Bachmann sich durchsetzt, dann
ist die Zeit für den Wolf in Sachsen nicht reif. Denn wenn das kleine
und instabile Lausitzer Vorkommen überleben will, braucht es trotz
aller Probleme Toleranz.

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=586979


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Dr. Erich Klinghammer

Dieser Beitrag wurde von CleanerWolf am 22.03.2004, 12:27 Uhr editiert.

22.03.2004, 12:19
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