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Lucky Lion
Löwe




Dabei seit: Februar 2003
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Lucky Lion ist offline
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Ist ja interessant. Ich hätte nie gedacht dass Bienen für Minensuche einsetzbar sind.

Auch interessant ist, dass eine Mine zu beseitigen 10000 Dollar kosten soll! Dann würde das Räumen der
110 Millionen Minen ganze 1,1 Billionen Dollar (als Zahl: 1.100.000.000.000) verschlingen!

Was man mit diesem Geld alles machen könnte...!


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"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

12.01.2004, 16:26
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nettwork
Panthera leo




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nettwork ist offline
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  Bienen finden MinenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Wir hatten ja hier schon mal Ratten , die Minen finden. Aber anscheinend kann man auch Bienen dafür einsetzen:
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Honigbienen sollen Menschen in aller Welt von der lebensgefährlichen "Plage" der Millionen Landminen befreien. Denn die gemeine Biene ist nach Ansicht renommierter Wissenschaftler beim Aufspüren der todbringenden Minen effektiver als teure Suchgeräte und sensible Schnüffelhunde.

Im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums in Washington haben die Biologen Jerry Bromenshenk und Colin Henderson von der Universität Montana die unglaublichen Möglichkeiten der kleinen Insekten erforscht.

In zwei Tagen erlernt
Zu den großen Vorteilen der Biene gehört, dass sie großflächig Gebiete durchkämmen kann und zudem ihre segensreiche Kunst in nur zwei Tagen erlernt. Hunde brauchen mindestens ein halbes Jahr, um für die Spürkommandos einsatzfähig zu sein.

10.000 Doller pro Landmine
Zudem sind Bienen billig, Hunde teuer. Die durchschnittlichen Gesamtkosten für die Beseitigung einer Landmine in Afghanistan, die im Verkauf nur drei Dollar (etwa 2,40 Euro) kostet, wird von den Vereinten Nationen mit 10.000 Dollar angegeben. Ein besonders hoher Anteil an den Kosten muss für Training und Unterhalt der Hunde aufgebracht werden.

Noch nicht ganz perfekt
Die Forscher in Montana müssen allerdings noch zugeben, dass ihr Bienen-Spezialisierungsprogramm noch nicht ganz ausgereift ist.

Dabei wäre weltweit ein kostengünstiges Konzept zur Beseitigung der Landminen hoch willkommen. "Wir haben es eilig", betont Bromenshenk. "Jeden Tag, an dem sich dieses Projekt verzögert, werden Menschen durch Landminen umkommen."

Über 110 Millionen Landminen
Die UNO schätzt, dass in mindestens 70 Ländern insgesamt über 110 Millionen Landminen vergraben sind. Etwa 20.000 Menschen werden UNO-Angaben zufolge jährlich durch Landminen getötet oder verletzt.

450 Jahre für Entschärfung
Laut einer Hochrechnung des angesehenen Forschungsinstitut RAND - einer Gründung des US-Geheimdienstes CIA - in Santa Monica (US-Bundesstaat Kalifornien) könnte es bis zu 450 Jahre dauern, bis alle Landminen gefunden und entschärft werden, optimistisch vorausgesetzt, es würden keine neuen Minen gelegt werden.

90 Prozent im Test erreicht
Erstmals wurden die Fähigkeiten der geschulten Bienen im August 2003 auf einem Minentestfeld des US-Militärs im Bundesstaat Missouri erprobt. Über 90 Prozent aller Minen seien von den Insekten gefunden worden, hieß es.

Das Konzept, nach dem Bienen nun gegen Landminen eingesetzt werden, basiert auf der 80 Jahre alten Konditionierungstheorie Ivan Pawlows.

Den Bienen bringt man bei, gewisse Gerüche wie zum Beispiel Sprengstoff mit Nahrungsquellen zu assoziieren.

Erfassung per Laserstrahl
Wenn sie sich dann auf einen ihrer zahlreichen Nahrungsflüge machen, versammeln sie sich am geruchsintensivsten Ort.

Ein Lasersystem erfasst ihre Bewegungen und Reaktionen und erstellt eine entsprechende Karte mit den mutmaßlichen Standorten der Landminen.

Lokale Bienenvölker als Basis
Weitere Tests seien trotz des anfänglichen Erfolges nötig, unterstreichen die mit dem Projekt betreuten Wissenschaftler. Auch das Lasersystem müsse noch verbessert werden.

Deshalb schätzt Colin Henderson von der Universität Montana, dass es noch zwei Jahre dauern werde, bis Bienen an einem realen Entminungsprojekt mitwirken können.

Für ihre Suchaktionen wollen die Wissenschaftler lokale Bienenvölker einsetzen, um keine fremden Organismen in andere Länder einzuschleppen.

Spezialauftrag des Pentagon
Die Biologen Jerry Bromenshenk und Henderson wurden vor vier Jahren von einer Spezialabteilung des Pentagon angesprochen, die ständig auf der Suche nach ausgefallenen Ideen und Visionen ist.

"Es gab früher schon Forschungen, um Bienen für das Militär einzusetzen", so die Sprecherin der Agentur für Fortschritte in der Verteidigungsforschung, Jan Walker. "Das war bei weitem nicht so abwegig, wie es am Anfang schien."

Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten
Bromenshenk widmet sich schon seit 30 Jahren den haarigen Insekten. Bienen werden seit Jahrzehnten weltweit als Datensammler eingesetzt, etwa um Industrieverschmutzung zu messen.

An den haarigen Beinen haften Partikel, welche die Bienen zum Stamm zurückbringen. Mit Messgeräten können Wissenschaftler dann feststellen, ob diese Partikel gefährliche chemische oder biologische Wirkstoffe enthalten.

Quelle: ORF Online


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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12.01.2004, 13:10
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