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Cattiebrie
Felis Concolor




Dabei seit: November 2003
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Wien (A)
Beiträge: 160
Cattiebrie ist offline
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Ein sachlicher Bericht ist es wohl, doch muss ich mich da anschließen und halte es etwas für fehl am Platz, dass man prinzipiell die Population des betreffenden Tieres dazuschreibt. Denn wie schon gesagt wurde, hat diese grundsätzlich nichts damit zu tun, wie es den Tieren in ihrer Umgebung eigentlich wirklich geht.

Das dieser eine Puma getötet wurde, halte ich persönlich zwar als grundliegend falsch, aber liegt eher daran, dass mir jeder getötete Puma das Herz zerbrechen lässt. Ich weiß jedoch sehr wohl, dass in diesem Fall wohl eine "Zwangstötung" vorgenommen werden musste. Denn zwei Menschen in binnen kürzerster Zeit anzugreifen ist wohl wirklich nicht die beste Erziehung. Man darf jedoch auch nicht vergessen, dass es sich hier um ein Tier handelt, welches ausschließlich nach dem Instinkt reagiert.

Souris Frage dazu ist definitv passend. Denn warum soll dieser Puma die Fahrradfahrer nicht auch als Beute angesehen haben. Seis drum...

Finde es persönlich wirklich nur etwas seltsam, dass man in einen Wilpark, in dem wissend einige Raubtiere leben und jagen, einige Freizeitrouten zur Verfügung stellt. Begreif ich wohl wirklich nicht, denn dann muss doch irgendwann damit gerechnet werden, dass ein Raubtier die immerwieder eindringenden Menschen in sein Revier als Feind ansieht.


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Nur wer mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht die wahren Wunder der Natur.

© Manuela aka Cattiebrie

wegen anscheinender Missbilligung geändert

13.01.2004, 13:31
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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PräventionAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Nun, ich kann mich eigentlich anschließen, daß der Bericht recht sachlich geschrieben wurde. Schließlich wird nicht von mordlüsteren Pumas gesprochen und mit irgend einem statistischen Trick versucht eine kritische Lage herbeizureden.

Ich halte jedoch zwei Dinge für grundlegend falsch. Zum einen ist dies die Annahme, daß eine Populationszahl alleine eine Angabe zur "Intaktheit" einer Spezies darstellt. Zum anderen sollte man mit dem Begriff Prävention sparsam umgehen. Wenn ein Lebensmittelgeschäft überfallen wird, dann kann ich auch nicht als Polizist jemanden erschießen der einen Block weiter vorbeigeht, nur weil er hätte der Räuber sein können. Das ist nicht Prävention sondern Willkür.

Einschränkung: Ein Revier beherrbergt für gewöhnlich genau einen Revierinhaber (bei Pumas). Von daher ist die Wahrscheinlichkeit den richtigen "Täter" erwischt zu haben höher. Aber Wahrscheinlichkeit sollte niemals konkreten Verdacht ablösen. Wir sollten beten, daß so eine Ablöse niemals statt findet oder würden wir eine solche "Rechtsprechung" für uns wollen?


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

11.01.2004, 18:16
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PetraB.
Alpha-Wolf




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PetraB. ist offline
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Der Whiting Ranch Wilderness Park scheint ausdrücklich als Wander-, Radfahr-, und Reitgebiet ausgewiesen zu sein. Es gibt dort mehrere Routen, die man für Freizeitzwecke nutzen kann.

Zitat:
Whiting Ranch is a 1500-acre park with miles of oak covered creek trails, ridge lines and fast descents. This park is one of the most fun, and most attractive areas in the Orange County area. It is not one of the biggest, but does offer a wonderful variety of terrains.

Because of the easy and close entry to the trails, this park is also popular for hikers—so watch out. The hikers are typically limited to the front side of the park leaving the back two-thirds open to mostly mountain bikes. A horse stable on Santiago road also has access to the park so care must be taken when horses are around.

The typical course direction is clockwise around the park. To help preserve safety here, I strongly suggest that you follow this direction.

Quelle


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... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

11.01.2004, 17:38
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Souris
Panther




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Souris ist offline
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Da gebe ich dir Recht Petra, ich finde den Artikel auch sehr sachlich allerdings erwarte ich das auch vom Spiegel.
Mich wundert aber warum man da in dem Naturpark mit dem Fahrrad unterwegs sein kann. Ist ja für die Tiere wie Essen auf Rädern. Wie viele Hunde fühlen sich auch von Radfahrern angezogen (ohne ihnen böses zu wollen)?


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Er lebt in den Herzen weiter...

11.01.2004, 17:16
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PetraB.
Alpha-Wolf




Dabei seit: Februar 2002
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Beiträge: 1301
PetraB. ist offline
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Ich persönlich finde den Zeitungsbericht recht sachlich. Das Wort ''Killer'' wird hier den Verantwortlichen völlig zu Unrecht untergejubelt. Und ich lese den entsprechenden Absatz eher in positiver Weise, nämlich in dem Sinn, dass es TROTZ dieser (hohen) Zahl von Pumas NUR einen Todesfall in den letzten 10 Jahren gab.

Hier wurden aber in kürzester Zeit 2 Menschen in demselben Gebiet von einem Puma angegriffen. Somit ist das Beispiel mit dem Blitz nach meiner Meinung nicht ganz adäquat.

Es wurde ja auch gar nicht zum Halali auf den Puma geblasen, aber irgendein Handlungsbedarf hat bestanden und dem wurde offenbar genügt, indem EIN Tier, das sich im Gebiet der Überfälle aufhielt (was dann ja auch zweifelsohne sein Revier war) von Parkhütern getötet wurde. Ob es sich um das ''richtige'' Tier handelte, weiss wohl niemand, das wird die Zukunft zeigen. Und ob man überhaupt präventiv ... ... ... bla ... aber das hatten wir schon mehr als einmal.


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© Alpha P.

11.01.2004, 15:01
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Black Panthera
the SilverDragon




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Beiträge: 630
Black Panthera ist offline
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Tja Marozi, der Unterschied liegt aber darin, dass man die Pumas "kontrollieren" kann. Wenn sie zuviel Ärger machen, dann werden die Populationen einfach reduziert.
Einen Blitz kannste nicht so kontrollieren.


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In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

11.01.2004, 14:21
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Marozi
Panthera leo maculatus




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Marozi ist offline
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Interessant, dass bei derartigen Vorfällen immer gleich mitgenannt wird, wieviele potenzielle Killer denn in deiner Nachbarschaft leben.

Nach Auskunft von Doug Updike, einem Biologen des "Fish and Game Department", gab es mit dem vom Donnerstag ganze 13 Angriffe auf Menschen in Kalifornien... in 114 Jahren. Nur fünf davon endeten tödlich. Die Gefahr vom Puma angegriffen zu werden ist somit niedriger als vom Blitz getroffen zu werden.


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

10.01.2004, 19:17
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Puma greift Radfahrer anAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Puma greift Radfahrer an

Ein Puma hat in Kalifornien einen 35-jährigen Radfahrer angefallen und getötet. Vermutlich dasselbe Tier griff auch eine Frau auf einem Rad an und verletzte sie schwer.

Los Angeles - Der Radler war im südkalifornischen Naturpark Whiting Ranch Wilderness Park bei Los Angeles unterwegs als der von dem Puma angegriffen wurde. Später wurde die verstümmelte Leiche des Mannes neben seinem Fahrrad gefunden. Er war alleine unterwegs gewesen.
Vermutlich von demselben Tier wurde eine Frau in dem Naturpark von ihrem Rad gerissen und schwer verletzt. Nach US-Medienberichten vom Freitag liegt die 30-Jährige mit schweren Bisswunden in einem Krankenhaus. Der Park wurde bis auf weiteres für Besucher gesperrt.

Die Radfahrerin war in Begleitung einer Freundin, die der Verletzten zur Hilfe kam. Während der Silberlöwe am Kopf der Frau zerrte und sie wegschleppen wollte, hielt die Freundin das Opfer fest. Andere Radfahrer bewarfen die Wildkatze mit Steinen, bis sie von der Blut überströmten Frau abließ.

Nahe der Angriffstelle töteten Parkhüter einen zwei Jahre alten Silberlöwen. Nach Angaben der Behörden handelt es sich um den ersten tödlichen Überfall eines Pumas auf einen Menschen in Kalifornien seit zehn Jahren. Der Bestand der Wildkatzen in dem Westküstenstaat wird auf 4000 bis 6000 erwachsene Tiere geschätzt.

Quelle: Spiegel


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

10.01.2004, 18:15
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