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Animal





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Hi

auch das unten genannte Jungtier musste nun eingeschläfert werden da es wachstumsprobleme hatte... Tja, ein Angola-Löwe halt!

MfG Sven "Animal"


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Nichts ist besser als Gott! Aber ich bin immer noch besser als Nichts!

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Animal, DU schreibst da absoluten Müll.

12.03.2005, 12:47
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Sarabi





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Dein Einwand ist berechtigt. Es gibt wirklich nur sehr wenige Tiere in Gefangenschaft. Etwas frisches Blut wäre nicht schlecht, um diese wunderschöne Unterart in Gefangenschaft zu erhalten. Doch du weißt sicher selbst, dass es nicht so einfach ist, das zu realisieren.

Zitat:
Original von Animal
Hi

nur ist die Frage, ist dieser Nachwuch wirklich erstrebenswert? Durch die wenigen Angola-Löwen in Gefangenschaft, ist der Gen-pool sehr klein. Bei Angola-Löwen liegt die Jungtier-sterblichkeit bei über 60%. Und bei jeder Generation werden die Genetischen Fehler größer...

MfG Sven "Animal"


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Es ist schon über so viele Dinge Gras gewachsen, dass man keiner Wiese mehr trauen kann. *Pfoten einzieh*

19.02.2005, 12:59
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Animal





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Hi

nur ist die Frage, ist dieser Nachwuch wirklich erstrebenswert? Durch die wenigen Angola-Löwen in Gefangenschaft, ist der Gen-pool sehr klein. Bei Angola-Löwen liegt die Jungtier-sterblichkeit bei über 60%. Und bei jeder Generation werden die Genetischen Fehler größer...

MfG Sven "Animal"


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Animal, DU schreibst da absoluten Müll.

18.02.2005, 21:03
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Sarabi





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Und wieder eine Pressemeldung.

**********

Nachwuchs in der Löwensavanne
Angola-Löwin „Luena“ brachte zweites Baby zur Welt


Angola-Löwin „Luena“ (geb. 04.08.1998 in Lissabon) brachte gestern um 14.54 Uhr nach ca. 110 Tagen Tragzeit ihr zweites Baby im Zoo Leipzig zur Welt. Die Geburt verlief zügig und ohne Komplikationen. Noch bis zum Abend beobachteten die Tierpfleger „Luena“ über einen Monitor, doch es blieb bei einem Jungtier. Die Löwenmutter „Luena“ kümmerte sich nach der Geburt sofort um ihr Kleines, leckte es sauber und trocken. Während sie sich nun erholt und derzeit viel schläft, krabbelt das Kleine munter in der Mutterstube umher. Die Milchquellen hat es bereits ausfindig gemacht und auch schon kräftig daraus getrunken. Ob der kleine Wonneproppen ein Kater oder eine Katze ist, ist noch unklar. Erst wenn sich die Mutter-Kind- Bindung gefestigt, und sich „Luena“ an den Tagesrhythmus gewöhnt hat, können Tierpfleger bzw. der Zootierarzt den Nachwuchs untersuchen. Bis dahin braucht die kleine Familie sehr viel Ruhe. Stolzer Vater ist Löwenmann „Matadi“, der 2001 in Lissabon geboren wurde.

„Luena“ und ihr Jungtier brauchen dringend Ruhe und halten sich bis auf weiteres in der Mutterstube auf. Bitte haben Sie Verständnis, dass sie deshalb nicht zu sehen sind und wir Ihnen den Zugang nicht gewähren können. Wir werden Sie aktuell über die Entwicklung des kleinen Löwenbaby´s informieren und die neusten Bilder zuschicken. Sobald sich die Möglichkeit zum Fotografieren und Filmen bietet, informieren wir Sie.

**************

Quelle: Zoo Leipzig, Pressemeldung 17.02.2005

PS: Auf dem angehängten Pressefotos seht ihr das Kleine, was leider auch heute noch keine weiteren Geschwister bekommen hat, und nun wohl auch nicht mehr bekommen wird , oben auf dem Hinterbein der Mutter.

folgendes Bild wurde angehängt:


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Dieser Beitrag wurde von Sarabi am 18.02.2005, 18:43 Uhr editiert.

18.02.2005, 18:36
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Sarabi





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So, hier kommt mal die aktuelle Pressemeldung aus dem Leipziger Zoo, von der wohl zig Versionen die nächsten Tage inklusive vieler Fotos (dpa, Bild und LVZ) unterwegs sein werden.

*******

Löwenjunge Malik (geb. am 2. Juli 2004) wurde heute in der Tierklinik des Zoo Leipzig an den Augen untersucht. Da Angola-Löwin Kimbali (Maliks Tante) an Grauem Star erkrankt ist und genetische Ursachen dafür nie hundertprozentig ausgeschlossen werden konnten, nahm heute Augenspezialistin Frau Dr. Andrea Steinmetz von der Kleintierklinik der Universität Leipzig den kleinen Patienten in Augenschein. Bei der Untersuchung mit einer Spaltlampe zeigten sich punktuelle Veränderungen des Gewebes an der Linsenvorderwand beider Augen.
Der Befund lässt noch keinen Schluss zu, ob es sich um Grauen Star handelt oder nicht. Aus diesem Grunde wurde eine weitere Untersuchung in drei Monaten anberaumt um zu sehen, wie sich das Bild bis dahin verändert. „Wir haben uns wirklich von Herzen gewünscht, dass Maliks Augen kerngesund sind. Nun hoffen wir auf die nächste Untersuchung. Aus seinem Verhalten konnten wir bislang nicht auf Einschränkungen im Sehverhalten schließen.“ So Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Nachdem Malik am Morgen in seinem „Löwenmobil“ in der Löwensavanne abgeholt wurde, ging es erst einmal zum Wiegen. Mit 40 kg ist er ein stattlicher Bursche, Angst um seine „gute Figur“ braucht er jedoch nicht zu haben. In der Tierklinik im Zoo gebracht erhielt er dann eine Narkose. Diese nutzten Tierarzt Prof. Klaus Eulenberger und sein Team gleich, um dem Kater Blut für die Routineuntersuchung abzunehmen, sowie Vitamine und eine Wurmkur zu verabreichen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein Chip in der Größe eines Reiskorns
implantiert, der Maliks „elektronischer“ Personalausweis ist. Er enthält alle wichtigen Daten des kleinen Löwen.

************

Die Veränderungen heißen nicht, dass er auf jeden Fall Grauen Star bekommt. Es kann auch so bleiben, wie es ist, sagte Frau Dr. Steinmetz. Es bleibt also immer noch die Hoffnung. Jedenfalls ist bisher nichts von einer "Behinderung" zu merken. Er reagiert sogar auf winzige in sein Innengehege durchs Fenster fallende Blätter oder Papierschnipsel und spielt damit.


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13.01.2005, 18:46
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Animal





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Hi

das Mischa die Anlage so gut annimmt, wird daran liegen, dass er in Hagenbeck (wo er geboren wurde) auch eine große Anlage zur verfügung hatte.

MfG Sven "Animal"


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Animal, DU schreibst da absoluten Müll.

11.01.2005, 20:20
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Sarabi





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Ha, was hab ich denn hier entdeckt

Also ... die drei Tigerjungen - Rasputin (Dezember 2003) und Tomak & Taimur (Mai 2004) - können schon seit einiger Zeit gemeinsam beobachtet werden, da sie zeitweilig zusammen sind (wenn nicht gerade Löwenjunge Malik bei Tomak & Taimrur zu Besuch ist, oder sich die jeweilige Mutter um ihren Nachwuchs kümmert). Während Rasputin langsam aber sicher seine Mutter an Größe einholt, wirken die beiden "Kleinen" noch recht - ähm - zierlich Die Drei haben ein hervorragendes Verhältnis zu einander. Rasputin ist sehr vorsichtig, um nicht zu sagen zärtlich, im Umgang mit den Jüngeren.

Die Tiger nehmen die Anlage nur teilweise nicht an. Während Conny sich nicht so recht mit den hohen Wänden anfreunden kann, die den Schall zurückwerfen, tobt Mischa leidenschaftlich über die größere der beiden Anlagen. Auch Tommy zeigt sich gern von seiner schönsten Seite (wenn er nicht gerade in der Ecke schläft ).
Die Anlagen sind eine deutliche Verbesserung zur vorherigen Käfighaltung, wie man gut beobachten kann. Es ist einfach ein herrliches Bild, wenn Mischa über die Anlage rast, an den Bäumen spielerisch hochspringt oder einfach nur genüsslich schwimmen geht. Ein beliebtes Spiel des Katers ist es, die Besucher zu "schocken". An einer seitlich angebrachten Glasscheibe (große Anlage) steigt er gerne hoch und streckt sich. Es erweckt den Eindruck, als wolle er zeigen, wieviel größer als wir kleine Menschen er doch ist.

Wer gerne Fotos der Anlage sehen möchte, die gibt es neben vielen anderen Bildern aus dem Leipziger Zoo auf meiner Website. Schaut doch einfach mal rein.

Eure Sarabi

PS: Noch Fragen? Ich beantworte sie euch - soweit möglich - gern


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11.01.2005, 19:15
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tiger-lilly
Tiger




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Leipziger Zoo verbucht erneut Besucher-Rekord


Leipzig (ddp-lsc). Der Leipziger Zoo zieht immer mehr Besucher in seinen Bann. Im vergangenen Jahr kamen rund 1,32 Millionen Gäste, 138 000 mehr als im Jubiläumsjahr 2003, teilte der Tierpark am Mittwoch in Leipzig mit. Das erneute Rekordergebnis zeige, dass man mit dem Umbau zum «Zoo der Zukunft» mit groß angelegten Themen- und Landschaftsparks auf dem richtigen Weg sei, sagte Zoodirektor Jörg Junhold. Zum erneuten Anstieg der Gästezahlen habe unter anderem der Nachwuchs bei Tigern und Löwen beigetragen sowie die neu gestaltete «Kiwara-Savanne».

Derzeit leben im 1878 gegründeten Leipziger Zoo fast 900 Tierarten auf 22 Hektar. Damit gehört der Tierpark zu den größten Europas. Für insgesamt 90 Millionen Euro soll er bis 2014 weiter umgebaut und modernisiert werden. (www.zoo-leipzig.de)

Quelle: Yahoo

05.01.2005, 23:01
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TamedTigress
Amurtigerin




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TamedTigress ist offline
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Interessant dass die Tiger ihr schoenes neues Gehege nicht annehmen.

Das erinnert mich an Sasha letztes Jahr. An ihr Gehege wurde zwar nicht angebot, dennoch wurde es rundum modernisiert.

Yuri war direkt drin, bei Sasha jedoch dauerte es Monate - was umso erstaunlicher war da sie ja die kleinen hatten die bereits darin herum tollten. Die Pfleger hatten Angst den Wassergraben zu fuellen weil sie nicht sicher waren ob Sasha ihre kleinen retten wuerde wenn sie in Gefahr seien.

Sie versuchten "alles ausser einen Menschen rein zu schicken" um Sasha dazu zu bewegen, hinein zu gehen - vergebens - sie stand an der Schwelle und bruellte nach ihren Babies, traute sich aber nicht ueber die Schwelle zu treten und sich einfach eins zu holen.

Einmal bruellte sie eine ganze Weile, dann kam Vlad hinein um was zu trinken und sie packte ihn und leckte ihn hingebungsvoll ab - sie hatte sich anscheinend so sehr nach ihren Jungen gesehnt...

Dann konnte man beobachten wie sie immer wieder probeweise eine Pfote auf die Schwelle setzte, langsam vor ging - und dann direkt wieder zurueck schnellte. Vor irgendetwas schien die Tigerin Angst zu haben, und selbst Yuri muss wohl (vergeblich) versucht haben sie zu ueberreden.

Alle Pfleger waren ratlos und auch mir tat es in der Seele weh zu sehen wie sie nicht teilhaben konnte wie ihre kleinen Kuschel auf wackligen Pfoten die Aussenwelt entdeckten.

Immerhin, eines Tages, so nach drei, vier Monaten, kamen wir einmal wieder und da stand Mama mit im Gehege, so selbstverstaendlich als habe sie schon ewig darin gewohnt.

Vielleicht moegen die Tiger einfach keine Veraenderungen und brauchen nur Zeit?

TT

23.07.2004, 14:44
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Sesshoumaru
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Tiger gegen BesucherärgerAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Tigerbabys sollen Besucherärger lindern

Sie lernen in ihrer Mutterstube gerade das Herumlaufen und Fauchen - die drei Wochen alten Tigerbabys im Zoo. In den Sommerferien sollen die beiden Kater auch auf der Freianlage zu sehen sein und das Publikum erfreuen. Denn die vier erwachsenen Tiger nehmen ihre neue "Taiga" einfach nicht an. Sie bleiben lieber in den rückwärtigen Gehegen - zum Leidwesen des Zoos und zum Ärger der Besucher.

Schlafen, Muttermilch trinken und ein bisschen herumlaufen, so sieht der Tagesablauf der Mini-Tiger aus, die am 27. Mai geboren wurden. Pro Tag nuckeln sie sich 60 bis 150 Gramm an, wiegen jetzt jeder um die drei Kilogramm. "Wir trainieren die beiden als nächstes darauf, dass sie mit der Mutter vom Wurfkäfig in einen anderen Käfig gehen, der einen Zugang zur Freianlage hat", so Kurator Gerd Nötzold. In den Sommerferien sollen die Tigerkinder dann schon vor den Augen der Besucher herumsausen, zusammen mit ihrem "Cousin" Rasputin, der im Dezember geboren wurde.

Auf den Jungtieren ruhen jetzt alle Hoffnungen des Zoos, dass die Gäste in Zukunft für ihr Geld mehr von den Tigern geboten bekommen. Denn die vier - zwischen zwölf und sechs Jahre alten - erwachsenen Tiere zeigen einfach kein Interesse fürs Freigelände. Die Besucher schimpfen, weil sie die Anlage meist leer vorfinden und sie die Raubkatzen kaum zu Gesicht bekommen. Deswegen postiert der Zoo täglich Lotsen vor Ort, die mit den Gästen reden, und will auch noch Hinweisschilder anbringen. "Wir zwingen die Tiere nicht dazu, dass sie hinaus gehen", ist laut Nötzold die Devise.

Dabei verfügt die erst im April 2003 eröffnete, naturnah gestaltete Anlage über alles, was ein Tigerherz begehrt: Bäume und Gras, Felsen zum Drauflegen und Verstecken, Wassergräben und sogar einen Badeteich. 2,3 Millionen Euro kostete das großzügige Objekt mit 1200 Quadratmetern Freigelände. Offenbar waren Taiga, Conny, Mischa und Tommy vor dem Umzug aber schon zu lange an das Leben in engen, betonierten Käfigen gewöhnt. "Es genügt ihnen vollkommen, dass sie jetzt im rückwärtigen Bereich viel größere Gehege mit erhöhten Liegeplätzen und Sonne von oben haben", so der Kurator.

Die Tierpfleger haben alles versucht, um ihre Schützlinge ins Freie zu locken - vergebens. Sie versteckten Futter oder aromatische Riechstoffe auf der Anlage, banden kleinen Leckereien an die Durchgangstür, ließen die Tiere nachts das Terrain erkunden. Doch das alles half nur kurzzeitig. "Mit den Jungtieren wird es anders, sie gewöhnen sich von klein auf an die Anlage", versichert Nötzold.

Kerstin Decker
Quelle: Leipziger Volkszeitung


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

23.07.2004, 12:39
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