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Umfrage: Was haltet Ihr vom Schächten?
brutal, unrecht, abstoßend
ist mir doch egal
wer will soll es machen
Ergebnis
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Black Panthera
the SilverDragon




Dabei seit: Oktober 2002
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Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 630
Black Panthera ist offline
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hmmm...
ich finde schächten schon brutall...
ist auch tierquälerei...

aber wegen der religion...
ich mein...
das haben die schon immer so gemacht...
wegen einem glauben...

ich denke das die den erlass zugelassen haben ist immer noch besser wie es zu verbieten ...
un ddie juden machens dennoch....

zwar leiden die tiere...
aber sie werden nicht unnötig geschlachtet...

also ich finde schlächten auch irgendwie schon verworfen...


__________________

In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

24.01.2003, 23:33
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PetraB.
Alpha-Wolf




Dabei seit: Februar 2002
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NRW-Schächterlass in Kraft getreten (21.01.2003)

Düsseldorf (aho)

Rechtzeitig zum bevorstehenden muslimischen Opferfest am 12. Februar ist nach Mitteilung des Agrarministeriums in Düsseldorf der sog. Schächterlass NRW in Kraft getreten. Er regelt für die Behörden vor Ort die Rahmenbedingungen, unter denen Genehmigungen für religiös vorgeschriebene Schächtungen erteilt werden dürfen.

Der Erlass war erforderlich geworden, da sich durch die Aufnahme des Tierschutzes in das Grundgesetz im vergangenen Jahr die Rechtslage geändert hatte. Ziel des Erlasses ist es, das Schächten auf ein Minimum zu begrenzen und ausschließlich für denjenigen Personenkreis zu genehmigen, dem es aus zwingenden religiösen Gründen vorgegeben ist. Dabei sind strenge tierschutzrechtliche Vorgaben zu beachten.

Das Schächten von Rindern ist aus Tierschutzgründen grundsätzlich untersagt.

''Religionsfreiheit und Tierschutz sind inzwischen zwei gleichrangige Güter im Grundgesetz, die abgewogen werden müssen,'' erklärte Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn. ''Die Menschen sollen und müssen ihre Religion ausüben können, aber dies muss in Einklang mit dem Grundgesetz und damit auch mit dem Tierschutz stehen. So darf es zum Beispiel nicht sein, dass jemand eine große Anzahl von Tieren ohne Betäubung schlachtet und das Fleisch dann auch an viele Menschen verkauft, für die es aus religiösen Gründen nicht von Bedeutung ist oder die es sogar ablehnen.''

Der Erlass legt fest, dass nur von und für Personen geschächtet werden darf, die dies aus zwingenden religiös gebundenen Gründen tun müssen und die zudem über die notwendige Sachkunde verfügen. Zudem sieht er bestimmte Erleichterungen für diejenigen vor, die vor dem Schlachten die Tiere betäuben oder eine schmerzlindernde Elektrobehandlung vorsehen.

Den muslimischen Vertretern ist zugesagt worden, dass der Erlass zunächst nur für die Zeit des muslimischen Opferfestes gilt. Danach werden die Gespräche mit den Vertretern der Kreise und kreisfreien Städte, der Bezirksregierungen, jüdischen und muslimischen Religionen und den Vertretern der Tierschutzorganisationen fortgeführt, um eine dauerhafte Erlassregelung für Nordrhein-Westfalen zu erarbeiten.

(c) Copyright AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit
ein Service von ANIMAL-HEALTH-ONLINE
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E-Mail: drms@animal-health-online.de


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Dieser Beitrag wurde von PetraB. am 24.01.2003, 23:11 Uhr editiert.

24.01.2003, 23:10
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Candy
Terrier




Dabei seit: März 2002
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Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 252
Candy ist offline
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Zum Thema Schächten fand ich soeben noch einen - zwar schon älteren, aber dennoch aktuellen - hervorragenden Leserbrief von unserem lieben Freund und Mitstreiter Walter Schmidt:

Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
Paulusplatz 1
D - 64285 Darmstadt

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus den vielfachen Reaktionen auf Ihren Artikel: "Kirche wirbt um Verständnis fürs Schächten" in der Frankfurter Rundschau vom 6.7.02 war die Empörung darüber zu spüren, daß - wie schon so oft - die geschundene Kreatur ausgerechnet von der Kirche schmählichst im Stich gelassen wird.
Seit dem inzwischen allseits bekannten schändlichen Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes, das zudem unter falschem Namen - nämlich im Namen des Volkes - über die Meinung von 78 % unserer Bevölkerung hinweg gefällt wurde, sind die Wogen der Empörung hochgeschlagen. Die Reaktionen darauf haben aber letztendlich dazu beigetragen, daß der Tierschutz im Grundgesetz verankert wurde und nach Jahren des Widerstandes seitens der christlichen Parteien nun Verfassungsrang erhielt.
In dem oben genannten Artikel der EKHN gibt es Passagen, die vor mangelndem Einfühlungsvermögen, vor allem aber vor Ignoranz über die Problematik des betäubungslosen Schächtens strotzen.
So ist darin von "tiergerechtem Schächten", "naturnaher Tötung" und "Demut der Schächter" die Rede. Angesichts der Realität glaubt man es bei diesen Äußerungen mit völlig unbedarften Schreiberlingen zu tun zu haben.
Ein tiergerechtes Schächten gibt es nicht!!
Weder das BVG, noch in diesem Falle die EK haben sich die Mühe gemacht, die historischen und ethischen Hintergründe zu berücksichtigen.
In Deutschland forderten schon 1905 von 578 Schlachthofdirektoren 574 eine Betäubung vor dem furchtbaren Schächtvorgang, der eine tiermedizinisch belegbare Tierquälerei darstelle.
Bereits 1982 wurde die Betäubung vor dem Schächten von der sunnitischen Universität AL-Azhar freigegeben.
Und im März 2002 wurde eine Betäubung von der höchsten Geistlichkeit der Schilten gestattet.
In einem Brief bat der orthodoxe Jude Fackenheim - KZ-Häftling bis 1945 - den damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuß, sich dafür einzusetzen, daß das betäubungslose Schächten nicht stattfinden darf, denn der Kampf gegen das Schächten sei der Streit der Kultur gegen die Barbarei.
Der katholische Moraltheologe, Univ. Professor Dr. Dr. Johannes Uhde nennt das Schächten eine Scheußlichkeit, eine grauenhafte unnötige Tierquälerei, die im Namen der Menschlichkeit verboten werden muß.
Sogar die israelische Zeitschrift: "Kultur und Gesundheit" verurteilt "die Qual und Folter der geschächteten Tiere bei lebendigem Leib."
Schächten ist in jedem Falle ein Verstoß gegen jegliches Humanitätsempfinden und der oft zitierte Hinweis auf die Tierliebe der Muslime ist kein Beweis für die behauptete Harmlosigkeit des Schächtens. Niemand wird gezwungen, entgegen seiner religiösen Überzeugung Fleisch von betäubt geschächteten Tieren zu essen. Er kann ja darauf verzichten.
Die 2. Passage in Ihrem Artikel lobt die "demütige Haltung der Schächter", "die Ruhe der Prozedur" und Anrufung Allah´s, die bei den Schlachttieren "die Angst vermeiden".
Es gehört wirklich Mut dazu, so etwas einem Leser zuzumuten.
Ich besitze einen vollen Aktenordner allein zu dem Thema Schächten mit grauenerregenden Fotos des wilden Schächtens beim islamischen Opferfest Kurban Bayram. Lachende Gesichter und jubelnde Kinder inmitten von Blutbächen führen eine solche Interpretation ad absurdum.
Die angebliche "Angstvermeidung" eines Tieres in gefesselten Zustand vor dem Schächtschnitt, das inmitten dieses Gemetzels genau fühlt und ahnt, was ihm bevorsteht, ist - gelinde gesagt - eine unverschämte Verharmlosung einer entsetzlichen Bluttat.
Worin unterscheidet sich eigentlich der Schächtschnitt beim Tier vom Durchschneiden der Kehle unschuldiger Kinder und Frauen in einsamen Dörfern, wie es in Algerien geschieht und vor einiger Zeit das gleiche Verbrechen an einem Piloten verübt wurde?
Steinigen, Handabschlagen, Auspeitschen hat dort Tradition. Zum Glück hat das in unserer Gesetzgebung noch nicht Einzug gehalten.
Unsere Forderung nach Betäubungszwang als Antisemitismus zu bezeichnen ist eine Infamie. Hier geht es einzig und allein um das leidvolle Schicksal der Tiere und nicht um Bevormundung. Im übrigen stellt sich hier die Frage:
Wer bevormundet wen?
Man würde es sich zu einfach machen, alles was nicht muslimischer Meinung entspricht, als Antisemitismus zu verdonnern. Eine Reglementierung dieser Art würde einem Integrationsbestreben ebensowenig dienen, wie der hier zur Debatte stehende Beschwichtigungsversuch seitens der Kirche.
Eine permanente Schuldzuweisung im Hinblick auf die Geschehnisse im 3. Reich kann evtl. in der großen Politik, niemals aber in Tierschutzfragen Diskussionsgegenstand sein.
Warum sollen unschuldige Tiere dafür büßen, was fanatische Menschen ihren Mitmenschen angetan haben?
Welche Rechte haben wir eigentlich in muslimischen Ländern? Bei uns dürfen beliebig viele Moscheen gebaut werden, von katholischen oder protestantischen Kirchenbauten in diesen Ländern ist mir nichts bekannt.
Die führende israelische Tageszeitung in Tel Aviv: "Israel Nachrichten" schrieb am 13. November 1992 zum Thema "Schuldzuweisung":
Zuviel ist zuviel. Alles hat seine Grenzen. Wir warnen davor, die Deutschen als ewige Nazis zu titulieren, denn sonst wird genau das geschehen, was man verhindern will und das könnte zu einer Katastrophe führen."
Mein Brief soll bewirken, Ihre dargelegte Einstellung noch einmal zu überdenken und möge Anlaß sein, künftig sorgfältig zu recherchieren, bevor Sie eine unterwürfige Anpassung an hier verbotene Gepflogenheiten propagieren.

Mit freundlichem Gruß
Dr. Walter Schmidt
Vor Hägin 9
78250 Tengen-Büsslingen


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11.09.2002, 02:30
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PattWór
Crond'Llor




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Hi Karin, was wir vom Schächten zu halten haben, da sind diejenigen, die zu diesem Thema gepostet haben, einer Meinung.

Ich bin mir jedoch nicht ganz sicher, was du mit "vor vielen Jahren vor der Zivilisation" meintest und was du mit deinem Einwurf aussagen wolltest..
Auch die steinzeitlichen Menschen werden ihre Kultur und damit eine Zivilisation gehabt haben, die sich zugegebenermaßen von der unsrigen deutlich unterschieden haben mag.
Jedoch kannst du das heute von manchen Gruppen praktizierte Schächten nicht mit den damals praktizierten Tötungsmethoden vergleichen, alleine aus der Tatsache heraus, daß diese Menschen nicht über die Technologie verfügten, dem Beutetier einen 'humanen' Tod zu ermöglichen. Das sieht heute ganz anders aus. Wir haben im Gegensatz zu damaligen Epochen die Möglichkeit der sanften Tötung. Und gerade darin ist das Verwerfliche des Schächtens enthalten. Wir haben die Wahl, jene hatten sie nicht.


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


Dieser Beitrag wurde von PattWór am 10.09.2002, 12:03 Uhr editiert.

10.09.2002, 11:59
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karin
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Ich mach mal schnell den Deckel Von der "Kotzkeramik" hoch. Finde das Schächten auch voll daneben.

Gehen wir aber mal viele, viele Jahre zurück.
Was hat der Mensch vor der Zivilisation denn gemacht?
Wie hat er das Fleisch, welches er zu verzehren gedachte, erlegt?

.... kommt das nicht dem Sch... (scheiss Wort) sehr nahe ?

Nur dass früher vielleicht die Chancen für das Tier besser standen, zu entkommen.
Heute sind sie leider eingepfercht und völlig ausgeliefert.

Ich esse auch Tiere bzw. Tierprodukte, und kann nur hoffen, dass diese schnell und schmerzfrei ihr Leben liessen.

09.09.2002, 22:01
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Sesshoumaru
sama




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SchächtenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ja, zu diesem Thema kamen nicht sehr viele Meinungen zusammen. Aber ich denke es hat zwei Gründe.

Die ID dieses Threads ist 17, also ist er ein sehr früher Thread hier im Forum und damals hatten wir ja kaum mehr als 10 User. Und mit der Zeit hat den Thread dann wohl keiner mehr gesehen.

Das andere ist die Medienpolitik in Deutschland. Obwohl ich das Thema für sehr wichtig erachte, würde es 5 mal in der Presse gesagt und dann eigentlich sehr schnell tot geschwiegen. Natürlich mit dem kleinen Seitenhieb, das Deutsche nicht das Recht haben die Sitten andere zu befamieren, besonders bei unserem geschichtlichen Hintergrund [sorry: kotz].


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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15.08.2002, 20:15
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PetraB.
Alpha-Wolf




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Naja ...

... das Thema scheint hier im Forum nicht wirklich jemanden interessiert zu haben ...

Dennoch poste ich heute diesen Eintrag in das Gästebuch meiner HP ... daran erkenne ich, dass auch mein jämmerlich kleiner Beitrag in Sachen Tierschutz durchaus Sinn macht:


15.08.02 14:09 In Deinem Gästebuch liegt ein neuer Eintrag vor:

Wolfgang (mailto:wolfgang37@gmx.de) aus Frankfurt/Main

URL:
ICQ:
AIM:
Y-Pager:

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Eine hervorragende Page!
Ich bin durch Zufall hierher geraten, denn ich suchte für eine Hausarbeit in Ö-Recht (studiere Jura im 2. Semester) Infos zum Thema ''Schächten''.

Aufgabe ist es, juristisch zu prüfen (Verfassungsbeschwerde), ob ein christlicher Metzger in seinen Grundrechten verletzt ist (Berufsfreiheit und Gleichbehandlungsprinzip), weil er im Gegensatz zu seinen jüdischen und moslemischen Kollegen nicht schächten darf.

Bevor ich die Page entdeckt habe, war ich sehr unvoreingenommen, was das Thema betrifft, weil ich mich bisher nicht damit auseinandergesetzt habe. Das sieht jetzt ganz anders aus. Das Ergebnis der Hausarbeit steht für mich somit schon fest, bevor ich überhaupt angefangen habe: auf gar keinen Fall ist das Schächten verfassungsrechtlich zu rechtfertigen. Das gilt selbstverständlich unabhängig von jeglicher religiöser Überzeugung, womit ich eine andere Auffassung als die des Bundesverfassungsgerichts vertrete.

Macht weiter so! Ich werde eure Page wärmstens weiterempfehlen.
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15.08.2002, 18:03
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Sesshoumaru
sama




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Ja. Ich stimme Dir zu. Es ist ein religiöser Wahnsinn, aber wie soll man dem begegnen? Denken wir nur an die Vergangenheit: die Kreuzzüge, die Inquisition und viele andere Späßle die und die Kirche (nicht die Religion) gebracht hat.

Die Religion wird seit Jahrhunderten mißbraucht, um eigene Ziele durchzusetzen. Gott sei dank ist das Mittelalter für die meisten Menschen vorbei. Es scheint nur noch in Afganistan (und anderen arabischen Staaten) und in Nah-Ost aktuell zu sein. Man ist grausam zu dem Menschen, wie kann man von diesem Menschenschlag erwarten Rücksicht auf Tiere zu nehmen, oder?????


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06.02.2002, 11:49
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PattWór
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Meines Erachtens trifft beides zu. Es spricht ja wirklich nichts dagegen, das Tier ausbluten zu lassen. Aber um Himmels willen, muß das Tier die ganzen Qualen der Argonie bei vollem Bewußsein durchleben? Als ob eine Betäubung durch einen Elektroschock das Fleisch verunreinen oder gar vergiften könnte. Die haben doch alle ein Rad ab!!

Genauso das keusche Schlachten, welches im Judentum verlangt wird. Dort muß das Tier absolut unversehrt sein, ebenso darf das Schlachtwerkzeug keinen Makel aufweisen und das Schlachttier darf ebenfalls nicht betäubt werden. Wird auch nur einer der Bedingungen nicht streng erfüllt, darf das Fleisch nicht mehr verwertet werden. Ich frage mich nur, was für kranke Geister sich solche Riten ausdenken.

Ich habe ja nichts dagegen, wenn Tiere zum Zwecke des Verzehrs getötet werden (schließlich esse ich ebenfalls Fleisch), jedoch sollte man dabei nicht vergessen, daß auch Schlachtvieh empfindbare Wesen sind, die genauso wie wir Angst vorm Sterben haben und Schmerz und Leid empfinden können.
Wenn wir Tiere schon töten müssen, dann sollten wir darauf achten, ihre Qual zu minimieren!


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16.01.2002, 18:27
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Sesshoumaru
sama




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Schächten ist keine alte Form des Schlachtens!

Alleine die Vorstellung ein so "masakriertes" Tier sehen zu müssen oder gar zu essen verursacht üblen Brechreiz . Das Schächten kann sein was es will: eine 2000 Jahr alter Kulturbestandteil, eine neuer Modetrend oder was weis ich ==> es war/ist/bleibt eine brutale Art einem Tier das Leben zu nehmen.

Alleine das Wort "humanes" Schlachten ist unlogisch in sich. Viele Menschen essen Fleich (ich auch ==> Tiger ==> war doch klar), aber man sollte wenigstens von schnellem Töten sprechen und nicht irgendeine Phrase erfinden, die dann wie Schächten den eigentlichen Charakter der ganze Sache verhüllen soll.

Was ist das nächste??? Kann sich jemand vorstellen wie groß das Geschrei wäre, wenn in den USA als neue Todestrafe das Schächten von Menschen erlaubt würe??? Ähnliche Brutalität wie sie heute im Namen des Herrn den Tieren angetan wurde gab es zuletzt im finstern Mittalalter, wo auch sog. Ärzte oder Gesandte Gottes ohne Betäubung an allem Möglichen rumgeschnippelt haben. Widerwärtig, Eckelhaft, und die Aufhebung dieses Verbotes im arg zu spießbürgerlichen Deutschland ein Verbrechen gegen die Reche aller - ich wiederhole: ALLER - Lebewesen.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

16.01.2002, 13:17
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