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PetraB.
Alpha-Wolf




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Aus aktuellem Anlass:

Zitat:
NACH MORD AN SOZIALARBEITER

Erlebnispädagogik soll eingeschränkt werden

Nachdem ein 14-jähriger Deutscher seinen Betreuer in Griechenland erschossen hat, will die Bundesregierung die Möglichkeit einschränken, Jugendliche zur besonderen Betreuung ins Ausland zu schicken.

Berlin/München - Eine Sprecherin des Familienministeriums teilte mit, dass eine Änderung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes zum 1. Januar 2005 in Kraft treten soll. Geplant seien schärfere Kriterien und Kontrolle der so genannten intensivpädagogischen Einzelmaßnahmen im Ausland. Diese sollten zur Ausnahme werden, hieß es.

Zuvor hatte CSU-Generalsekretär Markus Söder gefordert, schwer erziehbare Jugendliche nicht mehr auf Erlebnisreisen zu schicken und die Strafmündigkeit von Kindern auf zwölf Jahre herabzusetzen. "Mit dieser Kuschel-Pädagogik muss endlich Schluss sein. Anstatt jugendlichen Schwerverbrechern unendliches Verständnis entgegenzubringen, müssen diese zu Verantwortung und Leistungsbereitschaft erzogen werden", sagte Söder in München. Ein Junge, der raube und prügele, statt Fußball zu spielen, gehöre ins Gefängnis und nicht auf eine Ferieninsel. "Wenn Kinder schon mit 12 oder 13 Jahren kriminelle Energie wie langjährige Berufsverbrecher entwickeln, ist nicht einzusehen, warum sie nach unseren Gesetzen nicht bestraft werden können", erklärte der CSU-Politiker. "Hier müssen wir im Strafrecht entsprechende Voraussetzungen schaffen."

Nach Angaben der Stadt München war der Junge, der seinen Betreuer vorgestern mit einem Bolzenschussgerät niedergeschossen haben soll, aber kein Krimineller. Er sei zuvor strafrechtlich nie aufgefallen, sagte der Leiter des Münchner Stadtjugendamtes, Hubertus Schröer. Die Behörden korrigierten heute zudem das Alter des Jugendlichen. Er sei nicht 15 Jahre alt, sondern erst 14.

Der Junge sei durch die Alkoholsucht seiner Mutter von Geburt an geschädigt gewesen sei. Nach Angaben Schröers leidet er an einer Persönlichkeitsstörung und ist aggressiv.

Nach Angaben des Anwalts war der Junge erst am Wochenende in das Haus des 63-Jährigen gekommen. Der Jugendliche habe schon im Jahr 2002 15 Monate im Dorf Douneika gelebt, in dem Problem-Jugendliche im Auftrag deutscher Sozialträger für die Wiedereingliederung in die Gesellschaft vorbereitet werden. "In dieser Zeit hat er die positivste Entwicklung seines gesamten Lebens erfahren", sagte Münchner Jugendamtsleiter. Eine Integration in eine normale Jugendgruppe in Deutschland sei jedoch misslungen. Daraufhin entschieden die Behörden, dass der Jugendliche, der auch in einem Heim in Hüfingen im Schwarzwald war, nach Griechenland zurück solle.

Weil der Junge nach der Verhaftung wegen Mordverdachts die Kontrolle verloren habe, ordnete die Staatsanwaltschaft in Amaliada eine psychiatrische Untersuchung an. Im Jugendgefängnis Avlona wartet er auf sein weiteres Verfahren.

Quelle: Spiegel


Wie dieses traurige Beispiel neben der unaufhaltsam steigenden Jugendkriminalität in Deutschland zeigt, ist es wohl doch nicht das Zuckerbrot, das Jungendliche ''heilt'', zumindest nicht das Gros der ''Problem-Kinder''. Wobei ich mich hier keineswegs für körperliche Gewalt aussprechen möchte, aber sehrwohl für Strafen, die auch Strafen sind.

Erlebnispädagogik in Griechenland, WAS für eine Strafe: Sommer, Sonne, Strand und Meer ... vereinzelt mag diese Art der korrigierenden Pädagogik tatsächlich das Mittel der Wahl sein, aber grundsätzlich kann ich es nicht befürworten, dass Straftaten in dieser Form ''geahndet'' werden.

Auch bin ich der Meinung, dass die Strafmündigkeit auf 12 Jahre herabgesetzt werden sollte, damit frühzeitig damit begonnen werden kann, auf die kriminellen Energien der Kinder/Jugendlichen einzuwirken, mit pädagogischen Gegenmassnahmen und Strafen, die wirklich abschrecken.

Manches Kleinkind hält man davon ab, auf die Herdplatte zu fassen indem man erklärt, dass es weh tut, wenn ... manches Kleinkind muss aber erst am eigenen Leib erfahren, DASS es weh tut ... nicht anders ist es bei Jugendlichen und Straftaten ...

Nachtrag:

Zitat:
Aufsehen erregte der Fall des Hamburger „Crash-Kids“ Dennis, der mit zwölf Jahren eine lange Serie von Autodiebstählen begann. 1992 wurde er in ein finnisches Jugenddorf geschickt, wo er zweieinhalb Jahre verbrachte. Danach wurde er rückfällig. Ab 1996 nahm er an einem deutsch-polnischen Resozialisierungsprojekt bei Krakau teil und beging weitere Autodiebstähle, bis er zu einer vierjährigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde.

FAZ


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Dieser Beitrag wurde von PetraB. am 17.02.2004, 01:35 Uhr editiert.

17.02.2004, 01:24
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Marina
Pantherkönigin




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Zitat:
Original von Shir Khan
In den USA wird man, wenn man zum Dritten mal bei einem Verbrechen erwischt wird erst mal mindetens für 3 Jahre weggeschlossen - je nach Art des Verbrechens sogar Lebenslang. Dieses Konzept ist das beste, denn man sollte es nicht auf jedes kleine Delikt ausweiten, aber bei Gewaltverbrechen bin ich der Meinung das dieses System wirksam ist auf lange Sicht.

Wieso sieht man es so eng, wenn man auch Menschen zum Wohl der Gesellschaft zum Tode verurteilt. Ist das menschliche Leben den wertvoller als das eines Rindes? Ist der Schutz der Gesellschaft vor Gewaltverbrechern denn weniger wichtig als diesen Leuten eine zweite Chance für weitere Verbrechen zu geben???

NEIN - manchmal ist eine Erbse nur eine Erbse und keine Melone. Nicht alles mit speziell gesehen werden. Es gibt auch allgemeingültiges.....


Also eines ist für mich mal klar. Die USA kann für mich in keiner Art und Weise Vorbild sein, auch nicht dabei. Und es ist erwiesen, dass sich durch derlei Praktiken noch gar nichts geändert hat, dass die Welt nicht damit besser wurde oder dass es weniger Verbrechen gab. Ist nicht. Also scheint mir dieses Rezept auch nicht das beste zu sein oder?

Und Menschen haben immer wieder Chancen verdient, nicht um weitere Verbrechen zu begehen, sondern um sich zu ändern und das kam immer wieder vor und ist es wert, ihnen Chancen gegeben zu haben. Oh nein, es geht nicht darum, die Gesellschaft nicht zu schützen. Es gibt Menschen, vor denen die Gesellschaft und vor denen sie selber in der Tat geschützt werden müssen, aber auch sie sollen im geschlossenen Rahmen anständig behandelt werden.

Für mich gibt es keine Rechtfertigung, keinen Grund, für die Allgemeinheit auch nur ein Leben auszulöschen. Ich bin gegen Krieg und bin gegen die Todesstrafe. Wir haben kein Recht, andere Menschen umzubringen, aus keinem Grund.

Was Du wegen der Tiere angeführt hast? Ich bin kein Vegetarier. Ich esse Tierfleisch, aber mir ist wichtig, dass diese Tiere immerhin anständig behandelt wurden, dass sie nicht wie Stückgut herumgeworfen werden, dass sie geachtet werden. Mir ist auch ihr Leben wichtig. Tiere essen auch andere Tiere Shir Khan, töten auch, um zu essen. Damit kannst Du das nicht vermengen. Und wie schon andernorts mal gesagt. Ja, wie wir Tiere behandeln, wir die Gesellschaft, behandeln wir auch Menschen und umgekehrt. Also, was ist besser, sich vielleicht dafür einzusetzen, dass das anders wird oder immer härter und brutaler zu werden.

Interpretier bitte nicht hinein, dass ich es billige, was da unter den Kindern und Jugendlichen geschieht. Das tue ich nicht. Aber ich weigere mich, in diese Richtungen zu denken, die Du andeutest. Und ich weigere mich, einen an sich Menschenverachtenden Staat als Vorbild zu nehmen.

16.02.2004, 17:12
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Sesshoumaru
sama




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Eine kleine Analogie könnte hier nicht schlecht passen. Solange in einem Haus nur der Herd berennt, solange kann ich differenzieren und brauchte kein Löschmittel über das Sofa zu giesen. Brennt aber das ganze Haus, dann nützt es eben nicht mehr nur die Sitzbank zu löschen, dann muss man mit der breiten Kelle kommen.

Es gibt klare Regeln die in der Gesellschaft aufgestellt werden und deren Grundsätze respektiert werden müssen. Es ist eine Sache sich über Knöllchenabzocke aufzuregen, aber hier handelt es sich um eine typische Überreglementierung, die dem ganzen Ordnungsapparat mehr schadet als nutzt. Aber wenn es um Vorstellungen von brutalster Folter und das Aberkennen jeder Würde geht, dann müssen die Maßstäbe höher liegen als eine Woche Dauerarrest für jugendliche Straftäter. "Jugendverbrechen" sind vielleicht Tomaten an eine Hauswand werfen oder das allseits beliebte Klingelmännchen....... definitiv aber nicht Diebstahl, Erpressung, Körperverletzung oder Nötigung jeder Art.

Und alle diese Dingen dürfen nicht erst ab einer gewissen Altersgrenze voll strafbar sein, sondern generell. Sie werden es sich dreimal überlegen ob die für andere auf Klautour gehen, wenn sie dafür von 11 bis 15 im Knastrock umher laufen dürfen. Jeder ist für seinen Taten voll verantwortlich, sobald er die Konsequenzen seines Tuns erkennen kann, weis das er ein Unrecht begeht oder Schädigung anderer zum eigenen Vorteil billigend in Kauf nimmt. Und dies Unabhängig vom Kontext. Wofür gibt es die Polizei, wenn sich niemand traut andere Anzuzeigen, weil er denken muss das die Täter als jungendliche wirklich nur den sprichwörtlichen Klaps auf den Hintern bekommen???

Wenn man die Menschen nicht über die Vernunft zu etwas motivieren kann, dann muss man es eben mit anderen Mitteln tun. In der Natur führt schon oftmals der erste Fehler im Leben zum Tod, egal ob der betroffene 1 Minute oder 80 Jahre alt ist. Als moralisch unt ethisch ach so weit entwickelte Menschen gönnen wir uns den Luxus einer zweiten vielleicht sogar dritten Chance, aber danach muss eine Grenze gezogen werden. Es kann nicht sein, daß Straftäter immer und immer wieder davon kommen. Was soll man da auch für einen Eindruck von des Justiz bekommen.

In den USA wird man, wenn man zum Dritten mal bei einem Verbrechen erwischt wird erst mal mindetens für 3 Jahre weggeschlossen - je nach Art des Verbrechens sogar Lebenslang. Dieses Konzept ist das beste, denn man sollte es nicht auf jedes kleine Delikt ausweiten, aber bei Gewaltverbrechen bin ich der Meinung das dieses System wirksam ist auf lange Sicht.

Die Menschheit fällt jeden Tag das Todesurteil über Millionen Leben. Es werden Millionen Tiere für die Ernährung des Menschen, also zum Wohl der Gesellschaft getötet. Wieso sieht man es so eng, wenn man auch Menschen zum Wohl der Gesellschaft zum Tode verurteilt. Ist das menschliche Leben den wertvoller als das eines Rindes? Ist der Schutz der Gesellschaft vor Gewaltverbrechern denn weniger wichtig als diesen Leuten eine zweite Chance für weitere Verbrechen zu geben???

Das messen mit zuvielen Maßstäben hat uns blind für die eigentlichen Probleme gemacht. Wenn man den Herd in der Küche löschen will, dann muss man nicht vorher eine Ausbildung zum Feuerwehrmann machen und man muss auch keinen Löschplan aufstellen. Auch braucht es keine ganzheitliche Bewertung von Löschmittel und Löschtechnik.

Anstatt immer als so hochzudisktuieren und alles immer im globalen Kontext brachten zu wollen, sollten wir uns einfach auf den kleinen Ausschnitt konzentrieren den wir vor uns haben. Vier sollten nicht versuchen mit Kernfusion unsere Taschenlampe zu betreiben, sondern einfach vielleicht mal eine Batterie benutzen. Das Übel lokal an der Wurzel packen und nicht mit feinen Theorien herumdoktorn die Aussagen das man nicht alles verallgemeinern soll, sondern den einzelnen betrachten muss.

NEIN - manchmal ist eine Erbse nur eine Erbse und keine Melone. Nicht alles mit speziell gesehen werden. Es gibt auch allgemeingültiges.....


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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12.02.2004, 20:04
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TamedTigress
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Ich glaube das liegt zumindest unter anderem mit daran dass die Kluft zwischen arm und reich immer groesser wird.

Die die benachteiligt sind sehen was andere haben (was ja anscheinend auch immer wichtiger ist, z. B. wie man gekleidet ist oder was man fuer ein Fahrrad hat) und wollen das auch. Und wenn die Eltern es ihnen nicht geben koennen dann holen sie es sich eben mit Gewalt weil sie denken es steht ihnen zu.

Es ist doch erwiesen dass diese Gewaltbereitschaft in den unteren Einkommensschichten viel staerker ist und da gehoeren auch sicher die Russlanddeutschen und Albaner dazu. Bei uns in der Gegend waren die mal ein richtiges Problem, dealten mit Drogen und trugen Waffen... Wahrscheinlich ist es genau das was diese Menschen denken, wo sie gut drin sind und Geld verdienen koennen. Jobs sind schwer zu bekommen aber die Drogen finden immer noch reissenden Absatz!

Traurig ist es und ja, auch ich bin froh dass ich weder heute Kind bin noch selber welche habe um die ich mich sorgen muesste!

TamedTigress

11.02.2004, 20:44
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Spiritus, der Panther
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Spiritus, der Panther ist offline
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Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Es gibt so viele Faktoren, die zu berücksichtigen wären. Wieso werden bittesehr grad die Russlanddeutschen Jugendlichen zu Aggressiv? Warum wird es zum Trend, schwächere zu unterdrücken und auszunutzen? Warum gibt es keine guten Vorbilder mehr für die Kinder? Warum wünschen sich viele von ihnen, das der Bösewicht gewinnt? Vielleicht etwa, weil das in der Realität an der Tagesordnung steht?!
Ich sehe die Veränderung um mich herum. Kinder werden immer Frecher, Rücksichtloser und Brutaler. Ich möchte heute nicht mehr Kind sein. Ich weiß einfach nicht, wie man das Problem lösen soll! Wenn man einmal soweit ist, das die Gewalt zur zweiten Natur wird, dann ist es schwer da wieder rauszukommen. Was soll man noch sagen, das bereits in der 2. Klasse Gangs entstehen, die ihren Mitgliedern befehlen bestimmte Kinder zu ignorieren oder zu ärgern. Was verlangen sie in Klasse 3, oder 4?
Die Tendenz ist erschreckend, und ich weiß nicht ob es mir möglich sein wird, meine Nichten zu beschützen. Was, wenn ich eines Tages feststellen muss, das sie zu Opfern, oder schlimmer, Tätern wurden?

S, d P


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In Gedenken an Jamie Morand a.k.a. Pantherkönig
Vom 31.07.1975 bis 22.02.2003
Don't know where you are, but I'm whit you..

Das Leben ist der Sinn...

11.02.2004, 19:58
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Marina
Pantherkönigin




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Donnerwetter nochmal, ich sing hier kein Lied von Friede, Freude, Eierkuchen, nur das Lied der Differenzierung und einzelnen Abklärungen! Ich bin nun mal gegen Verallgemeinerungen jeder Art und bleibe das weiterhin. Ich finde auch nicht gut, was geschieht, aber sagt mir mal einer, wie es anders sein kann?? Sagt mir das einer? Die Welt wird immer kälter und das nicht nur bei den Jugendlichen. Es zählt nur noch Profit, Leistung und Funktionieren, alles andere ist piepegal. Wie soll es da anders werden, als immer brutaler? Damit heiss ich das doch nicht gut. Ich seh bloss die Ursachen und die liegen da, genau da. Vorbilder sind Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, auf einer anderen Basis, aber ganau auf dieser, Mensch ist egal, total egal und wird immer egaler. Wo soll denn da noch etwas an Werten herkommen, ausser Leistung und Wegwerfen?

Aber soll ich deswegen nur noch schwarz sehen? Soll ich deswegen nur noch das Schlechte sehen? Es gibt in all dem noch immer das Andere und auch das bleibt so. Und ich will es noch sehen und nicht zugedröhnt werden von lauter Pessimismus und Weltuntergang. Was ist daran denn bloss so schlecht? Ich bin nicht blind und trage keine rosa Brille, verflixt nochmal. Ich weigere mich bloss in den überall angestimmten Tenor einzustimmen und werde das mein Leben lang. Ich kämpfe für das Gute und werde das weiter und immer tun. Für etwas ist wirksamer als gegen etwas. Das hat sich schon oft erwiesen.

Aber es stimmt, Shir Khan, es geht schlimm zu, es geht immer brutaler zu, aber nicht nur bei den Jugendlichen.

Also, wo ist nun das Rezept? Eines, das wirklich etwas bringt? Ich weiss es nicht, weil ich immer mehr alleine da stehe, ja, aber im kleinen Umfeld um mich herum, handle ich doch so. Wird kaum bemerkt, klar doch, aber wenn jeder es tun würde .... okay, dann könnte das Wellen werfen.

11.02.2004, 16:00
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Sesshoumaru
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Die Jugendkriminalität erreicht nun schon Dimensionen die uns nicht mehr in eine Philosophie von "die Armen Kinder hatten es doch schwer" abschweifen lassen dürfen. Die Lage ist so schlimm wie noch nie zuvor.

Jugendliche Erpressen andere Jugendliche und drohen ihnen beispielsweise alle Finger abzuschneiden, wenn sie nicht jede Woche 100 Euro gezahlt bekommen. Zudem hat sich die Mentalität im Vergleich zu vor 10 Jahren stark geändert. Damals gab es auch Konflickte, aber hat jemand am Boden gelegen, dann haben sich die Parteien zurück gezogen. Heute wird dann erst recht zugelangt und weiter eingeschlagen. Das kann man schon nicht mehr mit einfacher Verrohung erklären.

Laut neuerer Statistiken sind ein Herd für solche Kriminatität gerade eingewanderte Rußlanddeutsche und generell Ayslaten. Der kleinere Teil der Straftaten werden mittlerweile von Deutschen begangen. Es wurde sogar regelrecht nachgeweisen, daß diese Ausländer Cliquen gemeingefährlich sind und andere Jugendliche regelrecht rekrutieren.

Es handelt sich schon längt nicht mal um Delikte die man als jugendlichen Leitsinn bezeichenen kann. So werden Kinder erpresst für größere regelrecht auf Klautour zu gehen. Und dies alles durch Androhung massiver körperliche und auch seelischer Gewalt. Und jetzt soll sich niemand vor mich stellen und das Lied von "Friede, Freude, Eierkuchen" singen. Es muss gehandelt werden. Die Strafen müssen viel härter werden...... vier härter und vor allem die Strafverfolgung auch für unter 14 Jährige gesetzlich verbessert/geschaffen werden.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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11.02.2004, 13:41
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PetraB.
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Es ist doch so, dass jemand, der nicht in der Lage ist, sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen, es selbständig zu führen nicht auch noch Kinder in die Welt setzen sollte. Das Thema dieses Threads ist: Rezept gegen Jugendkriminalität. Und auf dieses Thema beziehen sich meine Aussagen. Natürlich gibt es ''gute'' Familien, intakte Familien und damit meine ich nicht diejenigen Familien, die Geld im Überfluss haben. Aber diese Familien sind hier nicht das Thema.

Das Thema sind die sozialen Randgruppen, die entweder ihre Kinder totprügeln, sie verhungern und verdursten, die ihre Kinder verwahrlosen und zu Straftätern werden lassen. Ich zähle hier doch keine Märchen auf. Das sind Tatsachen, die heute leider zum Alltag gehören.

Souris, erzähle doch mal dem alkoholkranken, Sozialhilfe empfangenden, prügelnden Mann von der heilen, guten, schönen Welt ... erzähle doch mal den Eltern des von Gleichaltrigen totgeprügelten Marinus Schöberl davon ... vielleicht wäre ja dann auch das dreijährige Mädchen nicht von seiner Mutter und ihrem Lebensgefährten zu Tode geprügelt worden:

Zitat:
Brutalität des Verbrechens erschreckte selbst hartgesottene Polizisten

Oberstaatsanwalt Stoffel sprach von "sagenhaftem Glück", dass alles so schnell und reibungslos funktioniert habe. Die Detail-Informationen der italienischen Polizei und auch das Geständnis der Frau wollte Stoffel noch nicht bestätigen. Er sagte lediglich, dass der Mann und die Frau aus Weißenhorn der Polizei im Zusammenhang mit früheren Vergehen bekannt seiend.

Die Brutalität des Verbrechens erschreckte selbst hartgesottene Polizisten. Am Montag war das kleine Mädchen mehr tot als lebendig in einer Toilette des Krankenhauses in Weißenhorn entdeckt worden. Nackt, mit kahlgeschorenem Kopf und einem von unzähligen Schlägen aufgeschwollenen Körper lag das Kind auf den kalten Fließen. Alle Rettungsversuche der Ärzte schlugen fehl.


Und NEIN, ich habe derlei Erfahrungen NICHT persönlich gemacht.

Ich hänge diesem Beitrag den vollständigen Bericht des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen an. Es fragt sich nur, ob jemand ernsthafte Forschungsergebnisse überhaupt lesen will. Und verdammt nochmal: Ich habe hier niemals die Kinder als die eigentlichen Schuldigen hingestellt.

Attachment:
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09.01.2004, 17:31
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Panther Jo
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ich haben ich bekommen dise gefuelen und weil ich bin sturm oft, ich schrei raus es. pardon. ich mir enschuldigen fuer schrei das raus. ich so sehr durcheinander ich bin. ich so versteh es hier und es mich weh tun. meine herz schwer ist. ich nicht woll aerger jemand.


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salut de jo

09.01.2004, 17:12
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TamedTigress
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He, (((Panther Jo))),

jetzt nimm Dir das doch bitte nicht zu Herzen!!

Niemand hat hier geschrieben dass er etwas gegen Menschen aus schlechten Verhaeltnissen hat und das diese Menschen in der Welt nicht willkommen sind.

Es ging doch nur darum dass sich viele finanziell auf den Staat verlassen, das kann man aber, wie gerade in den letzten Posts von Marina und Petra geschrieben, *nicht* verallgemeinern (Das sind einige, aber *nicht* alle).

Natuerlich ist es schlimm so viel Geld fuer Waffen auszugeben.
Und natuerlich soll die Unterschicht unterstuetzt werden.

Was hier von mir sowie auch einigen anderen gesagt wurde ist dass es sehr aergerlich ist wenn sich diese Unterschicht so sehr auf diese Unterstuetzung verlaesst dass sie selbst nichts unternehmen um ihre Situation zu verbessern - konkret heisst das 5 Kinder kriegen genau wie nicht aktiv Arbeit suchen.

Viele leben in armen Verhaeltnissen und koennen echt nichts dafuer. Dann gibt es aber auch wieder andere, und genau auf die waren diese Beitraege gemuenzt.

Liebe Gruesse
TamedTigress

09.01.2004, 17:00
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