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Dragon
Mighty Dragon




Dabei seit: April 2004
Herkunft: Azeroth
Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 51
Dragon ist offline
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Ich halte Leute, die sich Raubkatzen anschaffen sowieso für idiotisch.
Solche Tiere gehören nicht den menschen sondern der Natur und ihrer freien Wildbahn...
es passt nicht zu ihnen eingesperrt zu leben, was auch für Zoos gilt, finde ich!

05.05.2004, 21:56
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nebelparder
Neofelis nebulosa




Dabei seit: August 2003
Herkunft: die letzten südostasiatischen Regenwälder

Beiträge: 143
nebelparder ist offline
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als ich vorhin meiner Mutter erzählt habe, dass es jetzt ein Gesetz gibt, dass das Halten von exotischen Tieren in Amerika verbietet, hat sie mir folgende Geschichte erzählt:

1972 saß sie mal mit ein paar Freundinnen in einem Café und dann kam ein Mann mit einem Jaguar am Halsband rein. sie hatten diesen Mann wohl schon mehrmals gesehen, aber nie die Katze. Es handelte sich um einen wohl noch nicht richtig ausgewachsenen Jaguar, aber trotzdem waren die Gäste verständlicher Weise etwas beunruhigt, auch wenn sie damals nicht wussten, was das für eine Katze ist. aufgrund der Angst haben dann wohl einige die Polizei bzw. Feuerwehr verständigt, welche den Jaguar dann auch an sich nahmen.
Was dann mit dem Tier geschah wusste meine Mutter leider nicht.


__________________
Nebelparder - Phantom der Regenwälder Asiens, doch wie lange noch?

05.05.2004, 14:46
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TamedTigress
Amurtigerin




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Edinburgh
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 2187
TamedTigress ist offline
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hier , das scheint das gleiche zu sein. Na wenigstens wird mal was getan - wobei ich es schade finde dass die Initiative von Kindern ausgehen muss...

TamedTigress

Dieser Beitrag wurde von TamedTigress am 03.05.2004, 22:57 Uhr editiert.

03.05.2004, 22:52
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Tigerfreund
-




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Rate doch mal...

Beiträge: 206
Tigerfreund ist offline
  Nur ganz kurz:Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

In dem Zeitungsartikel steht: "Tiger sind eben keine Haustiere".
Richtiger wäre: "Tiger sind keine Spielzeuge oder Automaten, die man nach Lust und Laune benutzen oder wegstellen kann".
Tiger sind eigentständige, selbstdenkende Wesen, denen man mit Respekt und Achtung begegnen muß. Nur dann kann die Beziehung zum Menschen stimmen und nur dann kann man derartige Unfälle relativ gut ausschliessen.
Dazu gehört auch, daß man ein solches Tier von hektischen Menschen abschirmt, so daß sie halbwegs ihre natürliche Ruhe haben, die ihnen im Normalfall die Wildnis bietet.
Zwei von meinen Minitigern fangen ganz bös an zu knurren, wenn sie Kindergekreische hören. Obwohl sie Hauskatzen sind, erkennt man sofort, wie schlimm diese Geräusche für sie sein müssen. Ich möchte nicht wissen was passierte, wenn sie ein paar Nummern grösser wären. Vielleicht würden sie sich dieser hektischen Geräuschkulisse entledigen? Allerdings haben sie die Möglichkeit auszuweichen. Ein Tiger dürfte ähnlich reagieren.
Fazit: Tiger gehören nicht in einen Menschenüberfluteten Bereich, weil diese Zweibeiner beim besten Willen nicht in, bzw. zu ihrer Welt passen. Ihre Welt ist eine völlig andere, die nur von den wenigsten Menschen halbwegs begriffen wird.
Ein weiterer Grund, warum Zoo und Zirkus so schrecklich sein können, weil die Tiere den Massen ausgeliefert sind, permanent begafft werden, ohne sich vor dem Lärm, den lästigen Blicken und dem Gestank zurückziehen zu können.


Liebe Grüße Helmut


__________________

Dieser Beitrag wurde von Tigerfreund am 22.12.2003, 17:41 Uhr editiert.

22.12.2003, 17:36
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Wizard
Doppel-As




Dabei seit: August 2003
Herkunft: nimmerland
Baden-Württemberg (DE)
Beiträge: 132
Wizard ist offline
"maschendrahtzaun..."Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

das problem liegt meines erachtens auch in der gesetzgebung der unterschiedlichen staaten.
in vielen ländern ist es heute noch möglich tiger hinter maschendrahtzaun zu halten.
jetzt überlegt einfach mal welches hinderniss ( ausser der psycholigischen barriere) ein maschendrahtzaun für einen ausgewachsenen tiger darstellt!
mir kommt da nur ein wort in den sinn: unverantwortlich
wenn selbst meine hunde einen maschendrahtzaun wie einen strickpullover aufzwirbeln können, was macht dann ein kraftpaket, wie es ein tiger nun mal ist, mit so einem zäunchen?
es gibt da andere, sichere lösungen.
im interesse von mensch und tier sollte man beim gehegebau nicht den billigsten weg wählen, sondern lieber mal das hirn einschalten. sowohl von seiten der tierhalter, als auch von behördlicher seite, die so ein gehege ja schliesslich genehmigen müssen.

wizard


__________________
puisque toutes les creatures sont au fond des freres,
il faut traiter vos betes commes vous traitez vos amis

19.12.2003, 16:20
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TamedTigress
Amurtigerin




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Edinburgh
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 2187
TamedTigress ist offline
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Wer schon einen Tiger in einem Gehege haelt unter dessen Zaun ein 10jaehriges Kind durch passt, der hat sich ja wohl der fahrlaessigen Toetung schuldig gemacht!! Ich bin entsetzt dass das dem Tier ueberhaupt moeglich war!!

TamedTigress
Zitat:
Zitat:
Tiger tötet Jungen

Das Tigerweibchen hatte den kleinen Clayton unter einem Zaun hindurch ins Gehege gezogen. Sein Onkel versuchte vergebens, ihn zu befreien. Am Ende erschoss ein Polizist das Tier. dpa/ap

erschienen am 17. Dez 2003 in Aus aller Welt
Quelle: Hamburger Abendblatt

19.12.2003, 10:16
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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andere DarstellungAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Nun, offenbar ging wohl alles doch nicht so sauber von statten wie angenommen. Dieser Artikel hier spricht davon, daß ein Polizist (Dein "Freund" und Helfer) die Tigerin erschossen hat. Ich nehme an die Polizeistreife war innerhalb von 5 Minuten da und hat den sich bestimmt noch wehrenden Jungen dann befreien wollen. Dieser Bericht stützt mich doch leider wieder einmal in der Annahme, daß es doch nur billige Rache war die Tigerin zu töten. Aber wer weis es schon genau?? Und wie genau muss man es wissen bis man es genau weis???

Zitat:
Tiger tötet Jungen

Millers Creek - Ein Junge (10) ist im US-Bundesstaat North Carolina von einem Tiger angefallen und zerfleischt worden. Die 180 Kilo schwere Raubkatze gehörte der Tante des Opfers.

Das Tigerweibchen hatte den kleinen Clayton unter einem Zaun hindurch ins Gehege gezogen. Sein Onkel versuchte vergebens, ihn zu befreien. Am Ende erschoss ein Polizist das Tier. dpa/ap

erschienen am 17. Dez 2003 in Aus aller Welt
Quelle: Hamburger Abendblatt


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

18.12.2003, 22:59
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TamedTigress
Amurtigerin




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TamedTigress ist offline
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Abgesehen davon dass mit Vergewaltigern meines Erachtens viel zu lasch umgegangen wird gebe ich ShirKhan dahingehend recht dass sich Tigerbesitzer die ihrem Tiger die Moeglichkeit geben ihr Kind zu toeten anscheinend nicht genug Gedanken gemacht haben. Haetten sie die Sicherheitsvorkehrungen eingehalten haette der Tiger sich an dem Kind nie vergreifen koennen.

Ja - ich gebe den Besitzern die Mitschuld! Es ist verantwortungslos ein Raubtier so zuhalten dass es den Jungen ueberhaupt hatte "kriegen" koennen und es ist feige sich dieser Verantwortung zu entsiehen und das Tier dafuer umzubringen.

Ich warte auf den Tag an dem die Behoerden angesichts dieser Vorfaelle ein fuer alle Mal die Privathaltung von Raubtieren verbietet - meiner Ansicht nach die beste und einzige Moeglichkeit dem ein fuer alle Male vorzubeugen.

Man kann ein Tier nicht fuer etwas umbringen was in seiner Natur liegt - siehe auch mein Beitrag im Thread "Knabe zuendete Katze an".

TamedTigress

17.12.2003, 17:07
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
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Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
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aus dem Sack...Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ich will ja nicht den großen Sack Polemik, der hinter mir steht, öffnen aber.....
Stellt Euch mal vor ihr habt ein Kind. Euer Nachbar fängt sie auf dem Schulweg ab und vergewaltigt sie. Falls er je geschnappt werden sollte ist er vielleicht nach 5 Jahren wieder auf freiem Fuß und wohnt dann immer noch neben Euch. Der Fall ist keine Utopie, sondern kommt jedes Jahr ca. 200 mal in Deutschland vor.

Was will ich damit sagen?? Nun, ich erkenne das Argument einfach nicht an, welches aussagt, daß man den Tiger, selbt wenn er überlebt hätte, einfach abschieben kann, sei der Zwischenfall auch noch so tragisch. Den vergewaltigenden Nachbarn kann man auch nicht zwingen umzuziehen oder straffrei "in Notwehr" erschießen. Notwehr ist ne feine Sache, leider wird vielzuoft die Wahrheit hinter ihr versteckt.

Will heissen, daß sich wer wirklich Willens ist sich um ein Tier wie einen Tiger zu kümmern in meinen Augen alle Konsequenzen durchdacht haben muss. Keine Ausreden mehr!! Ich kann ein Kind, egal welcher Rasse, nicht einfach wieder zurück geben, wenn es mir gerade mal nicht in den Kram passt, wenn er schreit. Das jede Gesellschaft doch Mittel geschaffen hat soetwas zu tun ist eine Pervertierung der Menschheit.

Ich bin mir ziemlich sicher, daß nicht mal 10% der Halter der 7.000 Tiger in den USA sich wirklich ernsthaft Gedanken gemacht haben (oder können!!!!). Bei aller Mühe eine Regelung zu finden, sollte man den Leuten die er ehrlich und ernst meinen jedoch nicht noch zusätzlich Steine in den Weg legen. Eine Regelung, welche nötig ist, muss dies berücksichtigen.

Wir wissen nicht wie die genau Situation bei diesem Vorfall in den USA war. Ich kann nur eines Ableiten. Hat dieser Mann gesehen wie sein Enkel von dem Tiger "attackiert" wurde, dann ist es mehr als verständlich, daß man in so einer Situation auch zu äußerten Mittel greift. Keine Macht der Welt kann das verbieten. War es aber eine Notwehr, nach dem Motte mein Enkel ist tot und nun schnapp ich mir im nachhinein ein Gewehr, so wird es schneller als man denkt zur Selbstjustiz und ungerechtfertigten Tötung.

Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen!


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

17.12.2003, 14:02
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PattWór
Crond'Llor




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Whough
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PattWór ist offline
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Bei 7000 in Privathaushalten gehaltenen Tigern, wundert es mich allerdings auch, daß da nicht viel mehr geschieht. Ich glaube nämlich nicht, daß man in den USA fundierte Kenntnisse über die Haltung von Großkatzen nachweisen muß. Und an die Vernunftbegabtheit der amerikanischen Bevölkerung glaube ich genauso wenig, wie ich an die selbe irgendeiner Bevölkerung glaube.

Aus der Ferne kann man nur spekulieren, was dort geschehen sein mag. Und etwaige Spekulationen werden die traurige Tatsache nicht abändern können, daß ein Kind und ein Tiger nun tot sind.

Ich sehe da dringenden Handlungsbedarf bei den Us-amerikanischen Justizbehörden. Allerdings darf man da auch nicht die große Menge der betroffenen Tiere bei einem etwaigen Verbot der Großkatzenhaltung vergessen, die allesamt in Auffangstationen oder Großkatzenasyle umgesiedelt werden müßten. Die für so ein Unterfangen benötigten Kapazitäten wären wohl nicht vorhanden, so daß eine radikale Durchsetzung dieses Verbotes eher in die Reihen der Utupien einzugliedern wäre. Viel eher müßte eine Übergangsregelung in Kraft treten, in der es US-Bürgern verboten wird, sich neue Großkatzen anzuschaffen.

Leider sind dies ungelegte Eier, über die ich da spreche. Da wird wohl noch viel Überzeugungsarbeit bei der amerikanischen Regierung zu leisten sein. Ihr Motto ist ja leider Business as usefull ... und so lange der Dollar rollt ... ihr wißt schon, was ich meine ...


__________________

Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


17.12.2003, 00:34
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