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nettwork
Panthera leo




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nettwork ist offline
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Ich darf dich dazu auf den Beitrag ''Keiko ist tot'' verweisen und darf auch Shir Khan bitten, diesen Thread zusammenzulegen.


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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09.06.2004, 19:36
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tiger-lilly
Tiger




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  Keiko - ein Opfer von Tierschützern?Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Im Dezember 2003 verstarb Keiko, der wohl berühmteste Filmwal der Welt. Was meint hier, war die Freilassung von Keiko der richtige Schritt, obwohl viele Skeptiker der Meinung waren, daß Wale oder auch andere Tiere, die lange in Gefangenschaft gelebt haben, in freier Wildbahn nicht überleben können?

09.06.2004, 18:27
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nettwork
Panthera leo




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nettwork ist offline
  Keiko ist giftigAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Vielleicht werden wir dann bald mal alle als ''Umweltrisiko'' in einem Bleisarg beigesetzt.
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Kadaver des "Free Willy"-Stars enthält ein halbes Kilo PCB - Umweltschützer warnen vor Bodenverschmutzung

Oslo - Vom Kadaver des in Norwegen beigesetzten Film-Wals Keiko könnte nach Einschätzung von Naturschützern eine Gefahr für die Umwelt ausgehen. Im Laufe seiner 27 Lebensjahre habe sich in Keikos fülligem Leib etwa ein halbes Kilo der hochgiftigen Chemikalie Polychlorbiphenyl (PCB) angereichert, sagte der Sprecher des norwegischen Naturschutzbundes, Kaare Olerud, am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Der verwesende Star aus dem Film ''Free Willy'' könne die Umgebung des Grabs vergiften.

Risiko ''eher theoretisch''
Olerud fügte aber hinzu, dass das Risiko eher theoretisch ist. Seine Gruppe wolle "Keikos Beliebtheit nutzen, um die Öffentlichkeit auf die Gefahren der Meeresverschmutzung durch Giftstoffe aufmerksam zu machen". Der Stoff PCB gilt als Krebs erregend.

Keiko war Mitte Dezember an einem norwegischen Fjord beigesetzt worden. Er war an einer Lungenentzündung gestorben. Der Orca-Wal hatte mehr als 20 Jahre seines Lebens in Tierparks verbracht. Nach der Filmreihe "Free Willy" wurde er im Juli 2002 in die Freiheit entlassen, blieb aber bis zuletzt von seinen Betreuern abhängig, die den sechs Tonnen schweren Zuschauerliebling häufig mit seiner täglichen Fressration von etwa 40 Kilogramm Hering füttern mussten. (APA, Der Standard)


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13.01.2004, 10:58
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PetraB.
Alpha-Wolf




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Nicht so ganz, Kaysha ...

Die Whale and Dolphin Conservation Society Deutschland beziffert die Lebenserwartung von Orcas wie folgt:

Zitat:
Lebenserwartung in freier Wildbahn:

Männchen durchschnittlich 29,2 Jahre, maximal 50-60 Jahre
Weibchen durchschnittlich 50,2, maximal 80-90 Jahre

WDCS


Keiko war also sehr alt, für den Durschnitts-Orca ... und für einen, der die meiste Zeit seines Lebens in Gefangenschaft verbracht hat, wohl so eine Art ''Methusalem''.

Zitat:
Weltweit wurden seit 1961 mindestens 134 Orcas für Delfinarien gefangen. Davon sind bereits 110 Tiere (82%) tot. (Ein männliches Tier entkam nach 2,25 Jahren in Gefangenschaft. Sein weiteres Schicksal ist nicht bekannt). Die 110 verstorbenen Tiere überlebten in Gefangenschaft im Durchschnitt nur etwa 6 Jahre (zwischen 1 Tag und 27.2 Jahren). Die meisten in Gefangenschaft gehaltenen Tiere sterben bevor sie das 20. Lebensjahr erreichen.

WDCS


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... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

13.12.2003, 17:47
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Kaysha
Katz




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Beiträge: 398
Kaysha ist offline
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Zitat:
hab mal gehört, orcas werden durchschnittlich 28/29 Jahre. das war auch einer der gründe, die für Experten gegen eine auswilderung sprachen, denn für 1-2 jahre freiheit sind die kosten der auswilderung natürlich enorm und nicht rentabel.


Ich hab ein wenig nachgeforscht, und herausgefunden dass Orcas so 40 bis 60 Jahre alt werden.

Ich denk die Experten da hatten Recht. Die Auswilderung hat wohl nicht viel gebracht und das Geld wäre der Art besser zugekommen als einem Individium.


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Dieser Beitrag wurde von Kaysha am 13.12.2003, 17:37 Uhr editiert.

13.12.2003, 17:37
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Phantom
Panthera lupus




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Beiträge: 1080
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was? och schade...ich mochte ihn irgendwie total. naja... auch wenn er nie "richtig" frei war, so hatte er es am schluß doch ganz schön. erst ne große bucht in Island und dann norwegen - das ist doch besser als sein ehemaliges kleines bassin...


Zitat:
Original von Azalea
Ich finde es auch sehr sehr traurig
Wenn Tiere einmal gefangen worden sind, ist eine Auswilderung sehr schwer, wie man auch an diesem Beispiel sehen muss. Ich weiss aber nicht, ob 27 Jahre für einen Orca relativ viel sind.



hab mal gehört, orcas werden durchschnittlich 28/29 Jahre. das war auch einer der gründe, die für Experten gegen eine auswilderung sprachen, denn für 1-2 jahre freiheit sind die kosten der auswilderung natürlich enorm und nicht rentabel.

ich hoff dennoch, dass eines tages keine Wale & Delphine mehr in gefangenschaft leben müssen und dass vllt doch mal ne auswilderung gelingt.


__________________

~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

13.12.2003, 14:33
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Azalea
Anmar




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Ich finde es auch sehr sehr traurig
Wenn Tiere einmal gefangen worden sind, ist eine Auswilderung sehr schwer, wie man auch an diesem Beispiel sehen muss. Ich weiss aber nicht, ob 27 Jahre für einen Orca relativ viel sind.


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Es ist ein Irrtum zu glauben, man könne jedes größere Problem einfach mit Kartoffeln lösen.

13.12.2003, 13:28
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Cat
Streunerin




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Film-Wal Keiko ist tot


Der berühmteste Wal der Welt ist tot. Der aus dem Film "Free Willy" bekannte Killerwal Keiko ist im norwegischen Taknesfjord verendet. Das bestätigten seine Betreuer am Samstag. Der 27 Jahre alte "Free Willy" soll an einer Lungenentzündung gestorben sein. Keiko verfügte zeitweise über 20 hauptamtliche Betreuer.



Rettungsaktion für 20 Millionen Dollar
In einer beispiellosen Rettungsaktion war der Wal im Jahr 2002 in die Freiheit gebracht worden. Sie kostete 20 Millionen Dollar. Der Orca-Wal war durch die Kino-Serie "Free Willy" weltbekannt geworden. Keiko sprang über die Absperrung des Aquariums und seinen menschlichen Freund Jesse in die Freiheit. Doch anders als im Film hat sich der Wal nicht an die Freiheit gewöhnen können. 18 Monate nach seiner Auswilderung ist der Wal verstorben. Der 27-Jährige erlag ersten Untersuchungen zufolge einer Lungenentzündung. Bereits in den letzten Tagen hatte sein Appetit merklich nachgelassen.


Wurde Keiko zu sehr verhätschelt?

Der sechs Tonnen schwere Filmstar war vor 18 Monaten vor Island ausgewildert worden, nachdem er dort mehrere Jahre auf ein Leben in Freiheit vorbereitet worden war. Keiko schwamm dann nach Norwegen, auch hier war er eine Attraktion. Der Wal wurde deshalb in einen weiter abgelegenen Fjord gebracht. Doch auch hier ließ sich der Meeressäuger lieber verhätscheln und füttern als selbst auf Beutezug zu gehen.


"Free Willy" wurde mit zwei Jahren gefangen
Der 1977 geborene Keiko kannte allerdings auch kein anderes Leben. Im zarten Alter von zwei Jahren wurde der Orca vor Island gefangen und in ein Aquarium auf der Insel gebracht. Nach einem Zwischenstopp im "Marineland" von Ontario (Kanada) kommt er in den Reino-Aventura-Freizeitpark in Mexiko-City. Dort entdeckten ihn die Filmemacher von Warner Brothers.


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www.t-online.de

Irgendwie war es klar, dass Keiko sich an die Freiheut nicht gewöhnt. Schließlich hat er ja 25 Jahre seines Lebens bei Menschen verbracht.

Ich finde es sehr traurig, dass es gestorben ist.

13.12.2003, 12:26
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