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Sesshoumaru
sama




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Fossilien-SchatzAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Reicher "Fossilien-Schatz" zeigt Evolution afrikanische Säugetiere

Ein reicher Fossilienfund im äthiopischen Hochland zeigt bisher unbekannte Details der Säugetier-Evolution.

London (APA) - Vorfahren der heutigen Elefanten und zahlreiche andere Säugetiere tummelten sich demnach vor rund 27 Millionen Jahren in großer Zahl auf den Landmassen Afro-Arabiens. Einige der Fossilien zeigen die ältesten Vorfahren von noch heute in Afrika lebenden Säugetieren, andere Überreste von Arten, die zu dieser Zeit als längst ausgestorben galten, berichten US-amerikanische und französische Wissenschaftler im britischen Fachjournal "Nature".

Unter den verschiedenen Arten, die das Team um John Kappelmann von der Universität von Texas in Austin in der Chilga-Region im Nordwesten Äthiopiens fanden, gehören die Proboscidea. Zu diesen Verwandten der heutigen Elefanten zählen zum Beispiel Paleomastodons, aber auch direktere Elefanten-Vorfahren wie das Gomphotherium. Anders als bisher vermutet zeigten die Fossilien, dass alle diese "Urelefanten" zeitgleich gelebt haben.

Besonders bedeutend seien diese Funde, da sie aus einer Zeit stammen, als Afro-Arabien noch vom eurasischen Kontinent getrennt war, schreiben die Wissenschafter. Nur wenige Fossilien zeugten von dieser Periode, in der die Landmasse allmählich nordwärts auf Eurasien zudriftete und sich die Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents isoliert entwickelte. Vor ungefähr 24 Millionen Jahren bildete sich dann eine dauerhafte Landbrücke zwischen beiden Kontinenten, und es kam zu Wanderungsbewegungen zahlreicher Arten, die Flora und Fauna beider Kontinente maßgeblich veränderte.

Mit der Anbindung an Eurasien breiteten sich insbesondere die Proboscidea weiter aus. Für andere bedeutete die Einwanderung eurasischer Arten das Aus. Etwa für das Arsinoitherium, ein nashornähnliches Tier, mit zwei auffälligen, gebogenen Hörnern auf der Schnauze, von denen die Forscher um Kappelman ebenfalls einige Überreste fanden.

Von vielen der im Hochland entdeckten Arten hatten Experten angenommen, dass sie bevorzugt im Bereich der Küsten und Meeresarme gelebt hatten. Der jetzige Fundort deute aber daraufhin, dass sie viel weiter verbreitet waren und mehr Lebensräume besiedelt hatten als bisher gedacht. Die Vielfalt der Funde zeige, dass die einwandernden Arten aus Eurasien keineswegs auf ein ökologisches Vakuum stießen, schreiben die Wissenschafter. Vielmehr sei es zu einem Aufeinandertreffen der Tierwelten gekommen, bei dem es auf beiden Seiten Gewinner und Verlierer gegeben habe.

Quelle: Tiroler Tageszeitung


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

04.12.2003, 00:47
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