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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Sesshoumaru gestartet
das PrinzipAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Nun, vieles was entwickelt wurde, war vom Grundgedanken her eigentlich sehr nützlich gedacht. Andere Menschen die halt in speziellen Kategorien denken haben dann nur Wege gefunden das neu erschaffene möglichst destruktiv zu verwenden. Hier steckt die Krux.

Während wir in den vergangenen 60 Jahren ein nukleares Patt hatten, bewegen wir uns nun auf ein extres Ungleichgewicht der Kräfte zu. Und faktisch gesehen können wir nicht verhindern das Terrorgruppen solche "Waffen" in die Hände bekommen. Bei B-Waffen noch viel weniger als bei A-Waffen.

Es ist müßig zu diskutieren, ob man etwas hätte machen sollen. Fakt ist, daß Pandora wieder einmal aus ihrer Dose gelassen wurde. Der letzte Schritt ist dann sicherlich nicht mehr aus Schnippseln eine DNA (oder RNA) zu bauen, sondern praktisch eine Maschine in die ich per DVD den Aufbau des DNA Strangs eingebe und er unten heraus kommt.

Dann hat der Mensch richtige Narrenfreiheit. Schon mal versucht keinen Menschen mit einem Tiger zu kreuzen? Wieso sollte man nicht die einzelnen Gene nun wild am Computer zusammenpuzzeln. Nehmen wir die DNA eines Menschen, verbesseren wir die Sehschärfe indem wir an diese Stelle die Gene eines Adlers einsetzen. Oder vergrößern wir die Muskelkraft. Nicht nur der perfekte Soldat vom Fließband ist denkbar.

Natürlich ist das noch Zukunftsmusik. Noch!!!


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

26.11.2003, 00:48
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Tirica
Ozelopardin




Dabei seit: November 2002
Herkunft: Österreichs Regenwald / Costa Rica

Beiträge: 795
Tirica ist offline
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Ich kenne zwar den Film nicht, also versteh ich nicht ganz, was du damit meinst, aber zu dem Satz davor möchte ich einen Kommentar abgeben. Glaubst du echt, dass es der Natur besser geht, wenn sich die Menschen selbst ausgerottet haben? Ich gebs zu, das ist ein tröstlicher Gedanke, der auch mir häufig kommt. Aber glaubst du nicht, dass mit den Menschen auch zahlreiche Tiere oder sogar Ökosysteme zugrunde gehen würden? Der Virus beschränkt sich sicher nicht auf Menschen. Mit mutieren und so ist der bald bei den Affen, den Halbaffen,..... Oder er macht es noch schneller.
Genau das gleiche Problem haben wir auch bei Verschmutzung, Klimaerwärmung und selbsterschuldeter Wasserknappheit.

Schön wärs, wenn es wirklich nur die Menschen betreffen würde.

Ich mache mir auch Sorgen wegen der Viren. Aber was solls? Können wir was tun, um die Forschung daran zu stoppen? Wie könnten wir einen B-Waffenanschlag verhindern? Gar nicht! (Einmal die Möglichkeit ausgenommen, dass wir uns gar nicht in einen Krieg verwickeln lassen.)

Das einzige, das helfen würde, wäre es, weiter zu forschen und eine Möglichkeit zu finden, mit der man die Viren bekämpft.


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Viele, die leben, verdienen den Tod und viele die Sterben würden das Leben verdienen. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch mit deinem Todesurteil nicht so schnell bei der Hand!

Gandalf/ J.R.R. Tolkien

25.11.2003, 18:54
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Siegmar
Jaguar




Dabei seit: Juni 2002
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Siegmar ist offline
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Mir geht es gar nicht um den Virus der jetzt künstlich hergestellt wurde. Den setze ich jetzt mal gleich mit der Entdeckung der Kernspaltung durch Otto Hahn. Hier hatte dann in den USA auch das Energieministerium seine Finger im Spiel und die weitere Froschung auf diesem Gebiet finanziert. Das Ergebnis ist ja wohl bekannt. Daher ist die Frage nicht die ob der Virus mutiert, was durchaus passieren kann, sondern wann wird die erste B-Waffe offen im Krieg eingesetzt. Die Möglichkeiten die man jetzt hat sind sehr groß, da man nicht mehr auf bekannte Krankheitserreger angewiesen.

25.11.2003, 18:15
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Black Panthera
the SilverDragon




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: Deutschland
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 630
Black Panthera ist offline
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Shir Khan schrieb ja, dass das Virus nur Bakterien abtötet.
Woher wissen die aber das es nicht auch Lebewesen angreift?
Natürlich nur indem sie es an Ratten oder was weiss ich getestet haben.
Der Virus würde ja nur dann evtl. gefährlich, wenn er sich zu etwas gefährlichem weitermutiert.
Dies kann er aber nur in einem Wirt machen und wenn dieser Virus eh nur auf Tieren getestet wird, sind es eben die Tiere.
Wenn dann der Virus mutiert ist, die Tiere müssen ja nicht unbedingt krank werden, kanns ja sein das die Viren auf den Menschen übergehen, durch den Kontakt eben.
Wenn dann nachgewiesen wurde, was für ein Virus das ist, blabla, dann kommt die Schuld auf die Tiere oder nicht?

Ist doch wie mit der Seuche aus China, SARS. Kam ja auch von den Tieren, aber wer sagt dir das es kein Experiment war, was die Politik da so schön zu verschweigen vermag?
Noch wäre das hier im Fall eine Spekulation, aber alles hat klein angefangen.


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Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

25.11.2003, 16:47
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ShaTanka
Omega-Wolf




Dabei seit: September 2003
Herkunft: ???

Beiträge: 192
ShaTanka ist offline
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Hmmm, so ein künstlicher Organismus hat auch seine interessanten Seiten. Mal sehen was als nächstes synthetisiert werden kann.
@ Black Panthera: Da hast du recht, der Mensch verschuldet sein verrecken selber. Je tiefer wir in die Natur vordringen, desto bedrohlichere Krankheiten werden zu Tage gefördert. Aber sieh's mal positiv, gibt es keine Menschen mehr, hat die Natur keine Probleme(wer weiß, vielleicht enden wir ja alle wie in "Twelve Monkeys").

Was heißt denn:" Am Ende wirds wieder auf die Tiere geschoben, die diese Viren ja auf den Menschen übertragen haben..."


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Zeit zu gehen...

Dieser Beitrag wurde von ShaTanka am 25.11.2003, 14:56 Uhr editiert.

25.11.2003, 14:55
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Black Panthera
the SilverDragon




Dabei seit: Oktober 2002
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Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 630
Black Panthera ist offline
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Ich muss Sigmar recht geben. Auch wenn es heißt das Virus sei nur für Bakterien tödlich, so muss man davon ausgehen, dass dieses Virus sich wie alle anderen Viren verhalten wird.
Es wird mutieren, seine Struktur ändern und auch irgendwann für den Menschen gefährlich werden.
Wenn wir dann pech (oder wie mans sieht Glück) haben, wird es wie das AIDS-Virus sein, es wird unangreifbar für Anti-Viren werden. Und dann?
Der Mensch verschuldet sein Verrecken doch selbst.
Am Ende wirds wieder auf die Tiere geschoben, die diese Viren ja auf den Menschen übertragen haben.




@ Sigmar: zu deiner PN meinte ich den letzten Satz, dass die Menschen sich selbst mit ihren selbst erzeugten Viren ausrotten werden.


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Dieser Beitrag wurde von Black Panthera am 24.11.2003, 21:38 Uhr editiert.

24.11.2003, 20:08
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Siegmar
Jaguar




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Siegmar ist offline
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Wie war das doch gleich, das Engerieministerium finanziert die Forschung. Das sind doch die gleiche die die Forschung für die Atombombe finanziert haben und immer noch finanzieren. Ich ahne nix Gutes. Schon bald hat die Menschheit dann den Virus mit dem sie sich selbst ausrottet.

24.11.2003, 17:56
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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künstliches VirusAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Fülle von Möglichkeiten? Künstliches Virus in Rekordzeit erzeugt

Forscher um den Gen-Pionier Craig Venter haben in nur 14 Tagen ein künstliches Virus geschaffen.

Von Gisela Ostwald, dpa

Rockville (dpa) - US-Forscher um den Gen-Pionier Craig Venter haben in der Rekordzeit von 14 Tagen ein Virus aus der Retorte geschaffen. Bei dem künstlichen Organismus handelt es sich um einen für Menschen und Tiere unschädlichen Erreger. Phi-X174, wie das seit Jahren bekannte Virus heißt, kann nur Bakterien infizieren. Im vergangenen Jahr hatte bereits ein anderes US-Team ein künstliches Virus präsentiert, dafür aber jahrelang experimentiert.

Wichtiger als Phi-X174 selbst ist das Verfahren, welches das Virus aus winzigen DNA-Schnipseln erzeugen half. Es verspricht nach Erwartung von Experten, einmal Mikroorganismen mit den unterschiedlichsten Aufgaben in Medizin, Umweltschutz und Energiegewinnung maßschneidern zu können.

«Venter ist schnell. Er hat sich wieder einmal als der Michael Schumacher der Genforschung erwiesen», sagte der Leiter des Instituts für Bioethik an der Universität von Pennsylvania, Arthur Kaplan, der dpa. Um die Bedeutung von Venters jüngster Arbeit deutlich zu machen, griff Kaplan zu einem weiteren Vergleich: Jene Forscher in Stony Brook (US-Staat New York), die 2002 nach dreijährigem Experimentieren das erste Virus künstlich geschaffen hatten, seien sozusagen die Gebrüder Wright - die Pioniere der Luftfahrt. «Venter aber ist der, der uns jetzt das erste Flugzeug geschenkt hat», erläuterte Kaplan.

Venter hatte vor einigen Jahren weltweit Aufsehen erregt, als er das internationale staatsfinanzierte Humangenom-Projekt mit seiner Firma überrundete und als erster eine grobe Blaupause vom Erbgut des Menschen vorlegte.

Nach dem Phi-X174-Muster dürften in einigen Jahren Mikroorganismen vom Fließband kommen, die die Giftstoffe im Atommüll abbauen, sagte Venter bei einer Pressekonferenz mit US-Energieminister Spencer Abraham am Donnerstagabend (Ortszeit). Das Ministerium hatte die Forschung mit finanziert. Denkbar sind dem Genforscher zufolge auch eigens entwickelte Bakterien, die Abwässer reinigen. Und Kohlekraftwerke könnten Mikroben in der Emissionskontrolle verwenden, um klimaschädliches Kohlendioxid zu zerstören, bevor es in die Atmosphäre gelangt, zählte Venter vor Journalisten auf.

In der Medizin könnten künstliche Viren Krankheitserreger bekämpfen, die gegen Antibiotika resistent sind. Andere Organismen aus dem Labor dürften helfen, biologische Kampfstoffe zu entdecken oder vor ihnen zu schützen, meint Venter. Impfstoffe auf DNA-Basis ließen sich verbessern und ihre Produktion beschleunigen. Nicht zuletzt könnten existierende Mirkoorganismen mit bestimmten Genen gespickt werden, die sie für die Pharmakologie, Plastikherstellung, Textilindustrie oder Petrochemie nützlich machten.

Das in Venters Labor in Rockville (US-Staat Maryland) entwickelte Verfahren, das so genannte Polymerase Cycle Assembly (PCA), stellt das Team in den «Proceedings» der US-Akademie der Wissenschaften vor. Die Technik ist eine erweiterte Version der Polymerase Kettenreaktion (PCR), mit der Genforscher seit Jahren DNA-Schnipsel kopieren. Wie die PCR liefert Venters neue Methode Zweifachkopien von Einfach- Vorlagen bestimmter Gensequenzen. Diese werden überlappend zu Abschnitten des Erbguts zusammengefügt. Aus ihnen konstruiert das PCA-Gerät schließlich ein Viren-Genom. Der synthetisch hergestellte Partikel war in der Lage, Bakterien zu infizieren und zu töten - genau wie ein natürliches Phi-X174.

Der Genforscher und Philosophieprofessor Kaplan in Philadelphia befürwortet das neue Verfahren zwar im Prinzip, äußerte aber auch Bedenken. Um Venters Technik sinnvoll und gefahrlos anwenden zu können, müssten das Besitzrecht (Patent) und der Zugang geklärt werden, die Risiken ihrer Veröffentlichung eingeschlossen. Sodann sei sicherzustellen, dass die neuen Organismen nicht in falsche Hände geraten und der Menschheit schaden können.

Auch die Erzeugung des künstlichen Kinderlähmungsvirus in New York war im vergangenen Jahr auf Kritik gestoßen. «Es ist schon ernüchternd zu sehen, dass Laboranten ein Virus aus dem Nichts schaffen können», kommentiert damals der Direktor für virale Krankheiten bei den Gesundheitsforschungsinstituten (CDC) in Atlanta, James LeDuc im Fachjournal «Science».

Kaplan rechnet nun auch mit dem Protest einiger Kirchen gegen die künstliche Produktion lebender Organismen. Noch mehr aber fürchtet er die ernüchterte Einsicht der Menschheit sein, dass «Leben kein Zauber ist», sondern sich mit ausgefeilten Methoden mechanisch erzeugen lässt, sagt der Bioethiker.

Quelle: Vistaverde


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

22.11.2003, 14:53
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