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Tigerforum » Allgemeines » Tierschutz und Umweltschutz » Tierrecht » Hühner bleiben in Legebatterien » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
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tiger-lilly
Tiger




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Hallo Myril,

wenn du deinen Unmut und Protest kundtun möchtest, dann wäre diese Adresse vielleicht die beste:

http://www.renate-kuenast.de/mailversion

19.12.2004, 19:31
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Myril
Tripple-As



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Hm, das ist traurig, mehr als traurig.

So ne ganz dumme Frage von einem Unwissenden: Wo muss ich da hinschreiben, wenn ich mich beschweren will?


__________________
Gruß
Myril

Dieser Beitrag wurde von Myril am 11.10.2011, 22:26 Uhr editiert.

19.12.2004, 19:04
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tiger-lilly
Tiger




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Legehennen dürfen weiter in Käfigen gehalten werden

Berlin (AFP) - Der Bundesrat hat beschlossen, dass Legehennen weiterhin in Käfigen gehalten werden dürfen. Der Bundesrat koppelte seine Entscheidung an eine dringend notwendige Regelung zur artgerechten Schweinehaltung und brachte Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast (Grüne) damit in eine Zwickmühle.

Einerseits muss die Ministerin die EU-Verordnung zu Schweinehaltung zügig umsetzen, wenn sie drohende Vertragsstrafen aus Brüssel vermeiden will, andererseits beharrt sie auf dem vor drei Jahren beschlossenen Verbot der Käfighaltung für Legehennen ab 2007. Die Haltung der Länder sei unverantwortlich, erklärte Künast.

Der Beschluss zeige, dass die Mehrheit der Länder "nicht an einvernehmlichen Lösungen, sondern an der plakativen Konfrontation interessiert" sei, erklärte die Ministerin. "Wer die Haltung von Legehennen in Deutschland zukunftssicher ausrichten will, darf keinen derartigen Rückschritt beschließen." Auch die Geflügelwirtschaft habe die letzten drei Jahre "regelrecht verschlafen" und keine Anstalten gemacht, sich auf das Ende der Käfighaltung vorzubereiten.

Das Votum des Bundesrates hatte schon im Vorfeld für Streit gesorgt, weil die Länder die europarechtliche Schweineregelung bislang blockiert und den Beschluss davon abhängig gemacht hatten, dass zugleich die Legehennenverordnung verabschiedet wird.

Wenn Künast die Schweineregelung nicht zügig umsetzt, droht Deutschland ein Vertragsverletzungsurteil des Europäischen Gerichtshofes, das mit Strafgeldern in Millionenhöhe verbunden sein könnte. Andererseits beharrt die Ministerin darauf, dass die rund 35 Millionen deutschen Legehennen ab 2007 nicht mehr in Käfigen gehalten werden dürfen.

"Zu einem sachlichen Dialog bin ich jederzeit bereit, wer aber glaubt, mich zu drastischen Rückschritten im Tierschutz erpressen zu können, der täuscht sich", erklärte Künast.

Quelle: Yahoo Nachrichten

19.12.2004, 16:04
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tiger-lilly
Tiger




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Ein neuer Artikel zum Thema:

Kein Ei mehr mit "3"
Minister streiten über Käfige, Discounter werfen Käfig-Eier aus dem Sortiment
07. Okt. 2004

Die Unions-Mehrheit im Bundesrat und Landwirtschaftsministerin Renate Künast (Grüne) haben sich auch am Donnerstag nicht auf eine Änderung der Legehennenverordnung geeinigt. Was für die Hennen gut ist - Käfighaltung ist nach bisheriger Rechtslage ab 2007 verboten - bringt Schweinen allerdings weiteres Leid: Die Union hat ihre Zustimmung zu Verbesserungen bei der Schweinehaltungsverordnung an eine Aufweichung des Käfigverbots bei Hühnern gekoppelt. Während der Bauernverband sogenannte Kleinvolieren erlauben will, bezeichneten Tierschützer diese "ausgestalteten" käfige als Täuschung. Sie wollen künftig mehr auf die Macht von Verbrauchern und Handel setzen. Aldi und Lidl hätten in Nord- und Ostdeutschland Eier mit "3" - also aus Käfighaltung - bereits aus dem Sortiment genommen.

Landwirtschaftsministerin Künast kritisierte ihre Länderkollegen bei der Agrarministerkonferenz auf Burg Warberg bei Helmstedt scharf. Sie sollten ihren "Erpressungsversuch" aufgeben, die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Schweinehaltung von einem Kompromiss bei der Hühnerhaltung abhängig zu machen. Künast betonte, Deutschland drohten Strafzahlungen in Millionenhöhe, wenn der Bundesrat weiter blockiere.

Künast will aber über die mögliche Zulassung von sogenannten Kleinvolieren diskutieren. Auf Antrag der Bundesländer während letzten Agrarministerkonferenz beriet eine Arbeitsgruppe die von der Forschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) weiterentwickelten "Eckpunkte zu tierschutzgerechten Anforderungen an eine Kleinvolierenhaltung für Legehennen" - ohne Ergebnis. Mit diesen Vorschlägen sollte auf Drängen der Bundesländer ein Kompromiss zwischen Käfighaltung und bereits erprobten Volieren gefunden werden.

"Das Tierwohl muss über den Wirtschaftsinteressen der Eierlobby stehen", forderte Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. "Käfig bleibt Käfig, da nützen auch keine Worttäuschungen wie die Bezeichnung "Hühnerappartement" oder "ausgestalteter" Käfig."

Die Tierschützer wollen nun verstärkt auf Verbraucher und Handel setzen. Von Seiten des Handels habe es positive Signale gegeben, so Tierschutzbund-Präsident Apel. Neben Aldi-Nord mit den Verkaufsgebieten Nord- und Ostdeutschland, der bereits seit August auf den Verkauf von Eiern mit "3" verzichte, habe auch Lidl in diesen Tagen im gleichen Verkaufsgebiet Eier aus Käfighaltung aus dem Sortiment genommen. Auch der Lebensmitteldiscounter Norma habe zugesagt, Eier mit "3" zukünftig nicht mehr zu verkaufen. In einigen Norma-Bezirken habe die Umstellung bereits jetzt begonnen.

NGO-Online

08.10.2004, 12:16
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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So langsam geht mir bei der aktuellen Politik der Bundesregierung die Luft aus. So oft wie man da "Hü" und "Hott" kann man gar nicht lesen. Ich finds ja schön, daß plötzlich wieder mal alles anders, in diesem Fall besser, ist - für das Gesamtbild jedoch ein Disaster. Selbt wenn die Regierung etwas gutes machen will zur Ausnahme, dann lassen sie sich so reinreden (von jedweder Interessensgruppe). Da muss sich auch was tun.

Zitat:
Künast pocht auf Ende der Legebatterien
Renate Künast setzt sich für die Legehennen ein.

Heute entscheidet der Bundesrat über das Schicksal von rund 35 Millionen Legehennen. Nicht nur das Geflügel könnte danach dumm aus dem Käfig schauen, auch Agrarministerin Renate Künast droht in der Länderkammer eine Schlappe im Gesetzeskampf gegen die Legebatterien. Schon 2001 hatte Künast ein Verbot der Käfige ab 2007 durchgesetzt. Ursprünglich wollte eine große Mehrheit der Länder die Frist auf 2010 verschieben. Nun zeichnet sich in der Streitfrage um das Wohl der Tiere ein Kompromiss ab.

Käfigfront verliert Unterstützung

"Einen Rückschritt beim Tierschutz für Millionen Legehennen wird es mit mir nicht geben", sagte Künast und schloss eine Annäherung mit den Ländern aus. Sie appellierte an die Ministerpräsidenten, keinerlei Abstriche zuzulassen. Auch in der SPD wird die Kritik an dem Ansinnen der Länder immer lauter. Vizefraktionschef Michael Müller forderte die SPD-Ministerpräsidenten Harald Ringstorff aus Mecklenburg-Vorpommern und Matthias Platzeck aus Brandenburg auf, das Käfigverbot nicht aufzuweichen. Beide Regierungschefs hatten im Agrarausschuss des Bundesrates vor zwei Wochen mit einer Mehrheit der anderen Länder für Einschränkungen beim Tierschutz gestimmt.

Die Front der Käfig-Befürworter bröckelt derweil munter weiter. Bei einer Probeabstimmung am Mittwochabend hatte sich erstmals keine Mehrheit für eine Verlängerung der Übergangsfrist gefunden. Auch Bayern vollzog eine Kehrtwende, will nun doch gegen den Vorschlag stimmen, die Käfighaltung bis 2010 zu erlauben.

EU erlaubt Kleingruppenhaltung

Tier- und Umweltschützer hatten gestern noch an den Bundesrat appelliert, das Verbot der Käfighaltung nicht aufzuweichen. Der Deutsche Bauernverband (DBV)und die Geflügelwirtschaft sind mit dem Verbot der herkömmlichen Legebatterien grundsätzlich einverstanden, wollen aber ausgestaltete Käfige gemäß den EU-Vorgaben beibehalten. Sie forderten die "vorbehaltlose Prüfung" dieser Art der Kleingruppenhaltung, bei der auf mehreren Etagen 40 bis 60 Hennen untergebracht werden.

Nach der vor gut zwei Jahren verabschiedeten Legehennenverordnung sollte Deutschland als erstes EU-Land bereits zum 1. Januar 2007 die Legebatterien vollständig abschaffen. Auf Initiative von Renate Künast wurde damit das Ende der herkömmlichen Batterien besiegelt, die jedem Huhn weniger als ein Din-A4-Blatt (550 Quadratzentimeter) Raum lassen. Die Europäische Union verlangt eine Abschaffung der Kleinkäfige erst 2012, die ausgestalteten Käfige für die Kleingruppenhaltung sollen generell erlaubt sein.

Quelle: Tagesschau


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

28.11.2003, 13:05
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nettwork
Panthera leo




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Salzburg (A)
Beiträge: 702
nettwork ist offline
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Ein klassisches Beispiel:
Biete 100 Hühnern, die in einer Legebatterie aufgewachsen sind ein eWahlmöglichkeit:

Grüne Wiese, Sonne und Wind ODER
Legebatterie mit kaltem Boden und künstlichem Licht.

Die Tiere werden nie im Leben ins Freie wollen. Der Grund: Sie sind geistig völlig hinüber und werden von den vielen Eindrücken der realen Natur förmlich erschlagen.

Solche Versuche wurden tatsächlich angestellt und man benutzt sie anscheinend noch immer, um zu belegen, dass die Tiere ja gar nicht ins Freie wollen. Die Tatsache kann sich ja jeder denken.


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

19.11.2003, 17:41
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Cat
Streunerin




Dabei seit: März 2002
Herkunft:
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 1174
Cat ist offline
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Ja, Marozi, mit den Krankheiten stimme ich dir zu, aber denk doch mal, wie es den Hühnern in den Legebatterien geht. Denkst du die haben es da auch sauber? Denkst du, die Hühner sind dort gesund? Bestimmt nicht und ich denke, dass ihre Eier demnach auch nicht besonders toll sind, wenn man das Innere unter einem Mikroskop anschaut

19.11.2003, 17:13
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Marozi
Panthera leo maculatus




Dabei seit: Januar 2003
Herkunft: Pforzheim
Baden-Württemberg (DE)
Beiträge: 329
Marozi ist offline
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Das was Shir Khan angerissen hat ( ) finde ich aber dennoch bedenkenswert. Sicherlich mag es im Interesse der Industrie sein, wenn man sagt "Freilandhaltung ist gar nicht so gut". Dennoch ist das so falsch auch nicht. Erst jüngst wurde ein Beitrag genau hierüber gezeigt (VOX, Süddeutsche TV oder so). Da rennen über 1.000 Hühner in Freilandhaltung über entsprechendes Gelände. Bakterien, Kot, ständige Angst vor Feinden usw. Viele Hühner sind gar nicht erst vor die Stalltür. Es waren demzufolge auch die gleichen Probleme zu sehen wie in der Käfighaltung (weniger extrem zugegeben) beispielsweise die Federlosigkeit. Massentierhaltung, egal ob im Käfig oder im Freiland ist generell wohl nicht richtig. Allein, die Weltbevölkerung will ernährt sein... (und dabei ist der Großteil der Menschheit gar nicht hiervon erfasst - man denke nur an Afrika)

Und noch eins sollte man nicht außer acht lassen, denke ich: Krankheiten vom Tier auf den Menschen übertragen sind meist viel gefährlicher als für die eigene Spezies (man denke hier nur an Aids, spanische Grippe etc.). Die Haltung im Freiland unter derart katastrophalen, verkeimten Bedinungen birgt vielleicht auch die Gefahr der direkten oder indirekten Übertragung von Viren...


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

Dieser Beitrag wurde von Marozi am 18.11.2003, 20:08 Uhr editiert.

18.11.2003, 20:06
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Shirin
Kleinkatze




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Shirin ist offline
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Ich denke, da gibt es noch mehr Kriterien. Durch die medizinische Versorgung werden Menschen immer älter und auch die Bevölkerungspopulation hat sich durch den eingekehrten Wohlstand enorm erhöht ( von der heutigen Sitution will ich nicht mal reden! )

Dadurch bedingt wird auch mehr Nahrung benötigt, die durch die Massentierhaltung (leider) erst beschafft werden kann.

Die Frage ist doch, müssen wir z. B. jeden Tag Fleisch
essen ???
Wenn man Leute aus der Generation meiner Eltern beispielsweise fragt, wie oft es früher ein Stück Fleisch auf dem Teller gab, so bekommt man vielfach die Antwort: einmal in der Woche.
Mehr konnte man sich einfach nicht leisten...

Das Angebot wird doch immer noch durch die Nachfrage bestimmt oder aber...
erst die Nachfrage bestimmt das Angebot...


wer Zeit und Interesse hat ein bischen zu lesen, kann einen Blick auf diese sehr interessante Seite
werfen www.inform24.de unter
-Themenüberblick
-Lebensmittelporträt
-Ideensammlung zum Thema Fleischeslust

(sorry wenn ich es so umständlich mache, aber wie
erwähnt, befinde ich mich in jeder Hinsicht auf
neuem Terrain)


__________________
Die Welt ist kein Machwerk, und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch.
"Nicht Erbarmen , sondern Gerechtigkeit ist man den
Tieren schuldig." (Arthur Schopenhauer)

Dieser Beitrag wurde von PetraB. am 18.11.2003, 12:46 Uhr editiert.

18.11.2003, 09:12
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Die Politik ist zuweile wirklich etwas seltsam. Aber sie spiegelt doch eigentlich nur das Machtgerangel verschiedener Interessensgruppen wieder. Die Hühnerhalter haben Interesse an der Effektiven Batterienhaltung festzuhalten und bieten im Gegenzug an einen Beschluss (in dem Fall die Schweinehaltung) der sie eigentlich gar nichts angeht, und sie kein Stimmrecht haben sollten, nicht zu blokckieren. Die Schweinezüchter verfahren ebenso und schon ist wieder alles beim kleinsten Nenner - nicht wesentliches passiert.

Mit Stimmrecht meine ich natürlich nicht einen Gang zu Wahlrune, aber die massive Lobbyarbeit die heute getan wird, und die gezielte Panikmache durch Aussagen wie "es fallen 1000de Arbeitsplätze weg" werden wie eine Art direktes Stimmrecht eingesetzt. Und die Politik läst es mit sich machen, da natürlich jeder irgendwie auf Mehrheiten angewiesen ist, um sich für die nächste Wahl mit fremden Federn schmücken zu können. So geht nunmal das Spiel der Macht.

Mittelwege sind spezielle Kolonie-Legebatterien, wo nicht jedes Huhn einzeln, sondern immer Gruppen gehalten werden. Angeblich ist das ja sogar besser als Freilandhaltung, da man dort den Schmutz nicht so gut entfernen kann. So wird argumentiert. In diesem Zusammenhang sollte man erwähnen, daß bei der Hühnerzucht die Hähne ein "Abfallprodukt" sind, und direkt nach der Geburt eigentlich schon wieder vergast oder durch einen Shredder gejagt werden.

Sogar spezielle Rassen werden gezüchtet. Besonders fette Hähne für die Schlachtbank und noch viel bessere Eierleger als bisher. Und wenn was nicht passt, dann wird eben ein bißchen im Genpool gerührt. Den mit herkömmlicher Zucht lassen sich mache bisher als "natürlich" bezeichnete "Erfolge" einfach faktisch nicht durchführen.

Die Hans-Wurst ist der Verbraucher der vor der Theke steht und die Wahl zwischen zwei oder mehr gleichartigen Produkten hat und nun doch sehr häufig nach dem Preis geht. Aber ich kann es den Leuten nicht übel nehmen. Durch die tolle Politik gibt es immer mehr Menschen hier in Deutschland, die selbt bei kleinen Eurobeträge jeden Cent zweimal umdrehen müssen.


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

17.11.2003, 22:31
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