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Black Bell
Wolfswelpe




Dabei seit: März 2004
Herkunft: under the sun

Beiträge: 31
Black Bell ist offline
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denke mal da ist alles gesagt, das verhalten der tiere hängt immer individuel von den tieren und der situation ab

@phantom ich denke mal, ich kenne die story, um die es geht, stimms


__________________
Nimm dir Zeit um in Erinnerungen zu schwelgen, denn sie sind das was dich ausmacht
Nimm dir Zeit um in Geschichten zu versinken, denn sie sind das was dich pärgt
Nimm dir Zeit um in deiner Fanatsie zu versinken, denn sie ist das was dich leben lässt
Sie ist das was dir eine Seele gibt
Sie ist das was dir Flügel schenkt
Flieg mit ihr der Unendlichkeit entgegen

06.04.2004, 17:30
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pathfinder
Wolfswelpe



Dabei seit: März 2004
Herkunft:

Beiträge: 20
pathfinder ist offline
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Zitat:
Original von Black Panthera
DANN frage ich mich aber, wie es so oft dazu kommt, dass Hunde sich mit Wölfen oder Wölfe sich mit Hunden paaren. Also so verjagd werden nur schwache Hunde.
Ein Hund, der sich einem Wolf stellt wird sicherlich nicht vom Wolf durch Geheul oder Anwesenheit vertrieben.
Auch kommt es viel zu oft vor das Wolfsrudel Haushunde in den Rudel aufnehmen.


Ich denke, da spielen einige Faktoren eine Rolle: Geschlecht, Rang, physische Konstitution, ökologische Zwänge ... Ein Alpha-Wolf z.B. mit einigen Tieren im Rudel wird sich fremden Hunden gegenueber anders verhalten als ein auf Distanz gehaltenes Omega-Tier. Letzterer wird sich wohl auch eher mit einem Hund paaren als ueberhaupt nicht die Möglichkeit zur Fortpflanzung zu haben. Verallgemeinern kann man hier wohl nicht. Schwieriges aber interessantes Thema!

02.04.2004, 14:43
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Goldkatze
Routinier




Dabei seit: Februar 2004
Herkunft: Land der goldenen Feliden

Beiträge: 452
Goldkatze ist offline
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Mir kommt da der Gedanke, dass verschiedenen 'Dialekte' ja nicht bedeutet, dass man überhaupt keine Ahnung davon hat, was der andere meint. Hunde haben kein so ausgeprägte Mimik wie Wölfe und auch die Körpersprache mag Unterschiede aufweisen. Aber z. B. die Unterwerfungsgeste eines Hundes wird auch ein Wolf verstehen, Aggressivität werden auch beide Seiten bei dem jeweils anderen erkennen.
Im Grunde scheint die Ähnlichkeit noch groß genug zu sein, sich ausreichend zu verständigen.
Aber wie ist das eigentlich bei einem Hund mit hängenden oder Schlappohren? Oder kupierter Rute?
Die haben doch zusätzliche Handicaps. (Ohrstellung nicht so variabel wie beim Stehohr, Rute bei der Körpersprache unbrauchbar)
Weiß einer, ob die vielleicht seltener in ein Rudel mit einbezogen werden würden?


__________________
On the day Cc was born, 6,000 unwanted pet cats and kittens were destroyed in the USA.

29.03.2004, 21:39
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Black Panthera
the SilverDragon




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: Deutschland
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 630
Black Panthera ist offline
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DANN frage ich mich aber, wie es so oft dazu kommt, dass Hunde sich mit Wölfen oder Wölfe sich mit Hunden paaren. Also so verjagd werden nur schwache Hunde.
Ein Hund, der sich einem Wolf stellt wird sicherlich nicht vom Wolf durch Geheul oder Anwesenheit vertrieben.
Auch kommt es viel zu oft vor das Wolfsrudel Haushunde in den Rudel aufnehmen.


__________________

In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

29.03.2004, 18:30
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pathfinder
Wolfswelpe



Dabei seit: März 2004
Herkunft:

Beiträge: 20
pathfinder ist offline
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Hunde reagieren auf Wolfsgeheul sehr unterschiedlich. Du kannst den Vierbeinern mal eine CD mit Wolfsgeheul vorspielen. In der Nähe einiger Wolfsgehege leben öfters auch Anwohner mit Hunden. Die scheren sich nicht um das Geheul.

In freier Wildbahn ist es schon anders. Der Wolf sieht Hunde als Eindringlinge in sein Revier an und i.d.R. hat ein Hund kaum eine Chance sich gegen einen oder gar mehrere Wölfe zur Wehr zu setzen. Daher bleibt nur die Flucht, falls er dazu noch die Möglichkeit hat.

Das ist ein Problem z.B. in den skandinavischen Ländern. Bei der Elchjagd werden freilaufende Hunde benutzt um die Elche aufzuspueren und den Jägern zu zu treiben. Ab und zu kommt es zu aufeinandertreffen von Wölfen und Hunden. Das Ergebnis und die Einstellung der Jäger kennen wir ja.

29.03.2004, 15:34
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CleanerWolf
Wolf




Dabei seit: Juli 2002
Herkunft: Berlin
Berlin (DE)
Beiträge: 609
CleanerWolf ist offline
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Ich war neulich im Wolfspark Merzig. Mein Hund reagierte auf die Wölfe unsicher und unruhig, jaulte fast die ganze Zeit rum und bellte sie zwischendurch an.
Ich hoffe, ich komme am Wochenende mal dazu die Fotos, die ich dort gemacht habe, ins Netz zu stellen.


__________________
Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

Dieser Beitrag wurde von CleanerWolf am 31.10.2003, 23:16 Uhr editiert.

31.10.2003, 23:14
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PetraB.
Alpha-Wolf




Dabei seit: Februar 2002
Herkunft: NRW

Beiträge: 1301
PetraB. ist offline
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Also Phantom,

in der Realität wird kein Pferd sofort die Flucht ergreifen, wenn es einen Wolf sieht, hört oder wittert.

Bei Sehen und/oder Hören wird keine besondere Reaktion hervorgerufen werden. Unseren domestizierten Pferden ist das Erscheinungsbild eines Wolfes nicht fremd, denn es ist von dem eines Hundes nicht zu unterscheiden. Akustisch werden unsere Pferde heutzutage den unterschiedlichsten Geräuschen ausgesetzt, sodass ausser einem sehr lauten Knall wohl nichts ein Pferd erschrecken und zu einer kurzen Flucht veranlassen wird.

Die Witterung eines Wolfes, sofern sie einem Pferd fremd ist, oder es bereits schlechte Erfahrungen im Zusammenhang mit eben dieser Witterung gemacht hat, wird folgende Reaktion zur Folge haben:

Mit hocherhobenem Kopf, weit geöffneten Augen und Nüstern, in Richtung der Witterung gespitzten Ohren und jeden Muskel im Körper anspannend wird das Pferd versuchen, diese Witterung zu visualisieren und/oder das leiseste Geräusch, das von dieser Witterung ausgehen könnte zu lokalisieren. Immer bereit, SOFORT die Flucht zu ergreifen.

Das Pferd wird mit tiefen Atemzügen die Witterung einatmen und in der Erregung die Luft mit einem Stoss laut prustend wieder ausatmen. Bei der kleinsten Veränderung der Situation wird es mit erhobenem Kopf und Schweif davongaloppieren. Sobald das Pferd feststellt, dass es nicht verfolgt wird, wird es sich mit gewölbtem Hals und erhobenem Schweif, immer noch in Erregung, seine erhabenste Gangart zeigend, der ''Gefahrquelle'' wieder nähern. Hier wiederholt sich dann das oben genannte Verhalten bis entweder ein Angriff erfolgt und das Pferd endgültig sein Heil in der Flucht sucht, oder es feststellt, dass keine Gefahr droht, es sich beruhigt und sich wieder seinem üblichen Tagesablauf widmet.

Ein wenig anders würde sich allerdings das Verhalten eines Hengstes in der Herde oder einer Mutterstute gestalten. Sofern Wölfe versuchen würden, die Herde oder ein Fohlen anzugreifen, würde der Hengst die Angreifer bekämfen und auch die Mutterstute würde mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, ihr Fohlen zu beschützen.

Auf einer Nachbarweide griffen vor einigen Jahren 2 Hunde ein Pferd an. Der ''Leithengst'' griff ein und tötete einen der Hunde, während der andere die Flucht ergriff.

Das sind meine persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen, die keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erheben.

Meine Schäferhündin zeigte gegenüber Gehegewölfen die übliche Aggression, die sie gegenüber jedem anderen grossen ''Hund'' auch zeigte. Ich konnte keinen Unterschied feststellen.


__________________

... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

Dieser Beitrag wurde von PetraB. am 29.10.2003, 11:54 Uhr editiert.

29.10.2003, 11:13
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Phantom
Panthera lupus




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: woanders
Niedersachsen (DE)
Beiträge: 1080
Phantom ist offline
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ja, denk schon, daß das weiterhilft. thx

jetzt muß ich mir nur was mit den Pferden ausdenken *g*

(hm...aber da die Pferde von nem Circus sind & mit Raubkatzen "zusammenleben"... )

naja, is ja eh bloß ne story... & wenns da schon Wertiere & Hexen gibt, wird das mit den Pferden & Hunden auch irgendwie gehn...


*g* vllt sollt ichs aber auch einfach mal testen...


__________________

~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

29.10.2003, 09:53
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PattWór
Crond'Llor




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Whough
Whough
Beiträge: 823
PattWór ist offline
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Was das Verhalten von Pferden angeht, hat Nettwork vollkommen recht.

Hunde reagieren da wohl gemäß ihrer rassentypischen Verhaltensmuster unterschiedlich. Es ist zwar wahr, daß der Hund eine Unterart des Wolfes ist, jedoch haben sich seine Verhaltensweisen schon recht weit von den ursprünglichen entfernt, so daß sich ein "anderer Dialekt" herausgebildet hat, der jeweils von dem anderen nur schwer verständlich ist. Die meisten Hunde würden wohl eher das Weite suchen. Dieses Verhalten konnte ich bei meiner Hündin beobachten, als sie wahrhaftig ihrem Vorfahr gegenüber stand. Und sie ist beiweitem nicht zimperlich im Umgang mit anderen (auch größeren) Hunden.

Ich hoffe, du kannst etwas mit dieser Info anfangen.


__________________

Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


27.10.2003, 23:28
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nettwork
Panthera leo




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Österreich
Salzburg (A)
Beiträge: 702
nettwork ist offline
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Pferde würden auf alle Fälle flüchten. Wölfe sind die natürlichen Feinde zB. der wildlebenden Przewalski-Pferde in der Mongolei.

P.S.: Es gibt hierzu keine blöden Fragen ;-)


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

Dieser Beitrag wurde von nettwork am 27.10.2003, 22:46 Uhr editiert.

27.10.2003, 22:42
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