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TamedTigress
Amurtigerin




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Zitat:
Original von Tapion
da gibt es ja nur ein problem tamed, und dieses steht leider sehr sehr häufig im wege- es ist das wenn.
wenn alle es so machen würden, wenn es so vielen menschen nicht egal wäre, dann hätten wir das bestimmt schon viel früher hinbekommen. doch leider scheren sich wirklich viele einen dreck darum- wie du schon sagtest.
also, wie sollte man das ganze anpacken? man muss die menschen von dem überzeugen wo sie helfen sollen, sonst klappt es erst recht nicht...


-Tapion die Freundin des Windes-


Tja, Tapion, das ist leider in der Tat das Problem, daher ist das was ich in meinem Mail gesagt habe leider nur ein Wunschdenken, zumindest im Moment. Es waere so schoen wenn sich das mal aendern wuerde aber ich fuerchte fuer viele Arten ist es fast schon zu spaet - oder?

Es gab einmal (um bei meinen Tigern zu bleiben mit denen ich mich am besten auskenne:-) Zeiten, das gab es nur noch 50 Amurtiger in freier Wildbahn. Erst da fing man fieberhaft an sie zu retten, und heute, 20 Jahre spaeter sind sie wieder ueber 400. Sie moegen genetisch nicht gesund sein aber es zeigt was wir Menschen bewirken koennen wenn wir wollen. Obwohl da noch gewildert wurde. Was erst koennen wir erst fuer die Tiger tun wenn wir die Wilderer auch noch eliminiert werden und sich die Wildhueter nicht mehr bestechen lassen?!

Heute gibt es nur noch bis zu 30 suedchinesische Tiger und die meisten geben ihnen nicht einmal mehr 10 Jahre. Die sollen am besten morgen direkt damit anfangen genau so viel Kraft fuer diesen Tiger aufzuwenden wie damals fuer ihren sibirischen Verwandten, dann schaffen sie es! Ich halte es fuer gefaehrlich ein Tier einfach abzuschreiben!

Ich gebe zu - so lange man mit toten Tieren noch so viel Geld machen kann (oder sich um andere Arten keiner kuemmert weil sie keiner kennt) ist das was ich geschrieben habe unrealistisch. Ich glaube aber daran dass wir es *koennen*.

In dem urspruenglichen Post wollte ich sagen dass die Tiere toeten weil sie selbst leben wollen. Wir aber haben die Wahl und sollten grosszuegiger sein.

TamedTigress

Dieser Beitrag wurde von TamedTigress am 20.10.2003, 23:20 Uhr editiert.

20.10.2003, 23:14
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Tapion
Jungwolf



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da gibt es ja nur ein problem tamed, und dieses steht leider sehr sehr häufig im wege- es ist das wenn.
wenn alle es so machen würden, wenn es so vielen menschen nicht egal wäre, dann hätten wir das bestimmt schon viel früher hinbekommen. doch leider scheren sich wirklich viele einen dreck darum- wie du schon sagtest.
also, wie sollte man das ganze anpacken? man muss die menschen von dem überzeugen wo sie helfen sollen, sonst klappt es erst recht nicht...


-Tapion die Freundin des Windes-


__________________
Gekommen, um alles informative in sich aufzusaugen und ein Leben lang wie einen Schatz zu hüten.
DasLebenist einKreislauf.Alles fängt einmal wieder vonVornean.

20.10.2003, 22:13
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TamedTigress
Amurtigerin




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Zitat:
Original von Spiritus, der Panther
Nein, so stimmt das nicht. Wenn der Mensch schlau genug wäre, solche Tiere nicht auszurotten, warum sind dann schon so viele von der Bildfläche verschwunden? P


Weil sich der Mensch einen Dreck drum schert wuerde ich sagen und weil er keinen direkten Nutzen am Ueberleben eines Raubtieres hat, insbesondere wenn dieses schon mal Menschen gefressen hat. Mal ehrlich - wer ausser einer Handvoll Tierschuetzer hat schon ein ernsthaftes Interesse daran dass z. B. ein Tiger nicht ausstirbt?
Es gibt Tierarten die sind vom Aussterben bedroht die kennen die meisten von uns gar nicht, um die kuemmert sich dann schon gar keiner - nicht mal die Tierschutzorganisationen weil mit denen ja keine Spendengelder einzunehmen sind. Oder wer hat vor dem Auftauchen eines Forenmitgliedes mit selbigem Namen schon mal vom Nebelparder gehoert? Zugegeben, ich nicht.

Also ich bin ueberzeugt davon dass wir viele Tiere retten koennen wenn wir es nur wollen und wenn wir an einem Strang ziehen. Wenn wir alle helfen wuerden und wenn finanziell kein Preis zu hoch waere, dann bin ich ueberzeugt dass wir sie retten koennten.

TamedTigress

20.10.2003, 20:51
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Spiritus, der Panther
Träumer




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Nein, so stimmt das nicht. Wenn der Mensch schlau genug wäre, solche Tiere nicht auszurotten, warum sind dann schon so viele von der Bildfläche verschwunden? Warum verschwinden Tag täglich soviele Arten, die wir noch nichteinmal kennen. Du überschetzt die Menschen, so schlau sind sie nicht. Tiger sind noch nichteinmal unsere direkten Konkurenten. Wir sind allesfresser, sie sind Fleischfresser. Wir haben das natürliche Gleichgewicht schon vor tausenden Jahren verloren...

S, d P


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In Gedenken an Jamie Morand a.k.a. Pantherkönig
Vom 31.07.1975 bis 22.02.2003
Don't know where you are, but I'm whit you..

Das Leben ist der Sinn...

20.10.2003, 20:05
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Black Panthera
the SilverDragon




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Zitat:
Die gesamte menschliche Zivilistation beruht nur drauf sich einen Lebensraum zu suchen, dessen Ressourcen aufzubrauchen und zu einem neuen Lebensraum weiter zu ziehen. Der Mensch passt sich seiner Umwelt nicht an, er beutet sie aus, bis diese zerstört ist.


Auf Shir Khans Spruch fällt mir nur der auf meiner HP zitierte Satz aus Matrix I von Agent Smith:


Zitat:
"Ich kam zu einer interessanten Entdeckung seit ich in der Matrix bin. Es fiel mir auf, als ich versuchte eure Spezies zu klassifizieren. Ihr seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere. Jedwede Art von Säuger auf diesem Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit ihrer Umgebung, ihr Menschen aber tut dies nicht.
Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet und vermehrt euch und vermehrt euch, bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet.
Es gibt noch einen Organismus auf diesem Planeten der genauso verfährt. Wissen sie welcher? Das Virus. Der Mensch ist eine Krankheit, das Geschwür dieses Planeten. Ihr seid wie die Pest."



Dieser Spruch sagt alles über den Menschen aus.
Ich schließe mcih soweit den Gedanken der anderen an.
Wollte nur nochmal zitiert haben, weils gepasst hat.


__________________

In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

Dieser Beitrag wurde von Black Panthera am 20.10.2003, 22:00 Uhr editiert.

20.10.2003, 19:08
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TamedTigress
Amurtigerin




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Hallo zusammen,

Ich hoffe ich werde jetzt nicht zerfleischt wenn ich das schreibe denn mittlerweile duerfte mich hier jeder gut genug kennen um zu wissen dass ich damit nicht das Aussterben eines Tigers rechtfertigen sondern nur auf etwas hinweisen moechte das es seit Jahrmillionen gibt. Unsere menschliche Rasse ist jedoch mittlerweile so raffiniert geworden dass wir etwas dagegen unternehmen koennen wenn wir es nur genug wollen:

Aber ich habe mir dazu einmal Gedanken gemacht:

Es geht darum dass ueber Millionen Jahre Tierarten verschwunden und neu aufgetaucht sind. Unsere Welt veraendert sich und alle paar Tausend Jahre ist sie fuer manche Spezies nicht mehr geeignet - diese Spezies fuehlt sich den neuen Bedingungen nicht mehr gewachsen und stirbt aus, dafuer aber erscheinen neue Tierarten die es nie vorher gegeben hat.

Den Menschen gab es auch nicht immer und ich bin ueberzeugt dass es andere Spezies, einige davon kennen wir vielleicht noch gar nicht, noch lange lange nach uns geben wird. Wer weiss was hier alles kreucht und fleucht wenn mal eine Atombombe alles verwuestet hat? Sicher gibt es dann irgendetwas die diese fuer unsere Begriffe verseuchte Welt ideal findet. Es gibt eine Insel hier bei Schottland, dort wurde einmal mit radioaktiven Stoffen getestet. Natuerlich kann dort keiner mehr leben aber es soll dort Pflanzen geben die man noch nie woanders gesehen hat.

Dann habe ich etwas interessantes in dem Buch "How the tiger lost its stripes" gelesen das ich momentan lese.
Das Buch geht im Groben darum dass der Tiger in der Wildnis immer weniger Chancen hat und wenn er ueberleben wird, dann wird das wohl nur in Gefangenschaft moeglich sein.
Dieser Autor fuegt an dass seit Jahrmillionen eine Spezies die andere verdraengt, ausrottet, in ihren Lebensraum eindringt oder diesen fuer sich umgestaltet. Viele Tiere sind schon ausgestorben, weil andere zu zahlreich wurden und beide nicht zusammen leben konnten.
Auch wir sind ja im Grunde nur ein Tier und auch wir mit unseren "besonderen Beduerfnissen" verdraengen andere und bringen sie zum Aussterben.

Ich muss sagen - unrecht hat er damit nicht aber im Gegensatz zu Tieren haben wir Menschen ueber die Jahrtausende viel Raffinesse und viel Einfluss entwickelt.
Wenn ein Tiger ein Wildschwein sieht dann denkt er an seinen eigenen Hunger und wohl kaum an das langfristige Ueberleben der Spezies Wildschwein. Wir Menschan aber koennen Alternativen finden. Wir muessen nicht die Tiger jagen um zu ueberleben und wir muessen auch nicht in ihren Lebensraum eindringen (wir sind sogar so intelligent dass wir diverse Verhuetungsmethoden erfunden haben). Ich bin ueberzeugt genug dass wir intelligent und faehig genug sind diesen Trend zumindest fuer uns aufzuhalten wenn wir es nur genug wollen.

TamedTigress

Dieser Beitrag wurde von TamedTigress am 20.10.2003, 15:44 Uhr editiert.

20.10.2003, 15:33
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Panther Jo
Doppel-As




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wi ich urteilen, wen mensch landstreicher machen und ihn ist gescheh gleiches? ich urteilen gleich wi bei tiger. ich traurig bin ser. ich mir nicht woll vorstellen, wen werd tier zu tode schlagen mit stangen und stoken und alles und ich mir nicht woll vorstellen, wen gescheh das mit mensch. gedanken tun weh in beiden fallen.

ich auch ein wenig koenn versteh bauer. was sie soll machen denn? sie auch angst haben, sie kumer haben fuer leben.

aber was sag pattarchta ich auch so seh, regirung und vilesn dingen sonst schuld sind, wi auch wirtschaft und gier von menschen.


__________________
salut de jo

20.10.2003, 15:20
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PattWór
Crond'Llor




Dabei seit: Januar 2002
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Whough
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PattWór ist offline
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Deinen Zorn über diesen Vorfall kann ich gut nachvollziehen, Shir Khan. Und der Vergleich der Verhaltensweise des Menschen mit der eines Virus oder sagen wir besser einer Pilzkultur auf einem Nährboden ist absolut zutreffend.

Für den Tiger bedeutet das wie bei vielen anderen Tierartung die Gefahr der Ausrottung. Die Schuld dafür tragen die Regierungen und ihre verwaltenden Instanzen. Nicht aber die Bauern, die ihren kläglichen Lebensunterhalt dem Boden ihrer Felder abringen müssen. Daher kannst du von ihnen nicht erwarten, daß sie sich einfach zerfleischen lassen. Du hast dich sehr intensiv mit Indien auseinandergesetzt und wirst genau wissen, wovon ich rede.

Wäre der Angreifer ein hungriger Landstreicher gewesen, dann wäre daraus wohl auch Notwehr gemacht worden, denn damit dieser Landstreicher so effektiv beim Angriff wie der Tiger sein könnte, müßte er schon mindestens mit einem Katana-Schwert bewaffnet gewesen sein ;-)


__________________

Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


20.10.2003, 14:26
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Sesshoumaru
sama




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Tiger erschlagenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Dorfbewohner erschlagen Tiger nach Angriff

Verderblich ist des Tigers Zahn... Doch in Bangladesch wurde einer Großkatze ein Angriff zum Verhängnis: Dorfbewohner erschlugen das Tier, nachdem es zwei Bauern angefallen hatte.

Dhaka - Die Bauern hatten um Hilfe gerufen, als der Königstiger sie angriff. Dutzende Männer kamen ihnen daraufhin zur Hilfe und schlugen mit Eisenstangen und Stöcken auf die Großkatze ein. Der Zwischenfall ereignete sich im Dorf Chalitabunia im Bezirk Bagerhat.
Die Bauern wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Forstbeamte fanden den toten Tiger später in einem Reisfeld. Obwohl Königstiger in Bangladesch unter Artenschutz stehen, soll laut Polizei keine Anklage gegen die Dorfbewohner erhoben werden.

Weil sich die menschlichen Siedlungen immer weiter ausdehnen, schrumpft der Lebensraum der Tiger zusehends. Oft kommen sie deshalb auf der Suche nach Nahrung in die Dörfer. Schätzungen zufolge leben in Bangladesch noch etwa 300 der Großkatzen in freier Natur.

Quelle: Spiegel online

Nun - 300 Tiger in freier Wildbahn??? Das ich nicht lache, sagen wir lieber 299 . Der Mensch ist das einzige Tier das blasiert genug ist in den Lebensraum anderer Lebewesen einzudringen und für sich dann noch das Recht auf Selbtverteidigung einfordern, wenn die Vertriebenen sich nicht alles gefallen lassen. Entweder der Mensch zeigt endlich Rückgrat und gesteht einen Verdrängungskrieg zu führen oder er muß seine selbtverblendete "Verteidigungs-Philosophie" an den Nagel hängen.

Die lokalen Befindlichkeiten spielen dabei überhaupt keine Rolle. Es ist überhaupt nicht einzusehen warum eine Tierart nach den anderen auf dem Altar des menschlichen Rechts auf (über-)Leben geopfert wird. Die gesamte menschliche Zivilistation beruht nur drauf sich einen Lebensraum zu suchen, dessen Ressourcen aufzubrauchen und zu einem neuen Lebensraum weiter zu ziehen. Der Mensch passt sich seiner Umwelt nicht an, er beutet sie aus, bis diese zerstört ist.

Bei nährem Nachdenken über einen Monolog aus einem mehr oder minder bekannten Hollywood-Machwerk drängt sich mir langsam wirklich die Anicht auf, daß es wirklich nur einen weiteren Organismus auf diesem Planeten gibt der so vorgeht: das Virus.

Und jetzt noch eine Frage zum Abschluss, die uns allen zu denken geben sollte. Wie würde man urteilen, wenn nicht ein Tiger diese Bauern angegriffen hätte, sondern ein hungriger Landstreicher?? Was würde man denken, wenn sie diesen Landstreicher mit Eisenstanden totgeprügelt hätten??


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

20.10.2003, 13:06
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