Registrierung Kalender Tigerforum-Chat Häufig gestellte Fragen Suche Mitgliederliste Moderatoren und Administratoren Statistik Database Galerie TopListe Glossar Startseite
Tigerforum » Allgemeines » andere Räuber, Jäger, Tiere... » Kryptozoologie & andere Phänomene » Frosch überlebt Dinosaurier » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
« Vorheriges Thema Nächstes Thema » Druckvorschau | An Freund senden | Thema abonnieren | Glossareintrag vorschlagen
Antwort erstellen Neues Thema erstellen
Autor
Beitrag
tiger-lilly
Tiger




Dabei seit: Juni 2004
Herkunft: Kassel
Hessen (DE)
Beiträge: 1318
tiger-lilly ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Nun vor Neuseeland gibt es eine Insel, die heißt Stephen's Island (Anmerkung: Dort lebte auch mal eine Vogelart, die von einer einzigen Katze ausgerottet wurde). Hier haben gleich 2 Tiere die Dinosaurier überlebt. Die Brückenechse und 3 Froscharten der Gattung Leiopelma. Mitte der 60iger Jahre war das schon eine Sensation, als Eugen Schuhmacher und Helmut Barth diese sehr seltenen Tiere in ihrem abendfüllenden Farbfilm "Die letzten Paradiese" dem deutschen Kinopublikum präsentierten.

30.08.2004, 00:48
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu  
Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Sesshoumaru gestartet
Frosch überlebt DinosaurierAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Frosch überlebt Dinosaurier

Er wirkt plump, hat violette Haut und ist von uralter Herkunft: Ein bizarrer Frosch einer bislang unbekannten Art aus der Dinosaurier-Ära hüpft bis heute durch die Berge Südindiens. Das urtümliche Tier mit einem aufgedunsenen Körper und einer spitzen Schnauze "unterscheidet sich auffallend von allen anderen heute lebenden Fröschen", wie das indisch-belgische Entdeckerteam in "Nature" berichtet. Erstmals seit 1926 sei eine neue biologische Familie der Froschlurche entdeckt worden.

Der etwa sieben Zentimeter große Frosch ist violett-schwarz-gefärbt und hat eine glatte Haut. Sein kleiner Kopf mit winzigen Augen mündet in einer spitzen Schnauze, die an einen Maulwurf erinnert. Tatsächlich gehört er zur Gruppe der grabenden Frösche, die sich ins lockere Erdreich wühlen. So besitzt er nur ansatzweise mit Schwimmhäuten ausgerüstete Hände und Füße mit vergleichsweise kräftigen Fingern und Zehen. Seine Entdecker, der Inder S. D. Biju und der Belgier Franky Bossuyt von der Freien Universität Brüssel, schätzen das Alter der Art auf rund 130 Millionen Jahre.

Älteste bekannte Froschart
Es handelt sich damit zwar nicht um die älteste bekannte Froschart, aber um einen der letzten Vertreter jener Sorte moderner Frösche, die schon um die Füße der Dinosaurier hüpften, wie "Nature" schreibt. Noch älter sind etwa die Urfrösche (Archaeobatrachia), von denen es heute auch Arten in Mitteleuropa gibt.

Die neue Froschfamilie ist am nächsten mit Fröschen von den Seychellen verwandt", erläuterte der Mainzer Froschforscher Stefan Lötters von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie. Das Archipel ist 3000 Kilometer von Indien entfernt. "Es handelt sich für die Amphibien um den ersten und daher äußerst interessanten Beleg, der eindeutig für eine Verbindung zwischen Indien und den Seychellen spricht." Der Amsterdamer Froschforscher Miguel Vences beurteilte den Fund als "eine ganz außergewöhnliche Entdeckung". Vences Team hatte kürzlich in "Proceedings" der Londoner Royal Society berichtet, dass bestimmte Amphibien anders als gedacht doch das Meer überqueren können.

Wiege der Frösche
Indien, das als "Wiege der modernen Frösche" gilt, war vor rund 130 Millionen Jahren vom Urkontinent Gondwana abgebrochen und rund 74 Millionen Jahre später mit Asien kollidiert. Vor etwa 65 Millionen Jahren trennten sich die heutigen Seychellen von der indischen Landmasse. Einer früheren genetischen Studie von Bossuyt zufolge haben sich die meisten modernen Gattungen während der Drift des indischen Subkontinents entwickelt. Nach der Kollision mit Asien breiteten sich die Amphibien demnach über die ganze Welt aus.

Der neuen Art gaben die Zoologen den wissenschaftlichen Namen Nasikabatrachus sahyadrensis, nach dem Sanskrit-Ausdruck für Nase und einem Synonym für die Westlichen Ghats (Bergkette an Indiens Westküste). Übersetzt bedeutet der Name also etwa "Nasenfrosch aus den Westlichen Ghats". Die Region gilt als einer von acht weltweiten Brennpunkten des Artenreichtums, betont der Biologe S. Blair Hedges in "Nature". Viele der dort lebenden Arten kämen nirgendwo sonst vor. Der Mensch habe allerdings die tropischen Wälder der Region weitgehend vernichtet. Für die Biologen bedeute die Suche nach neuen Arten dort daher ein Rennen gegen die Zeit.

Quelle: Stern


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

16.10.2003, 23:47
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Sesshoumaru senden Homepage von Sesshoumaru Schicke Sesshoumaru eine ICQ-Nachricht  
  « Vorheriges Thema Nächstes Thema » Standard | Brettstruktur | Baumstruktur
Antwort erstellen Neues Thema erstellen
Gehe zu:

Powered by: Burning Board 1.1.1 © 2001 WoltLab GbR
Code-, Style- und Templateanpassung © 2004 by Sesshoumaru
Seitenabrufe pro Tag im Durschschnitt: 14755.07
.: Kontakt :. | .: Impressum / Disclaimer :.