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Shirarch





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Shirarch ist offline
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Wer hier über den geldverschlingenden Osten und das dadurch hervorgerufene Ausbluten des stets treu sorgenden und selbstlosen Westen lamentiert, der sollte sich ernsthaft mal mit wirtschaftswissenschaftlicher Literatur und den realen Abläufen zwischen Ost und West befassen. Es ist infam, etwas zu verteufeln, was nicht nach dem eignen Geschmack funktioniert. Noch schlimmer ist jedoch, dabei bereits kursierende Vorurteile aufzugreifen und auszuschmücken. Sowas nennt man auch Populismus und das ist in meinen Augen das schlimmste Werkzeug, um eigene Ziele durchzusetzen. Denn die Wahrheit spielt dabei selten eine übergeordnete Rolle.

ZumThema: Ostalgieshows sind so überflüssig, wie nur irgendetwas. Sie verklären, wie hier schon angedeutet, die Wirklichkeit, wie sie früher war und stellt die DDR in ein Licht, wie es dieses nicht gegeben hat - zumindest nicht in der Gesamtheit. Natürlich gab es schöne Momente - und an die sollte man sich auch immer erinnern (dürfen). Das hat jedoch nichts mit Ostalgie zu tun, denn Erinnerungen an eine Kindheit hat wohl jeder. Mit welchem Recht also will der westdeutsche Bürger dem Ossi verbieten, daß er mit verklärtem Blick über seine superguten nachbarschaftlichen Beziehungen spricht und von lauen Sommerabenden, die durch Spreewaldgurken und Steak mit Letscho geprägt waren? Mit welchem Recht will der "Wessis" dann auch verhindern, daß sich dieser "Ossi" nun mit Annehmlichkeiten eindeckt, die er früher nicht hatte?

Ich weiß, daß es Altbundesländler gibt, die einfach nicht verstehen wollen, daß es auch schöne Momente in der DDR gab. Genauso wie es diese auch in der BRD gab. Meist sind diese Geschichten privater Natur und haben mit dem System "DDR" wenig zu tun. Selbst wenn ein heute 25-Jähriger von Ferienlager oder Pionierzeit schwärmt, dann tut er das weniger mit dem Gedanken an die gute alte DDR (er war viel zu jung um wirklich zu verstehen, was im System passierte), sondern er erinnert sich, daß er in einer schönen Umgebung neue Freunde gefunden, vielleicht seine erste Liebe getroffen und am Lagerfeuer Lieder gesungen hat. Es würde mich wirklich freuen, wenn ihr Westler endlich akzeptiert, daß auch wir Ostler von schönen Tagen zu DDR-Zeiten sprechen und damit nicht gleichzeitg aussagen wollen, daß wir uns die DDR zurück wünschen!

Warum aber drehte man nun die Ostalgieshows? Geld, sage ich. Wir haben Kapitalismus, da ist alles erlaubt, was Geld bringt. Das sollten alle aber mittlerweile wissen. Mit dem Thema "Goldbroiler und Club-Cola" läßt sich nun mal gutes Geld verdienen und so ist es eben Mittel zum Zweck, wenn man damit ein diktatorisches System nicht so darstellt, wie es war. Oder glaubt ihr wirklich, daß sich die vielen Ostartikel bei Weltbild zum Beispiel gut verkaufen würden, wenn man in dem Zusammenhang von Bautzen und vom 17. Juni spricht? Wohl kaum.

Insofern liegt es wohl auch nicht im Interesse der Ossis, wenn private Sender eine dunkle Zeit nach Ihrem Gutdünken schön farbig darstellen, nur um damit Quote zu machen. Im übrigen gab es auch recht gute Dokumentationen über den Osten. Die liefen allerdings auf den öffentlich-rechtlichen und dürften somit kaum Beachtung gefunden haben. Wäre ja auch zu kompliziert, wenn man plötzlich etwas vorgesetzt bekommt, was das eigene Weltbild ins Schwanken bringt und man deswegen noch mal überlegen müßte, oder gar seine Meinung ändern.

In der Hoffnung auf ein wenig Verständnis...

09.05.2004, 17:14
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Appaloosa
Löwe




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Appaloosa ist offline
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Zitat:
Shir Khan: Nur durch den, in meinen Augen unverantwortlichen Umtauschkurs von 1:1 mit der DMark


Kontostand <= 4000 M 1:1, >4000 M 1:2


__________________
MfG Appaloosa

Dieser Beitrag wurde von Appaloosa am 10.04.2004, 08:05 Uhr editiert.

10.04.2004, 07:59
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Also zum einen möchte ich erneuern, daß ich "Ostalgie" alleine schon als Wortschöpfung einfach nur daneben finde. Wer sich aber dennoch ernsthaft in eine Diktatur mit permanenter Kaufgüterknappheit und Planwirtschaft zurück sehnt, der kann gerne in ein solches Land umziehen - es gibt noch einige wo das genauso ist. Es wird niemand gezwungen hier zu wohnen (nicht mehr!!).

Ich kann zu dem ganzen Thema nicht viel mehr sagen. Das Versprechen von "blühenden Landschaften" war genauso dumm wie übereilt. Ich kann aber auch Wessi verstehen, wenn er sich fragt wohin man 1000 Milliarden Euro gepulvert hat - und das mit diesem Ergebnis. Aber ich finde es auch nicht OK deswegen den ganzen Osten "abstoßen" zu wollen.

@Kidogo: Also mal ehrlich. Die gesamte Ostwirtschaft war absolut desolat und die Regierung total abgebrannt. Das was man man Ost-Mark nannte war zum Hintern abwischen billiger als Hagle-Feucht. Den Konsumanstieg nach der Wende hat doch der Steuerzahler von heute finanziert. Nur durch den, in meinen Augen unverantwortlichen Umtauschkurs von 1:1 mit der DMark und durch 100 Mark Begrüßungsgeld pro Kopf, konnte der Konsum überhaut statt finden. Man hat heute Schwarz auf Weiß, daß diese Aktion über 180 Milliarden Euro gekostet hat (fast ein Staatshaushalt). Man hat den Konsum von damals also sehr stark mit Schulden finanziert. Die Ostwährung war doch nichts wert oder hätte einer im "Westen" das als Zahlungsmittel etwa akzeptiert??? Nein.... zu behaupten der Westen habe den Osten aus ökonomischen Gründen gebraucht ist einfach nur lächerlich.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

09.04.2004, 23:46
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Kidogo Gepard
acinonyx jubatus




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Kidogo Gepard ist online
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tjo...

es fällt natürlich leicht, die zu verstossen, die man vor knapp 15 jahren noch so bereitwillig in den arm genommen hatte, nun da sie ihren zweck erfüllt haben und aus okonomischer sicht nicht mehr benötigt werden. damals, als westdeutschland vor einem ähnlichen problem wie heute stand und man es dennoch in grossmütigster, selbstlosester weise übers herz brachte, die 18 millionen verlorenen schäfchen nach hause zu führen, insgeheim doch mehr als dankbar sein musste ob der jüngsten ereignisse, denn bescherte dies doch dem desolaten westdeutschland viele, viele verlorene seelen, die ungezwungen die neuerlangte freiheit in den rasch hochgezogenen konsumtempeln ausleben durften, da man ja faktisch nichts hatte und selbst den bereits ausgemusterten weil veralteten, abgeschriebenen, 'importierten' produktions-schrott vom westdeutschen adoptivvater als kaufenswert ansah. willkommen waren sie.

und nun, da man bekommen hat, was man wollte, dürfen sie gehen. da macht man es sich reichlich einfach, denn es ist nicht das vergehen eines ostdeutschen bundesbürgers, dass die regierung der darauf folgenden 3 legislaturperioden den umstand der 'wiedervereinigung' nicht als 2. chance begriffen hat, den fehler im sozialen system deutschlands zu korrigieren. es ist nicht die alleinschuld eines ostdeutschen, dass seine regierung den aufschub des unabwendbaren ungenutzt verstreichen liess, sich selbstbeweihräuschernd auf die wiedervereinigungsschulter klopfte, sich die sonne auf den bauch scheinen liess, während man bereits in den 70-ern erkannt hat, dass das derzeitige soziale system, welches noch heute weitesgehend auf das des otto von bismarck zurückgeht, nicht mehr funktioniert. indes der ostdeutsche beklagen darf verrat am deutschen volke, denn vorgegaukelt waren sie die falschen tatsachen des wohlstandes und der immerwährenden freude, während man sich seitens der regierung vorsatz vorwerfen lassen muss, denn man wusste am beispiel des westdeutschland um '88 herum, welche wirtschaftliche entwicklung bevor stehen musste, denn mit prophetentum hatte es nichts gemein... und nun ist der ostdeutsche alleinschuldiger? nein nein, so geht das nicht.

den wirklichen sargnagel der deutschen wirtschaft sollten sie, hr. wessi als mitarbeiter der bundesagentur für arbeit tagtäglich vorgelebt bekommen und wahrgenommen haben, denn zu übersehen ist sie nicht, die scheinbar vererbbare lethargie die den meisten deutschen inne wohnt. sie sollten es bemerkt haben, das gefühl des selbstverständnisses für alles was deutschland auszeichnet bei den meisten ihrer klienten. sie sollten in den augen ihrer klienten täglich erkennen können, wie satt sie doch sind, wie wenig sie bewegen möchten, wie wenig ziele sie noch haben, wie wenig verantwortung sie für sich selber beanspruchen und mittlerweile keine gelegenheit auslassen, die verantwortung und schuld für ihr dasein an einen dritten weiterzugeben. sie sollten bemerkt haben, wie wenig man bereit ist zu tun, für das was man beansprucht, denn – woher dieser trugschluss auch immer herrühren mag – als deutscher hat man scheinbar ein recht auf wohlstand, schon von gebuhrt an. die einen, weil sie meinen, nach 40 jahren des leidens ein anrecht auf wohlstand zu haben, die anderen, weil sie in tagen der wirtschaftlichen leichtigkeit genug gearbeitet haben, sodass auch die 3. generation nach ihnen arbeitsfrei durch das wohlstandsleben wandeln darf. quasi ein innerdeutscher wettstreit um die lethargie-krone.

es hilft nur kurzzeitig, 18 millionen menschen 'zu entlassen', wenn man dadurch zwar kurzfristig ausgaben senkt, der rest der alteingesessenen belegschaft aber gar keine motivation hat, etwas zu schaffen, etwas zu bewegen.

hier hilft keine staatliche institution oder eine neue mauer, hier hilft nur das bewusstsein für sich selbst, indem man für sich ziele definiert und die motivation erweckt sowie den willen, diese erreichen zu wollen und sei es auch durch... arbeiten. und sie, hr. wessi, sollten die zeit für ihre polemischen schriften besser dafür nutzen, den ihnen zugeteilten klienten klar zu machen, dass nur sie selbst die verantwortung für ihr leben tragen, dass nicht die blosse existenz berechtigung auf unterhalt ist, dass nicht allein der deutsche pass anspruch auf wohlstand bedeutet und dass nicht der staat schuld an ihrer arbeitsunwilligkeit trägt. es ist nicht die alleinschuld eines ostdeutschen, dass der anspruch eines jugendlichen an den beruf mittlerweile höher ist, als seine qualifikation. es ist auch nicht die alleinschuld eines ostdeutschen, dass ein hilfsarbeiter 15-20 € für einen leicht zu ersetzenden posten beansprucht, während sich bis heute niemand erklären kann, wie es zu derart überzogenen forderungen kommen kann, wie es dazu kommen kann, dass man das als arbeitnehmer als gerechtfertigt empfindet. es ist nicht die alleinschuld eines ostdeutschen, dass das bildungssystem mit jedem jahr weniger darum bemüht ist, ein qualifiziertes fundament der bevölkerungspyramide zu schaffen. es ist nicht die alleinschuld des ostdeutschen, dass statistisch der deutsche nur noch selten über die 3. stufe der maslow'schen bedürfnispramide (wenn wir schon bei den pyramiden sind) hinauskommt. der deutsche ist hier wie dort einfach nicht mehr hungrig genug.

die liste ist endlos, nicht so meine nacht, deshalb sei das mal beendet.

wer die augen aufmacht, erkennt das. wer den ostdeutschen zum alleinigen sündenbock macht, der gibt die verantwortung für sein leben aus der hand und gehört selbst zu jenen verschlafenen schäfchen, die er so gern wieder aus dem land wünscht.

ps: ich verallgemeinere --> vereinfache hier bewusst und weiss, dass es nicht auf alle deutschen zutrifft und zutreffen kann.

pps: persönlich wollte ich nicht werden, aber jenes statement "Das ist doch Perlen vor die Säue geworfen. Ich bin froh das mein Bundesland (NRW) es schaft sich arm zu rechnen. Wir haben genug Sorgen hier." ist an kurzsichtigkeit nicht zu übertreffen, denn immerhin wird auch ein hr. wessi nicht den nötigen einfluss haben, ein gesamtdeutschland ungeschenen zu machen, sodass man sich mit der situation arrangieren muss. solch eine grundhaltung ignoriert die probleme deutschlands, während die zunahme von gesamtdeutschen schwierigkeiten als gesamtmenge sicher nicht die förderale teilmenge nrw's übergeht. allein deshalb sollte man seinen teil dazu beitragen, oder man hält das mäulchen.

ppps: mein posting soll nicht darüber hinwegsehen lassen, dass der ostdeutsche wirtschaftsraum ein problem ist. aber er ist lange nicht das einzige.

Dieser Beitrag wurde von Kidogo Gepard am 09.04.2004, 06:24 Uhr editiert.

09.04.2004, 06:02
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Appaloosa
Löwe




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Zitat:
Wessi: Dann beziehen die ganzen Ostrentner auch noch unser Geld aus der Rentenkassen ohne je ernsthaft was eingezahlt zu haben


Was willst du mit den Leuten machen? Verhungern lassen? Die Leute arbeiten lassen bis sie 100 Jahre sind (mit dem Sarg neben dem Arbeitsplatz), damit sie in die Rentenkasse genug einzahlen? Btw: Rentensystem: veraltet/demografischer Faktor.

Zitat:
Wessi: Wenn wir nicht sehr aufpassen, dann zieht der Osten den Westen mit runter in den Abgrund.


Jup, alle Bürger in den alten Bundesländern liegen dann unter der Brücke... Oder sie stehen vor der Bank und kommen nicht mehr an ihr Geld heran, da alle Konten gesperrt sind (wie damals in Argentinien).


__________________
MfG Appaloosa

Dieser Beitrag wurde von Appaloosa am 09.04.2004, 04:36 Uhr editiert.

09.04.2004, 03:04
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Wessi
(Gast)




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Ich glaube mir wird schlecht, wenn ich dieses Thema hier lesen. Der Osten war damals das letzte und ist es heute auch noch. Wisst ihr eigentlich das man seit 89/90 ca. 1 Billionen Euro in den Osten geblasen hat? Und seht euch an was passiert ist. Unter dem schönen Putz und den Prunkbauten und Trutzburgen der Behörden ist der Osten immer noch genau wie damals.

Ich arbeite für das Arbeitsamt. Oder wie man es nun nennt, die "Bundesagentur für Arbeit"! Wisst ihr das im Westen die Arbeitlosigkeit von 10 auf 9% gefallen ist, während sie im Osten von 18 auf 20% gestiegen ist? Der Osten zieht uns alle noch ins verderben. Wir haben soviel Steuergelder dort rüber geblasen, soll keiner Behaupten sie hatten da drüben keine Chancen.

Wenn wir nicht sehr aufpassen, dann zieht der Osten den Westen mit runter in den Abgrund. Alleine die Schulden die für die Ossis gemacht wurden sind unverantwortlich. Dann beziehen die ganzen Ostrentner auch noch unser Geld aus der Rentenkassen ohne je ernsthaft was eingezahlt zu haben. Pfui. Ich kann die Bundesländer gut verstehen, welche keine Lust mehr haben Milliarden im Länderausgeleich in den Osten zu zahlen. Das ist doch Perlen vor die Säue geworfen. Ich bin froh das mein Bundesland (NRW) es schaft sich arm zu rechnen. Wir haben genug Sorgen hier. Sollen die Ossis endlich mal den Arsch hoch bekommen und ihre Probleme selbst regeln und nicht auf den reichen Onkel Schröder und Kohl mit dem Scheckbuch warten. Meine Meinung dazu.

09.04.2004, 02:26
 
ShaTanka
Omega-Wolf




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ShaTanka ist offline
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Erstmal herzlich willkommen im Tigerforum Tapion.

Tja, warum es die DDR nicht mehr gibt? Ganz einfach, die Revolution frisst ihre Kinder. Kein kommunistisches System ist für die Ewigkeit konzipiert(zum Glück). Und naja, unser lieber Gorbi hat ja auch eine Menge dazu beigesteuert(Glasnost, Perestroika).
Zuerst fiel die Sowjetunion(zu tode gerüstet) und allmählich der Rest der Ostblockstaaten z.B. Rumänien(Nicolae Ceaucescu hat's auch ganz übel erwischt, hatte jede Menge Luxusgüter im Haus und die eigene Bevölkerung nix zu fressen im Schrank; am Ende wurde der "gute" Mann auch noch wegen Genozid hingerichtet), es ist nur noch eine Frage der Zeit bis China auch dran glauben muss, die "Eiserne Reisschüssel" bekommt auch schon Risse. Und wer mag als nächstes dran sein? Vielleicht Nordkorea(bei der Aussenpolitik...) oder lieber Kuba(Opa Fidel macht's auch nicht mehr lange)? Aber wir haben ja noch Laos, Vietnam und Lybien(sind die eigentlich jetzt kommunistisch oder nicht? Ich las mal was von Volksrepublik).
Da sieht man mal wieder, nichts ist für die Ewigkeit

P.S. Sollte ich historisch irgendwas durcheinander gebracht haben, so möge er mich bitte korrigieren(nicht editieren)!


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Zeit zu gehen...

Dieser Beitrag wurde von ShaTanka am 09.10.2003, 20:45 Uhr editiert.

09.10.2003, 20:41
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Tapion
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auch wenn ich erst ein paar monate alt war als die mauer viel, so haben man mir später (wegen meiner neugier fast zwangsweise) jedoch meine eltern alle eigene erfahrungen erläutert.
ich finde es zwar gut das sie da zeigen wie die sachen damals aussahen und was es zu essen gab, weil mich dies auch interessiert zumal ich es nicht mitbekommen habe, jedoch muss man nicht deshalb nur weil man mal im fernsehen ist alles beschönigen. denn wenn es ja doch ach so toll war, warum gibt es die DDR dann heutzutage nicht mehr?


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Gekommen, um alles informative in sich aufzusaugen und ein Leben lang wie einen Schatz zu hüten.
DasLebenist einKreislauf.Alles fängt einmal wieder vonVornean.

09.10.2003, 15:33
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Nala
Löwin




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Nala ist offline
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Genau, dass ist es was ich auch nicht verstehe... Im Grunde sind Ostalgieshows nämlich auch blos Shows in denen eine Diktatur verherrlicht wird. Und nur weil diese Diktaur keinen Weltkrieg auslöste ist sie besser????

*Rafft es nicht*


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...wonder where the lions are....

08.10.2003, 15:49
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ShaTanka
Omega-Wolf




Dabei seit: September 2003
Herkunft: ???

Beiträge: 192
ShaTanka ist offline
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Man sollte in diesen Ostalgie Shows auch die DDR Fahne und die FDJ-Klamotten verbieten.
(Kennzeichen Verfassungswidriger Organisationen).
Man dreht ja auch keine Familienserie über's Dritte Reich mit HK-Flagge im Studio.


__________________
Zeit zu gehen...

08.10.2003, 15:41
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