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Tigerforum » Raubkatzen & Wölfe » Löwen » Löwen in Afrika bedroht (Aids) » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
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Lucky Lion
Löwe




Dabei seit: Februar 2003
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Lucky Lion ist offline
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Na super, als hätten Die Löwen nicht schon genug Probleme! Die gesunden Löwen werden von den Trophäen Jägern geschossen da diese vor deren Flinte laufen können, während die kranken Tiere so schnell sterben dass man nur sehr schwierig herausfinden kann was es war. Es sieht gar nicht gut aus für die Löwen

Warum, frage ich, muss es die Löwen jetzt auch noch mit Krankheiten erwischen?


__________________
"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

Dieser Beitrag wurde von Lucky Lion am 01.11.2003, 15:15 Uhr editiert.

01.11.2003, 15:14
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
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Bayern (DE)
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AidsbedrohungAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

König der Savanne wird von Aids bedroht
Von Tim Butcher aus dem Okavango Delta, Botswana

Aids kostet nicht nur Millionen von Leuten in Afrika das Leben. Die steigende Sorge gilt auch den Löwen die auch durch Aids an den Rand der Ausrottung getrieben werden.

Wissenschaftler berichten von einem katastrophalen Abbau der Population von 230.000 Löwen in 1980 auf jetzt weniger als 20,000. Dieser Rückgang wird konsequenterweise auf Verlust an natürlichem Lebensraum und dem Jagen zuückgeführt.

Wie neuste Fortschritte in der Virologie und Durchbrüche in Feldstudien aufzeigen, kann man eine große Zahl der Verluste der Löwenpopulation auf eine Schädigung des Immunsystems der Löwen durch das Lentivirus (HI-Virus-Abart) erklären.

Viel von der Forschung über Löwen-Aids wird in Botswana durchgeführt, welches als afrikanische Land nur 1.7 Millionen Einwohner und trotzdem einer der höchsten Infiziertenrate bei Aids hat - 40 Prozent in einigen Städten.

Das Okavango Löwenerhaltungsprojekt in Botswana schlägt klare Parallelen dazwischen Menschlichlicher- und Löwenaidsvariante.

Nachdem die britischen Forscherin Kate Nicholls und ihr holländischer Partner, Pieter Kat, einen Löwen und eine Löwin erfolgreich zu einem Zebrariss verfolgen konnten, sahen Sie wie die Löwin (Sie nannten sie nach einem Wein Fixin - ein Burgunder) , wie all die anderen untersuchten Tiere, ein Stück vom Rissplatz wegging und begann zu Brüllen.

"Wir kennen diese Tiere sehr gut und daher wissen wir, daß sie drei Junge hat und diese ruft um sie zu füttern", erklärte Mr Kat.

Während die Schatten umherkreisender Geier über der Löwin zu sehen waren, starrte sie in die Richtung, von der ihre Jungtiere gekommen sein sollten, aber sie erschienen nicht.

Später am Tag wurden die drei Jungen gefunden, dünn und flau, mit hagerem und ganz verfilzt erscheinendem Fell. "Sie waren vor nur einigen Wochen gesunde, lebensfrohe Jungtiere und obwohl es hier viel Essen und viel Wasser gibt, sind sie schon derartig krank", sagte Fräulein Nicholls.

"Wir wissen, daß alle Erwachsenen in dieser Gruppe den Lentivirus haben, und es ist schwierig, die Parallelen zwischen einem menschlichen Aids Opfer nicht zu sehen, welches dahinschwindet, und dem, was wir hier sehen".

Das Paar hat sechs Jahre lang im gleichen Gebiet des Okavango Delta gearbeitet, eins von Afrikas letzten Wildnisgebieten welches groß genug ist, um eine bedeutungsvolle Löwenpopulation und andere Raubtiere zu beherrbergen.

Funkhalsbänder wurden eingesetzt um vier der Stolzen Mitglieder der Löwengesellschaft zu verfolgen und hin und wieder von erwachsenen Löwen Blutproben zu nehmen. Es wurde herausgefunden, daß Löwen-Aids viel bedeutungsvoller als vorher glaubt ist.

Viel von der Arbeit ist eindeutig nicht heroisch. Fräulein Nicholls ist begeistert, wenn sie eine Probe des Deltasandes sammeln kann, auf welche vor kurzem einer der Forschungslöwen uriniert hat, da diese mit der Hilfe einer Zentrifuge in eine gute Urinprobe umgesetzt werden kann.

"Hormone können im Urin überprüft werden und ich glaube, daß Hormone der Schlüssel dazu sind, den gesunden Lebenszyklus des Löwen zu verstehen und zu erklären, woran die aktuelle Situation krankt", sagte sie.

Es gibt Probleme mit der Fortpflanzung und Fruchtbarkeit unter ihren Löwen, die als erste in Verdacht auf Löwen-Aids standen.

Während ihrer Forschungszeit identifizierte das Ehepaar innerhalb der Löwen aber weniger als 10 welche das Erwachsensein erreichten von immerhin 104 Jungen.

"So eine hohe Sterblichkeitsrate, in Verbindung mit Fällen schwangerer Löwinnen die Junge vor Geburt verlieren und andere Löwinnen die nicht schwanger wurden, erregten unseren Verdacht", sagte Fräulein Nicholls.

"Es braucht mehr Arbeit, um die Wirkung des Lentivirus auf Löwen zu erforschen und wir freuen uns über die Fortschritte die letztlich in der Technologie gemacht wurden um den Virus zu erkennen und mit ihm zu experimentieren."

Proben vom Forschungsteam sind vor kurzem zum Retrovirus Forschungslabor bei der Universität von Glasgow gesendet worden, wo der erfahrene Forscher Brian Willett überzeugt ist, daß mehr für die Studien über Löwen-Aids angetan werden muss.

"Das Problem mit afrikanischen Löwen ist, daß wenn sie erst vom Virus erkrankt sind, sie keine fünf Minuten in der Wildnis überleben", sagte Mr. Willett.

Während kein anderes Tier davon infiziert werden konnte, einen kranken Löwen zu essen, fügte er hinzu: "Wenn sie von den anderen Raubtieren in Stücken gerissen wurden, ist es ganz schwierig, zu beweisen, ob die Erkrankung vom Virus verursacht wurde oder nicht.

"Aber mit der Technologie die wir heute haben und mit genug Tests an den Tieren können wir eine ganz gute Vorstellung bekommen, wie der Virus funktioniert, und wie er andere Faktoren beeinflusst, welche das Tier ebenfalls krank machen können".

Das Ehepaar gründete die Wohltätigkeitsorganisation "Lion Aid" in Großbritannien, um genug Geld für die Finanzierung eines Feldlaboratorium bei ihrem Zeltlager zu bekommen, gegenwärtig verwenden sie eine bescheidene Einrichtung des Zeltes die in vielen Nächte ungeschickt von Elefanten und Hyäne heimgesucht wird.

Mit richtigen Laboratoriumsbedingungen, Klimeanlage und Kühlung könnten bessere Proben zum Verschicken nach Glasgow gewonnen werden, um sich damit ein klareres Verständnis für den Virus aufzubauen.

Löwe-Aids wurde vor mehr als 10 Jahren zum ersten mal von Wissenschaftlern identifiziert.

Es ist endemisch zu vielen wilden Löwenpopulationen, wie jene in der Serengeti in Tansania, und eine Anzahl Wissenschaftlern sorgt dafür, daß es die Löwen nicht negativ beeinflußt.

Aber die Löwenpopulationen stehen weiter unter Druck von Trophäenjähern, da in einigen Ländern dies genehmigt wird, aber bei diesen Niveaus von vielen Wissenschaftlern für untragbar gehalten wird - zudem werden von Bauern viele Löwen geschossen, welche deren Viehbestand auf benachbartem Löwenterritorium angreifen.

Ein neuer Artikel im "New Scientist" berichtete, daß die Löwenpopulation auf 23.000 Tiere gefallen sei, obgleich Fräulein Nicholls und Mr Kat von einer Zahl näher an 15.000 sprechen. Einige Experten der Vereinigte Nationen schätzen, daß es heute noch zwischen 12.000 und 18.000 Löwen gibt.

Unter solchen Umständen glaubt das Ehepaar, daß die Wirkung des Virus viel akuter geworden ist, welches ein näheres Verständnis für den Löwen-Aids-Virus unabdingbar macht.

"Mit aktuell fallenden Bestandszahlen, hat der afrikanische Löwe seinen Rücken zur Wand und etwas wie den Lentivirus besser zu verstehen und zu studieren ist viel wichtiger geworden", sagte Fräulein Nicholls.

englische Originalquelle: Telegraph
Übersetzung: Shir Khan


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

31.10.2003, 23:23
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TamedTigress
Amurtigerin




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TamedTigress ist offline
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Leider jagen in Kenia staendig Auslaender weil es dort so billig und einfach ist weil die Behoerden weg gucken und natuerlich auch weil dort die grossen Tiere die einem den besonderen Kick geben so zahlreich sind. Afrika ist ein Paradies fuer diese Art von Tourismus weil die Behoerden dort es einfach zulassen. (Vielleicht freuen die sich ja ueber das Extrageld das die reichen Touris in ihr Land bringen?)
Einem dieser erbaermlichen Urlauber wurde uebrigens auch hier im Tigerforum ein Thread gewidmet und das ist Prinz William. Der sollte sich echt schaemen damit noch oeffentlich zu prahlen!

TamedTigress

Zitat:


Sorry, irgendwie erschließt sich mir der Satz nicht ganz. Wer hat denn was davon wenn in Kenia Ausländer Wildtiere schießen?

18.09.2003, 23:10
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Marozi
Panthera leo maculatus




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Beiträge: 329
Marozi ist offline
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Zitat:

Übrigens ist in Kenia die Jagd für Ausländer seit Jahrzehnten verboten. Folge: Kenia hat den stärksten Rückgang an Wildtiern (generell) zu verzeichnen, denn keiner hat was davon.


Sorry, irgendwie erschließt sich mir der Satz nicht ganz. Wer hat denn was davon wenn in Kenia Ausländer Wildtiere schießen? Die Wildtiere sicher nicht, oder? Es reichen ja schon die einheimischen Wilderer...
Und ohne Relationszahlen ist die Aussage auch schwer zu verdauen, da Kenia DAS afrikanische Land mit den meisten Nationalparks ist (52 Stück, darunter Masai Mara, Tsavo usw.). Natürlich hat Kenia dadurch auch bei einem Rückgang hohe Zahlen...


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

Dieser Beitrag wurde von Marozi am 18.09.2003, 21:54 Uhr editiert.

18.09.2003, 21:50
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Dark
Wolfswelpe




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Wien (A)
Beiträge: 39
Dark ist offline
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Nach meiner Ansicht ist es schon längst zu spät um Umzudenken. Die Menschheit bemüht sich schon seit einem Jahrhundert damit. Viel geschehen ist nicht. Menschen morden um zu profitieren, das hat sich seit der Steinzeit nicht geändert

18.09.2003, 21:46
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CleanerWolf
Wolf




Dabei seit: Juli 2002
Herkunft: Berlin
Berlin (DE)
Beiträge: 609
CleanerWolf ist offline
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Schön zu wissen, dass der Löwenbestand auf den Hunting Farms konstant ist, Herr Egal. Leider geht es hier aber um die wildlebenden Löwen. Dieses "Trophäenjagd dient dem Artenschutz"-Geseiere kauft Ihnen eh niemand mehr ab.
Zum Glück beginnt in Afrika mittlerweile ein Umdenkprozess, bei dem die Menschen begreifen, dass Ökotourismus und der damit verbundene Schutz der Tiere auf lange Sicht viel mehr bringt, als ein paar schiessgeile Trophäenjäger. Hoffentlich kommt dieser Umdenkprozess für die Löwen nicht zu spät.


__________________
Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

18.09.2003, 21:11
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PetraB.
Alpha-Wolf




Dabei seit: Februar 2002
Herkunft: NRW

Beiträge: 1301
PetraB. ist offline
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Teile dieses threads habe ich in den neuen thread "Politische Gesinnung" verschoben.

Bitte beim Thema bleiben.


__________________

... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

18.09.2003, 16:37
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PattWór
Crond'Llor




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Whough
Whough
Beiträge: 823
PattWór ist offline
Also neeAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Gast
So ein Pech für dich und deine Agitatoren, daß in dem Bericht kein Hinweis für das schädliche Tun der Großwildjäger steht. Im Gegenteil. Wer lesen kann und Afrika kennt, wird sogar feststellen daß in den Wildfarmen =Jagdfarmen der Bestand konstant und sicher ist. Elender Mist was.
Was soll also dieser blödsinnige Satz, mit dem du die hier postenden auf deine Linie bringen willst.
Ich bin selber kein Großwildjäger, aber ich bin mir sicher, daß diejenigen die wirklich Jäger sind, die Situation mindestens so betroffen sehen wie du, wenn auch aus anderer Intuition heraus.

Ich weiß nicht, welcher Deubel dich bei der Wahl dieser Worte geritten hat. Aber dieser Sakasmus ist einfach nicht hinnehmbar. Und da du kein Großwildjäger bist und offenbar auch nicht in den Jagd-und-Wild-Foren unterwegs bist, wirst du auch nicht wissen, wie in Jägerskreisen über die Pirsch gesprochen wird. Bei sehr vielen Jägern ist das Erlegen eines Tieres ein Fetisch und das Wohl des Tieres interessiert dabei überhaupt nicht. Die erbeutete Trophäe ist ein Zeugnis ihres Erfolges, und je seltener ein Tier ist, dessen Schädel sie präsentieren können, desto wertvoller ist die Trophäe. Und unter uns, wenn diesen Menschen schon die Integrität heimischer Ökosysteme gänzlich egal ist (das trifft bestimmt nicht bei allen Jägern zu, aber bei einem Großteil sicherlich), wen interessiert dann das Fortbestehen von Spezies in weit entfernten Ländern?
Zitat:
Original von Gast
Vielleicht solltest du auch noch erwähnen, daß in den letzten drei oder vier Jahrzehnten die Bevölkerung um das drei bis vierfache angewachsen ist. Da bleibt kaum Platz für Wildtiere und stellt letztendlich das Hauptproblem dar. Womit sich im übrigen auch die altbekannte Großwildjagd erledigt haben dürfte.

Überleg mal, was für Konsequenzen dieses Verhalten nach sich bringt und weswegen uneingeschränkte Expansion der menschlichen Bevölkerung eben dieser zum Nachteil gereichen wird. Ich gebe dir eine kleine Denkstütze: Was geschieht mit einer Hefepilzkultur in einer Nährlösung?
Zitat:
Original von Gast
Übrigens ist in Kenia die Jagd für Ausländer seit Jahrzehnten verboten. Folge: Kenia hat den stärksten Rückgang an Wildtiern (generell) zu verzeichnen, denn keiner hat was davon. In anderen Ländern werden diese Projekte schon lange gemacht. Und da werden die Wildtiere dann noch an ein paar Bonzen aus Eu und USA zum Abschuß verkauft, anstatt sie umsonst von den Rangern erschießen zu lassen. Das mag sich nicht mit deiner Gutmenschen Ethik vertragen, aber bringt Geld, und das zählt. Nicht dein Theater.

Aha, wenn wir die Tiere schon ausrotten, dann laß uns wenigstenz noch damit Profit machen. Was für eine Legitimation ...
Zitat:
Original von Gast
Ich will damit die Großwildjagd nicht als gut hinstellen. Aber sie ist mit Sicherheit einer der kleinsten Probleme und gut beherrschbar.

Seit wann läßt sich das Kapital beherrschen und von wem. Großwildjäger sind reiche Personen mit Einfluß und Macht. Sie machen die Gesetze und sagen, wie der Hase zu laufen hat. Dabei laufen die armen afrikanischen Länder dem Kapital nur hinterher.
Zitat:
Original von Gast
Und das will der Beitrag sagen, sonst nix.

Mir sagt dieser Beitrag und im übrigen andere Beiträge von dir nur eins ...
Macht euch die Welt untertan und gestaltet sie nach euren Bedürfnissen. Wer das Tier nur als nutzbare Resource sieht, die es auszubeuten gilt, der hat es auch nicht besser verdient als im Orkus des Vergessens evolutiver Fehlschüsse obsolet gewordener Spezies zu landen.


__________________

Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


18.09.2003, 14:37
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Egal
(Gast)




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Zitat:
Original von Shir Khan
... Da ist bestimmt jeder Großwildjäger mit stolz-geschwellter Brust vor dem Spiegel in Siegespose gegangen.

...


So ein Pech für dich und deine Agitatoren, daß in dem Bericht kein Hinweis für das schädliche Tun der Großwildjäger steht. Im Gegenteil. Wer lesen kann und Afrika kennt, wird sogar feststellen daß in den Wildfarmen =Jagdfarmen der Bestand konstant und sicher ist. Elender Mist was.
Was soll also dieser blödsinnige Satz, mit dem du die hier postenden auf deine Linie bringen willst.
Ich bin selber kein Großwildjäger, aber ich bin mir sicher, daß diejenigen die wirklich Jäger sind, die Situation mindestens so betroffen sehen wie du, wenn auch aus anderer Intuition heraus.

Vielleicht solltest du auch noch erwähnen, daß in den letzten drei oder vier Jahrzehnten die Bevölkerung um das drei bis vierfache angewachsen ist. Da bleibt kaum Platz für Wildtiere und stellt letztendlich das Hauptproblem dar. Womit sich im übrigen auch die altbekannte Großwildjagd erledigt haben dürfte.

Übrigens ist in Kenia die Jagd für Ausländer seit Jahrzehnten verboten. Folge: Kenia hat den stärksten Rückgang an Wildtiern (generell) zu verzeichnen, denn keiner hat was davon. In anderen Ländern werden diese Projekte schon lange gemacht. Und da werden die Wildtiere dann noch an ein paar Bonzen aus Eu und USA zum Abschuß verkauft, anstatt sie umsonst von den Rangern erschießen zu lassen. Das mag sich nicht mit deiner Gutmenschen Ethik vertragen, aber bringt Geld, und das zählt. Nicht dein Theater.

Ich will damit die Großwildjagd nicht als gut hinstellen. Aber sie ist mit Sicherheit einer der kleinsten Probleme und gut beherrschbar. Da sind Wilderei wegen Fetisch und Angst viel schwieriger und letztendlich das verdrängen durch weiteres Anwachsen der Bevölkerung überhaupt nicht zu verhindern.

Und das will der Beitrag sagen, sonst nix.

mfg

18.09.2003, 12:45
 
nettwork
Panthera leo




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Herkunft: Österreich
Salzburg (A)
Beiträge: 702
nettwork ist offline
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0,8% klingt auf den ersten Blick niedrig und gut.

Aber um diese Zahl analysieren zu können, fehlen die Eckdaten!
Wieviele Rinder gibt es in der Region?
Wieviel Prozent sterben an anderen Ursachen (zB Krankheiten)?
Welche Prädatoren verursachen noch Schäden?
Wie ist die Verteilung?

Ich kann eine solche Zahl schnell beschönigen, in dem ich ein weites Gebiet einrechne, in dem etwa keine Löwen vorkommen. Dann ist die Prozentzahl auch niedrig.

Ich will damit auch sagen, dass die Menschen ihren Hass nur auf die Löwen projezieren, da andere unlösbarere Probleme anstehen. 3,8% können viel sein, wenn man um das tägliche Überleben kämpfen muss.


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

18.09.2003, 10:53
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