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Siegmar
Jaguar




Dabei seit: Juni 2002
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Beiträge: 457
Siegmar ist offline
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Der Yellowstone Vulkan gibt nicht unbedingt als aktiv, was ihn noch gefährlicher macht. Ein Teil der großen Frage wo liegt die Magmakammer ist ja schon beantwortet worden. Der andere Teil wie wird sie gespeißt leider nicht. Es gibt ja verschiedene Arten von Magma, dünnflüßiges wie es z.B. im Mittelatlantischen Rücken auftritt, oder auf Hawai. Daneben gibt es auch noch Magma welches durch die Aufschmelzung von untergetauchten Kontinetalplatten entsteht. Die Vulkane die damit gespießt werden sind in der Regel Explosiven Typ, dazu zählt auch der Vesuv.
Hier mal die Daten aus einem schlauen Buch was ich habe zu dem Ausbruch des Krakatau 1883 in Südostasien.
Volumen 18km³, freigesetzte Energie 1,81*1019 J, das würde der Engerie von 215476 Hiroshimabomben entsprechen.
Die dabei entstandene Druckwelle wurde Weltweit von den Meteorologen gemessen und die Flutwelle, der Vulkan war eine Insel, wurde noch in England von den Gezeitenmessern regiestriert. Der Ausbruch war noch 3600km entfernt zu hören. Der feine Staub wurde in die Stratosphäre geschleudert, was zu einem Absinken der mittleren Jahrestemperatur weltweit um einge Grad hervorrief.

Dann wünsche ich viel Spass beim Weltuntergang.

02.09.2003, 18:32
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PattWór
Crond'Llor




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Herkunft: Whough
Whough
Beiträge: 823
PattWór ist offline
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Zitat:
Original von nebelparder
Wann würde er wieder ausbrechen, wenn er alle 600.000 Jahre ausbricht?

Deine Frage steht schon unten im Bericht beantwortet. Der Ausbruch dieses Vulkans ist nach der Statistik schon überfällig. Der genaue Zeitpunkt des Ausbruchs ist aber leider noch nicht bestimmbar.


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


02.09.2003, 12:04
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nebelparder
Neofelis nebulosa




Dabei seit: August 2003
Herkunft: die letzten südostasiatischen Regenwälder

Beiträge: 143
nebelparder ist offline
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Wann würde er wieder ausbrechen, wenn er alle 600.000 Jahre ausbricht?


__________________
Nebelparder - Phantom der Regenwälder Asiens, doch wie lange noch?

02.09.2003, 10:35
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nettwork
Panthera leo




Dabei seit: Januar 2002
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Salzburg (A)
Beiträge: 702
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Vorsicht: Leben kann tödlich sein!

*gg*


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

02.09.2003, 08:46
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Azyura
Omega-Wolf




Dabei seit: März 2003
Herkunft:
Bayern (DE)
Beiträge: 217
Azyura ist offline
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Also wenn man sich das am späten Abend durchliest isses ne schöne Horrorgeschichte Nein im ernst davon hab ich auch schon gehört, und es klingt schlimm genug...

Zitat:
und weit außerhalb unseres Sternensystems wartet ein gigantischste Strudel Antimaterie wie ein lauernder Wolf


Nanana. Macht doch den Wolf nicht schon wieder schlecht. Das Thema ist doch echt schon schlimm genug...

Azyura


__________________

a rebell in chaos. a wolf in my soul.

01.09.2003, 23:39
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Marozi
Panthera leo maculatus




Dabei seit: Januar 2003
Herkunft: Pforzheim
Baden-Württemberg (DE)
Beiträge: 329
Marozi ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Marozi gestartet
  Yellowstone: 1, Menschheit: 0Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Versunkene atomare U-Boote wie die "Kursk" oder die gestern untergegangene "K-159" sind tickende, ökologische Zeitbomben. Dringt Wasser in den Reaktor ein, droht eine Umweltkatastrophe von sehr großem Ausmaß. Im Weltall rasen gigantische Meteoriten von den Ausmaßen eines kleinen Planeten umher und keiner weiß wann und ob sie die Erde treffen werden. Die Sonne wird irgendwann ihr Leben aushauchen und die sie umgebenden Planeten zerstören und weit außerhalb unseres Sternensystems wartet ein gigantischste Strudel Antimaterie wie ein lauernder Wolf, der dereinst unsere gesamte Galaxie verschlingen wird - ein Super-Schwarzes Loch.

All das sind Gefahren, die in ihren Ausmaßen nicht die gesamte Erde bedrohen oder andererseits erst in Jahrmillionen eintreffen werden oder überhaupt nicht. Doch was kaum einer weiß ist, dass ein Kandidat der in der Lage wäre die Menschheit und einige Tausende von Tieren und Pflanzen komplett auszurotten sich als eines der beliebtesten Ausflugsziele der Welt tarnt. Begrüßt mit mir den Vulkan, gegen dessen Zerstörungskraft der komplette pazifische "Ring of Fire" ein winselnder Säugling ist: den

Yellowstone-Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming!

Zugegeben, stellenweise habe ich übertrieben, aber nicht was das destruktive Potential des Yellowstone angeht. Der Nationalpark ist einer der größten und bekanntesten der USA. Seine Natur ist einmalig, so wie zum Beispiel die riesigen Mammutbäume oder die bekannten Geysire wie Old Faithfull.
Doch der Yellowstone-Park ist keine normale Landschaft, er ist ein schlummernder Vulkan. Ein Vulkan von 70 Kilometer Länge und 30 Kilometer Breite und von ganz anderer Art als die bekannten wie zum Beispiel der Vesuv. Dieser Vulkan baut schon seit mehreren Jahrhunderten in seinen unterirdischen, zähflüssigen Magma-Kammern einen gewaltigen Druck durch gefangene Gase auf. Gibt eine dieser Kammern durch den immensen Druck nach, explodiert der Vulkan, im Gegensatz zu anderen Vulkanen, deren Magma den Erdboden nicht durchbrechen. Die Heftigkeit dieses Ausbruchs bestimmt sich an einer Skala (sog. Vulkan-Explosivitäts-Index), die von 0 bis 8 reicht und sich an der Menge des Magmas orientiert. Ein Punkt der Skala entspricht dabei einer Verzehnfachung des Magmas. Der Yellowstone liegt, wie Ihr es vielleicht schon ahnt, weit darüber! Wie weit, wagt und kann kein Wissenschaftler bislang genau berechnen.

Zuerst wäre nur ein Erzittern der Erde zu spüren. Dann wird aus dem Zittern ein Beben und mit urplötzlicher Wucht und Energie wird der Boden zerbersten und die Explosion würde einen gigantischen Krater gebären, der seine Unmengen Magma und Schwefelgase kilometerhoch in die Luft schleudern würde. Diejenigen, die sich direkt im Yellowstone aufgehalten haben, sterben innerhalb von Milisekunden. Nur wenige Sekunden später trifft es die nähere Umgebung des Parks, die erstickt oder verbrennt. Die Druckwelle der Explosion fegt mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit über Amerika hinweg, zerstört Bäume und Wolkenkratzer gleichermaßen. Noch in weit entfernten Ländern würde die Explosion die Seismographen zerstören oder unbrauchbar machen. Doch damit haben es diese Länder noch lange nicht überstanden! Der Druck, der auch nach unten wirkt, wird die Kontinentalplatte belasten und letztendlich zu einer Reaktion im Meer führen. Riesigen Tsunamis bauen sich auf, die alles Land niederwalzen werden. Inseln nahe Wyoming werden rasend schnell im Meer untergehen, küstennahe Länder werden bis weit ins Festland hinein überflutet werden. Irgendwann beruhen sich die Wellen und der Vulkan hört auf sein Magma zu spucken. Stille wird herrschen, denn keine Vögel werden zwitschern und keine Menschenstimmen werden zu hören sein.
Das Ende der Zerstörung? Mitnichten! Ascheteilchen verdunkeln den Himmel und überziehen das Land meterhoch mit einer Staubschicht. Die Temperaturen fallen spürbar, was durch den durch die Explosion veränderten Neigungswinkel der Erde zur Sonne noch gesteigert wird und alles was jetzt noch lebt, wird durch die Asche und die giftigen Schwefelgase elend ersticken. Die letzten Überlebenden Amerikas werden unter Hungersnöten, Kälte und Krankheiten leiden. Doch dieser Fallout ist nicht auf Amerika beschränkt, überall auf der Welt werden die selben Folgen zu spüren sein - auch in Deutschland!

Forschungen des Wissenschaftlers, der diesen Vulkan "entdeckte", haben gezeigt, dass der Yellowstone-Vulkan bereits dreimal mit steigender Heftigkeit ausgebrochen ist. Weitere Untersuchungen des Alters der jeweiligen Ascheschichten haben gezeigt, dass der Vulkan ca. alle 600.000 Jahre ausbricht. Ohne Gewähr natürlich... Denn der Park ist in Bewegung. In 62 Jahren stieg der Boden des Parks im Durchschnitt um satte 74 Zentimeter an. Seit 8 Jahren fiel der Boden wieder, kippte jedoch teilweise um eine Schrägachse. Der Krater selbst füllte seine Mamga-Kammer und wölbte seine Decke so nach oben. Nach verschiedenen Messungen kam der Experte zu einem Schluß, der alle aufhorchen ließ, die etwas davon verstehen: die Kammer unter dem Yellowstone-Park hat eine Länge von mindestens 50 Kilometern, eine Breite von mind. 20 Kilometern und eine Kruste von etwa 10 Kilometern!!!

Jeder, der Angst hat, die USA würden die Weltherrschaft übernehmen kann sich trösten. Ein Ausbruch des überfälligen Supervulkans würde sie höchstwahrscheinlich vom Antlitz der Erde fegen. Das Weltklima würde zusammensacken und der Schnee würde sich wie ein Leichentuch über die Menschheit legen...

It's the end of the world... as you know it - but i feel fine...


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

Dieser Beitrag wurde von Marozi am 01.09.2003, 19:01 Uhr editiert.

01.09.2003, 19:00
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