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Marozi
Panthera leo maculatus




Dabei seit: Januar 2003
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Haben wir uns nicht gefragt, was die Menschheit wohl zuerst treffen würde? Klimakatastrophe, Weltkrieg oder Todesseuche? Nach wie vor scheint ein längst nicht derart bekannter Kandidat dabei zu sein mächtig aufzuholen...

Wie ein kranker Patient, wurde der Supervulkan Yellowstone (ja, genau der Nationalpark) verkabelt. Bislang wähnten die Forscher seine Quelle in etwa 2900 Kilometern Tiefe an der Grenze des Erdmantels zum Erdkern. Der Kern heizt dort das Mantelgestein massiv auf und lässt Blasen entstehen. In einem „Schlauch“, der sogenannten Plume, strömt die Masse dann auf und lässt die Erdkruste sich wölben. Bewegt sich eine Erdplatte darüber, bleibt bei jedem Ausbruch eine Vulkanruine auf der Erdplatte zurück. Dies lieferte genau wie die Satellitenmessungen die Bestätigung, dass die nordamerikanische Platte sich mit zwei bis drei Zentimeter nach Westen bewegt. Der Geologe Raffaela Montelli und seine Kollgen berichteten im Januar davon, sie hätten die Plume des Yellowstone mittels seismischen Tomogrammen bis in 1400 Kilometer Tiefe nachgewiesen. Dahingegen ist der Geologe Robert Smith der Ansicht, das Magmareservoir erstecke sich nicht bis zum Erdkern sonder liege wie eine riesige Pflaume in geringer Höhe im oberen Erdmantel. Somit läge also keine Plume vor, sondern eine „Plum“. Welche Art nun vorliegt, Plume oder „Plum“, ist verbunden mit der Explosivität des Yellowstone. Da keiner dies momentan genau weiß, vergleicht Smith die Situation mit einem Seemann, der nicht weiß wo das Seeungeheuer ist. Jason Phipps Morgan vom Leibniz-Institu für Meereswissenschaften in Kiel sieht in der Dehnung der Region eine wichtige Rolle bei der Enstehung der großen Magmavorräte des Yellowstone. Indes sind die kontinuierlich nach Westen wandernden Spuren vergangener Vulkanausbrüche ein Indiz für eine Magma-Plume...

Zu all dem kommen noch Untersuchungen der Vulkanologin Lisa Morgan, dass der Untergrund des Yellowstone-Nationalpark wesentlich zerklüfteter ist als bislang angenommen. Käme durch diese Risse das Grundwasser ans Magma, könnte es die Explosion auslösen. Zudem entdeckte Morgan auf dem Grund des im Park gelegenen Sees einen 700 Meter langen und 40 Meter hohen Hügel der durch Gase aus dem Boden gepresste wurde...

It’s the end of the world as we knowing...


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

28.07.2004, 13:17
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
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Sesshoumaru ist offline
Bericht über den ParkAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Diesen Bericht über den Yellowstone Park habe ich schon vor einiger Zeit mal bei Welt der Wunder gesehen. Dort wurde durch Messwertvergleiche ebenfalls diese ominösen 600.000 Jahre ermittelt. Da es ein kontinentaler Vulkan ist sei die ganze tektonische Platte betroffen. Der Gedanke an Armageddon finde ich sehr passend, wenn man bedenkt, daß dies ein mytischer Ort sein soll an dem eine große Katastrophe (Krieg) beginnt.

Aber der Mensch denkt ja gerade bei diesen Dingen sehr positiv. Wie Odin wird er beim Ragnarök versuchen die wissenschaftlichen Herrscharen um sich zu sammeln und den Vulkan zu besiegen. Ob wir das noch erleben werden??? Ein bißchen Verspätung kann für Yellowstone durchaus 50.000 Jahre bedeuten *g*.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

10.09.2003, 23:05
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Azyura
Omega-Wolf




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Azyura ist offline
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Zitat:
Der Yellowstone ist nach den Erkenntnissen zweimal ausgebrochen. Er hat die Menschheit dabei nicht vernichtet. Aber es sei gesagt, dass der Ausbruch eines ähnlichen Vulkans vor rund 70.000 Jahren die Menschen auf wenige tausend dezimiert hat. Evolutionär gesehen knapp am Aussterben vorbeigeschrammt würde ich sagen.



So gesehen: Wie aufbauend! *fg* Naja... und das mit dem Piekser hätte ja eh nie funktioniert, meint ja ich würds nich machen, da fliegt man ja gleich mit in die Luft... Wobei mich die Welt nach nem Ausbruch irgendwie an Matrix erinnern würde (ich hab den Film so halb mal mit angeschaut), so ne tote Welt und nur Computer und sowas *g* Ich glaub das wär nich das wahre... und dann gibbet ja gar keine Wolfse mehr *snief* *jez mal poutet* *g*

Azyura


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a rebell in chaos. a wolf in my soul.

04.09.2003, 23:04
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Marozi
Panthera leo maculatus




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Baden-Württemberg (DE)
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Marozi ist offline
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Nun, das Anbohren und "Entschärfen" des Supervulkans Yellowstone sehe ich im Ergebnis wie Imiak. Völlig unmöglich, selbst ein kleiner "Piekser" würde zum "Big Bang" führen (wer gelegentlich mal einen unter Druck stehenden Behälter zur Hand hat, kann ja mal probieren ein Löchlein reinzubohren... (Den letzten Satz bitte KEINESFALLS ausprobieren, ja!!!! Ihr würdet euch umbringen oder schwer verletzen!)

Das Fachwort für einen Vulkan wie den Yellowstone ist wie erwähnt "Supervulkan". Typisch für diese ist die Formung von sog. "Calderas", großen Flächen von eingefallenem Boden. Sie entstehen nach einem Ausbruch des Vulkans, da die Magmakammer dann zusammenbricht und die angrenzenden Ränder nachfallen. Es entsteht ein größerer Krater, als durch den Ausbruch verursacht. Die reine Größe dieser Calderas erschwert das Erkennen eines Supervulkans ungemein, was man am Beispiel Yellowstone sehr schön sieht.
Doch der Yellowstone-Park ist nicht allein. Weltweit gibt es etwa eine Handvoll solcher Vulkane, auch wenn sie von der Größe her nicht an den Yellowstone herankommen. Einige wurden ja bereits genannt, so z. B. der Toba, der Mount St. Helens usw. (Nahe Neapel übrigens befindet sich ebenfalls eine Caldera... ).

Der Ausbruch des Yellowstone selbst, bedeutet sicherlich nicht unbedingt das Ende der Menschheit. Die Kombination der Auswirkungen (Temperaturabfall und das weltweite Zusammenbrechen der Ökosysteme kann für die heutige, bequeme und technikabhängige Menschheit jedoch durchaus den Anfang vom Ende bedeuten...

Der Yellowstone ist nach den Erkenntnissen zweimal ausgebrochen. Er hat die Menschheit dabei nicht vernichtet. Aber es sei gesagt, dass der Ausbruch eines ähnlichen Vulkans vor rund 70.000 Jahren die Menschen auf wenige tausend dezimiert hat. Evolutionär gesehen knapp am Aussterben vorbeigeschrammt würde ich sagen.


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Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

04.09.2003, 20:03
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Lucky Lion
Löwe




Dabei seit: Februar 2003
Herkunft: Okavango Delta
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Beiträge: 736
Lucky Lion ist offline
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Wow! Und ich dachte schon die Menschheit würde sich selber zerstören.

Aber vielleicht ist das von der Natur so vorgesehen dass die Menschheit alle 600 000 Jahre immer wieder von null anfangen muss. Vielleicht will sie verhindern dass wir uns bis zu einem bestimmten Punkt weiterentwickeln. Wenn ich mir die jetzige Entwicklung so ansehe, ich kann verstehen dass die Natur langsam aber sicher mal wieder genug von uns Menschen hat. Jedenfalls ein sehr interessanter Artikel, und auch die Einleitung ist dir sehr gut gelungen *feste lobt*.

Zu dem Entschärfen: Wenn man dort reinbohrt (ein ganz dünnes loch!) und das Gas für unsere Haushalte nutzt ( *gg* ), und wenn die kammer leer ist dann das Magma darunter benutzt um die Kammer zu füllen um, wenn das Magma dann abgekühlt ist, eine sehr dicke Schicht zu bilden die uns vor der "Katastrophe" schützt? Was meint ihr?


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"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

04.09.2003, 17:17
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Azyura
Omega-Wolf




Dabei seit: März 2003
Herkunft:
Bayern (DE)
Beiträge: 217
Azyura ist offline
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@Imiak: Nee nich wirklich *grinz* Stimmt ja eigentlich auch wieder, wenn das Ding vor gut 600000 Jahren schon mal hochgegangen is und wir ja bedenken das es die Menschen immernoch gibt... Da hast du eigentlich schon recht *g*

@Spiritus: Wie denn? Solln wir da hingehn und mit ner Nadel in den Boden pieksen bis das ganze Magma so zähflüssig rausfließt? *g* Die Vorstellung is nich schlecht, nur ja... Wenn da unten schon ne gewaltige Magmakammer existiert, über der ne Gasschicht liegt... Erstmal würdest du nur Gas angepustet bekommen, und danach das Magma... Also ich würd da nich stehn und rumpieksen

@Marozi: So schlimm war es nun auch nicht gemeint, man hätte vielleicht ja auch Tiger sagen können... Nur beim Wolf ist es nun mal so das er eh schon als "Menschenfresser" behandelt wird, obwohl ne Seekuh auch net schlecht is *gg*


>>"Wirds besser? Wirds schlimmer?", fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich.<<

Azyura


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a rebell in chaos. a wolf in my soul.

04.09.2003, 14:48
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Imiak
Jungwolf




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Imiak ist offline
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Wie denn? Das wäre ungefähr so, als wollte man die Sonne entschärfen, damit sie nicht irgendwann einmal ausbrennt und sich dabei mit einem Mordskaracho (im wahrsten Sinne des Wortes) verabschiedet. Es gibt in der Wissenschaft und Technik wirklich viele tolle Sachen (vom jeweiligen Standpunkt abhängig), aber so weit wird es der gute alte Homo Sapiens Sapiens wohl doch eher nicht bringen.

Wobei mir auffällt ... Hey, wozu sich Sorgen machen? Immerhin müssten wir das ja schon ein paarmal er- und überlebt haben. Ich meine, wenn der Nationalpark alle 600.000 Jahre in die Luft geht und man davon ausgeht, dass die Menschheit seit etwa zweieinhalb Millionen Jahren (irre ich mich da?) existiert, dann gab's das doch rein rechnerisch schon viermal. Wenn wir's also bis jetzt überlebt haben ... Und Unkraut vergeht ja bekanntlich nicht.

Oder hab ich jetzt totalen Blödsinn gefaselt?


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So when the birds fly south
I'll reach up and hold their tails
Pull up and out of here
And bridle the autumn gails
Down to the burning cliffs
To the everlasting rolls
To marry the untold blisses
And anchor this lost soul

>Patrick Wolf, Teignmouth<

03.09.2003, 22:00
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Spiritus, der Panther
Träumer




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Beiträge: 892
Spiritus, der Panther ist offline
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Naja, ich sehs locker. Wenn das Ding hochgeht braucht sich keiner mehr um Naturschutz kümmern, weil dann eh alles (zumindest erstmal in Amerika) platt ist. Und die paar Menschen die dann übrig bleiben, die sind wohl kaum fähig den planeten weiter zu bedrohen... obwohl, man weiß ja nie...
hm, ich frag mich allerdings, ob man so ein Ding nicht irgendwie entschärfen könnte...

S, d P


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In Gedenken an Jamie Morand a.k.a. Pantherkönig
Vom 31.07.1975 bis 22.02.2003
Don't know where you are, but I'm whit you..

Das Leben ist der Sinn...

03.09.2003, 20:34
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Animaus
Eroberer




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Herkunft: wiesbaden
Hessen (DE)
Beiträge: 63
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Mmhhh...Vor ca. nem halben Jahr hab ich noch für Englisch ein referat über den Park geschrieben, aber davon wusste ich überhauptnix!!!
War echt ne gute einleitung Marozi!!!




Angst vor dem Tod verhindert ihn nicht, sondern behindert das Leben.


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Jamie, ich werde dich nie vergessen!
Du hast mein Leben geprägt.
Ich hab dich lieb.

03.09.2003, 17:35
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Marozi
Panthera leo maculatus




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Marozi ist offline
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@Azyura und alle Wolfsfreunde: Ich bitte um Entschuldigung, das falsche Bild des Wolfes für meine Zwecke mißbraucht zu haben. Aber es hört sich nun mal dramatischer an, als „und weit außerhalb unseres Sternensystems wartet ein gigantischer Strudel Antimaterie wie eine lauernde Seekuh“.

Der Supervulkan ist in der Tat überfällig. Er könnte erst in 1000 Jahren, in 50 Jahren, in 2 Wochen oder morgen ausbrechen. Keiner weiß es. Beobachtet wurden wie gesagt, die Anhebung des Bodens und der wieder regelmäßige Ausbruch des „Giant Geyser“, der seit 1959 eher selten ausbrach.

Das Magma ist zahflüssig und füllt die riesige Magma-Kammer. Das Magma drängt an die Oberfläche, durchbricht diese aber nicht und sammelt sich deswegen in der oberen Kruste. Dadurch schmilzt diese Kruste und wird immer dünner, wodurch die Gase nach oben entweichen und die Gesteinsschichten aufreißen. Erreicht einer der Risse die Magma-Kammer...

Ein anderes Beispiel um sich die Ausmaße auch noch deutlich zu machen ist der Mount Saint Helens, im US-Bundesstaat Washington. Am 18. Mai 1980 verwüstet die Explosion des Vulkans eine Fläche von 700 Quadratkilometern. Die Druckwelle erreicht eine geschätzte Geschwindigkeit von 1000 km/h und reißt alles um, was ihr in den Weg kommt. Das Armageddon, das der Yellowstone bei seiner Explosion entfesseln wird ist um den Faktor 2500 größer...


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Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

Dieser Beitrag wurde von Marozi am 02.09.2003, 20:15 Uhr editiert.

02.09.2003, 20:15
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