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david
Omega-Wolf



Dabei seit: März 2005
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Beiträge: 284
david ist offline
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vielleicht meinen die ranger ja den tasmanischen teufel?
aber das sie tatsächlich hin und wieder beutelwölfe rumrennen sehen, ist ausgeschlossen, da es sonst wohl die ganze welt wüsste.


__________________
ERST WENN DER LETZTE BAUM GERODET, DER LETZTE FLUSS VERGIFTET, DER LETZTE FISCH GEFANGEN, WERDET IHR MERKEN, DASS MAN GELD NICHT ESSEN KANN.

05.04.2005, 16:51
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tiger-lilly
Tiger




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tiger-lilly ist offline
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Du hast ne merkwürdige Ausdrucksweise. Beutelwölfe sind keine Dinger, sondern Lebewesen, die ein Opfer menschlicher Blindheit wurden. Und die ganzen Geschichten von den Rangern entbehren vermutlich jeder Grundlage und dienen vermutlich nur dazu, noch mehr Touristen anzulocken.

05.04.2005, 16:14
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Lukas
(Gast)




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hi..
ich wohne in frankston,victoria...und die ranger im national park in wilsons prom meinen dass sie die dinger haeufiger mal rumrennen sehn..
kA was dran ist..

05.04.2005, 16:00
 
Marozi
Panthera leo maculatus




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Marozi ist offline
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Das ganze hat natürlich eine etwas ausführlichere Hintergrundgeschichte. Lasst mich mit den von tiger-lilly erwähnten Fotos beginnen und euch eine Zusammenfassung dessen geben:

In der Woche vom 21.02. bis 26.02.05 zeigte der (in Tasmanien lebende) Bruder eines Deutschen, dessen in der Gegend von Lake St. Clair aufgenommen Fotos verschiedenen Institutionen und Personen (u. a. Tasmanian Museum and Art Gallery).

Der Deutsche hat keine dieser Fotos zu weiteren Studien hinterlassen und ist nach Melbourne weitergereist.

Peter West, Marketing Manager der Tasmanian Museum and Art Gallery (TMAG), sagte am 26.02.05, dass die Echtheit der Fotos nicht bestimmt werden könne. Was sicher sei ist lediglich, dass der (in Tasmanien lebende) Bruder letzte Woche im Museum war. Er ist der Bruder eines Besuchers der die Fotos schoss. Es waren Fotos darunter, die einen Tiger zeigen. Aber das Museum ist nicht in der Lage, zu bestätigen dass es tatsächlich ein Tiger ist. Alles was man sagen könne ist, dass die Fotografien dem Museum gezeigt wurden, dass man sie nicht besitze und darüber keinen Kommentar abgeben könne.

Presseartikel Melbourne “The Advertiser”, 27.02.05, „Tiger Mystery“, Margaretta POS

Zwei befragte Experten, denen die Fotografien letzte Woche gezeigt wurden, sind sich einig dass diese unverkennbar einen Tiger zeigen. Die deutlichen Streifen wären ein klarer Hinweis, so die beiden Männer am 27.02.05. Die Frage ist jetzt, ob die von einer Digitalkamera aufgenommenen Fotos authentisch sind. Die beiden Experten sind der Wildbiologe und „Tiger-Kryptozoologe“ Nick Mooney vom Primary Industries Nature Conservation Branch (PINCB) und Bill Bleathman vom TMAG.

Mooney sagte, dass es klar mehr einem Thylacinus gleiche als irgend einem anderen Tier, aber die Authentizität des Fotos werfe einige Fragen auf. Beide Experten gaben gestern eine Beschreibung der Fotos an die Presse mit dem Hinweis auf weitere Untersuchungen in diesem Fall. Die Beschreibung:

- Die Bilder sind verwackelt (sog. „Out of focus“ od. motion-blurred), vermutlich aufgrund großer Erregung
- Die Bilder zeigen ein Tier, dass 20 Meter vom Fotografen entfernt in den Busch verschwindet.
- Das Tier ist größtenteils unklar/verdunkelt zu erkennen, mit Ausnahme vom hinteren Bereich der offenbar Tigerstreifen zeigt
- Teile des Kopfes und Schwanzes waren partiell sichtbar durch den Busch

Die Fotos zeigen den hinteren Teil eines Tigers, aber der Kopf, die Hinterfüße und der Schwanz sind nicht klar erkennbar so Bleathman. Sie seien immer an derartigen Sichtungen interessiert, man habe die besten Thylacinus-Experten hier und gehe allen Sichtungen so gut es gehe nach. Deshalb habe man sich die Fotos auch angesehen und entschieden, dass diese nicht überzeugend seien. Bleatherman’s nächster Satz: „Ich habe nicht gesagt, es sei ein Hoax“. Die TMAG sammelt etwa zehn Tigersichtungen pro Jahr, aber dieses sei das erste Farbbild.

Die Fotos befinden sich offenbar im Besitz der Melbourner Zeitung „The Age“, wurden bislang aber nicht veröffentlicht.

Premier Paul Lennon sagte es seien mehr Studien der Bilder nötig. „Klar ist, wenn ihre Sichtung authent ist, sind das große Nachrichten für Tasmanien“.

Presseartikel „The Mercury“, 28.02.05, “Tiger riddle grows”, Danny Rose

Der tasmanische Bruder wurde gestern dringend gebeten die heiß debattierten Fotografien zur forensischen Examination frei zu geben. Die tasmanische Regierung bestätigte, dass ein Brief an den Mann geschrieben wurde, in dem er gebeten wurde „sein Schweigen zu brechen und weiteren Kontakt zum Land zu suchen das die Tiger Heimat nannten“.

Die Echtheit der Fotos ist solange leider nicht bestätigt. Umweltminister Steve Kons sagte, dass die Regierung und alle Tasmanier Antworten wollen.

“Ich bitte das der Mann sich offenbart und die Wissenschaftler des Landes kontaktiert denn wir brauche ihn jetzt für die weitere Analyse der Fotos“, so Kons der hinzufügt das die Möglichkeit eines Hoaxes natürlich nicht ausgeschlossen ist.

Nick Mooney vom Primary Industries Nature Conservation Branch (PINCB) sagte zudem noch aus, dass die Beschreibungen auch ohne die Bilder sehr detailliert waren. Mooney selbst hatte offenbar direkten Kontakt und kennt die Identität der beteiligten Personen, möchte diese jedoch um sie vor den Medien zu schützen nicht preisgeben.

Presseartikel “The Mercury”, 01.03.05, “Tiger photos sought by state”, Danny Rose

Das neuerliche Preisgeld von 1, 25 Millionen Dollar ist sicherlich nicht für einen Pelz oder ausgestopften Kopf ausgesetzt. Das Geld erhält derjenige der unter den strengen Regeln der Suche (zwei Fotos eines lebenden und unverletzten Tigers, ein Video des Tieres und den Bericht eines Veterinärs der während der Aufnahmen anwesend war) einen Beweis für die fortwährende Existenz des Tasmanischen Tigers erbringt. Grund für diese Aktion ist natürlich die Ausnutzung der aktuellen Fotodiskussionen für das am Donnerstag stattfindende 125jährige Bestehen des Magazins "The Bulletin".

Die tasmanische Regierung hat zwar verblüfft aber deutlich gesagt, dass für eine Jagd auf den Beutelwolf keine offizielle Genehmigung erteilt wird. Umweltministerin Judy Jackson: "Although the government will consider scientific approaches with appropriate ethics, methodological and welfare approvals, we will not endorse programs that lack benefit and, indeed, pose threats to other species. It's not lost on Tasmanians that their history has already borne the dramatic effects of a tiger bounty. We're not about to make that mistake again and will not be issuing permits to capture thylacines for any sort of bounty."


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

Dieser Beitrag wurde von Marozi am 23.03.2005, 19:32 Uhr editiert.

23.03.2005, 19:24
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tiger-lilly
Tiger




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Nun im englischen Text steht, daß das Angebot nur bis Juni gilt. Natürlich werden jetzt hunderte von "Tassie-Huntern" nach Tasmanien kommen und dort die Landschaft verschandeln, nur um einem Phantom a la Bigfoot, Nessie oder Yeti nachzujagen. Die Herrschaften von dem Magazin dürften wohl auf ihren 1,25 Millionen sitzen bleiben, was ihnen wohl auch Recht sein dürfte.

23.03.2005, 18:49
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Flatline
Jungwolf




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Hallo Tiger-Lilly,

das ist doch jetzt nicht deren Ernst, oder? Heißt das jetzt, jeder der ein ‚bißchen’ Kleingeld in der Kasse haben will, kann jetzt Australien unsicher machen, um ein – offensichtlich aus gutem Grunde - extrem scheues Exemplar des Beutelwolfes zu jagen?

Wenn es nur wenige hochqualifizierte, wirklich interessierte Spezialisten wären….okay! Aber doch nicht alle oder?

Hat Australien denn nicht Sorge um seine Naturschutzgebiete/Anökumene, wenn da hunderte von Touris alles verschrecken was atmet auf der Hetze nach einem Tier, das sich höchstwahrscheinlich so gut angepasst hat, dass es für den Menschen geradezu unsichtbar ist und für den Fortbestand seiner Art womöglich widrigste Umstände/Umgebungen hinnimmt?

Immer vorausgesetzt natürlich, der Tasmanische Beutelwolf ist nicht neuzeitlich wie Nessie für die Schotten, BigFoot für die Amerikaner oder der Yeti für Reinhold Messmer! Wobei mir natürlich bewusst ist, die Vergleiche hinken, weil der Beutelwolf tatsächlich existiert(?)/e.

Ich vermute mal ganz vage, es steckt gar keine ernsthafte Absicht/Interesse der Zeitschrift "The Bulletin" dahinter, ein legendäres Tier zu finden. Australien hat jetzt wie andere Länder endlich einen Mythos und eine Touristenattraktion, die Geld ins Land bringen.

Und was, wenn es ihnen tatsächlich gelingt einen Beutelwolf aufzustöbern?

Ich kann mir nicht helfen, aber: ***Linnell sagte nun, die Tiger-Jäger müssten den Beweis für ein lebendiges und unverletztes Tier vorlegen. Über die Anerkennung würden Experten und schließlich auch ein DNA-Test entscheiden. (APA/AP)**** hört sich nicht gut an.

Fangen und in Gefangenschaft zu Tode analysieren! -> Diese Message lese ich aus diesen Worten heraus!

Und Marozi schrieb in den vorhergehenden Postings:

>>>Der aufgrund dieser Antwort doch frustrierte Michael Moss meinte, dass die unidentifizierten Tiere Nutztiere und Wanderer attackieren könnten, bevor das Department, die Parkverwaltungen und Herr Thwaites reagieren würden.<<<

Für mich heißt das, *Wanted alive* ist nicht 100%ig gegeben.

Oder seh’ ich da einfach wieder viel zu schwarz?

23.03.2005, 15:32
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tiger-lilly
Tiger




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Wanted alive: Belohnung auf Beutelwolf ausgesetzt
Australisches Magazin lässt nach "Tasmanischem Tiger" fahnden, der seit 1936 als ausgestorben gilt

Hobart/Australien - Der Entdecker eines als ausgestorben geltenden Beutelwolfes kann in Australien 1,25 Millionen Australische Dollar verdienen. Die Belohnung von umgerechnet 750.000 Euro setzte die Zeitschrift "The Bulletin" am Dienstag aus. Der Herausgeber des Wochenmagazins, Garry Linnell, hofft so "eines von Australiens hartnäckigsten Geheimnissen" zu lüften.

Das hundeähnliche, gestreifte Tier wird im englischen Sprachraum Tasmanischer Tiger genannt. Der letzte bekannte Beutelwolf war 1936 in einem Zoo gestorben. Siedler aus Europa hatten das Tier bis zur Ausrottung gejagt. Dennoch berichteten in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Menschen, einem Beutelwolf begegnet zu sein.

Tourist will Beutelwolf fotografiert haben

Zuletzt hatte im Februar ein deutscher Tourist angeblich ein Foto von einem Beutelwolf geschossen. Das Bild wurde jedoch nicht als Beweis anerkannt, da es digital war und so auch manipuliert sein könnte.

Linnell sagte nun, die Tiger-Jäger müssten den Beweis für ein lebendiges und unverletztes Tier vorlegen. Über die Anerkennung würden Experten und schließlich auch ein DNA-Test entscheiden. (APA/AP)

Quelle: Der Standard

23.03.2005, 11:25
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Marozi
Panthera leo maculatus




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Und jetzt kam der endgültige Todesstoß für das Klonprojekt.

„Die zukünftige Involvierung des Museums in das Thylacine-Projekt wurde neu bewertet. Faktisch haben weitergehende Untersuchungen jetzt herausgestellt, dass die Thylacinus-DNA zu verschmutzt ist um eine DNA-Bibliothek aufzubauen. Aufgrund dessen kann das Projekt nicht zur nächsten Stufe fortgeführt werden“ so Howarth.
Mike Archer, der als ehemaliger Leiter des Museums das Projekt einstmals startete ist enttäuscht. „Ich und andere Kollegen sind aber weiterhin am Projekt interessiert“. Denn Archer sieht die DNA-Technologie zukünftig immer besser werden und ist deswegen weiterhin mit dem amerikanischen Genom-Experten Dr. Craig Venter in Kontakt.

Die geringe Hoffnung auf einen neuen, geklonten Beutelwolf ist also nicht verloren. Momentan jedoch scheinen die Skeptiker und Kritiker des Projekts Recht zu behalten. Nach dem Beginn im Jahr 1999 ist Anfang des Jahres 2005 das Projekt zu Ende – vorläufig.

Konzentrieren wir uns also lieber auf die Berichte über lebende Beutelwölfe...


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Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

19.02.2005, 15:53
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Marozi
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Einen "Rückschlag" erlitt jüngst die ganze Kloning-Geschichte. Zur Erinnerung: Seit der Zoologe Professor Michael Archer vom Australien Museum das erste mal von dem bekannten präservierten Beutelwolfbaby erfuhr, spielte er mit dem Gedanken eines Tages den Beutelwolf durch moderne Techniken zurück ins Leben zu holen. Im Mai 1999 beschloss das Museum dann zu prüfen ob Klonen diese Vision in die Realität umsetzen könnte. Die Zeitschiene in der das bis dahin als utopisch angesehene Kloning-Projekt umgesetzt werden sollte reicht bis ins Jahr 2010.

1999, Mai: Start des Projekts
2000, Mai: DNA-Extraktion des Beutelwolfbabys
2002, Mai: Enzymatische Replikation von Beutelwolf-DNA
2002 - 2004: Start von Sequenzierungsprogrammen in Australien und Übersee
2004: Identifikation eines geeigneten Trägers und dessen Reproduktionsbiologie
2005-2010: Synthetische Herstellung von Chromosomen und Reproduktionsversuch mit Träger
2010: Mögliche Geburt eines geklonten Beutelwolfs

Eine deutliche Absage erhielt Professor Archer jetzt von der tasmanischen Regierung. Nachdem er vor etwa einem Jahr Tasmaniens die Regierungsangehörige des Premier- und Kabinettbüros Linda Hornsey traf und diese einen enthusiastischen Freude bezüglich des Projekts zeigte, stellte jetzt ein Sprecher des Premiers Paul Lennon klar das die Tasmanische Regierung nicht an das erfolgreiche Kloning eines Beutelwolfs oder zum jetzigen Zeitpunkt an die Existenz einer derartigen Technik hierfür glaubt. Sollte diese Technik jedoch irgendwann zur Verfügung stehen, ist die Regierung bereit jeden seriösen Plan bezüglich der Wiederansiedlung von Beutelwölfen zu unterstützen. Professor Archer würde (unter der Voraussetzung, dass das Projekt Erfolg hat) gerne eine Thylacinus-Population im "Styx-Valley" (Nordwest-Tasmanien) gründen.


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Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

17.03.2004, 20:25
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Tiger|ady
Routinier




Dabei seit: Dezember 2003
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O.K. hab jetzt so ziemlich alles durchgeschaut im Netz.
Konnte leider über das Museum nichts wirklich intressantes rausbekommen. Hab zwar noch ein paar Bilder gefunden, aber das wars schon

Hoffe ihr habt mehr Glück auf der Suche.

17.03.2004, 01:20
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