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Queencheetah
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Die Mutter von Marinus Schöberl ist am 28. Oktober 2003, 3 Tage nach der Urteilsverkündung an Krebs gestorben.
Ich frage mich, wieviel Leid muss noch über diese Familie kommen? Erst wird Marinus ermordet, dann stirbt die Mutter an Krebs und der Vater ist arbeitslos und spricht seit dem Tod von Marinus kaum noch. Außerdem hat die Familie 7 Kinder. Wie kommen die denn durch?

11.05.2004, 19:54
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Queencheetah
Königsgepardin



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  Urteil für die MörderAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hohe Haftstrafen im Potzlow-Prozess

Wegen des Mordes am 16-jährigen Marinus Schöberl aus dem
brandenburgischen Potzlow hat das Landgericht Neuruppin drei Neonazis zu Haftstrafen zwischen zwei und 15 Jahren verurteilt. Der als Haupttäter geltende 18-jährige Marcel S. muss wegen Mordes und gefährlicher Körperverletzung acht Jahre und sechs Monate in Jugendhaft, sein mehrfach vorbestrafter 24-jähriger Bruder Marco S. wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung 15 Jahre in Haft. Der 18-jährige Sebastian F. wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und Nötigung zu zwei Jahren Jugendstrafe verurteilt.

Die Anklage hatte den drei Männern vorgeworfen, aus ihrer rechtsextremen Einstellung heraus den 16-Jährigen getötet zu haben, weil ihnen die blondierten Haare und die Kleidung des Jungen nicht passten. Die Staatsanwaltschaft hatteHaftstrafen von lebenslänglich bis zu neun Jahren und acht Monaten gefordert. Dagegen waren die Verteidiger der Meinung, dass nur der zur Tatzeit minderjährige Marcel S. den Jungen in einem Reflex ermordete und hatten deshalb für ihn höchstens acht Jahre Jugendhaft beantragt. Für dessen Bruder Marco hatten sie wegen gefährlicher Körperverletzungen unter zehn Jahren Haft, für Sebastian F. lediglich eine Verurteilung zu Erziehungsmaßnahmen gefordert.

Die drei Angeklagten hatten gestanden, im Juli vergangenen Jahres den 16-jährigen Marinus stundenlang brutal misshandelt und erniedrigt zu haben. Schließlich töteten sie ihr Opfer und vergruben die Leiche.

Quelle: www.tagesschau.de


Na, da bin ich froh, dass die beiden, Marco und Marcel S. wenigstens 8 Jahre haben. Allerdings finde ich zu wenig, dass Sebastian F. nur 2 Jahre bekommen hat.
Ich frage mich, wieso ihm damals, er wurde ja schon in der Kneipe angefange zu verprügeln, niemad geholfen hat.
Heute kam dazu auch dieser ein Film auf RBB-Brandenburg, 12.40-13.25.


Warum hat dir keiner geholfen?
Der Mord in Potzlow
Dokumentation von Gabi Probst

Fast ein Jahr ist es her, seit Jugendliche aus Potzlow die Leiche ihres Freundes Marinus fanden-verscharrt in einer Güllegrube. Der damals 16-Jährige wurde stundenlang grausam gequält und dann ermordet. Der Film versucht, am tag der Urteilsverkündung gegen drei Angeklagte nicht nur die Tat zu rekonstruieren, sonder auch Hintergründe aufzuzeigen. Dabei kommen u.a. Angehörige des Opfers zu Wort, die sich erstmals öffentlich äußern.
Samstag, 25.10.
12.40-13.25


Leider habe ich von dem Film erst heute 15.00 Uhr erfahren und also nicht gesehen... Hat vielleicht jemand den Film gesehn und kann mir sagen, was alles gesagt wurde?
Shit, dass keine Wiederholung kommt...

Dieser Beitrag wurde von Queencheetah am 25.10.2003, 21:03 Uhr editiert.

25.10.2003, 21:02
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Queencheetah
Königsgepardin



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Neues über den Prozess von dem Mord:



Anwalt beantragt acht Jahre Gefängnis für Potzlow-Haupttäter
Neuruppin - Der mutmaßliche Mörder von Marinus Schöberl, der 18-jährige Potzlower Schüler Marcel Sch., soll nach den Worten seines Rechtsanwalts Volkmar Schöneburg maximal acht Jahre hinter Gitter. Der Sprung auf den Hinterkopf des zuvor schon stundelang gepeinigten und misshandelten 16-jährigen Marinus sei allein auf einen Entschluss von Marcel Sch. zurückzuführen. "Für Marinus' Tod ist nur mein Mandant verantwortlich." Die Staatsanwaltschaft sieht es dagegen als erwiesen an, dass der Mord in dem alten Schweinemastbetrieb von Potzlow (Uckermark) in der Nacht zum 13. Juli 2003 auch von den beiden Mitangeklagten Marco Sch. (24) und Sebastian F. (1 gebilligt wurde.

"Zum Entsetzen" der beiden anderen Angeklagten habe Marcel Marinus gezwungen, in die Kante eines Schweinetroges zu beißen. Eine Szene, die er aus dem Spielfilm "American History X" kannte und die damit endete, dass ein Skinhead einem farbigen Einbrecher mit beiden Füßen auf den Kopf springt. Genauso tat es Marcel Sch.. Die Wucht des Trittes, der den Kopf von Marinus nach Aussagen des Gerichtsmediziners regelrecht "auseinandersprengte", wurde noch verstärkt durch Springerstiefel mit Stahlkappen, die Marcel dabei trug. Ein rechtsradikales Motiv schloss der Verteidiger aus. Für die Tat, "die mein Mandant selbst nicht begreift", machte Anwalt Schöneburg ein lange aufgestautes "Aggressionspotenzial" bei Marcel Sch. verantwortlich.

19.10.2003, 13:38
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batonga
chatz




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batonga ist offline
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ich habe nicht viel ahnung von musikrichtungen und so,...

aber, was eminem und 50cent machen, ist dann eher Rap, wenn du mich fragst.

HipHop ist so DjTomekk, wenn du mich fragst.

aber ich denke, über die verschiedenen musikrichtungen sind sich selbst experten nicht ganz sicher. Heute wird ja wirklich alles mit allem vermischt.


voilà


__________________
Dort wo nur die Sonne scheint ist meistens Wüste.

14.08.2003, 18:15
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Artami
Junglöwin




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Hiphop ist die Musik, die Eminem und z.b. 50cent machen
was Marinus Schöberl angeht....kann ich Marina und dir, Qeencheetah nur zustimmen!


__________________
Wenn alle Tiere, die umsonst gelitten haben, im gleichen Moment schreien würden, würde eine unglaubliche Katastrophe die Welt verwüsten, und die wenigen überlebenden Menschen würden taub und im Wahnsinn umherirren.
OSCAR GRAZIOLI

14.08.2003, 18:00
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Queencheetah
Königsgepardin



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Es ist nicht so, dass ich wegen jedem Menschen, der ermordet wurde oder gestorben ist weine. Aber ich finde, dieser Fall ist etwas Außergewöhnliches. Mir tun die Angehörigen leid, besonders die Eltern und am meisten der Junge selbst. Denn wenn er noch 4 Stunde am Leben war, war das sicher eine schreckliche Qual und Angst für ihn... Deswegen denke ich auch, wie Marina, dass der Fall sehr tragisch ist.
Ich kannte ihn ja nicht mal, aber seitdem ich in einer Zeitung den Artikel über ihn gelesen habe, ließ mich sein Bild und der Artikel nicht mehr los... Nun ja, ich hoffe, die Täter bekomme ihre gerechte Strafe...
Außerdem, das ganze war nicht in Frankreich, es war in DEutschland. Ich habe im Internet auch mal nachgeschaut, Potzlow ist ein Ort am Uckersee, also in Brandenburg.
Auch wenn in diesem Augenblick tausende Tiere auf der Welt leiden, spricht mich besonders dieser Mord an und macht mich traurig. Ich habe, seit ich Montag den Artikel gelesen habe, nur darüber nachgedacht...

Edit: Wer sich noch genauer informieren will, brauch bloß in die Suchmaschine "Marinus Schöberl" eingeben, da stehen viele Informationen.
Übrigens, der Junge war gar kein Jude und das haben die Täter gewusst, waren wohl zu besoffen und selbst wenn er einer wäre, Deutsche sind nicht besser als Juden. Leider glauben das die Nazis...
Und dann habe ich noch eine Frage. Was sind denn Hiphoperhosen? Das muss ich jetzt mal wissen. Sind das solche Baggypants? Und was ist Hiphop eigentlich für eine Musikart, was hat Hiphop für ein typisches Merkmal?

Dieser Beitrag wurde von Queencheetah am 16.08.2003, 12:32 Uhr editiert.

13.08.2003, 19:14
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Marina
Pantherkönigin




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Marina ist offline
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Ne ne ne das hat rein gar nichts mit Ländern zu tun. Das kann überall passieren und nicht hier oder da nicht oder doch. Ehrlich mal. Überall sind Menschen und die Tendenzen überall etwas ähnlich. Und ich lass nicht zu, dass Frankreich deswegen nun auf einmal schlecht dastehen soll. Nein, das geschieht hier auch mitten unter uns, ohne dass jemand etwas tut. Ich finde das auch schlimm, dass sozusagen unter den Augen von anderen so etwas möglich ist. Aber einfach urteilen ist auch nicht das leichteste, weil wir die Situationen nicht kennen.

Ich kenne auch einen Menschen, der unheimlich viel durchgemacht hat und kaum einer hat etwas dagegen unternommen.

Aber es gibt auch überall noch die Menschen mit Courage und mit guten Herzen, hier wie dort.

Und auch für mich kann ich sagen, dass mir jedes Leben wichtig ist, denn jedes Leben ist im Grunde einmalig und wertvoll.

13.08.2003, 15:10
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batonga
chatz




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@ tiga

Zitat:
sowas hätte ich von einem land wie frankreich ehrlich gesagt nicht erwartet, aber fast jeder schein trügt!


Was??!! Dann kennst du Frankreich aber ziemlich schlecht...
Wie oft warst du denn schon dort?

Man kann nicht gerade sagen, dass Frankreich ein Unschuldsland ist. Die Einwohner sind statistisch gesehen, vielleicht, weniger brutal als die Amerikaner, aber ganz unschuldig sind sie nicht.

Geh mal in die Arrondissements (Vororte) von Paris oder Marseille. Ich glaub, dir wär dort nicht gerade geheuer. Gewalt, Drogen etc...

Ausserdem denke ich, dass Klischees wie dieses ein völlig falsches Bild über die jeweiligen Länder werfen, ob jetzt zum Guten oder zum Schlechten!!


voilà


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13.08.2003, 14:42
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Tiga
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der bericht ist wirklich schlimm......sowas hätte ich von einem land wie frankreich ehrlich gesagt nicht erwartet, aber fast jeder schein trügt!

außerdem stellen sich mir da zwei fragen, erstens, warum haben die nachbarn nicht eingegriffen, besitzen sie etwa so wenig courage,dass sie nicht mal anklopfen und fragen was dort vor sich geht? es fällt doch auf wenn abendlich öfters rumgebrüllt wird, kinder weinen und stets die fenster geschlossen sind! und zweitens würde mich interessieren, ob der sozialdienst sich nur vor der arbeit und den unannehmlichkeiten gedrückt hat oder einfach nur zu faul war, dort (wie die nachbarn) anzuklopfen und mal nachdem rechten zu sehen!

sowas sollte garnicht mehr passieren! denn jetzt regen sich alle darüber auf, dass ein kind an misshandlungen gestorben ist...aber was ist mit den tieren die jahrlich zu tausenden gequält werden, misshandelt und getötet???

tiga


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tapps, tapps, tapps........ schnupper, schnüffel........tapps, tapps, tapps.....schnurr....

13.08.2003, 14:18
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Wizard
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habe heute folgenden artikel in der zeitung gefunden:
Die Nachbarn hörten nur Geschrei
in einem problemviertel in strassburg wurde ein neunjähriger zu tode gefoltert-weil er noch immer das bett nässte
ein familiendrama erschüttert frankreich. der kleine nicolas starb in strassburg durch die misshandlungen seiner eltern, seiner oma, seines onkels. zu überhören war das wohl nicht, wenn der nachbar, ein 45jähriger gelegenheitsarbeiter, nebenan wieder herumtobte und auf seine kinder einbrüllte. und dass in der letzten zeit die fenster der kleinen 3 zimmerwohnung stets geschlossen waren, hat nachbarin marie-chantal wohl auch nur flüchtig beschäftigt. "die armen kinder" habe sie gedacht, "die müssen da drin ja umkommen vor hitze".
was sich in der heruntergekommenen und mit ungeziefer verseuchten sozialbauwohnung im strassburger vorort hautepierre wirklich abspielte kam erst heraus, als es zu spät war.
mindestens drei tage lang hatten die eltern, die oma und ein onkel den neunjährigen nicolas immer wieder geschlagen, hatten ihn ans bett gefesselt, die hände auf dem rücken zusammengebunden und geknebelt, um die schreie zu ersticken. nicolas war bettnässer, sollte, wie es heisst, vor dem schlafen nicht mehr trinken. gefesselt habe er stundenlang im wohnzimmer knien müssen. als er weinte, habe ihn seine mutter so hart auf den kopf geschlagen, dass er aufs gesicht fiel, sagte ein ermittler.
als er morgens nicht mehr atmete, rief die familie den notarzt. als der arzt kam und nicolas nocheinmal kurzzeitig ins leben zurückholen konnte, ehe der kleine junge im krankenhaus an einer hirnblutung starb, bot sich ihm "ein bild, das alle vorstellungskraft übertrifft". nicolas, der im quartier zwar als ein wenig wild, aber als aufgeweckt und umgänglich galt, war am körper und im gesicht übersät mit blauen flecken und blutergüssen. die eltern versuchten, sich auf einen "unfall" herauszureden. doch der arzt alarmierte die polizei.
als antreiberin dieser torturen, um nicolas das bettnässen auszutreiben, gilt inzwischen die oma, die anfang des jahres in die schon damals zu kleine wohnung eingezogen war. vier erwachsene, nicolas und drei schwestern zwischen sechs und zwölf, zudem sieben katzen und ein hund lebten seither auf engstem raum. die polizisten gaben später an, sich bei der tatortbesichtigung vor ekel geschüttelt zu haben. die nachbarn haben die lautstarken streitereien nebenan offenkundig ebensowenig gekümmert wie den sozialdienst, für den die familie bislang ein unbeschriebenes blatt war.
"es wurde viel geschrien, aber schläge haben wir nie gehört", sagt eine hausbewohnerin. auffällig sei nur gewesen, dass nicolas und die schwestern nur in begleitung ihres vaters vor die tür durften. selbst zur nahen schule durften sie nicht allein gehen. die 31jährige mutter gilt als ziemlich verhuscht. nun erwartet die erwachsenen eine anklage wegen "folter und barbarei" mit todesfolge.
soweit der bericht von j. rogge im südkurier vom 13. 8. 2003

ich weine um den jungen und fordere alle zu mehr zivilcourage auf, damit sich solche dramen nicht wiederholen.

Wizard


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puisque toutes les creatures sont au fond des freres,
il faut traiter vos betes commes vous traitez vos amis

13.08.2003, 13:55
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