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Lucky Lion
Löwe




Dabei seit: Februar 2003
Herkunft: Okavango Delta
Bayern (DE)
Beiträge: 736
Lucky Lion ist offline
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Es tut richtig gut auch mal wieder eine angenehme Nachricht zu lesen. Ich hoffe der Wolf wird sich wieder so richtig ausbreiten. Ich fände es total schön, wenn man hier in Deutschland bei Vollmond die Wölfe heulen hören könnte.

Ich hätte nicht gedacht dass der Wolf bei der Bevölkerung so gut ankommt. Ich dachte er wäre noch als Bestie verschrieen. Umso mehr freut es mich, dass die meisten Leute erkannt haben dass es sich um ein scheues Tier handelt das eher vor uns Angst hat.


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"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

Dieser Beitrag wurde von Lucky Lion am 12.07.2003, 10:41 Uhr editiert.

09.07.2003, 16:57
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Thealon
Tripel-As




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Wo immer meine Phantasie mich hinführt

Beiträge: 179
Thealon ist offline
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Das klingt doch mal erfreulich. Nachdem sie gnadenlos gehetzt und getötet wurden, soll den Wölfen nun also wieder ein Zuhause gegönnt werden.

Es ist gut und nötig, die Menschen darauf vorzubereiten, und ich denke, dass man diesmal nicht so viel falsch machen wird, wie noch früher. Der Wolf ist kein Feind oder Monster, sondern ein Nachbar. Je eher und zahlreicher die Leute das begreifen, umso besser sind der Wölfe Aussichten. Aufklärung ist das Zauberwort. Nicht nur in Deutschland, überall sollten die Menschen den Tieren näher gebracht. Man kann so vieles bewirken, ergreift man nur genug Initiative. Umso erfreulicher ist, dass einige es auch tun.

Bleibt nur zu hoffen, dass Wölfe nicht wieder versehentlich mit wildernden Hunden verwechselt werden. Es wäre äußerst schade, sollte die erhoffte Wiederansiedlung der Graupelze an ein paar Flintenträgern scheitern. Diese dürften -für die Tierwelt, wie auch die Bevölkerung- eindeutig die größere Gefahr darstellen.

Thealon


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Grüße an die Zukunft.

09.07.2003, 14:42
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
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Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
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Neusiedler im grauen Pelz

Noch streifen Wölfe nur gelegentlich durch Brandenburg. Bald aber könnten sie im Land wieder heimisch werden

Potsdam. Wölfe haben gute Chancen, auch in Brandenburgs Wäldern wieder heimisch zu werden. Es gebe Anzeichen dafür, dass Ableger einer aus Polen eingewanderten Wolfsfamilie, die in Ostsachsen erstmals seit der Ausrottung der Tierart in Deutschland erfolgreich Nachwuchs aufgezogen hat, über die nahe Landesgrenze nach Brandenburg wechseln. Dies zeigten Abdrücke von Pfoten oder Kotspuren, sagte der Referatsleiter für Artenschutz im Potsdamer Agrarministerium, Gerd Schumann. Auch polnische Wölfe durchstreifen gelegentlich Brandenburger Gebiet. Die Tiere bejagen ein Gebiet von etlichen Quadratkilometern und legen dabei locker 20 bis 30 Kilometer pro Nacht zurück. „Die Bürger sollten mit dem Auftauchen von Wölfen in den dünn besiedelten Regionen Brandenburgs rechnen“, sagte Schumann. Fürchten müsse man sich vor dem scheuen Tier aber nicht.

„Der Wolf weicht dem Menschen aus – es sei denn, er hat Tollwut.“ Auch Angriffe auf Haus- oder Nutztiere seien eher die Ausnahme. „Das natürliche Nahrungsangebot für Wölfe ist hier so gut, dass sie es nicht nötig haben, Schafe oder anderes Weidevieh zu reißen.“ Schumann sieht künftig eine größere Verantwortung auf die Jäger vor allem in der Niederlausitz, in Ostbrandenburg sowie den großen Waldgebieten der Schorfheide, des Flämings und der Uckermark zukommen: „Sie müssen vermeiden, auf vermeintlich wildernde schäferhundähnliche Tiere zu schießen. Die Verwechslungsgefahr mit Wölfen ist zu groß.“ Wölfe sind in der Europäischen Union geschützt, sie zu erlegen ist eine Straftat. Die letzten vier Wölfe in Brandenburg seien 1991 illegal getötet worden, sagte Schumann.

Die Aufklärungsarbeit der vergangenen Jahre habe jedoch bereits zu größerer Gelassenheit in der Bevölkerung geführt, sagte Schumann. „Auch der Jagd- und der Schäferverband stehen dem Wolf jetzt aufgeschlossen und nicht mehr feindlich gegenüber.“ Das Umweltministerium habe bereits 1994 einen „Wolfs-Managmentplan“ für den richtigen Umgang mit den Tieren entwickelt und habe vielen Menschen die Angst vor Wölfen nehmen können. dpa


Quelle: der Tagesspiegel


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

08.07.2003, 23:02
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