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Marozi
Panthera leo maculatus




Dabei seit: Januar 2003
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Baden-Württemberg (DE)
Beiträge: 329
Marozi ist offline
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Just in diesen Minuten eilt die Lösung des Rätsel um die mysteriöse Masse durch die Nachrichten und durch die Kryptozoologie-Foren. Hier der Originalbeitrag des meinigen:

Forscher des Museums für Naturgeschichte Santiago haben den geheimnisvollen Globster identifiziert. Die beiden Wissenschaftler Sergio Letelier and Jose Yanez sagten heute, dass es nicht einmal nötig war eine DNA-Analyse der ihnen übersandten Probe durchzuführen. Beide konnten eine nur bei Pottwalen vorkommende Drüse identifizieren.
Stirbt ein Pottwal, verrottet er bis nur noch die Knochen und eine halbflüssige Masse von Haut und Blubber übrigbleibt. Die Forscher vermuten, dass die schwereren Teile wie Knochen u. ä. auf den Grund sinken, während Blubber und Walhaut noch auf der Oberfläche treiben. An die Küste geschwemmt, sieht diese Masse dann aus wie ein Gigantischer Oktopus, da das Spermaceti-Organ seine Form nahezu beibehält.

Tja, irgendwie schade das es doch kein Oktopus war...


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

11.07.2003, 21:08
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nettwork
Panthera leo




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Beiträge: 702
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Ich stelle mir das immer zu einfach vor wahrscheinlich.

Aber wenn man den Japanern nachweisen kann, welche Wale und Delfine sie in ihren Hundefutterdosen verwerten (Thread), warum kann man dann bei einer Analyse nicht ausschließen, dass es sich um einen Wal handelt?
Irgendwo muss es da ja jemanden mit einer ausreichend großen DNA-Datenbank geben?!


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

11.07.2003, 12:55
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Marozi
Panthera leo maculatus




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Zitat:
Original von Spiritus, der Panther
Mal ehrlich, erkennt ihr in dem Matschklupen irgendeine Körperform, die auf ein Tier (egal welcher Art) deuten würde?
S, d P


Ich habe schon einige Meinungen zu diesem Globster gehört. Einer will bei einem Fernsehbeitrag über diesen Fund sogar eine Schwanzflosse gesehen haben...

Dass die chilenischen Meeresbiologen sich nicht unbedingt mit derlei auskennen, mag verständlich sein, denn letztendlich verfügt man hier über keine Erfahrungswerte. Weder mit Globstern, noch mit Riesenkalmaren. Alle Experten die dies jedoch tun, so u. a. Steve O'Shea aus Neuseeland der sowohl mit Walen bzw. Walkadavern als auch speziell mit Riesenkalmaren Umgang hat, sind zumindest den Bildern nach davon überzeugt, dass es sich bei diesem Exemplar um Überreste eines Wales handelt (möglicherweise sog. Walblubber). Dazu würde auch der noch auf hoher See bei der Masse gesichtete "zweite" Wal passen (möglicherweise der Partner). Es bleibt hier aber dennoch rätselhaft, wie ein Wal derart "zerstückelt" wurde.

Proben der Masse wurden in alle Welt verschickt. So weiß ich z. B. von einer nach Frankreich und eine weitere in die USA am gestrigen Tag. Abwarten und Tee trinken.


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Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

10.07.2003, 18:59
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Spiritus, der Panther
Träumer




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Spiritus, der Panther ist offline
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Hm, eine gute Frage... Mal ehrlich, erkennt ihr in dem Matschklupen irgendeine Körperform, die auf ein Tier (egal welcher Art) deuten würde? Wenn die sich nichteinmal sicher sind, ob es nun ein Kalmar oder Wal ist (das bei Experten), wo die sich nichtmals ähnlich sehen. Bin jedenfalls gespannt, was bei dem Gentest rauskommt...

S, d P


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In Gedenken an Jamie Morand a.k.a. Pantherkönig
Vom 31.07.1975 bis 22.02.2003
Don't know where you are, but I'm whit you..

Das Leben ist der Sinn...

04.07.2003, 19:34
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Sesshoumaru
sama




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Kalmar oder Krake?: Streit um Riesenfleischberg am Strand vor Chile

Santiago de Chile/Kiel (dpa) - Bei dem riesigen Fleischberg, der seit einigen Tagen am Strand von Chile liegt, könnte es sich um Reste eines Riesenkalmars handeln. "Einige Kalmare sind leichter als Wasser und werden aufgetrieben, wenn sie gestorben sind", erläuterte der Meeresbiologe Uwe Piatkowski von der Universität Kiel. "Dann werden sie leicht Beute von Räubern, die sie anfressen."

Die Entscheidung, ob es sich um einen Kalmar oder um eine andere Tiergruppe handle, könne aber nur ein Gentest bringen. Die zehnarmigen, oft fälschlich als Riesenkraken bezeichneten Kalmare gelten als die größten wirbellosen Bewohner der Ozeane.

Es komme öfter vor, dass ein toter Riesenkalmar durch Meeresströmungen an eine Küste gespült werde - insbesondere bei Neufundland, Neuengland, den Azoren und Norwegen. Riesenkalmare vermehren sich laut Piatkowski nur einmal im Leben und sterben dann. Piatkowski hält es entgegen anderen Experten für unwahrscheinlich, dass es sich bei dem Fleischberg um Reste eines Kraken (Octopus) handle, weil diese Tiere gewöhnlich kleiner seien. Andere Forscher hatten die angespülte Masse einem Wal zugeschrieben.

Quelle: Märkische Allgemeine


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

04.07.2003, 18:50
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