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Sesshoumaru
sama




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Pferdeschau mit LaufstegAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hmmmm.... die Pferdekinder müssen also früh Benehmen lernen, um vor den Richtern gut abzuschneiden und den Besitzer ein Stück reicher/anerkannter zu machen. Auf den Menschen Bezogen würde man ein einjähriges Kind zur Schau stellen. Jedem selbst überlassen was er dazu meint.

Zitat:
Schönheiten auf dem Laufsteg

Einmal im Jahr ist Gestüt Tanneck Treffpunkt der Pferdefreunde aus dem Erftkreis und aus Köln.
Elsdorf-Tanneck - Die Wettervorhersagen hatten den Veranstalter, das Rheinische Pferdestammbuch, und die Ausrichter, den Erfkreis und den Kreispferdezuchtverein Rhein-Erft, vorsichtig gemacht: Zum ersten Mal fand die Schau in der Halle statt. Ein staubiger Laufsteg für die langbeinigen Schönheiten - immerhin noch besser als ein schlammiger.

Mehr als 100 Tiere hatte die Jury zu bewerten, Stuten, die ins Zuchtbuch eingetragen werden sollten, und Fohlen. Die haben auf Tanneck den ersten großen Auftritt ihres Lebens, und der will gut vorbereitet sein. Für die Tiere bedeutet das allenfalls ein bisschen Stress, für die Besitzer viel Arbeit. Denn die Pferdekinder - meist so um die drei Monate alt - müssen früh Benehmen lernen, wenn sie vor den Augen der Richter bestehen wollen. Schon in den ersten Tagen ihres Lebens werden sie ans Halfter gewöhnt, dann lernen sie, mehr oder weniger brav am Strick zu folgen. Das Einsteigen in den Pferdehänger ist meist nicht so problematisch: Geht Mutter vor, folgt der Nachwuchs fast automatisch. Spätestens am Morgen vor der Schau ist Badezeit. Die Stuten glänzen anschließend wie die Speckschwarten, die Fohlen, die zum Teil noch wolliges Fell haben, sind zumindest perfekt gebürstet. Statt wallender Mähne gibt es eine Reihe Zöpfchen, die auch noch zu kleinen Knoten eingedreht sind. So können die Richter besser erkennen, ob der Hals gut geformt ist. Um einem quirligen Fohlen die Mähne einzuflechten, bedarf es flinker Finger - und am besten eines Helfers, der mit Überredungskunst und Leckerchen das Temperament bremst. Alle Schönheit ist aber verschwendet, wenn das Tier nicht korrekt läuft. In der Halle ist ein Dreieck abgesteckt, dessen Längsseiten Mutter und Kind entlanglaufen müssen. So können die Richter einmal die Bewegungen der Hinterbeine - Hinterhand nennt das der Fachmann - und einmal die der Vorderbeine genau sehen. Und wenn das Pferd parallel zur Richterbank läuft, erkennt man, ob es taktrein geht und alle vier Beine schön gleichmäßig hebt. Mit der Qualität der vorgestellten Tiere konnten Züchter und Jury durchaus zufrieden sein. Und doch waren Klagen zu hören: Die wirtschaftliche Flaute geht auch an der Pferdezucht nicht spurlos vorüber. Noch ist die Zahl der Fohlen konstant, doch so mancher Züchter hat Sorgen, ob er noch einen angemessenen Preis dafür bekommen wird.

Quelle: Kölner Stadtanzeiger


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

04.07.2003, 09:39
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