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Umfrage: Ist diese Erfindung sinnvoll?
auf jeden Fall
unbedingt weiter forschen
nur ein weiterer Ansatz der das Problem verlagert
kann ich nicht sagen
Ergebnis
Autor
Beitrag
Azyura
Omega-Wolf




Dabei seit: März 2003
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Beiträge: 217
Azyura ist offline
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Okay ich bin doch ne Niete naja aber was kommt dann raus? Stickstoff oder was anderes?


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a rebell in chaos. a wolf in my soul.

29.06.2003, 12:25
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Siegmar
Jaguar




Dabei seit: Juni 2002
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Siegmar ist offline
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Nein jetzt muss ich das doch mal richtig stellen.

@Lucky
Es wird der Luftstickstoff verwendet, dieser wird tiefgekühlt und auf diese Art und Weise verflüssigt. Daher wird es durch diesen Motor nicht mehr Luftstickstoff geben.

@Azyura
Die Pflanzen wandeln bei der Fotosynthese Kohlendioxid in Zucker und Sauerstoff um. Pflanzen brauchen Stickstoff zur Herstellung von Aminosäuren, dafür wird aber kein Luftstickstoff verwendet, sonder Stickstoffsalze.

28.06.2003, 20:52
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Azyura
Omega-Wolf




Dabei seit: März 2003
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Bayern (DE)
Beiträge: 217
Azyura ist offline
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@ Lucky:

Pflanzen wandeln doch den Stickstoff in Sauerstoff um oder bin ich in Bio echt ne Niete?! Vielleicht müsste man dann im Gegenzug noch etwas mehr Pflanzen, besonders in Städten mit viel Verkehr ansiedeln und wachsen lassen. Ich glaub mal dann wär das Prob gelöst *g* *zur Sicherheit keine Gewähr drauf geb*


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a rebell in chaos. a wolf in my soul.

28.06.2003, 19:23
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Lucky Lion
Löwe




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  Das scheint eine gute Erfindung zu seinAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Was mir aber irgedwie zu denken gibt: Als Argument dass der Stickstoffmotor umweltfreundlich ist, sagte er, dass es in der Luft eh schon 78 Prozent Stickstoff gibt. Aber: Wenn es nun viele Stickstoffautos gibt, dann wird sich der Stickstoffanteil der Luft erhöhen. Ich bin mir nicht sicher aber könnte das nicht enorme Auswirkungen haben (Vielleicht bekommen dann Lebewesen nicht genug Sauerstoff pro Atemzug und dadurch könnte das Gehirn oder andere Körperteile Schaden nehmen)?


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"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

28.06.2003, 15:39
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BigCat
Tiger




Dabei seit: August 2002
Herkunft: Dschungel
Brandenburg (DE)
Beiträge: 439
BigCat ist offline
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hmm ... na ja, das ist ein thema über das stundenlang diskutiert werden kann und doch nichts dabei herauskommt.

natürlich ist diese idee brilliant, aber da gibt es so viele. es gibt autos die beispielsweise mit alkohol, müll oder wasser angetrieben werden, die sogenanten alternativen quellen.

aber die technik ist zu teuer in der herstellung das sich der ottonormalverbraucher sich das leisten kann.
es wird auch noch eine weile dauern, bis diese technik erschwinglich wird und dann ist es ja auch eine frage, ob das die leute überhaupt wollen.
alle reden zwar davon, die umwelt nicht zu belasten, keine abgase ...usw ... aber wenn es in die umsetzung geht, kneifen viele.

ich sag das auch von mir, wenn ich die wahl hätte zwischen bzw. stickstoff oder verbrenner, dann würde ich das durchrechnen und wo ich billiger komme, das würd ich kaufen.
und ich bin der meinung und fast sicher, das auch viel der meinung sind.
erst wenn das alles so billig wird, das es mit den jetzten verhältnissen zu vergleichen kann, dann werden sich die leute auch verstärkt darauf gucken.

wenn es entsprechend gefördert wird, das in etwa 15 jahren solche motorangetriebenen autos gibt, die unter 20.000 € erhältlich sind, dann ist das sehr positiv

und was auch noch ein großes thema ist, was geändert werden muß, ist die reichweite.
ich mein, max. 300 km ist doch nichts. das doppelte sollte es schon min. sein.
beispiel das ich mit meinem auto 900 km weit komme (bzn, 60 ltr tank).



fazit: ich bin nicht dagegen, aber solage diese technik nicht finanzierbar ist, ist es keine alternative.


__________________
ich habe nie ein totes tier gesehen, das selbstmitleid empfand.
ein vogel der erfroren ist, wird tot von seinem ast fallen, ohne vorher selbstmitleid empfunden zu haben.

27.06.2003, 14:22
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Sesshoumaru gestartet
Stickstoff-MotorAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ich finde das dieses Konzept sehr viel versprechend aussieht. Vor allem in Bezug auf die umweltschonende Arbeitsweise. Natürlich das man wie bereits erwähnt nicht vergessen das Stickstoff auch erst produziert werden muss (in der Art wie man ihn braucht). Jedoch ist dies nicht so aufwendig wie die Produktion von Wasserstoff.

Natürlich muss man noch diverse Studien durchführen. Beispielsweise wäre eine Entnahme des Stickstoffs für diese Treibstoff aus der Umluft kein Problem. Setzt man aber wie beim Kohlenstoff eigentlich gespeicherte Gase frei, dann verlagert man das Abgasproblem nur.

Betrachtet man aber den Preis, dann lohnen sich solche Studien duchaus. Ich denke der eine oder andere von uns würde gerne einmal mehr tanken und dafür mit einem Euro pro 100km leben wollen. Auch das Totschlagargument der Grünen wäre vom Tisch. So ein Antrieb kann man nicht als Umweltverschmutzung betrachten und somit sind keine hohen Steuern gerechtfertigt. Wer denn noch mitkassieren will muss das Kind auch beim Namen nennen: Abzocke!!

Zitat:
Mobil ohne Schadstoffe? Niederbayer baut ersten Stickstoff-Motor

Unbegrenzte Mobilität ohne jegliche Umweltbelastung - das verspricht ein bayerischer Erfinder, der den ersten Stickstoff-Motor der Welt präsentiert.
Von Ulf Vogler, dpa

Deggendorf (dpa) - Unbegrenzte Mobilität ohne jegliche Umweltbelastung - das verspricht der niederbayerische Erfinder Heinrich Schmid. In Deggendorf präsentierte der 43-Jährige am Donnerstag den nach seinen Angaben ersten Stickstoff-Motor der Welt. Die neue Technik hat Schmid in ein Motorboot eingebaut, das Runden auf der Donau drehte.

Anders als bei Benzin- oder Dieselantrieben handelt es sich nicht um einen Verbrennungsmotor. Als Treibstoff verwendet Schmid flüssigen Stickstoff. «Das ist ein Abfallprodukt in der Industrie», sagt er. Hochvakuumbehälter werden mit dem minus 197 Grad kalten Stickstoff betankt. Durch die wärmere Umgebung verdampft die Flüssigkeit zu Gas. Dabei dehnt sich der Stickstoff um das Achthundertfache des früheren Volumens aus, wie Schmid erklärt. Die dabei frei gesetzte Energie werde wie bei einem Druckluftmotor zum Antrieb genutzt. «Das funktioniert auch im Winter bei einer Temperatur von minus 40 Grad draußen.»

Da Luft ohnehin zu 78 Prozent aus Stickstoff besteht, belastet der Motor dem Erfinder zufolge die Umwelt nicht mit Abgasen. Zunächst will Schmid die Technik für Boote anbieten. Da auf vielen Binnengewässern aus Naturschutzgründen keine Verbrennungsmotoren eingesetzt werden dürfen, hat der Niederbayer in diesem Bereich eine Marktlücke entdeckt. «Bei den Bootsherstellern gibt es jede Menge Interessenten.»

Experten geben allerdings zu bedenken, dass der Flüssig-Stickstoff erst hergestellt werden muss. «Ich muss die Energie vorher in den Stickstoff reinstecken», erklärt Klaus Zeilinger vom Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen und Kraftfahrzeuge der Technischen Universität München. Das Problem der Emissionen wird damit lediglich verlagert. Allerdings können zur Produktion erneuerbare Energiequellen wie Sonne, Wasserkraft oder Wind eingesetzt werden.

Im Unterschied zu Motoren-Erfinder Schmid sieht der Hersteller Linde AG den Flüssig-Stickstoff auch nicht als «Abfallprodukt» an. Dies sei ein in der Industrie benötigter Stoff, erklärt Thomas Achatz von Linde Gas in Höllriegelskreuth bei München, der etwa bei der Herstellung von Chips verwendet werde. Allerdings müsse Flüssig- Stickstoff nicht mit so großem Aufwand hergestellt werden wie etwa Flüssig-Wasserstoff. «Die Emissionen halten sich da in Grenzen.»

Schmid betont, dass auch die laufenden Kosten seines Stickstoff- Antriebs wesentlich geringer seien als bei herkömmlichen Motoren. Er hat dies für den 37-PS-Motor eines Kleinwagens ausgerechnet. Zwar brauche der Stickstoff-Motor drei Mal mehr Treibstoff für dieselbe Strecke, aber ein Liter Stickstoff sei mit gerade einmal fünf Cent wesentlich billiger. Für weniger als ein Euro könne solch ein Auto 100 Kilometer weit fahren, meint Schmid. «Bei einer Reichweite von maximal 300 Kilometern muss man nur häufiger zum Tanken.»

Seit 1999 arbeitet Schmid an dem Konzept. Mittlerweile hat der frühere Fachlehrer seine Beamtenlaufbahn aufgegeben und in Deggendorf eine Firma mit 17 Mitarbeitern gegründet. Sitz der N-GINE Corporation sind jedoch die USA, da Schmid noch in diesem Jahr dort an die Börse gehen will. Eine Anschubfinanzierung über eine Million Euro haben zunächst Privatanleger über einen Investmentfonds sichergestellt.

Der Erfinder setzt nun unter anderem auf den derzeit berühmtesten Rennfahrer der Welt: Für das Michael-Schumacher-Kart-Center in dessen Heimatstadt Kerpen baut N-GINE in den kommenden Monaten zunächst fünf Kart-Modelle mit Stickstoff-Antrieb.

Quelle: Vistaverde


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

27.06.2003, 11:41
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