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Sesshoumaru
sama




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Plötzlicher Tod beim SexAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Wenn ich solche Artikel lesen, dann bewahrheitet sich immer wieder der Spruch, daß die Wege des Herren / der Natur unergründlich sind. Es ist noch nicht mal annähernd so viel bekannt wie der Mensch denkt zu wissen.

Zitat:
Spinnenmännchen: Plötzlicher Tod beim Sex

Die Paarung endet für Spinnenmännchen oft tödlich. Jedoch selten ist ihr Tod so friedlich wie bei der schwarz-gelben Gartenspinne.

London (dpa) - Während der Paarung sterben Männchen der schwarz-gelben Gartenspinne einen plötzlichen Tod: Innerhalb weniger Sekunden nachdem sie ihren Samen in das Weibchen gegeben haben, verharren sie regungslos, die Beine unter ihrem Körper gefaltet. Nach spätestens 15 Minuten tritt der Tod durch Herzstillstand ein. Das berichten Zoologen der Concordia-Universität von Montreal (Kanada) in den «Proceedings» der Londoner Royal Society (DOI: 10.1098/rsbl.2003.0042).

Die Paarung endet im Tierreich für Männchen mehrerer Arten tödlich. Beispiele für sexuellen Kannibalismus sind vor allem von Spinnen und Gottesanbeterinnen bekannt. In vielen Fällen versuchen die Männchen, den undankbaren Weibchen zu entkommen. Nur bei wenigen Arten lässt sich das Männchen wehrlos verspeisen.

Die Forscher Matthias Foellmer und Daphne Fairbairn zeigen an der schwarz-gelben Gartenspinne (Argiope aurantia) erstmals, dass Männchen auch ohne die Mithilfe ihrer Weibchen bei der Paarung sterben. Der plötzliche Tod ist genetisch programmiert und wird bei den Spinnen durch die Paarung ausgelöst.

Die nur sieben Millimeter großen Männchen legen ihre Spermien mit Hilfe ihrer Tastorgane in den Befruchtungsgang der vier Mal größeren Weibchen. Das Tastorgan schwillt im Weibchen an, dadurch bleibt das tote Männchen im Weibchen hängen und versperrt Konkurrenten den Zugang. Nur in wenigen Fällen gelingt es einem Nebenbuhler, das Weibchen von dem toten Gatten zu befreien. Erst nach etwa 20 Minuten entfernt das Weibchen den Verblichenen dann selbst.

Quelle: Vistaverde

Diese Art zu verhindern, daß ein zweites Männchen zum Zuge kommt und somit die Befruchtung als ganzes gefährden könnte finde ich allerdings schon reichlich exotisch. Wie aber im dem Text bereits erwähnt wird scheit es sehr effektiv zu sein. Da kann man richtig froh sein das die Natur für uns Säugetiere nicht ähnliches in petto hatte. Oder???


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

26.06.2003, 11:14
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