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Thealon
Tripel-As




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Wo immer meine Phantasie mich hinführt

Beiträge: 179
Thealon ist offline
  Ja, die ewige Frage nach dem ‚wie’...Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Tourismus ist für Länder, die sich schöne Hotels an schönen Sandstränden bauen können, selbstverständlich. Da kann sich es der Urlauber so richtig bequem machen, und mal ganz faul sein. Dagegen haben zu wenige Touristen das nötige Interesse, Tiere in ihrer Freiheit zu erleben. Der Zoo ist doch viel näher, denkt man sich. Wieso also in ein fernes Land reisen, sich die Füße wund marschieren um am Ende noch nicht mal einen Löwen zu sehen?

Ich weis nicht, ob die bequeme Nähe zum Zoo zu verlockend ist, oder ob einem der Weg ins Herz von Afrika zu beschwerlich ist, Todesstoß jedoch scheint die Reisewarnung zu geben. Wie kann man die Menschen also trotzdem noch in die Wildreservate locken? Durch die Erkenntnis, dass es bald keine mehr geben wird? Keine schöne Aussicht, aber wenn sich nicht bald die Situation bessert, sieht es wohl wirklich so aus.

Das schlimmste ist dennoch, das bei etwaiger finanzieller Not sämtliche guten Vorsätze und lobenswerte Versuche über den Haufen geworfen werden, und man für Geld das vernichtet, was man für Geld einst aufbaute. Paradox, scheinbar kennt Not jedoch kein Gebot...

Die Leute müssen eigenes Interesse am Tier entwickeln. Und das sollte nicht so unglaublich schwer sein. Tierrechtsorganisationen sorgen immer wieder für Aufsehen. Tierschutzorganisationen warnen immer wieder vor dem Aussterben einer weiteren Art. Aber niemanden interessiert es, scheint es mir. Es ist vielleicht nicht nur die Frage, wie man die Massen dem Tier näher bringt, sondern warum das überhaupt nötig ist. Warum niemand sich mehr für andere interessiert.

Thealon


__________________
Grüße an die Zukunft.

20.06.2003, 22:22
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Nala
Löwin




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Königsfelsen

Beiträge: 772
Nala ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Nala gestartet
  Al-Qaida bedroht die Serengeti.Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Al-Qaida bedroht die Serengeti.

Das Menschen dem internationalen Terror zum Opfer fallen ist leider nichts Neues, doch seit westliche Regierungen vor dem Besuch von Staaten wie Kenia und Tansania warnen, sind Artenschützer in Sorge, denn ohne Touristen sind auch die Tiere in den weltberühmten Nationalparks in Gefahr.

„Der 16. Mai 2003 war kein guter Tag für Kenia, seinen Tourismus, seine Nationalparks und vielleicht auch für seine Tiere. Denn Kenias Innenminister Chris Murungaru berichtete, Flüge von British Airways nach Nairobi könnten Ziel von Anschlägen werden. Nach Erkenntnissen von Geheimdiensten halte sich der weltweit gesuchte Terrorist Fasul Abdullah Mohammed wieder in Kenia auf. Der Qaida-Terrorist plane erneut ein Attentat auf "westliche Interessen" in Kenia.“

(Quelle: Spiegel)

Was folgte könnt Ihr Euch vorstellen: eine Kettenreaktion der Angst:

-British Airways stellte den Flugverkehr in die Hauptstadt Kenias ein

-Israels Fluggesellschaft El Al schloss sich British Airways an

-das Auswärtige Amt in Berlin riet von nicht notwendigen Reisen nach Kenia, Tansania und Dschibuti ab

Das Resultat: Stornierungen und ein Rückgang von Buchungen bei großen Reiseveranstaltern
Zwar ist Ostafrika von Kriegszuständen wie im benachbarten Kongo weit entfernt, aber ausbleibende Touristen bedeuten einen massiven Devisenrückgang und damit auch eine Verschlechterung der Lebensbedingungen für die Bevölkerung.

Warum? Weil der Tourismus ist eine Alternative zur Nutzung der Tiere ist, da eben durch das friedliche Beobachten von Wildtieren, natürlich insbesondere der „Big Five“ Einkommen erzielt werden. Fällt diese Einnahmequelle weg, bzw. wird sie erheblich gekürzt, muss sich die Bevölkerung zwangsläufig anders orientieren, und die Wilderei könne zum Beispiel wieder zunehmen in den Tierparks.

Spekuliert man mal weiter könnte man zu dem Schluss kommen, dass es sich die Regierungen in Ostafrika überlegen, ob es die wenigen Nashörner weiterhin wert sind, Geld in ihren Schutz zu investieren, wenn der Tourismus ausbleibt.

Kenia zum Beispiel... dieses Land nennt 26 Nationalparks und 38 Wildreservate sein eigen, und lebt vom Tourismus der westlichen Welt,doch die Mehrzahl der dort lebenden Bevölkerung ahnt nicht einmal um diesen Schatz. Sie muss aufgeklärt werden über ihre wertvollen Ressourcen, von denen sie dann auch profitieren kann.

Die Frage ist wie???????


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...wonder where the lions are....

Dieser Beitrag wurde von Nala am 19.06.2003, 18:07 Uhr editiert.

19.06.2003, 18:05
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