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Marozi
Panthera leo maculatus




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  Ist Bigfoot ein Asiate? Die Bigfoot-Gigantopithecus-TheorieAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

1935 entdeckte der deutsch-niederländische Paläontologe Gustav Ralph von Königswald in einer Apotheke in Hongkong einen fossilen Zahn, der ihm als "Drachenzahn" verkauft wurde. Tatsächlich handelte es sich hierbei jedoch nicht um den Zahn eines urzeitlichen Reptils, sondern um den Zahn eines ausgestorbenen riesigen Affen. Seit dieser Entdeckung wurden noch tausend weitere Zähne und sogar drei Kieferknochen in China und in Vietnam gefunden. Als man herausgefunden hatte, dass es sich um einen riesigen, bis zu drei Meter großen prähistorischen Affen handelte, der nach der momentanen Lehrmeinung mit dem Orang Utan einen gemeinsamen Vorfahren teilt, nämlich den kleinen Sivapithecus, gab man ihm seinen lateinischen Namen – Gigantopithecus. („Riesenaffe“). Gigantopithecus lebte vom Oberen Miozän bis ins Mittlere Pleistozän, also noch mindestens vor einer Million Jahre.

Gigantopithecus blacki, von dem hier speziell die Rede ist, bevorzugte nach den bisherigen Untersuchungen von nichtorganischen Pflanzenresten an den gefundenen Zähnen (sog. Phytolithen), eine Ernährung durch Gräser und Früchte. Dies ließ die Wissenschaftler vermuten, dass seine Ernährung derjenigen des Großen Pandabären glich (der sich hauptsächlich von Bambus, Früchten und gelegentlich auch Fleisch ernährt).
Russel L. Ciochon führte als wahrscheinliche Gründe für das Aussterben drei Faktoren an. Die Abhängigkeit von Bambus, die damit zusammenhängende Konkurrenz zum Großen Panda und einem Vorfahren des Menschen - Homo erectus.

Einige Kryptozoologen haben als Erklärung für die Existenz solcher Wesen wie Bigfoot oder auch dem Yeti einen Nachfahren des Gigantopithecus vorgeschlagen. In der Tat erscheint es ungewöhnlich, dass ausgerechnet der Gigantopithecus ausgerottet sein soll und der im gleichen Lebensraum und von der gleichen Nahrung lebende Große Panda nicht. Zudem forciert das soziale Leben des G. blacki (s. weiter unten) ein direktes Ausweichen gegenüber dem H. erectus.
Während der Yeti sehr gut in das Verbreitungsgebiet des Gigantopithecus passt, ist die Heimat des nordamerikanische Bigfoot deutlich weiter entfernt. Die B-G-Theorie hat jedoch auch hierfür eine Erklärung parat. Während der Eiszeit tauchte in der nördlichen Hemisphäre immer wieder eine Landbrücke aus den Fluten auf, die Beringstraße. Nicht nur die Vorfahren der Menschen fanden so ihren Weg nach Amerika, sondern auch zahlreiche andere Tierarten. Jüngste Erkenntnisse haben gezeigt, dass diese Landbrücke keineswegs eine kahle Vegetation war, sondern eine grasreiche Steppenvegetation (sog. Mammutsteppe). So könnte es auch Gigantopithecus (entweder direkt G. blacki oder einer weiterentwickelten Gigantopithecusart) gelungen sein nach Amerika einzuwandern. Da man anhand der Zahnformen das Sozialsystem dieser Riesenaffen mit dem heutiger Affen verglichen hat, schätzt man, das G. blacki in kleinen Gruppen bzw. paarweise lebte. Dies kommt der B-G-Theorie natürlich weiter entgegen, da man so ein Indiz für das seltene Vorkommen bzw. Sichtungen von Bigfoot hat.
Ein weiterer Dreh- und Angelpunkt der ganzen Theorie ist die Körperhaltung und Gangart des Gigantopithecus. Die B-G-Theorie geht davon aus, dass Gigantopithecus aufrecht lief. Definitiv sagen, können dies zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der wenigen vorhandenen Fossilien weder Kryptozoologen noch Paläozoologen.

Die Gegenargumente der B-G-Theorie sind im Prinzip dieselben wie zu Bigfoot, so dass sie hier keine weitere Erwähnung finden sollen.


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

17.06.2003, 19:44
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