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Thealon
Tripel-As




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Wo immer meine Phantasie mich hinführt

Beiträge: 179
Thealon ist offline
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Nettwork, Du hat es absolut erkannt. Energie wird nicht aus nichts erwirtschaftet, sie wird immer und überall umgewandelt. Das heißt im Klartext, dass den Strömungen tatsächlich Energie „entzogen“ wird. Genau diese Problematik wurde auch angeschnitten, da es zu beachten galt, das Klima nicht zu beeinflussen. (Oder zumindest nicht noch intensiver...)

Inwiefern dies die Gezeiten beeinflusst, bin ich mir nun aber nicht sicher. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass die Gezeiten dadurch weniger weit reichten. Die Gezeiten entstehen ja durch die Gravitation des Mondes. Dieser wird das Wasser genauso weit „ziehen“ wie er es tat, als noch keine Wassermühlen das Wasser bremsten. Diese Mühlen stellen keinen Staudamm dar, der das Wasser komplett aussperrt, und die Gravitationskraft des Mondes wirkt ständig. Sollten die Mühlen also tatsächlich ein zu großes Hindernis darstellen, so fließt das Wasser einfach darum herum, ohne die Rotoren anzutreiben. Solange kein Damm vorhanden ist, sind zumindest die Gezeiten nicht gefährdet.
Allerdings sieht das Ganze bei Strömungen wie dem Golf etwas anders aus, das stimmt. Und Devisen wie „Hinterher ist man immer schlauer“ bringen hinterher leider nicht mehr viel.

Um die Verletzungsgefahr für Tiere zu minimieren wäre ein Käfig, ähnlich wie bei einem Ventilator, angebracht.

Sicher, man muss diese Anlagen errichten, und das wird für die Meeresbewohner etwas unangenehm werden. Und sicher, sie könnten sich durch deren bloße Präsenz tatsächlich gestört fühlen. Sie könnten jedoch genauso gut ihren Nutzen aus den Fremdkörpern ziehen, schließlich ist Anpassung der Evolution Stärke.
Und Pattárchta hat absolut Recht, denn elektrische Energie muss nun mal gewonnen werden. Die Frage war und ist nicht ob, sondern wie. Bevor der Planet noch bis zur Unkenntlichkeit verschmutzt wird, sollte man immer weiter nach saubereren Alternativen Ausschau halten. Unterwasserwindmühlen mögen nicht der Weisheit letzter Schluss sein, aber wer kennt den schon? Tun wir das Beste was wir können, forschen wir immer weiter, aber mehr ist auch nicht zu machen.

Thealon


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Grüße an die Zukunft.

18.06.2003, 19:04
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nettwork
Panthera leo




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nettwork ist offline
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@BP: Die 2. Mühle hat schon Rotoren. Aber damit es kein Suchbild wird: Diese sind gerade über Wasser, was wohl darauf hindeutet, dass sie zu Wartungsarbeiten oder wenn man sie nicht braucht hochgefahren werden können.

EDIT: Ein Sog kann dabei ebenfalls nicht entstehen, weil die Rotoren nur durch die angreifende Strömung passiv bewegt werden und so nicht schneller als die Umgebungsströmung sein können. Es könnte sich maximal dahinter ein Wirbel bilden (siehe auch: Kavitation).
Aber das möchte man sicher vermeiden, da es sich negativ auf die Leistung auswirkt.


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Unmöglich ist eine Meinung
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Dieser Beitrag wurde von nettwork am 18.06.2003, 18:12 Uhr editiert.

18.06.2003, 09:37
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Black Panthera
the SilverDragon




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Black Panthera ist offline
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also das bild hat mich vor eine frage gestellt:

jezt wo man so sieht wie das ausshiet... frage ich mich: entsteht an den enden der blätter nicht ein sog??? auch wenn die rotoren nicht schneller drehen wie die strömung ist, so entsteht dennoch unter dem wasser ein sog oder nicht???

[ die zweite mühle hat ja gar keine rotoren
bewusst oder unbewusst??? ]


kann mir jemand so ein konkretes bespiel geben, wieviele haushalte dann so eine maschine bewirtschaften kann???


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Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
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Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

17.06.2003, 20:18
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nettwork
Panthera leo




Dabei seit: Januar 2002
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nettwork ist offline
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Ich bin ja nicht so ein guter Physiker, korrigiert mich, wenn ich mich irre:
Die Energie, die ich bei diesen Rotoren gewinne, wird dem Wasser ja entzogen. Das würde heißen, dass die Rotoren im Wasserstrom einen gewissen Widerstand darstellen und die Strömung um einen bestimmten Grad bremsen. Das macht sich sicher nicht hinter den Rotoren bemerkbar, aber vielleicht am Rande/Ende der Strömung. Ist es dann möglich, dass die Gezeiten nicht mehr so weit reichen, oder Strömungen vor ihrem natürlichen Ende abgebremst werden? Die ökologischen Auswirkungen würde dann eben erst in diesen Bereichen zu Tage treten.


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17.06.2003, 16:06
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Endlich habe ich auch einmal eine Abbildung einer solchen "Unterwasser-Windmühle" gefunden. Die Infos die nun neu dazu kommen sind denke ich höchst interessant.

Was man jedoch einräumen muß ist die Unvorhersehbarkeit der Folgen solcher Kraftwerke. Von allen Gebieten in denen so wichtige Strömungen wie der "Golf-Strom" laufen sollte man generell die Finger lassen. Küstenahe Kraft zu nutzen so wie vor geschlagen erachte ich für wesentlich sicherer.

Zitat:
Windmühlen tauchen ab: Windenergietechnik erschließt Meeresenergie

Die Windmühlen tauchen ab: Mit Windenergietechnik wollen Forscher künftig unter der Meeresoberfläche ein gigantisches Energiepotenzial erschließen, das in den Gezeitenströmungen schlummert.
Von Till Mundzeck, dpa

Bristol/Kassel (dpa) - Rund fünf Prozent des Weltenergiebedarfs ließen sich nach Daten des Forschungsverbunds Sonnenenergie durch verschiedene Formen der Meeresenergie decken. Vor der Westküste Großbritanniens geht an diesem Montag der weltweit erste Prototyp eines Unterwasser-Rotors offiziell in Betrieb.

Die «Seaflow»-Anlage im Bristol Channel, rund zwei Kilometer vor der Küste von Devon, erinnert an ein auf dem Kopf stehendes Windrad. Im 20 Meter tiefen Wasser kreist ein 11 Meter großer Rotor gemächlich mit 15 Umdrehungen pro Minute in der Strömung der Gezeiten. Sichtbar sind je nach Wasserstand nur die oberen 5 bis 10 Meter des Turms.

Anders als bisherige Wasserkraftanlagen, bei denen sich die Turbinen in der Regel in einem geschlossenen Rohr drehen, steht der «Seaflow»-Rotor frei - der Bau von Stauanlagen entfällt. Ohne die Fortschritte in der Nutzung der Windenergie wäre dies so nicht möglich gewesen, betont Jochen Bard vom Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) in Kassel. Das Institut ist an dem sechs Millionen Euro teuren, von der britischen und der deutschen Regierung sowie der EU geförderten Gemeinschaftsprojekt beteiligt.

© dpa: Eine "Seaflow"-Anlage erinnert an ein auf dem Kopf stehendes Windrad.

Mehr als 100 geeignete Standorte in Europa
Das ISET sieht in den gezeitengetriebenen Meeresrotoren eine ideale Ergänzung zu Sonnen- und Windkraft. Vorteile: Die Unterwasser-Mühlen sind wetterunabhängig und ihr Ertrag lässt sich gut vorausberechnen, wie Bard betont. «Solange sich die Erde dreht und der Mond sie umkreist, ist diese Energie sicher.»

Die Technik ist vor allem für Länder mit langer Küste interessant. Großbritannien beispielsweise könnte nach Schätzung der britischen «Seaflow»-Betreiberfirma Marine Current Turbines (MCT) 20 bis 30 Prozent seines Strombedarfs mit der «Seaflow»-Technik decken. Der Prototyp kommt auf eine Leistung von rund 300 Kilowatt, spätere Anlagen sollen jedoch ein Megawatt pro Rotor erzeugen. Europaweit ließen sich damit an mehr als 100 geeigneten Standorten 12.500 Megawatt Strom erzeugen - etwa so viel wie in zwölf Kernkraftwerken.

In den nächsten fünf Jahren soll aus dem Pilotprojekt eine kommerzielle Technik werden. Die Kilowattstunde Strom aus dem Meer werde voraussichtlich 5 bis 10 Cent kosten. «Nicht unschlagbar billig, aber auch nicht so teuer, dass die Weiterentwicklung der Technik aussichtslos wäre», betont Bard. Konventionelle Kraftwerke erzeugten die Kilowattstunde für etwa 3 Cent, Solarzellen dagegen für rund 50 Cent. «Die Energieversorgung der Zukunft beruht realistischerweise auf einem Mix erneuerbarer Quellen», erläutert Bard.

Auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace sieht in der Meeresenergie einen wichtigen Baustein für den Energiemix der Zukunft. «Seaflow» sei «die logische Weiterführung der Idee der Windenergienutzung», urteilt Sven Teske, Energieexperte von Greenpeace Deutschland. Vor allem für den Nordatlantik sei die Technik interessant.

Durch die deutlich höhere Energiedichte im strömenden Wasser im Vergleich zur viel leichteren Luft, können bereits kleinere Anlagen dieselbe Menge Strom produzieren wie große Windräder. Während ein Windrad für die Erzeugung eines Megawatts etwa 55 Meter messen muss, reicht unter Wasser bereits ein rund 20 Meter großer Rotor.

Dieser Vorteil birgt Teske zufolge allerdings auch eine mögliche Gefahr für Meerestiere: Die Rotorblätter einer Ein-Megawatt-Anlage schneiden nach seinen Worten mit der Kraft von zehn Sportwagen durchs Wasser. «Die möglichen Auswirkungen auf das Unterwasserleben müssen untersucht werden», betont Teske. Speziell müsse sichergestellt werden, dass sich Meeressäuger wie Wale und Robben nicht verletzten.

Quelle: Vistaverde


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

17.06.2003, 14:08
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Tirica
Ozelopardin




Dabei seit: November 2002
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Beiträge: 795
Tirica ist offline
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Also eigentlich finde ich die Idee schon gut. Aber ich bin da skeptisch. Es gab schon so viele tolle Erfindungen. Und dann stellte sich heraus, dass sie einen Haken haben. Ich habe auch Bedenken wegen dem Lebensraum Meer. Wir haben ihn kaum erforscht, sind dabei ihn zu zerstören und wollen wissen, dass unsere Erfindungen ihm nicht schaden.
Wenn es wirklich so gut ist, wie es jetzt scheint, dann bin ich froh, dann gefällt mir die Idee. Aber ich möchte mit einer Entscheidung noch warten.


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Viele, die leben, verdienen den Tod und viele die Sterben würden das Leben verdienen. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch mit deinem Todesurteil nicht so schnell bei der Hand!

Gandalf/ J.R.R. Tolkien

14.06.2003, 15:52
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PattWór
Crond'Llor




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Whough
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PattWór ist offline
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Zitat:
Original von Black Panthera
eine andere frage die sich mir stellt:
sind die tiere unter wasser nicht gefährdet???
ich weiss ja nicht wie ich mir so ein unterwasserrotor vorstellen soll...
aber wenn die turbinen sich drehen...
erzeugen die doch unter wasser ja noch zusätzlich strömung...
1. fische und andere die dieser strömung nicht standhalten werden vertrieben...
2. evtl. werden laichplätze verloren gehen...
3. bilden diese turbinen nicht auch körperlich schaden?? werden die tiere nicht irgendwie durch die turbinen verletzt???

Black Panthera, wie in dem Artikel, den Shir Khan ins Forum gestellt hat, steht, haben wir es mit Wasserströmungen im Geschwindigkeitsbereich um die 9 km/h zu tun. Das ist gerade mal die Geschwindigkeit eines schnell gehenden Fußgängers. Wie schnell deiner Meinung nach werden sich dann die Rotoren des Generators drehen? Und nicht vergessen, wir haben es nicht mit Außenbordmotoren von Booten zu tun, die von einem Motor angetrieben werden und Randwirbel erzeugen, die gar zu Kavitationen führen können.
Die Rotationsgeschwindigkeit der Rotoren wird so gering sein, daß die Bahngeschwindigkeit der äußersten Randpunkte der Rotoren kleiner als die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers ist. Daher wird eine Verletzungsgefahr für Fische kaum gegeben sein.
Zitat:
Original von Black Panthera
allerdings hoffe ich, dass wenn dieses projekt gute ergebnisse liefert, das die natur nicht so sehr darunter leidet...
denn leiden wird sie auf jeden fall. schließlich wird ein ökosystem verändert und auch hoffe ich, dass der mensch nicht auch hier wieder missbraucht.
In dem sinne meine ich jetzt, das er alles zu turbiniert wos möglcih ist...
zwar noch weit hergeholt, aber technik geht sehr schnell vorran und wir sehen ja immer wieder wie skrupellos der mensch ist wenns ums geld geht...

Nun, zurück in die Steinzeit können wir nun mal nicht, Black Panthera. Wir benötigen Energie. Und die Energie muß eben erzeugt werden. So ist das eben. Jede Form der Energiegewinnung wird mit der Umgebung wechselwirken und auch seinen schädlichen Einfluß auf die Biosphäre haben. Das einzige, was wir machen können, ist eine günstige Kombination verschiedener Energiequellen und Energiegewinnungsmaßnahmen zu finden, die den schädlichen Umwelteinfluß minimiert.


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


Dieser Beitrag wurde von PattWór am 13.06.2003, 18:02 Uhr editiert.

13.06.2003, 17:59
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Black Panthera
the SilverDragon




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Black Panthera ist offline
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Zitat:
wird weder Landschaften verschandeln


da muss ich dir leider wiedersprechen pattárchta...
für landmenschen vielleicht nicht...
aber im wasser leben auch unzählige lebewesen...
wenn so ein rotor 20m durchmesser hatt...
was glaubste wieviel platz es wegnimmt wenn da mehrere stehen???
dieser platz ist lebensraum für viele tiere...
stell dir das mal vor australien vor (obwohl die durch sonne ja genug strom machen könnten):
die corallenriffs würden kaputt gemacht... und wie du schon sagtest: unterwasser ist ein klima für sich...
wird das geschädigt.. so hat das weltweit auswirkungen...

eine andere frage die sich mir stellt:
sind die tiere unter wasser nicht gefährdet???
ich weiss ja nicht wie ich mir so ein unterwasserrotor vorstellen soll...
aber wenn die turbinen sich drehen...
erzeugen die doch unter wasser ja noch zusätzlich strömung...
1. fische und andere die dieser strömung nicht standhalten werden vertrieben...
2. evtl. werden laichplätze verloren gehen...
3. bilden diese turbinen nicht auch körperlich schaden?? werden die tiere nicht irgendwie durch die turbinen verletzt???


und was ich auch bezweifle...
unter wasser machen die dinger auch viel krach...
nur weil wirs nicht unbedingt hören heißts ja nict das andere wesen es nicht wahrnehmen...
wie pattárchta schon mit den walen (pattárchta: wal ohne "h" ) erwähnte... auch wenn jetzt in solchen küstengebieten keine aufhalten...
viele fischarten und unterwasser lebewesen sind nicht vollständig oder gar erst erforscht...


auch wenn ich jetzt hier einige contrapunkte aufgeschrieben habe, so befürworte ich dennoch dieses projekt. die gründe wurden schon genannt:
nutzung neuer Energie, die sich immerwieder regeneriert und umweltfreundlich.
allerdings hoffe ich, dass wenn dieses projekt gute ergebnisse liefert, das die natur nicht so sehr darunter leidet...
denn leiden wird sie auf jeden fall. schließlich wird ein ökosystem verändert und auch hoffe ich, dass der mensch nicht auch hier wieder missbraucht.
In dem sinne meine ich jetzt, das er alles zu turbiniert wos möglcih ist...
zwar noch weit hergeholt, aber technik geht sehr schnell vorran und wir sehen ja immer wieder wie skrupellos der mensch ist wenns ums geld geht...


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13.06.2003, 17:16
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Lucky Lion
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Ich halte die Idee, den Strom mit Hilfe von Unterwasserströmungen zu erzeugen, für sehr gut, und ich glaube nicht, dass die wenige (im Vergleich zur Gesamten dort vorhandenen Menge) Energie die wir damit herausholen das Weltklima verändern. Allerdings bin auch ich dafür dass man da gründlich forscht, denn wenn es tatsächlich ins Weltklima eingreift wird es, wenn wir es bemerken, wohl ein wenig zu spät sein.

Dass Atomkraftwerke und welche mit fossilen Brennstoffen nicht gerade die Ideale sind dürfte klar sein. Deshalb finde ich es gut, dass es solche Projekte gibt und diese nicht aus Geldmangel eingestellt werden (wo doch heutzutage an allen Ecken und Enden gespart wird).


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"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

13.06.2003, 17:13
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PattWór
Crond'Llor




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PattWór ist offline
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Das hört sich doch mal nach einem vielversprechenden Ansatz zur Nutzung alternativer Energiequellen an. Gerade die Weltmeere in denen gewaltige Strömungen herrschen bilden ein Reservoir schier unendlicher Energiereserven. Aber wir dürfen nicht erneut dem Irrtum verfallen einen Königsweg zu suchen und uns auf die Ausbeutung einer Energiequelle versteifen (geschehen bei der Nutzung fossiler Brennstoffe und die der Kernkräfte).

Die Nutzung der Energie von Meereströmungen, speziell diejenigen in mehreren tausend Metern Tiefe wird eine saubere Sache sein und wird weder Landschaften verschandeln noch eine Lärmbelästigungen für die Bevölkerung darstellen, so wie es häufig bei Windgeneratoren der Fall ist. Vielen von euch wird bestimmt schon aufgefallen sein, daß zu bestimmten Tageszeiten einzelne Generatoren nicht im Betrieb sind, obwohl es windig ist. Das hängt mit dem Sonnenstand zusammen. Die rotierenden Arme produzieren auf dem Boden Schattenspiele, von denen Anwohner sich dann irritiert fühlen. Auch die steigende Geräuschentwicklung bei sarken Winden stellt ein Problem dar, weswegen die Ausfallzeiten recht groß sind.

Nun aber zurück zu den Gezeiten- und Meereskraftwerken:
Grundsätzlich befürworte ich die konsequente Nutzung dieser 'suberen' Resourcen. Dennoch sollte man sich über folgende Dinge Gedanken machen.

Jüngste Klimaforschungen haben eine enge Kopplung des Weltklimas an Meeresströmungen festgestellt. In den Meeren befinden sich wie in der Atmosphäre reguläre 'Wettersysteme' (unterschiedliche Dichten, zyklische Mereströmungen, Wassertemperaturen) Entziehe ich jetzt diesem System (sagen wir mal durch eine exzessive Ausbeutung dieser Resource) unmengen Energie, so greife ich in dieses empfindliche System ein, welches mit dem Weltklima interagiert und andere somit das Weltklima. Das hört sich jetzt zwar sehr utopisch an. Und zugegeben rede ich da auch von gigantischen Energiebeträgen. Aber man sollte diese möglichen Nebenwirkungen nicht aus den Augen verlieren.

Desweiteren müssen Studien durchgeführt werden, in denen mögliche störende Auswirkungen auf das Orientierungsvermögen von Walen und verschiedenen Fischarten untersucht werden. Erst kürzlich war bekannt geworden, daß Tiefensonars, die von Ubooten und Kriegsschiffen der US-Navi verwendet wurden, die Trommelfelle von Buckelwalen zum platzen brachten und die Tiere dann orientierungslos strandeten.


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Homo lupo lupus est.
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Dieser Beitrag wurde von PattWór am 13.06.2003, 18:03 Uhr editiert.

13.06.2003, 13:45
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