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Umfrage: Ist die Angst begründet?
verbliebene Stimmen: 2
ja
nein
jeder einzelne selbst schuld
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Miranda
Kleinkatze




Dabei seit: März 2004
Herkunft: KZ

Beiträge: 2
Miranda ist offline
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Ich finde man sollte sich bei Streichelzoos auf heimische Tierarten beschränken,die sich durch das "Anfassen" nicht gestört fühlen.
Wer einen Tiger im Streichelzoo hält,muss wohl einsehen,dass er Unannehmlichkeiten nicht vermeiden kann.


__________________
Wenn einen nichts mehr mit dem Land der Lebenden verbindet, hat man nichts mehr zu verlieren
-Grim Fandango

22.03.2004, 13:01
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TamedTigress
Amurtigerin




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Edinburgh
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 2187
TamedTigress ist offline
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Ich denke genau so wie Goldkatze.

Wilde Tiere als Schmusetier zu halten ist respektlos dem Tier gegenueber. Mir kann keiner sagen dass er einen Tiger etc. aus "Liebe zum Tier" haelt - eher im Gegenteil.

Ich habe mich darueber gestern abend mit jemand auf ICQ unterhalten und natuerlich ist mir der Gedanke so ein kleines kuscheliges Tigerchen im Arm zu halten oder gar mein Bett mit ihm zu teilen ausserordentlich verlockend, aber die Vernunft sagt mir da eben was anderes. Ich koennte es nicht mit gutem Gewissen und das wissen darum was ich dem Tier damit antue wuerde mir die ganze Freude an dem Augenblick verderben.

Ob ein Hausaffe Affenpocken anschleppen kann oder so wage ich nicht zu beurteilen aber es klingt eigentlich ganz plausibel. Damit muss man rechnen, auch damit dass ein Tigerchen die Moebel auseinander nimmt oder irgendwann das Kind anknabbert...

Es schreit nur zum Himmel dass das arme Tier dann meistens dafuer bestraft oder sogar getoetet wird dass es in dieser voellig ungeeigneten Umgebung seinen natuerlichen Instinkt auslebt.

TamedTigress

26.02.2004, 22:15
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Goldkatze
Routinier




Dabei seit: Februar 2004
Herkunft: Land der goldenen Feliden

Beiträge: 452
Goldkatze ist offline
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Also ich sehe so etwas nur als gerechte Strafe dafür, dass man Tiere aus ihrem natürlichen Lebensraum holt und sie als "Schmusetier" hält. (Nicht dass ich irgendjemand so eine Krankheit wünsche!)
Aber der Mensch sollte einfach einsehen, dass es Tiere gibt die man eben nicht als Streicheltier zu Hause halten kann und sollte. Aber ein Riesenmeerschwein z.B. ist halt einfach viel "toller" und ausgefallener (weil exotisch) als ein ganz normales Meerli aus dem Tierheim .


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On the day Cc was born, 6,000 unwanted pet cats and kittens were destroyed in the USA.

Dieser Beitrag wurde von Goldkatze am 29.02.2004, 15:30 Uhr editiert.

15.02.2004, 20:41
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Sesshoumaru gestartet
Streichelzoo - Gefahr?Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

"Streichelzoos sind eine potenzielle Gefahr"

Wieder beschäftigt ein Virus aus dem Tierreich die Humanmediziner: In den USA sind womöglich über 50 Menschen an Affenpocken erkrankt. SPIEGEL ONLINE sprach mit dem Schweizer Virologen Christian Griot über den Artensprung und die Entstehung neuer Krankheiten durch den Tierhandel.

Der Virologe Christian Griot leitet seit 1994 das renommierte Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe in Mittelhäusern bei Bern. Er ist Experte für so genannte "emerging diseases", neu aufkommende oder wieder auftretende Infektionskrankheiten, die oft von Tieren auf den Menschen überspringen.

SPIEGEL ONLINE: Herr Griot, in den USA ist es zum ersten Ausbruch von Affenpocken beim Menschen in der westlichen Hemisphäre gekommen. Bis Mittwoch bestätigten die Gesundheitsbehörden fünf Fälle, mindestens 48 Personen zeigten Symptome wie Fieberschübe und massive Hautausschläge. Bislang ist niemand an der Krankheit gestorben, doch nach einer anfänglichen Beschränkung auf den mittleren Westen gibt es nun auch Verdachtsfälle an der Ostküste. Kehren die als ausgerottet geltenden Pockenviren über die Hintertür wieder zum Menschen zurück?

Griot: Nein, das denke nicht. Die als Affenpocken bezeichneten Erreger - die im Übrigen nicht primär bei Affen, sondern vorwiegend bei Nagetieren in West- und Zentralafrika vorkommen - sind weitaus weniger infektiös als die humane Variante. Eine epidemieartige Ausbreitung von Mensch zu Mensch ist daher kaum zu befürchten.

SPIEGEL ONLINE: Trotzdem sind die US-Gesundheitsbehörden beunruhigt.

Griot: Was gut zu verstehen ist. Die Affenpockenwelle zeigt, dass sich unsere Beobachtungen bestätigen: Erreger, die ursprünglich nur bei Tieren vorkamen, schaffen den Sprung über die Artengrenze und gelangen so zum Menschen. 1994 forderte in Australien das Hendravirus die ersten Todesopfer, weil es aus einem Fledermaus-Reservoir über das Pferd zum Menschen gelangte. Seitdem gibt es für solche so genannten Zoonosen eine Menge Beispiele: Hanta, Nipah oder zuletzt Sars.

SPIEGEL ONLINE: Wie aber gelangen afrikanische Erreger in den Mittleren Westen der USA, wo sich der Ausbruch hauptsächlich abspielte?

Griot: Ein Blick ins Internet beantwortet Ihre Frage. Es gibt zahllose Händler, die Riesenmeerschweinchen und andere exotische Tiere aus Afrika verkaufen. Im aktuellen Fall haben offenbar Gambia-Riesenhamsterratten die Präriehunde in Texas infiziert und diese wiederum den Menschen, der die Tiere über den Handel kaufte.

SPIEGEL ONLINE: Exotische Streicheltiere sind nicht nur in den USA beliebt.

Griot: Das stimmt - es gibt sie auch in deutschen und Schweizer Zoos. Und welcher Zoodirektor kann wirklich überprüfen, ob seine Streichelwiese für Kinder nicht in Wirklichkeit ein Sammelbecken für unbekannte Erreger ist? So betrachtet sind Streichelzoos eine potenzielle Gefahr.

SPIEGEL ONLINE: Könnten Terrorgruppen Tierexporte nutzen, um neuartige Erreger in die westliche Welt zu schleusen?
Griot: Der jetzige Ausbruch in den USA hat nichts mit Bioterrorismus zu tun. Gleichwohl zeigt das Beispiel, wie einfach Erreger aus fremden Regionen auf den Menschen überspringen. Um einen wirtschaftlichen Schaden anzurichten, müsste eine Terrorgruppe jedoch nicht gleich ein infiziertes Schaf auf die Weide stellen. Es würde genügen, infiziertes Material toter Tiere in die Produktionskette einzubringen. Die übertriebene Vorliebe vieler Menschen für exotische Tiere macht solche Attacken aber ohnehin überflüssig - wir schleppen uns die Erreger ja selber ein.


Quelle: Der Spiegel


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

13.06.2003, 09:45
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