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tiger-lilly
Tiger




Dabei seit: Juni 2004
Herkunft: Kassel
Hessen (DE)
Beiträge: 1318
tiger-lilly ist offline
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Szenen à la Hitchcock

Etwa zehn Millionen Versuchstiere, vor allem Meerschweinchen, Kaninchen, Ratten und Mäuse, aber auch Hunde und Primaten, werden bei neuen vorgeschriebenen Labortests umkommen, sollten Brüsseler Pläne zum Umgang mit chemischen Stoffen Gesetz werden.

DPA
Makake im Tierversuch: Neue EU-Verordnung könnte für Millionen Versuchstiere den Tod bedeuten
Das berichteten Fachleute jetzt am Rande einer Anhörung im EU-Parlament. Vor einem "drohenden Massenmord an Labortieren" warnt der Vorsitzende des federführenden Ausschusses für Umwelt und Gesundheit, Karl-Heinz Florenz (CDU): "Wenn Tiere demonstrieren könnten, hätten wir hier Szenen wie in Hitchcocks Film ,Die Vögel'."

Die umstrittene EU-Verordnung zielt auf etwa 30.000 sogenannte Altstoffe, mit denen die Industrie zum Teil seit Jahrzehnten arbeitet - anders als neuzugelassene Substanzen wurden sie kaum auf ihre Umweltverträglichkeit überprüft. Die Kosten und der bürokratische Aufwand für die nun geforderten Untersuchungen, die den Einsatz von Versuchstieren erforderlich machen, seien so enorm, klagt die Chemiewirtschaft, dass viele Betriebe lieber Produktionslinien mit Altstoffen einstellen oder ins Nicht-EU-Ausland verlagern würden. Arbeitsplatzverluste wären die Folge.

Auch EU-Politiker hegen nun Zweifel, ob das größte jemals von der EU-Kommission anvisierte Gesetzesprojekt durchdacht ist. Nach den bisherigen Plänen sollen vor allem die Stoffe intensiv untersucht werden, die in großen Mengen hergestellt werden. Florenz schlägt vor, sich zuallererst auf jene zu konzentrieren, die als potentiell gefährlich gelten - dadurch ließen sich Kosten senken. "Auch die Tierversuche könnten auf ein Minimum beschränkt werden, ohne die Gesundheit der Menschen zu gefährden."

Quelle: Der Spiegel

27.01.2005, 17:03
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Thealon
Tripel-As




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Wo immer meine Phantasie mich hinführt

Beiträge: 179
Thealon ist offline
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Tierversuche. Ein schreckliches Kapitel der „Wissenschaft“. Aber solche Gräueltaten sind nicht einzigartig. Schon früher wurden hier im Forum Tierversuche diskutiert, hier oder hier als Beispiele. Ich dachte, schlimmer konnte es nicht werden. Wie ich doch irrte.

Damals hieß es, Tieren die Augen operativ um 90° verdrehen, um zu beobachten, wie sie darauf wohl reagierten. Ihre Hirne mit Säuren schädigen, um zu sehen, ob es das Interpretationsvermögen des Gesehen dadurch beinträchtigt werde. Und hinterher würden sie getötet und wie Abfall entsorgt. Mir wurde damals schon schlecht.

Überall demonstrieren Menschen gegen Tierversuche, aber Gehör findet man kaum. Die wirklich grausamen Fälle treten zudem selten an die Öffentlichkeit, denn nur der Teufel selbst weiß, was seine Lieblinge den lieben langen Tag so treiben. Ob in irgendwelchen Hinterhoflabors oder in riesigen Forschungskomplexen, überall leiden und streben Tiere für etwas, was an Sinnlosigkeit nicht zu überbieten ist.
Im dritten Reich führe man Experimente selbst am Menschen durch, ohne je irgendetwas neues herausgefunden zu haben. Und hätte man etwas herausgefunden - etwas von tatsächlichem Nutzen - so könnte dieses Wissen niemals verwendet werden, da man weis, wie es erlangt wurde. Wieder einmal ist der Mensch mit dem Tier nicht zu vergleichen. Es interessiert kaum, ob ein Tier für etwas starb, was dem Menschen helfen kann.

Und nun muss es nicht einmal mehr Hilfe sein, die man anstrebt, nein - man testet Waffen. Um zu wissen, wie man am effektivsten tötet. Um zu wissen, was so richtig weh tut. Was passiert, wenn Tiere nicht reichen? Wenn man etwas menschenähnlicheres braucht? Wo werden Waffen dann getestet? Im Krieg.

Das Militär als Hauptverbraucher von Tierleben. Das heißt so viel wie Mord mit Regierungsmitteln. Riskierte jemand Protest, es bekam ihm schlecht. Querulanten konnten die Machthaber noch nie brauchen, nicht nur im Sinne des Tierschutz.

Tierversuche sind pervers, und selbst, wenn so manch Neues durch sie herausgefunden wurde, rechtfertigt das nicht das Quälen von Tausenden von Tieren. Wenngleich auch viele Krankheiten heute kuriert werden können, eine wird die Menschheit wohl auf ewig begleiten: Die Selbstsucht.

Thealon


__________________
Grüße an die Zukunft.

11.06.2003, 21:29
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Phantom
Panthera lupus




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: woanders
Niedersachsen (DE)
Beiträge: 1080
Phantom ist offline
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da gabs mal vor langer zeit nen großen Bericht (im Stern??) über Tierversuche bei der dt. Bundeswehr. erinner mich noch gut dran -auch wenns schon etliche jahre her is- weils so grausam war... Schweine bei lebendigem Leib mit Flammenwerfern so verbrannt, das die haut richtig stark verkohlt war, auf Hunde geschossen, etc. nur um zu sehen, wie Brand- & Schußwunden heilen...


aber eins der Bsp. aus Shir Khans Zitat hat mich erstaunt & geschockt:

Zitat:
Brooks Air Force Base, Texas
Rhesusaffen wurden an einen B52-Flugsimulator namens „Primaten-Gleichgewichts-Plattform” geschnallt. Nach schmerzhaften Elektroschocks, durch die sie lernen sollten, das Gerät zu „fliegen”, wurden die Affen Gammastrahlen ausgesetzt, um zu sehen, ob sie die zehn Stunden durchhalten konnten, die notwendig sind, um ein imaginäres Moskau zu bombardieren. (PETA.de)


stimmt das echt?? ich mein, gibts das tatsächlich??

das ist die Grundgeschíchte des Films 'Project X'
ich dacht, das wär bloß nen Film? ich bin echt entsetzt.

(wobei die Affen im Film während der Dreharbeiten ja auch gequält wurden, aber das is ne andre Geschichte...)


__________________

~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

11.06.2003, 15:45
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Black Panthera
the SilverDragon




Dabei seit: Oktober 2002
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Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 630
Black Panthera ist offline
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hmmmm...
das die armee tierversuche machen ist ja nicht unbekannt...
aber wenn ich mir diese "versuchsreihen" anlesen..
dann frag ich mich ersthaft wozu diesen müll???

die müssten doch auch so wissen welche effekte es herbeiführt...
naja.. das mit den gamastrahlen vll nicht...
aber dennoch berechtigt es nicht tiere dafür so krepieren zu lassen...

und das mit den schafen wegsprengen ist ja absoluter schwachsinnn³ ...
warum nutzen die keine dummies???
der effekt ist der gleiche...
kein leben muss für ausgelöscht werden...
gibt nit sone sauerei...

also ich versteh den sinn dahinter nicht...
wozu tiere töten wenn man den effekt schon kennt...


__________________

In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

11.06.2003, 14:14
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Sesshoumaru
sama




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Zitat:
Nicht nur Al Kaida macht Tierexperimente: PETA ist ein Film von 1977 in die Hände gefallen, der israelische Soldaten dabei zeige, wie sie Hunden tödliche Nervenkampfstoffe spritzten (das Video werde nun auf PETA.de gezeigt).

Die israelische Armee schieße außerdem auf unbetäubte Schweine mit Scud-Missile-Sprengkörpern und habe weitere Experimente an Hunden, Affen und anderen Tieren durchgeführt. Jedes Jahr würden vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium 320 000 Primaten, Hunde, Schweine, Schafe, Kaninchen, Katzen und weitere Tiere in Militärexperimenten benutzt.

Einige Beispiele:
Armed Forces Radiobiology Research Institute, Maryland
Rhesusaffen wurden auf Stühle geschnallt und einer Ganzkörperbestrahlung ausgesetzt. Innerhalb von zwei Stunden erbrachen sich viele, hatten erhöhten Speichelfluß und kauten ununterbrochen. In einem weiteren Experiment wurden Beagles einer Ganzkörperbestrahlung ausgesetzt.

Kirkland Air Force Base, New Mexico
Schafe wurden in Schleudern vor einen Reflektor plaziert, während 19 Meter entfernt ein Sprengkörper gezündet wurde. In zweien der Experimente wurden 48 Schafe in die Luft gesprengt.

Brooks Air Force Base, Texas
Rhesusaffen wurden an einen B52-Flugsimulator namens „Primaten-Gleichgewichts-Plattform” geschnallt. Nach schmerzhaften Elektroschocks, durch die sie lernen sollten, das Gerät zu „fliegen”, wurden die Affen Gammastrahlen ausgesetzt, um zu sehen, ob sie die zehn Stunden durchhalten konnten, die notwendig sind, um ein imaginäres Moskau zu bombardieren. (PETA.de)

Quelle: PETA

Da bleibt einem nicht mehr viel zu sagen. Das militärisch auch mit Tieren experimentiert wird stand schon immer außer Frage, nur das man es noch verabscheuungswürdiger machen könnte als es in den diversen Labors der Konzerne geschieht sieht man hier.

Gegen militärische Experimente hat man leider gar keine Handhabe, und wenn einer was dagegen sagt oder gar "Geheimnisse" ausplaudert, dann kommen die Leute in den dunkeln Autos reden etwas von "nationaler Sicherheit" und schließen einen für ein paar Jahrzehnte weg. Vielleicht noch nicht in Europa, aber in anderen Ländern (wir wollen keinen Namen nennen, nicht das man sich in Camp David noch aufregt) schon.

Ich habe etwas recherchiert, aber so gut wie keine nähren Informationen gefunden. Diese Forschung wird heute noch genau so betrieben und ist immer noch "TOP SECRET" (kein Wunder, was die Welt nicht weis macht die Welt nicht heiss). Von den Testtieren wurden angeblich Tiere verschiedener Körpermassen genommen um unterschiedliche Menschen zu "simlulieren". Steht zu befürchten, daß man nur an etwas größeren Katzen eine Wirkung auf den Menschen testen kann. Welche Tiere das Militär "erwirbt" für diese Tests ist genau so geheim wie die Tests, abgeblich soll es jedoch eine eigene Liste für artgeschützt Tiere dort geben (Infam.com).


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

11.06.2003, 11:19
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