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Big Ben
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Sorry, kann als Gast nicht editieren, daher noch ein PS:
Das sah jetzt so aus als wäre das nur eine Spitze gegen (bestimmte) Vegetarier. Mir ist es aber durchaus ernst, wenn ich sage, ich versucher alles Leben zu achten. Und ich hebe ehrlich auch Samen von der Straße auf. Und esse trotzdem (zwangsläufig) andere Lebewesen, sowohl Tiere als auch Pflanzen.

Immer noch - kein Streit!

18.07.2006, 00:24
 
Big Ben
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Zitat:
Original von TamedTigress
Es gibt Leute die sich bewusst nur von Fruechten ernaehren um zu verhindern dass Pflanzen dafuer sterben muessen. D.h: Tomate ist erlaubt, Salat nicht.


Stimmt, meines Wissens ist das ist eine Religionsgemeinschaft in Indien. Bewundernswert, aber die meisten Vegetarier machen es nicht so, sondern denken nicht mal drüber nach, daß Pflanzen auch Lebewesen sind.

Zitat:

Mir Recht, aber Gottseidank haben Pflanzen erwiesenermassen keine Nerven und damit kein Schmerzempfinden und verkraften das Ausreissen aus dem Boden daher besser als das Schwein seinen Tod im Schlachthaus.


Vielleicht, so erwiesen ist das nicht (natürlich haben sie keine Nerven, aber sie können durchaus intern Informatinonen weiterleiten). Aber um den Schmerz geht es nicht (im Hauptthread natürlich schon, aber nicht in den "Pflanzen-Beiträgen" von mir, Shir Khan und Thealon). Natürlich sollte der Mensch als "denkfähiges" Raubtier versuchen, seine Beute möglichst schmerzlos zu töten (egal welcher Spezies). Aber über das Verurschane von Schmerzen hinaus ist das Töten an sich doch auch moralisch problematisch. Oder würdes Du sagen, wenn man Schweine ohne Schmerzzentrum züchten würde, dann ist es OK, sie zu töten? Ich denke, es ist im Thread bis hierher klar geworden, daß jedes Lebewesen leben will, und daß auch vermeintlich "schmerzloses" Töten uns keineRecht gibt, dies ohne Bedenken zu tun. Und bei Pflanzen funktioniert das leben "wollen" vielleicht nicht in der gleichen Weise wie bei Tieren, aber auch bei ihnen liegt es in ihrem Interesse, weiterzuleben.
Bitte versteh mich nicht falsch - ich bin gegen jede Form der Tierquälerei. Ich halte nur die Argumente mancher Vegetarier für unehrlich (oder nicht durchdacht).

Kein Streit - Ben

18.07.2006, 00:16
 
TamedTigress
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Es gibt Leute die sich bewusst nur von Fruechten ernaehren um zu verhindern dass Pflanzen dafuer sterben muessen. D.h: Tomate ist erlaubt, Salat nicht.

Mir Recht, aber Gottseidank haben Pflanzen erwiesenermassen keine Nerven und damit kein Schmerzempfinden und verkraften das Ausreissen aus dem Boden daher besser als das Schwein seinen Tod im Schlachthaus.

Dein Argument halte ich fuer uebertrieben um auf Pflanzen zu verzichten aber um das Essen von Fleisch zu rechtfertigen halte ich es fuer vollkommen unangebracht!

TamedTigress

17.07.2006, 23:19
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Big Bene
(Gast)




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Zitat:
Original von Thealon
Oder anders: solange die Frucht nicht reif ist, will keiner sie essen, gut für die Pflanze, die noch etwas Zeit zur Reifung der Samen hat. Was ich sagen will ist also, dass die Natur sich schon etwas dabei gedacht hat, Früchte gut schmecken zu lassen, zu gegebener Zeit.


Stimmt schon, aber:
- Erstens wandern die Kerne bei uns in den Abfalleimer oder durch den Magen in die Toilette. Im Gegensatz zum Tier, das sich in der Natur erleichtert und somit zur Verbreitung der Pflanze beiträgt, töten wir den Samen.
- Zweitens und vor allem: Kaum jemand ernährt sich nur von Früchten. Wenn wir Pflanzen essen, dann doch in der Hauptsache (rein mengenmäßig) Getreide und Kartoffeln. Und diese überleben das Gegessenwerden ihrer Teile genausowenig wie ein Schwein. Noch dazu macht ein (z. B.) Schwein viele Menschen satt, für ein Brot, das einen Menschen satt macht, müssen hunderte von Pflanzen sterben. Und man sage jetzt nicht, daß das Schwein auch Pflanzen frißt. Dafür hat es - als Schwein - eben auch sein Leben gehabt. Wenn dieses nicht schön war, so ist das ein anderes Problem, um das man sich durchaus kümmern sollte, das aber nicht mit der gerade diskutierten Fragestellung zu tun hat.
Und die gepspritzte Monokultur auf einem Kornfeld ist auch keine artgerechte "Haltung".

Sorry, Thealon, ich weiß, daß es Dir eigentlich um was anderes ging, aber hier mußte ich doch mal einhaken, denn mir ist das wichtig. Shir Khan spricht mir da aus der Seele. Ich bin auch ein Lebeswesen, mein Leben hat auch seinen Wert, und ich habe eben das Glück, einer Spezies weit oben in der Nahrungskette anzugehören. Aber ich versuche, jedes Leben zu achten, aufgrund seines eigenen Wertes als Leben, nicht weil eines davon mir besser gefällt. Wenn ich einen Regenwurm auf dem Asphalt sehe, setzte ich ihn in die Erde. Das gleiche mache ich aber z.B. auch mit einem Ahornsamen. Daß ich töten muß, um zu essen, ist traurig, aber der Lauf der Dinge.

Liebe Grüße,
Ben

17.07.2006, 23:02
 
TamedTigress
Amurtigerin




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Das Adrenalin das bei Schmerz und Angst ausgeschuettet wird macht anscheinend das Fleisch zarter und bekoemmlicher. Das muss jeder fuer sich entscheiden. Ich koennte die leckerste Mahlzeit nicht essen wenn ich wuesste dass sie deshalb so gut schmeckt weil das Tier gelitten hat.

Persoenlich bin ich der Meinung dass es egal ist ob ich Katzen oder Schweine esse. Die Katze anders zu behandeln als das Schwein ist in meinen Augen Speziismus. Nur weil wir zur Katze eine engere Beziehung haben heisst das nicht dass sie mehr leidet als das Schwein oder der Mensch.

TamedTigress

14.07.2006, 11:39
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Mitresluna
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Selbst wenn Katzenfeisch keine Gesundheitsschäden hervorrufen würde würde ich es aus etischen und moralischen gründen ablehnen genau wie das essen von Hundefleisch! Ich bin zwar eh Vegetarier(was extrem viele Menschen nichts respektieren) aber ist es zu verantworten die leiche seines besten Freundes zu essen????
da könnte man ja glatt Kanipalismuss rechtfertigen...
Zudem gibt es noch die unsinnige Regel von den mistkerlen die hunde und katzen kochen:
Je mehr das tier leidet desto besser schmeckt das Fleisch...
nun aber das ist nur meine meinung zu dem thema

14.07.2006, 00:31
 
nettwork
Panthera leo




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Zitat:
Es ist also sehr wahrscheinlich dass sie Parasiten haben welche durch Hitze nicht getötet werden können.

Alles lässt sich töten, wenn man es nur lang genug einer bestimmten Temperatur aussetzt. Wer sein Steak allerdings gerne medium genießt, sollte bei der Fleischwahl vorsichtiger sein.

Zitat:
Außerdem sind die Menschen heute umweltbewusster und essen daher keine Katzen mehr.

Es tut mir leid, aber manche Sachen in dem Artikel sind einfach wahnsinnig schlecht übersetzt. Trotzdem muss ich der Grundaussage zustimmen: Es gibt keine 100%ige Sicherheit, sicheres Fleisch zu erwischen (von was auch immer, mit was auch immer infiziert).


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

04.02.2004, 22:05
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TamedTigress
Amurtigerin




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"Sollten wir Katzen essen? Experten sagen es ist unsicher"
Ist es sicher Katzen zu essen? Wird Katzenfleisch bestimmten Tests unterzogen bevor es verkauft wird? Herr Fang von der Tierkrankheiten-Kontrolle in Guangzhou sagte es sei gesetzlich vorgeschrieben jegliche Art von Fleisch zu untersuchen bevor es an Restaurants oder Hotels verkauft wird. Tiere wie Schweine, Kühe oder Lämmer werden in zentrale Schlachthäuser transportiert wo diese Untersuchungen durchgeführt werden, aber Katzen werden ohne irgendwelche Regelungen geschlachtet und daher kann ihre Herkunft oder die Qualität des Fleisches nicht kontrolliert werden.
Herr Fang sagte Katzen werden normalerweise auf Tollwut und Parasiten untersucht sowie dass alle Katzen welche nach Guangzhou importiert werden eine Lizenz benötigen. Beamte sollten diese Lizenz überprüfen, aber sie kontrollieren nicht die Anzahl und Art der importierten Katzen.
Das Problem ist - haben Beamte in anderen Städten diese Ladungen mit Lämmern, Katzen und Hunden wirklich überprüft? Ein anderer Faktor, so Fang, ist dass bei der Untersuchung hauptsächlich die Teile inspiziert werden (und nicht das ganze lebendige Tier) um zu sehen ob es irgendwelche Anzeichen von Krankheiten oder inneren Blutungen in den Organen gibt. Da einige Katzen in Restaurants geschlachtet werden können die Inspektoren nicht komplett untersuchen. Herr Fang kann also nicht versprechen dass der Verzehr von Katzenfleisch in Restaurants sicher ist.
Der Vorsitzende der Ernaehrungsgesellschaft von Guangdong sowie Su Yi, Professor an der Fakultät für öffentliche Hygiene in Jungshan, sagen ebenfalls dass das Essen von Katzenfleisch sehr unsicher ist. Erstens kommt das Fleisch das für menschlichen Verzehr bestimmt ist von Haustieren oder Geflügel aber es schließt keine Katzen ein. Da Katzen nie als Nahrung betrachtet wurden, gibt es keine Unterlagen in China oder anderen Ländern über die Nährwerte von Katzenfleisch.
Hauskatzen in China bekommen, im Gegensatz zu Katzen in anderen Ländern, Katzenfutter, Essensreste ihrer Besitzer oder rohe Meeresfrüchte und Mäuse. Es ist also sehr wahrscheinlich dass sie Parasiten haben welche durch Hitze nicht getötet werden können. Katzen sind ebenfalls anfällig für eine Form des Rinderwahnsinns. Die Exkremente von Katzen tragen ebenfalls viele Krankheitserreger und können bei unsachgemäßem Schlachten das Katzenfleisch vergiften. Professor Su warnt vor dem Verzehr von Katzenfleisch.

Kann man vom Verzehr von Katzenfleisch Rinderwahnsinn bekommen?
Information von Dongfang am 18 Juli 2001: Das Schweizer Veterinäramt gab bekannt dass sie befürchten eine Katze habe eine Krankheit ähnlich des Rinderwahnsinns. Sie beschlossen die Katze einzuschläfern und zu untersuchen. Laut dieser Information ist es das erste Mal gewesen dass die Schweiz FSE festgestellt hat aber es gab bereits 90 bekannte Fälle in Großbritannien und diese Krankheit hat ähnliche Merkmale wie Rinderwahnsinn.
Miller sagte in einem Interview mit dem schweizerischen Fernsehen dass FSE, ähnlich wie Rinderwahnsinn, einen schweren Schaden am Gehirn und dem Nervensystem auslösen kann wenn Menschen Katzen essen ist es möglich dass sie die Krankheit bekommen. Er sagte "Wenn wir das Gehirn einer Katze verzehren werden wir die Krankheit definitiv bekommen." Er rief die Menschen dazu auf den Verzehr von Katzenfleisch zu stoppen.
Auch wenn der Auslöser von FSE unklar ist sagte Miller dass die Katzen rohes oder halbrohes Futter bekommen hatten welches Gehirn und Rückenmark enthielt.
Die Menschen in Guangzhou ändern allmählich ihre Essgewohnheiten.
Einst aßen sie Drachen und Tiger (Schlangen und Katzen), heutzutage essen sie eigentlich keine Katzen mehr.

Wie sollten wir Menschen die Katzen essen betrachten? Unsere Reporter haben den Generaldirektor der Restaurantgruppe Guangzhous, Herrn Liang Siching, welcher Chefkoch war, sowie seinen Assistenten, Herrn Je Jaojiang hierzu befragt.
Die beiden Ess-Experten erklären dass in der Esskultur von Linang (Südchina), die Menschen seit jeher alle möglichen Arten von Fleisch verzehrt haben. Es wird gesagt dass die Menschen in Guangdong alles essen was fliegen kann, außer Flugzeuge, und alles das vier Beine hat, außer Stühle. Katzen gehören natürlich zu diesen Spezialitäten dazu. Ein sehr berühmtes Gericht von Guangdong heißt "Drache, Tiger und Phoenix" und ist ein Eintopf aus Schlangen, Katzen und Hühnchen.


Die Essgewohnheiten der Menschen in Guangdong ändern sich ebenfalls. Vor der Übernahme der Kommunisten war die Inflation hoch und Nahrung war knapp, es gab selten Fleisch wie Abalone, Haifischflossen oder andere teure Meeresfrüchte und die Auswahl an Fleisch war sehr eingeschränkt, also aßen mehr Menschen "Drache, Tiger und Phoenix". In den sechziger und siebziger Jahren liebten auch Geschäftsleute dieses Gericht, so gab es also immer Käfige mit schönen, gesunden Wildkatzen in den Restaurants und während der Kulturrevolution wo es kaum Fleisch gab aßen die Menschen sogar noch häufiger Katzen.
Mit der Gesellschaft ändert sich auch die Küche Guangdong. Sie ist nun viel abwechslungsreicher, auch durch den Import von Meeresfrüchten und Fisch. Außerdem sind die Menschen heute umweltbewusster und essen daher keine Katzen mehr. Klassische Restaurants in Guangzhou haben "Drache, Tiger und Phoenix" von ihrer Speisekarte genommen. Dennoch - fragt ein Kunde danach so tut man sein möglichstes um es zu servieren. Heute bieten nur noch billigere Restaurants und Schnellimbisse Katzenfleisch an, also sind die Menschen in Guangzhou in dieser Hinsicht zivilisierter denn je.

04.02.2004, 20:26
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Thealon
Tripel-As




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Das sehe ich noch etwas anders. Einige Tiere fressen die Früchte, wenn sie auf den Boden gefallen sind, das ist klar. Viele pflücken sie aber, und zwar bevorzugt, wenn sie am besten schmecken, und das ist meiner Meinung nach die direkte Intention der Frucht. Wenn sie am besten schmeckt (reif ist), sind auch ihre Samen reif. Oder anders: solange die Frucht nicht reif ist, will keiner sie essen, gut für die Pflanze, die noch etwas Zeit zur Reifung der Samen hat. Was ich sagen will ist also, dass die Natur sich schon etwas dabei gedacht hat, Früchte gut schmecken zu lassen, zu gegebener Zeit. Aber das war schon in meinem letzten Posting überhaupt nicht die Haupaussage. Diese ist und war: Durch Pflücken von Obst zerstört man kein Leben. Darum bleibt die Aussage, der Tod eines Lebewesens sei niemals seine Bestimmung, absolut korrekt. Und etwas anderes habe ich nie propagiert.

Und im Rahmen des von der Natur Geplanten kann ich genauso gut sagen, dass die Natur nicht geplant hat, dass eine Spezies die andere eigens züchtet, um sie zu verspeisen. Dann würde jedoch sämtliches Niveau flöten gehen, nicht zuletzt, weil auf Obstplantagen im Grunde dasselbe passiert. Wie Du siehst, kann man an allem etwas kritisieren. Und ich meine mich zu erinnern können, dass wir nicht die Ernährungsgewohnheiten fremder Länder kritisiert haben, sondern deren Tötungsrituale.

Thealon


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Grüße an die Zukunft.

10.12.2003, 15:14
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Sesshoumaru
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In einer Sache muss ich aufs energischste Widersprechen. Die Natur hat geplant die Früchte von Bäumen (bspw.) dann fallen zu lassen, wenn eine Verbeitung optimal gewährleistet ist. Wenn ich mich nicht täusche, dann "erntet" man die Früchte aber dann, wenn sie den besten Geschmack für Menschen haben (ohne Rücksicht auf den Zeitplan der Natur). Auch das der Mensch diese Fürchte ist und die Samen somit auf irgend einer Müllhalde landen und so verrotten ist glaube ich damals nicht geplant worden. Der Zweck wurde nicht erfüllt, und dabei spielt es keine ethische Rolle ob 100 andere Früchte dann dochnoch das Ziel durchsetzen.

Ethische Erwägungen dürfen keine Rücksicht auf die Menge der Betroffenen nehmen. Fragt sich ob eine Tötung gerechtferigt ist, wenn sie ja durch ihr natürliches Ziel irgendwann eh statt findet? Wer das unterschreibt führt den Begriff Mord ad absurdum.

Auch möchte ich zu bedenken geben, daß die schiere Möglichkeit eine Wahl zu haben noch lange nicht eine Seeligsprechung darstellt. Jedes Leben endet irgendwann. Tote Tiere sind Aas und tote Pflanzen Kompost. Wieso hat eines der beiden Wörter dann eine üblen Touch?? Und wer hat diesen Touch geprägt???

Es gibt 100te von Leuten die den ganzen Tag nur über Definitionen von Ethik, Moral und Handlungsweisen reden. Irgendwann muss man sich auf Axiome zurückziehen. Je früher desto einfacher ist die Logik. Sich von toten Pflanzen oder toten Tieren zu ernähren stellt ab einer gewissen Abstraktionsebene kein Unterschied dar. Nur manche sehen gern einen Unterschied und das nur um die eigenen Einstellungen zu propagieren. Dies ist strikt abzulehnen.

Abschließend noch ein paar Sätze zu Sitten und Gebräuchen. Mag sein das jede Kultur ihre Sitten und Gebräuche hat. Kommt man in ein anderes Land, dann muss man sie tollerieren. Immer??? Und Alles???

Mit welcher Begründung brandmarken alle westlichen Regierungen andere Länder deren Regierung beispielsweise eine Diktatur ist? Offenbar hat der Mensch doch einige Normen aufgestellt welche auch Sitten und Bräuche anderer Kulturen verbieten und es sogar erlauben die eigenen Ansichten diesen Länder aufzuzwingen. Nichts was der Mensch tut sollte so heiß gegessen werden wie es gekocht wird. Ich bin mir nicht sicher ob der Mensch wirklich etwas wie Moral nicht doch nur im Lehrbuch besitzt.


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

09.12.2003, 23:10
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