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Tirica
Ozelopardin




Dabei seit: November 2002
Herkunft: Österreichs Regenwald / Costa Rica

Beiträge: 795
Tirica ist offline
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Ja, Batonga, das ist schon eine Erleichterung für die Kuh. Zumindest für die Kühe, die viel Milch geben. Ob diese Afrikaner auch solche Rassen habe, weiß ich nicht.
Aber natürlich wäre es der Kuh lieber, wenn die Milch ihrem Kalb gegeben würde. Ein Bisschen davon bekommt es zwar bestimmt, sonst würde es ja verhungern, aber nicht alles.


__________________
Viele, die leben, verdienen den Tod und viele die Sterben würden das Leben verdienen. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch mit deinem Todesurteil nicht so schnell bei der Hand!

Gandalf/ J.R.R. Tolkien

10.06.2003, 09:39
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batonga
chatz




Dabei seit: Februar 2003
Herkunft: Schweiz

Beiträge: 202
batonga ist offline
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Andererseits...

Ich habe mal gehört, dass eine Kuh schmerzen empfindet, wenn sie zuviel Milch im Euter hat.

Wäre es dann nicht eine Erleichterung für die Kuh, wenn man sie melkt?


Voilà


__________________
Dort wo nur die Sonne scheint ist meistens Wüste.

09.06.2003, 17:20
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Tirica
Ozelopardin




Dabei seit: November 2002
Herkunft: Österreichs Regenwald / Costa Rica

Beiträge: 795
Tirica ist offline
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Das mit dem Kalb wurde nicht so genau beschrieben, aber die Menschen brauchen ja die Milch. Es wurde schon gesagt, dass die Kälber an den Forderfuß der Mutter gebunden werden. Dieses Volk lebt in einer sehr kargen Gegend, dort gibt es sonst nicht so viele Tiere, die müssen von den Kühen leben. Schau mal, für was, außer der Milch haben denn die noch die Tiere. Vom Dung können sie sich nicht gut ernähren. Ich finde es toll, dass sie die Tiere achten, auch wenn sie etwas für ihr eigenes Überleben tun müssen, das den Tieren nicht angenehm ist. Wir Europäer nehmen den Kühen auch die Milch weg. Im Unterschied zu diesen Leuten wollen wir aber die Trauer, die die Kuh dabei vielleicht empfindet nicht einmal bemerken. Wir kommen auch noch mit ganz kalten technischen Geräten daher. Meiner Meinung nach ist es schon besser, wie diese Leute es machen.


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Gandalf/ J.R.R. Tolkien

08.06.2003, 21:15
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CleanerWolf
Wolf




Dabei seit: Juli 2002
Herkunft: Berlin
Berlin (DE)
Beiträge: 609
CleanerWolf ist offline
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Zitat:
Original von Tirica
Sie behandeln die Tiere mit Respekt und sie achten auch ihre Gefühle. Sie bemerken die Trauer einer Kuh, wenn ihr die Milch, die für ihr Kalb bestimmt wäre, genommen wird.

Ohne jetzt dieses Naturvolk schlecht machen zu wollen... das ist etwas widersprüchlich. Wenn sie die Tiere mit Respekt behandeln, warum lassen sie der Kuh und dem Kalb nicht die Milch? Die Trauer zu bemerken und die Milch trotzdem wegzunehmen finde ich nicht sehr respektvoll.


__________________
Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

07.06.2003, 18:58
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Black Panthera
the SilverDragon




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: Deutschland
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 630
Black Panthera ist offline
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Zitat:
Es ist klar, dass nicht alle Menschen der Erde auf diese Art und weise leben können,



der mensch WILL nicht so leben können...
können kann man schon...
man muss es nur wollen...
aber so wie die gesellschaft heute ist, geht das nicht...


auf langfristige sicht ist ein leben im einklang erfolgreicher wie gegen...
warum hat der mensch sich sonst so lange halten und aus dem urmenschen entwickeln können???
weil er seine natur nicht zerstört hat...

von diesen mönchen hab ich schonmal bericht gesehen...
es gibt auch welche, die sammeln jedes insekt und wurm ein, die sie bei bauarbeiten finden, setzen diese wieder anderswo ab...

ich finde es bemerkenswert wie viele urvölker leben...
besonders die aus dem amazonasbecken...
unberührt (fast) und frei...
leider dringt auch hier der "neumensch" vor und zerstört diese friedliche natur...
man siehe die indianer... die ureinwohner des outback...
modernere waffen, kleidung aus stoff, töpfe aus metal...
die traditionen verblassen immer mehr ...
das urvolk verschwindet...
sowas finde ich sehr schade...
und das die menschen (wissenschaftler und menschenkundler) diese völker nicht ur lassen ist beraubung von kostbarkeiten und seltenheit...


__________________

In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

07.06.2003, 16:37
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Tirica
Ozelopardin




Dabei seit: November 2002
Herkunft: Österreichs Regenwald / Costa Rica

Beiträge: 795
Tirica ist offline
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Ich habe vor kurzem eine Doku über den Nil und seine Völker gesehen. Dabei gab es 2 Beispiele, die mir besonders gut gefallen haben.
Ein Volk lebt sehr eng mit seinen Rindern zusammen. Die Menschen behaupten selber, sie und die Tiere seien einander von Gott gegeben worden und von einander abhängig. Die Tiere bewegen sich frei herum und die Kinder spielen mitten zwischen ihnen. Die Menschen bekommen von den Kühen Milch und auch den Dung, den sie zum Heizen verwenden. Mit der Asche reiben sie die Rinder ein um sie vor den Tsetsefliegen zu schützen. Sie behandeln die Tiere mit Respekt und sie achten auch ihre Gefühle. Sie bemerken die Trauer einer Kuh, wenn ihr die Milch, die für ihr Kalb bestimmt wäre, genommen wird.
Geschlachtet werden die Tiere nur, wenn die Menschen am Verhungern sind oder für heileige Zeremonien wie eine Hochzeit. Jedesmal wird Gott und dem Tier genauestens erklärt.

Auf Inseln in einem See leben einige christliche Mönche. Nachdem sie sich im 4. Jahrhundert hier angesiedelt haben, wurden sie duche die Mohammedaner von der restlichen christlichen Welt abgeschnitten. Sie entwickelten sich selber weiter. Auch wenn ihre Lehren und der Glaube gleich geblieben sind, sie leben im totalen Einklang mit der Natur. Auch sie achten jedes Lebewesen ihrer Umgebung. Sie wollen nicht einmal einen Stein unnötig zerbrechen. Auf diesen Inseln finden viele bedrohte Tiere eine letzte Zuflucht.

Auch wenn ich es für übertrieben halte, nicht einmal einen Stein zerbrechen zu wollen, finde ich die Einstellung dieser Leute zu ihrer Umwelt und ihren Mitgeschöpfen beeindruckend und schön.
Es ist klar, dass nicht alle Menschen der Erde auf diese Art und weise leben können, aber ein schönes Beispiel liefern uns diese beiden Gruppen auf jeden Fall.


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Gandalf/ J.R.R. Tolkien

07.06.2003, 15:52
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