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Cat
Streunerin




Dabei seit: März 2002
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Cat ist offline
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Oh nein...
Da bekomm ich richtig Gänsehaut beim lesen.

Ja, jetzt kommt wieder diese ständige Frage auf nach dem 'warum'. Warum, hat niemand das Leiden gesehn, warum hat nicht einer dieser Deppen die Mikrowelle auf 'off' geschaltet, die Katze rausgeholt und sie einfach leben lassen. Warum kam es überhaupt zu so einer doofen Idee, warum kam es dazu, dass keiner was dagegen gesagt hat?
Verstehen wird mans wohl nie. Die Pein, die die Katze ertragen musste auch nicht.

22.05.2005, 20:11
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TamedTigress
Amurtigerin




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TamedTigress ist offline
  Katze lebendig im Mikrowellenherd gekochtAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Katze lebendig im Mikrowelleneherd gekocht

Ich versteh es einfach nicht... Ich versteh einfach nicht dass fast erwachsene Menschen (Studenten) so etwas tun und dann noch darueber lachen koennen...

Ich kann mich erinnern dass wir als Kinder schon mal darueber nachgedacht haben ob man denn nun eine Katze im Mikrowellenherd trocknen kann, und es gibt ja genug traurige Faelle wo dies aus Unwissenheit wirklich ausprobiert wird.

Aber ein Tier absichtlich so zu quaelen... nein!

TamedTigress

21.05.2005, 15:59
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Phantom
Panthera lupus




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so denk ich auch. vor allem: was hat denn nen Erste Hilfe-Kurs mit Katzenquälerei zu tun?? nen paar Wochen arbeit im Tierheim wären das mindeste, was die machen sollten... das hätte wenigstens mit der Tat zu tun...


__________________

~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

29.01.2004, 14:09
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TamedTigress
Amurtigerin




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Hahaha, da lach ich mich grade mal halbtot!! Auf solche oeffentliche Aufmerksamkeit sind solche Kinder am Ende doch noch stolz!

Und den Erste Hilfe-Kurs den unsereins spaetestens vor dem Fuehrerschein bezahlen muss kriegen sie auch noch auf Staatskosten!!

TamedTigress

28.01.2004, 20:38
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Phantom
Panthera lupus




Dabei seit: Oktober 2002
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Phantom ist offline
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so,ich poste das jetzt mal hier:

habt ihr gehört?

das Verfahren der 4(?) geschnappten Katzenquäler wurde eingestellt, mit der Auflage, einen Erste Hilfe-Kurs zu absolvieren.

Der Richter meint, die öffentliche Aufmerksamkeit hätte eine ausreichende erzieherische Auswirkung gehabt...(oder so ähnlich)


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~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

28.01.2004, 20:00
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TamedTigress
Amurtigerin




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Aus dem Newsletter Tierinfo. Ich will es langsam nicht mehr hoeren aber gleichzeitig denke ich, sollte man sowas ruhig verbreiten damit wir uns immer vor Augen fuehren zu was unsere Art faehig ist...

Traurige Gruesse
TamedTigress

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Tierquäler strangulieren Kater Timmi und brechen ihm Zähne raus

Altenhain. Timmi ist ein Streuner. Der sieben Jahre alte Kater von Franz Martin Hauck dreht gerne seine Runden durch die nähere Umgebung des Hauck'schen Hauses. Doch der umtriebige Vierbeiner kehrt stets zurück und findet sich meist zu regelmäßigen Zeiten wieder daheim ein. Durch eine Katzenklappe könne Timmi ein- und ausgehen, berichtet das Herrchen. Vorige Woche aber, von Samstag auf Sonntag, verspätete sich der Kater bei seiner Rückkehr. Trauriger Anlass: Das Tier wurde nach Haucks Worten "schwer von einem Tierquäler gefoltert".

Der Mann aus Altenhain berichtet von schlimmer Misshandlung: "Timmi wurde mit einer Schnur fast zu Tode erstickt und auf den Kopf geschlagen. Hierbei erlitt er eine Augenverletzung. Des Weiteren wurden ihm dabei Zähne ausgebrochen." Nur die engagierte Arbeit des Tierärztlichen Notdienstes in Bad Soden habe das Überleben der Katze ermöglicht. Die Ärztin habe gesagt, es sei ein Wunder, dass das Tier in seinem Zustand den Weg nach Hause geschafft habe. Timmi sei zwar "wieder halbwegs hergestellt", verliere aber womöglich die Sehkraft im rechten Auge, berichtet Franz Martin Hauck. Timmi müsse nun noch etwa 10 bis 14 Tage im Haus bleiben, um sich weiter zu erholen. Doch trotz des schauerlichen Vorfalls darf der Vierbeiner nach der Schonphase wieder raus, weil er es gewohnt sei, sich im Freien zu bewegen. Hauck hat nach eigenen Angaben Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gestellt. Auf dem Polizei-Revier in Niederhöchstadt sind weitere Fälle von Tiermissbrauch zurzeit nicht bekannt. Vermutlich handele es sich um einen Einzelfall. Hauck hofft dennoch, dem Tierquäler auf die Spur zu kommen und setzt eine Belohnung in Höhe von 250 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Täters führen. (ask)

Tierquäler oder versuchter Katzenfang? Bad-Soden-Altenhain

25.01.2004, 22:52
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PetraB.
Alpha-Wolf




Dabei seit: Februar 2002
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PetraB. ist offline
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Na klar sind Freigänger nicht nur durch bösartige Nachbarn in Gefahr. Strassenverkehr, Jäger, Tierfänger ... alles Gefahrquellen.

Und ja, ich denke man sollte vorher die Nachbarschaft abchecken und das Gespräch suchen ... auch die Nachbarn ermutigen mich, wenn irgendetwas ist, persönlich anzusprechen. Durch eine harmonische Nachbarschaft schaut vielleicht der eine oder andere auch mal, wenn ihm etwas ''komisch'' vorkommt. Nur DADURCH wurde der Diebstahl zweier meiner Pferde vor knapp 2 Jahren verhindert. Ebenso könnte so etwas einem ''Katzenklau'' entgegenwirken.

Wir haben ja selbst eine Freigänger. Er wurde wild geboren und ist heute, nach sieben Jahren kaum handzahm. Er sucht zwar die Nähe, will aber nicht angefasst werden. Ausserdem haben wir noch zwei reine Stubenpanther, von denen der Kater panische Angst vor ''draussen'' hat, während die Katze immer mal wieder mit mir runter huscht. Sie geht aber mit mir wieder ins Haus und bleibt nicht allein draussen.

Ich kann nur für unsere ''Stubenhocker'' sprechen, aber ich habe sie mit der Flasche aufgezogen und sie halten das Haus für ihre ''natürliche'' Umgebung und ich denke nicht, dass ihnen etwas abgeht.

Und JA, ich kenne Leute und habe auch schon völlig Fremde gesehen, die mit ihrer Katze spazieren gehen, sei es an der Leine oder aber die Katze läuft frei mit.

Es ist immer die eigene Entscheidung, ob man seiner Katze Freigang gewährt. Wie ich aber bereits in meinem ersten Beitrag sagte: Der Halter sollte versuchen, die Gefahr für das Tier so weit wie möglich zu minimieren. Und dazu gehört auch ein Abchecken ob da womöglich einer der Nachbarn mit 'nem Hammer hinter'm Zaun steht, um der Katze den Schädel zu zertrümmern.


__________________

... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

17.12.2003, 23:02
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TamedTigress
Amurtigerin




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Wo ich vorher gewohnt habe war meine Katze immer draussen und ich wusste dass sie in der Nachbarschaft ein gern gesehner Gast war. (Ganz ehrlich - ich glaube es hat ihr geholfen dass sie wunderschoen, naemlich scheeweiss, und ausserdem sehr verschmust ist).

Dann bin ich umgezogen und lebe jetzt eher am Stadtrand. Die meisten unserer Nachbarn lassen ihre Katzen raus aber ich finde wir leben zu nah an der Strasse und ich halte Kitti seitdem drinnen.

Natuerlich ist es schlimmer fuer eine Katze die die Freiheit kennen gelernt hat und sie reagiert insbesondere im SOmmer noch ganz anders als die Katzen meines Freundes die seit jeher Stubenkatzen waren. Normalerweise hat sich Kitti mittlerweile ganz gut mit den "haeuslichen Leben" abgefunden aber wenn es draussen warm und schoen ist, dann bekommt sie wieder ihren Freiheitsdrang und versucht auszubuechsen.

Insbesondere am Anfang hatte ich furchtbare Gewissensbisse gegenueber dem Tier und dachte ich habe nicht wirklich das Recht sie nach Jahren der Freiheit fuer immer einzusperren. Ich hatte aber auch nicht das Herz sie in ihrem Revier zu lassen und meinem Nachmieter zu ueberlassen - dafuer haenge ich viel zu sehr an dem Tier und umgekehrt wohl auch genau so.

Wenn ich aber Nachrichten wie diese sehe, oder von Tierfaengern hoere mir den Verkehr hier angucke dann bin ich doch erleichtert dass meine kleine in Sicherheit ist und so etwas wahrscheinlich nie erleben muss.

Das Beispiel unserer anderen beiden Katzen zeigt dass Tiere die nie draussen waren die Freiheit nicht richitg vermissen.

Es gibt aber auch Katzenbesitzer die wollen ihr Tier gar nicht den ganzen Tag drin haben (Katzenklo) und halten sie bewusst meist draussen. Fuer mich selbst kaeme das zwar nicht in Frage aber dennoch - hat der Besitzer da wirklich Schuld oder fahrlaessig gehandelt wenn jemand anders dem Tier mutwillig Schmerzen zufuegt?

Ich kann Petras Argument schon nachvollziehen aber ich kann es so einfach nicht sehen. Wenn eine Mutter ihre Aufsichtspflicht verletzt und ihr kleines Kind vergewaltigt wird - ja, vielleicht kann man da indirekt wirklich von einer Art "Mitschuld" sprechen, aber ich glaube kaum dass sie irgendein Gericht dafuer verurteilen wird geschweigedenn dass es dem Taeter mildernde Umstaende bringt?

TamedTigress

17.12.2003, 22:31
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Shilok
Tigerin




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Shilok ist offline
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So wie ich das jetzt heraus höre soll ein Katzenbesitzer vorher abchecken ob die Katze in der Nachbarschaft Katzenfeinden begegnen kann und erst dann lasse ich sie raus !?
Nun, selbst damit hätte man keine 100%-ige Sicherheit, denn Freigänger-Katzen sind auch anderen Gefahren ausgeliefert (und meines Erachtens noch größeren) wie z.B. den Autoverkehr. Aus diesem Grund (da wir an einer großen Straße wohnen) halten wir unsere beiden Katzen in der Wohnung ...
Andererseits kommt da auch die Frage auf: Nehme ich der Katze durch die Wohnungshaltung so viel Lebensqualität, dass ich die Gefahr der Autos und der tierquälerischen Nachbarn eingehen und sie trotzdem rauslassen soll ? Oder soll ich das Risiko eingehen und der Katze trotz der Gefahren Freigang gewähren ?
Ich denke das muss jeder natürlich durch Abwägen der Größe des Risikos und durch Betrachten der Bedingungen für sich und seine Katzen selbst entscheiden.
Natürlich kann man eine gewisse Sicherheit durch das vorherige Abchecken eventuell vorhandener tierquälerisch angehauchten Nachbarn und durch das Begutachten von gefährliche Straßen in der Nähe erreichen, aber halt nur eine gewisse Sicherheit ...

SG Shilok


__________________
"A-o-ung"

17.12.2003, 22:04
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TamedTigress
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Zitat:
Original von PetraB.
Wenn die in Deinen Armen sterbende Katze hätte sprechen können, glaubst Du nicht, sie hätte Dich gefragt: ''Warum hast Du mich nicht beschützt?''


Nun liebe Petra - was soll denn der Katzenbesitzer machen?

Sein Tier einsperren ist natuerlich das sicherste aber insbesondere auf dem Land gehoert das draussen herum streunen und Jagen einfach zu einem erfuellten Katzenleben dazu.

Man kann sie auch an einer Hundeleine in seinem eigenen Garten anbinden - das geht vielleicht mit einem Hund aber ich glaube eine Katze wuerde es einfach erniedrigend und frustrierend finden.

Eins ist sicher - einer Katze beibringen dass man "das nicht tut" funktioniert wohl kaum. Da beisst man auf Granit.

TamedTigress

17.12.2003, 21:28
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