Registrierung Kalender Tigerforum-Chat Häufig gestellte Fragen Suche Mitgliederliste Moderatoren und Administratoren Statistik Database Galerie TopListe Glossar Startseite
Tigerforum » Allgemeines » andere Räuber, Jäger, Tiere... » Kryptozoologie & andere Phänomene » Ausrottung durch Monogamie » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
« Vorheriges Thema Nächstes Thema » Druckvorschau | An Freund senden | Thema abonnieren | Glossareintrag vorschlagen
Antwort erstellen Neues Thema erstellen
Autor
Beitrag
Marozi
Panthera leo maculatus




Dabei seit: Januar 2003
Herkunft: Pforzheim
Baden-Württemberg (DE)
Beiträge: 329
Marozi ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Traurigerweise sind diese Forschungsergebnisse ja nur aufgrund der Auslöschung durch Menschenhand gewidmet. Die Natur hat im umgekehrten Falle dafür gesorgt, dass das Harems-System auch seine Nachteile hat. So kommt üblicherweise ja nur ein dominantes Männchen dazu sich fortzupflanzen, wenn überhaupt, denn der enorme Aufwand der Revierverteidigung läßt nicht viel Zeit übrig.

Wäre es nicht sinnvoller statt solcherlei Forschungen die Wurzeln des Übels anzugehen? Außerdem ist noch so viel im Unklaren über Tiere, die wir eigentlich gut zu kennen glauben. Schade, dass Wissenschaftler so ihre Zeit verbringen...


__________________
"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

31.05.2003, 13:36
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Marozi senden Homepage von Marozi Schicke Marozi eine ICQ-Nachricht  
Spiritus, der Panther
Träumer




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft:
Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 892
Spiritus, der Panther ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Monogamie, das bedeutet ein Männchen und ein Weibchen (mono = eins). Und daher auch das Problem: Stirbt das Männchen oder das Weibchen, bleibt ein partner allein, und muss sich einen neuen suchen. Wenns aber keinen gibt, gibts von dem Tier auch keine Nachkommen. Daher verringert sich auf langer Sicht die Anzahl der Tiere.

@Shir Kahn: Wär zu schön, aber dafür sind wir doch ein paar zu viele, ganz vonden Möglichkeiten zu schweigen, sich ein Kind ohne Partner zu beschaffen...

S, d P


__________________
In Gedenken an Jamie Morand a.k.a. Pantherkönig
Vom 31.07.1975 bis 22.02.2003
Don't know where you are, but I'm whit you..

Das Leben ist der Sinn...

29.05.2003, 20:09
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Spiritus, der Panther senden  
Black Panthera
the SilverDragon




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: Deutschland
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 630
Black Panthera ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

*verwirrt sei*

hatte erst vor kurzem mono- und polygamie in ethik in der schule...
aber das handelte um menschen...

wie muss ich das hier verstehen???
monogamie: ein männchen auf viele weibchen???

ein harem ist doch ein männchen hat viele weibchen..
so wie der löwe...

ich hab den text gelesen...
vom sinn her mehr oder weniger verstanden...

nur verwirrt mich das mit der monogamie und dem haremsrudel...


__________________

In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

29.05.2003, 14:55
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Black Panthera senden Schicke Black Panthera eine ICQ-Nachricht  
Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Sesshoumaru gestartet
  Ausrottung durch MonogamieAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ausrottung: Monogamie macht anfällig

Ein Leben in Monogamie erhöht das Aussterberisiko einer Tierart, berichtet ein Zoologe nach Studien in Afrika.

(jkm) - Große Säugetiere, die in Paaren oder kleinen Harems leben, werden sehr viel häufiger in einem Gebiet ausgerottet als solche mit großen Harems, berichtet ein kanadischer Zoologe im Fachblatt "Conservation Biology".

"Was das Vermeiden der Ausrottung angeht, zahlt sich Promiskuität aus", sagt Justin Brashares von der University of British Columbia, Vancouver. "Diese Studie zeigt erstmals eine starke Verbindung zwischen dem Sozialverhalten von Säugern und dem Risiko der Auslöschung auf." Naturschützer und Verwalter von Schutzgebieten sollten monogam oder in kleinen Gruppen lebenden Arten daher besondere Aufmerksamkeit schenken.

Jagd, Fragmentierung des Lebensraums und andere menschliche Aktivitäten führen dazu, dass immer mehr Tierarten global oder lokal verschwinden. Am Beispiel von sechs Naturschutzgebieten in Ghana, wo seit über 30 Jahren monatliche Zählungen durchgeführt werden, untersuchte Brashares nun, welche Faktoren die Anfälligkeit von Primaten, Huftieren und anderen Säugern für diese "künstlichen" Auslöschungen beeinflussen.

Seit Beginn der Zählungen war es in den Reservaten zu 78 lokalen Auslöschungen gekommen. Zwei Faktoren spielten dabei eine besondere Rolle, fand der Forscher. Erwartungsgemäß erhöhte die Isolation einer Population das Risiko einer durch menschliche Aktivitäten herbeigeführten Ausrottung.

Überraschenderweise spielte in allen Tiergruppen auch die Haremsgröße eine Rolle: Beispielsweise waren mehrere Arten von Duckern - kleinen, monogam lebenden Verwandten der Gazellen - im Schnitt zehn Jahre nach der Einrichtung eines Reservats verschwunden. Büffel mit etwa 15 Weibchen umfassenden Harems hatten sich dagegen in allen Gebieten behaupten können.

Warum ein Leben in Monogamie anfälliger für Auslöschungen macht, ist unklar. Wenn ein Männchen getötet werde, könne es bei monogamen Arten möglicherweise rasch zu einem "Männermangel" kommen, erläutert Brashares. Bei Arten mit großen Harems ständen dagegen stets genügend Männchen bereit, den Platz des Haremsherrn einzunehmen.

Vielleicht ließen sich große Gruppen aber auch weniger leicht überraschen. "Eventuell läuft alles darauf hinaus, dass man sich an ein oder zwei Tiere sehr viel leichter heranpirschen kann als an zwanzig", so der Forscher.


Quelle: Vistaverde

Vielleicht hat der Planet doch noch eine Chance, wenn der Mensch seine moralische Vorstellung der Monogamie global durchsetzt .


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

28.05.2003, 23:18
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Sesshoumaru senden Homepage von Sesshoumaru Schicke Sesshoumaru eine ICQ-Nachricht  
  « Vorheriges Thema Nächstes Thema » Standard | Brettstruktur | Baumstruktur
Antwort erstellen Neues Thema erstellen
Gehe zu:

Powered by: Burning Board 1.1.1 © 2001 WoltLab GbR
Code-, Style- und Templateanpassung © 2004 by Sesshoumaru
Seitenabrufe pro Tag im Durschschnitt: 14744.70
.: Kontakt :. | .: Impressum / Disclaimer :.