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Lucky Lion
Löwe




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Lucky Lion ist offline
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Also da hast du dir ja was vorgenommen Shir Khan: Den Welthunger auf das Horn und auch noch die Raffgier abzuschaffen. Ich habe da mal einen passenden Spruch gelesen: Tu erst das notwendige, dann das mögliche, und plötzlich schaffst du auch das Unmögliche. Will heissen: Alles der Reihe nach, nicht mit dem Unmöglichen anfangen.

Ich halte die Lösung mit dem Sender für die langfristig bessere wenn auch nicht die beste Idee. Klar werden die Tiere erst mal getötet, aber wenn dadurch viele Wilderer erwischt werden, schreckt es die anderen vielleicht davon ab weiterzujagen. Es könnte allerdings noch ein Problem geben, nämlich dass die Wilderer davon erfahren und den Sender wieder entfernen! Oder ist dieser Sender so in das Horn eingebaut, das er nicht entfernt werden kann (zum Beispiel sehr versteckt oder reingeklebt)?


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"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

Dieser Beitrag wurde von Lucky Lion am 31.05.2003, 00:38 Uhr editiert.

31.05.2003, 00:35
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Sesshoumaru
sama




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Zitat:
Dem Transport der fünf Tiere nach Sambia in einem Frachtflugzeug gingen 15 Jahre beharrlicher Vorbereitung voraus - unter anderem, um das Gebiet vor weiterer Wilderei abzusichern. Eingebettet in internationale Tierschutzbestimmungen hat die Gesellschaft für den Aufbau einer schlagkräftigen Wildhüter-Truppe gesorgt und die nötige Infrastruktur bereitgestellt. Jährlich investiert die Gesellschaft rund 300.000 Euro in Sambias North Luangwa-Naturschutzprojekt.

Ich weis nicht so recht wie die Sicherung konkret aussehen wird. Zur Teil sind diese Parkwächter die reinste Guerillia die mehr Bürgerkriegspartei als Tierschützer sind.

Das Problem ist nicht nur die Sicherung des Lebensraums aktuell, sondern eine Langfristige gesetzlich vom Staat gestützte Lösung. Wenn morgen Lang gebraucht werden würde, dann wären die Nashörne das "egalste" von der Welt.

Die Frage ist auch wie mit Versuchen zu Wildern umgegangen wird. Eine Abschreckung durch Sender in den Hörnern ist schön und gut, aber irgendwie zweifele ich an der Wirksamkeit - und ein totes Nashorn ist tot, egal ob der Sender 2 Wochen später gefunden wird. Was macht man mit Wilderern??? Die Wilderei "natürlich" zu Beenden, hiese den Welthunger und die menschliche Raffier abzuschaffen. Oder sehe ich das falsch???


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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30.05.2003, 23:13
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Spiritus, der Panther
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Also erstens Panthera, das Horn wächst nach, weil es sich im Gegensatz zu anderen Horn-/ Geweihträger Haare sind, die das Horn bilden. Eine Zeitlang (oder immer noch) haben Wildhüter die Hörner regelmäßig abgesägt, um Wilderer abzuhalten. Mit eher zweifelhaften erfolg, da die Wilderer die Tiere teilweise trotzdem abknallten, und den Rest des Horns, der noch da war abtrennten.
Natürliche Feinde hat ein Nashorn nur während es noch Jung ist, ausgewachsen eigentlich garkeine. Das Horn spielt nur bei Kämpfen zwischen den Männchen während der Paarungszeit ne Rolle, und die ohne Hörner können ja einfach abdampfen.
Die einzigen Tiere, die Nashörnern gefährlich werden können, sind Elefanten. Im Krügernationalpark (wenn ich mich jetzt nicht irre) haben Elefanten Nashörner angegriffen und sogar getötet. Es handelte sich dabei alölerdings ausschließlich um Waisenkinder die von Menschen großgezogen wurden, und nie das Typische verhalten innerhalb der Gruppe gelernt haben, wodurch sie angestaute Aggressionen an den Nashörnern abreagierten.

S, d P


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In Gedenken an Jamie Morand a.k.a. Pantherkönig
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30.05.2003, 20:08
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Black Panthera
the SilverDragon




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hmmm...
das horn des nashorn wächst doch im gegensatz zu anderen horntieren wie hirschen nicht mehr nach oder????

bei gazellen wachsen die auch nicht mehr nach...

was ich nicht verstehe ist...
warum die die tiere immer direkt abknallen...
warum betäuben die die tiere nicht und sägen das teil ab???

ist zwar genauso grausam...
aber das tier lebt weiter...

oder stirbt das tier nachher an den folgen der stutzung???
weils sich gegen artgenossen nicht mehr verteidigen kann???


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29.05.2003, 21:16
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Spiritus, der Panther
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Man bemüht sich, wohl wahr, aber ob es ein Erfolg wird, bleibt abzusehen. Denn Wildhüter werden Wilderer wohl einschränken, aber nicht 100%ig abhalten können. Denn leider ist weiterhion das Horn von Nashörnern sehr beliebt. Und für Geld macht Mensch schließlich alles, oder?
Hoffen wir, das die Nashörner sich in ihrer alten/neuen Heimat erfolgreich ansiedeln können!

S, d P


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29.05.2003, 20:02
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Black Panthera
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hmmm...
gute nachrichten...
auch das die 15jahre brauchten...
um soweit die nashörner erst dahinzubringen...^^


hoffentlich überleben alle tiere den transport...
und auch hoffe ma, das der stress die tiere nicht irgendwie "unfruchtbar" macht...

denn wir wissen ja das nashörner lange ihre jungen bei sich haben und halt nicht so schnell fortpflanzen...

daumen drücken für den erfolg..


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29.05.2003, 15:03
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Sesshoumaru
sama




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Frankfurter Aktion: Nashörner in Sambia ansiedeln

Deutsche Zoologen wollen in Sambia die von Wilderern ausgerotteten Nashörner wieder ansiedeln.

Johannesburg/Frankfurt/Main (dpa) - Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, die viele Jahre von Bernhard Grzimek geleitet wurde, fliegt an diesem Dienstag zunächst fünf Spitzmaul-Nashörner aus dem südafrikanischen Krüger-Nationalpark aus. Sie sollen im 2000 Kilometer entfernten Luangwa-Nationalpark frei gelassen werden. Zuvor wurden ihnen kleine Sender ins Horn implantiert. Eines der imposantesten und am stärksten gefährdeten Großsäugetiere kehre damit in seine ehemalige Heimat zurück, betonte die Gesellschaft in einer Erklärung. Den 5 Tieren sollen demnächst 15 weitere folgen. In einem Ringtausch fliegt der Frankfurter Zoo ein Jungtier nach Südafrika. Nashorn-Dame «Hama» wird am 23. Juni auf die Reise gehen.

In Sambia gab es in den 70er Jahren noch zwischen 4000 und 12.000 Nashörner. Wilderer rotteten sie wegen ihres als wertvollen Horns komplett aus und töteten ferner rund 100.000 Elefanten.

Dem Transport der fünf Tiere nach Sambia in einem Frachtflugzeug gingen 15 Jahre beharrlicher Vorbereitung voraus - unter anderem, um das Gebiet vor weiterer Wilderei abzusichern. Eingebettet in internationale Tierschutzbestimmungen hat die Gesellschaft für den Aufbau einer schlagkräftigen Wildhüter-Truppe gesorgt und die nötige Infrastruktur bereitgestellt. Jährlich investiert die Gesellschaft rund 300.000 Euro in Sambias North Luangwa-Naturschutzprojekt.


Quelle: Vistaverde


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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28.05.2003, 23:15
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