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CleanerWolf
Wolf




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CleanerWolf ist offline
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Nunja, es ist ja von "sanftem" Tourismus die Rede. Daß Massentourismus schädlich für die Natur ist, sieht man momentan im Banff Nationalpark.
Aber wovon hier die Rede ist, wurde durch das "Carpatian large carnivore project" bereits vor einigen Jahren in die Wege geleitet.
Ich hoffe nur, daß Jagdtouristen draussen bleiben müssen.


__________________
Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

31.05.2003, 01:05
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Black Panthera
the SilverDragon




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Black Panthera ist offline
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Zitat:
"Die Karpaten bieten sowohl der Wildnis als auch einer modernen Ökonomie genügend Raum", glaubt Claude Martin,



ich muss batonga vollkommen recht geben...
ich glaube die setzen sich da ein schlechtes ziel...
zwar ists nicht das erstemal das sowas vorkommt...
aber wenn die glauben das tourismus da förderlich wäre...

abgesehen davon das dann teile für irgendwelche infohäuser und stationen abgeholzt werden müssen...
und das dann zig autos die luft verpesten...
das die tiere sich neu umgewöhnen müssen...

die touris werden die umwelt da noch extremer verschmutzen... durch abfall und anderen kram...
und die raucher werden einen brand mal so nicht ganz verhindern können...

wenn dann auch noch hunde und andere tiere dazu kommen...
also ich weiss nicht was da förderlich sein soll...


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In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

Dieser Beitrag wurde von Black Panthera am 26.05.2003, 19:51 Uhr editiert.

26.05.2003, 19:48
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batonga
chatz




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batonga ist offline
  Hochmut kommt vor dem Fall...Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Da sage ich nur: Achtung Leute, wenn dieser Schuss nicht nach hinten losgeht.


Nun ja, auf den ersten Blick sieht diese Alternative ziemlich passabel aus. Durch den Tourismus werden Leute angezogen, die dort konsumieren.
Doch damit erst Touristen dorthin kommen, muss die Gegend attraktiv sein. Ich weiss zwar nicht, ob sie es jetzt schon ist, so mit Hotels etc., aber es wird trotzdem ein paar Investitionen geben müssen. Und man kann ja nicht behaupten, dass diese Staaten besonders reich sind.

Und was mich auch noch ein wenig Angst macht, ist, dass wenn der Tourismus plötzlich gross geschrieben wird, die Natur nicht mehr mitkommt.
Wenn z.B. während einem Jahrhundert niemand in einem Stück Wald war, und jetzt tauchen die Leute dort Car-weise auf, dann ist das sicher nicht das Beste für die dortige Flora und Fauna.


Voilà, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste


__________________
Dort wo nur die Sonne scheint ist meistens Wüste.

26.05.2003, 17:23
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Sesshoumaru gestartet
sanfter Tourismus soll Karpaten bewahrenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Sanfter Tourismus soll Karpaten bewahren

Die Wildnis der Karpaten soll länderübergeifend besser geschützt und einem nachhaltigen Tourismus geöffnet werden.

(jkm) - Hierauf haben sich die Anrainerstaaten auf einer Ministerkonferenz in Kiew verständigt. Die gemeinsame Vereinbarung zu Schutz und Entwicklung der Region unterzeichneten die Vertreter der Tschechischen Republik, Ungarns, Polens, Rumäniens, Serbiens und Montenegros sowie der Slowakei und der Ukraine.

In den Karpaten liegen die größten Urwälder Europas; die Berge bieten unter anderem Braunbären, Wölfen und Luchsen einen nahezu unberührten Lebensraum. So sind etwa 45 Prozent aller außerhalb Russlands lebenden Wölfe - insgesamt rund 4.000 Tiere - in den Karpaten zu Hause. Selten gewordene Tiere wie die Gemse (Rupicapra rupicapra) und der Kaiseradler (Aquila heliaca) sind nur noch in den Karpaten zu sehen. Dort gelang auch die Wiederansiedlung des Wisents (Bison bonasus), das in Europa schon ausgestorben schien. Darüber hinaus beherbergt die Region hunderte Pflanzenarten, die nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen.

Um diesen Zustand zu erhalten, einigten sich die Anrainer unter Moderation der UNEP, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, auf ein gemeinsames Nutzungskonzept der Karpaten. Die Schönheit der Landschaft soll künftig mehr Besucher in die 200.000 Quadratkilometer große Region locken. Die Anrainerstaaten wollen einen nachhaltigen Tourismus ankurbeln und hoffen auf wirtschaftlichen Aufschwung. Derzeit sind die 16 bis 18 Millionen Menschen der Region von wachsender Arbeitslosigkeit und Armut betroffen.

"Die Karpaten bieten sowohl der Wildnis als auch einer modernen Ökonomie genügend Raum", glaubt Claude Martin, Generaldirektor des WWF International. Die Naturschutzorganisation befürchtet, bei anhaltendem wirtschaftlichen Niedergang gerate die Region aus ihrem fragilen Gleichgewicht. Gelinge es nicht, den Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor auszubauen, drohe ein Raubbau an den natürlichen Ressourcen.


Quelle: Vistaverde


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

26.05.2003, 12:53
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