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Umfrage: Was denkt Ihr über diese Atomwaffenentwicklung?
verbliebene Stimmen: 2
verbrecherisch
einfach unglaublich
Entwicklung OK, aber Einsatz nein
ist mir eigentlich egal
finde ich gut, jeder muss sich wehren dürfen
Ergebnis
Autor
Beitrag [  «    1  2  ]
Thealon
Tripel-As




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Thealon ist offline
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Auch wenn nicht ich gefragt wurde, so habe ich mal nachgesehen, und kam zu folgendem Schluss:

Die Wasserstoffbombe ist im Grunde eine aufgemotzte Atombombe. Ihre Energie kommt von der Fusion von Wasserstoffisotopen (daher der Name) zu Helium. Da dies jedoch nur bei extrem hohen Druck und Temperaturen von etwa 100 Millionen Grad möglich ist, braucht es eine Atombombe als Zünder. Meist wird eine Plutoniumbombe gebraucht, und diese beinhaltet in ihrem Aufbau das namensgebende Plutonium.
Falls an einer H-Bombe noch mehr strahlen sollte, so weis ich es nicht, und ich will es ehrlich gesagt auch gar nicht mehr wissen.

"Schmutzige" Kernwaffen, sind diejenigen, die eine hohe Dosis Radioaktiver Strahlung freigeben, "Saubere" eine geringere. Jedoch straheln beide Sorten.

Zu den Bombentest, egal ob Atom- oder Wasserstoffbombe, sage ich dies: bei den ersten Tests war es nicht einmal sicher, ob es überhaupt so funktionierte, wie man sich dachte. Es gab mehrere Entwürfe beider Bomben, und jeder hätte theoretisch funktioniert. Obgleich die Aufbauten sich schon im Prinzip unglaublich unterschieden, sind ihre Auswirkungen sehr ähnlich.

Um dies herauszufinden musste sehr viel Land unbewohnbar gemacht werden...
Und zu viele Tiere als auch Menschen mussten für diese Erkenntnisse leiden und sterben... Und wofür? Um sie weiterzubauen, weiterzuentwickeln und sie auch weiterhin einzusetzen. Welch Ignorante Denkweise, Land für die Jahrtausende unbewohnbar zu machen, um neue Statussymbole zu testen. Sollten nachfolgende Generationen tatsächlich intelligent genug handeln, um auf Kernwaffen als auch Kernkraftwerke zu verzichten, so werden sie trotzdem noch Jahrtausende an den Nachwirkungen der heutigen zu kauen haben.

Überaus traurig ist es auch, dass diese Waffen entwickelt werden müssen, um damit zu drohen. Mit Diplomatie scheint man es ja nicht weit zu bringen, oder nicht weit zu versuchen. Oder wird Diplomatie mit Waffengewalt definiert? Krieg für den Frieden...

Thealon

Ich vergas, falls jemand an Details zur Funktionsweise von Kernwaffen interessiert ist, hier ein Link: Wasserstoffbombe
Es gibt wohl noch tausend weitere, wer enthusiastisch genug ist, kann gerne selbst einmal suchen.


__________________
Grüße an die Zukunft.

Dieser Beitrag wurde von Thealon am 22.05.2003, 21:13 Uhr editiert.

22.05.2003, 21:06
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batonga
chatz




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batonga ist offline
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Da fällt mir nur ein Wort ein:

SCHEISSE!!! (entschuldigt für den Ausdruck)

Für was brauchen die das??? Um zu prahlen? Ich hoffe nicht, dass es nur für das ist. Um sich wehren zu können?
Toll! Sie können ja mal versuchen, ein Flugzeug mit Terroristen mit einer H-Bombe abzuknallen.

Ach nee, ich kann da nicht mehr sagen...


voilà

Es gibt doch noch diese schmutzigen Atom-Waffen, deren Feuerkugeln auch radioaktiv sind, oder so...
Könntest du die mal erklären, Shir Khan?


__________________
Dort wo nur die Sonne scheint ist meistens Wüste.

22.05.2003, 20:41
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Black Panthera
the SilverDragon




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Black Panthera ist offline
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ähm...
stutz...

ich dachte wasserstoffbomben wären nicht radioaktiv...
irre ich mich jetzt da???


und was noch da ist...
ob jetzt eine große bombe..
oder viele viele kleine...
selbe effekt...
nur das man die kleinen weiträumiger verteilen kann...

ich finde es so schrecklich das die einfach hingehen...
bomben immer wieder ausprobieren...
obwohl die doch wissen welche auswirkung die dinger haben...
aber nein...
stattdessen verseuchen die zig ländereinen...

wie viele tiere müssen sterben...
nur damit die mal aufs rote knöpfchen drücken dürfen...


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In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

22.05.2003, 18:48
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Ich gebe Dir Recht nettwork. Solche größen kann man sich schwer vorstellen. Vielleicht sollten wir uns daher exemplarisch an die Sache heran machen. Diese Mini-Nuke mit 5kt wird als Präzisionswaffe beschrieben *lacht*.

Der Sprengstoffanschlag auf ein Verwaltungsgebäude in Oklahoma City kostete 178 Menschen das Leben. Die Sprengladung hatte eine Masse von 2,1t TNT. Nun bedeutet 5kt nicht 5 Tonnen, sondern 5.000 Tonnen. Grob überschlagen wäre die Bombe also 2.400 mal stärker als die Bombe von Oklahoma City. Ich denke, dies bedarf keines weiteren Kommentars. Eine Mini-Nuke mit 5kt hätte wahrscheinlich in Bagdad das komplette Zentrum (Radius 5km) zerstört, 400.000 Menschen getötet und sicherlich auch den einen Bunker zerstört den man eigentlich treffen wollte.

Aber der Mensch hat weitaus größere Kräfte entfesselt. Das Fatale ist, daß je größer und stärker eine Explosion ist, desto "sauberer" ist sie meist. Große Bomben verursache weniger Spätfolgen - so zumindest eine Studie in den USA erstellt. Also gerade die kleinen Bomben sind gefährlich und gelten als "schmutzig".

Die Wasserstoffbombe (H-Bombe) ist das größe was der Mensch an Sprengkraft je geschaffen hat. Die größte einsatzbereite H-Bombe hat eine Sprengkraft von geschätzten 70 Megatonnen. Das wären 14.000 mal mehr als eine Mini-Nuke oder rund 33 Millionen mal mehr als Oklahoma City. Das ist eine gewaltige, fast nicht begreifbare, Gewalt die entfesselt wird.

Würde man über den Vereinigten Staaten, in optimaler Bersthöhe (ca. 4km), diese Waffe zünden, so würde in einem Umkreis von 35km totale Zerstörung und im Umkreis von 50km mäßige Zerstörung angerichtet. Der Feuerball dieser Explosion wäre wahrscheinlich über 9km im Durchmesser. Verbrennungen 2ten Grades kommen in einem Umkreis bis 65km vor. Der Hitzeblitz der Detonation würde Papier in einem Umkreis bis über 60km entflammen lassen. Die Todeszone hätte einen Durchmesser von fast 80km um den Detonationsort. Alle Menschen und Tiere innerhalb dieses Bereiches wären entweder sofort tot oder würden innerhalb weniger Jahre elend sterben. Für 24 Stunden wäre die Kernzone (ca. 30km) so hoch verstrahlt, daß ein Betreten für nur wenige Minuen innerhalb von 3-6 Tagen tödlich wäre.

Eine gewaltige Waffe. Doch sie ist roh, kaum zu steuern und verwüstet wirklich alles. Im Grund ist das Gebiet im Umkreis von ca. 500km auf Jahrtausende unbewohnbar (je nach Luftverhältnissen durch Fallout). Viel perfider ist die Funktionsweise der Neutronenbombe (N-Bombe).

Die N-Bombe ist eine verkappte Mini-H-Bombe. Auch die H-Bombe erzeugt Neutronen, jedoch wird dies bei der N-Bombe gezielt forciert. Die eigentliche Detonation ist unspektakulär, wenn man an eine 70mt H-Bombe denkt. Der innere Kreis großer Zerstörung beträgt bis unter 100m. In einer höhe von 120m gezündet würde also am Boden kaum Schaden entstehen. Gebäude, Straßen und Infrastruktur würden nicht oder kaum beschädigt. Wo ist aber dann die Wirkung??

Es wird eine extrem hohe Neutronenstrahlung frei. Da Neutronen keine Ladung besitzen können sie fast jeden Stoff ungehindert durchdingen. Das durchdringen einer Wand von 50m dicke wäre kein Problem und was das "gute" ist, es würde keine Ionisierung auftreten und somit auch keine radioaktive Sekundärstrahlung (oder kaum) erzeugt. Stoffe die jedoch eine hohe Dichte haben, also viele Protonen und Neutronen besitzen würden jedoch schnell fliegenden Neutronen durch Stoßionisierung abbremsen (Rückstoßkerne bilden sich). Die so gebremsten Neutronen haben eine sehr kleine Restreichweite, aber richten dafür gewaltigen Schaden an. Stoffe wir Bor oder Paraphin werden zur Abschirmung verwendet. Der menschliche Körper und auch der Körper aller anderer Lebewesen besteht zu einem Großteil aus Wasser und Wasser ist ein dichter Stoff. Die Neutronenbombe richtet also gezielt sehr große Schäden an Biologischen Organismen an und verschont Gebäude und anderes. Es wird also gezielt das Leben vernichtet. Nach wenigen Stunden nach der Explosion kann man praktische eine komplett neue Bevölkerung in die Stadt setzen ohne das etwas wieder aufgebaut oder entstrahlt werden müsste. Die militärische Bedeutung der Neutronenbombe liegt darin, dass ihre Explosion bei allen Personen bis zu einem Abstand von 1 km zur sofortigen Lähmung und nach wenigen Stunden zum Tod führt.

Zitat:
Vor 44 Jahren, am 1. November 1952, explodierte die erste Wasserstoffbombe: «Mike», wie die Testbombe von den US-Militärs genannt wurde, hatte eine Sprengkraft von 10 Megatonnen – tausendmal die Stärke der Atombombe von Hiroshima. Eine Explosivkraft, die grösser war als die in allen Kriegen in der Geschichte zuvor gezündeten Explosivkörper.

Enewetak heute. Die Bewohner sind zurückgekehrt, nach 30 Jahren im Exil. Sie leben auf einer Inselgruppe, wo 43 Atombomben gezündet wurden. Sie leben von Lebensmitteln, die von der US-Regierung bezahlt und geliefert werden. Drei der 47 Inseln auf Enewetak sind für das Leben der Rückkehrer von radioaktiven Substanzen gereinigt worden. Die Mehrzahl der Inseln bleibt bis heute unbewohnbar.

Die US-Regierung hat in den letzten Monaten neue Dokumente zu den Atombombentests der 50er Jahre freigegeben. Zeugenaussagen und Dokumente zeigen, dass die US-Militärs mit den Atomtests der 50er Jahre auf den Marshall-Inseln auch Versuche mit Radioaktivität an Menschen durchführten.


Und zum Abschluss noch obiger kleine Bericht über die Atomtests der vergangenen Jahre. Es ist eine Schande was dort zu lesen ist. Neben aller Faszination für die Erforschung solcher Phänomene wie Kernspaltung und Kernfusion ist es leider so, daß einige Menschen immer das möglichste Negative daraus machen wollen. Wieso diese Menschen auch immer das sagen in der Welt haben, ist ein Mysterium der Menschheit. Genau so ein Mysterium, wieso solche Vernichtsungswaffen immer einen persönlichen Namen brauchen.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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22.05.2003, 09:22
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nettwork
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Das wird doch ein Eigentor:
Es werden kleine Atombomben gebaut, die dann in großer Stückzahl erzeugt werden. Solange, bis niemand mehr weiß, wieviele es wirklich waren. Dann verscherbelt man diese Undinger an die Menschen mit dem größten Bedarf. Mir würden da die sogenannten Terroristen einfallen, also Menschen mit hohem Bedarf an Massenvernichtungswaffen für den städtischen Raum. Leider kann ich mir nicht vorstellen, wieviel 5 kt wirklich anrichten, aber ich sehe schon meinen Schatten an einer Betonmauer - neben dem Häufchen Asche, das sonst nur noch übergeblieben ist.


Hiroshima 16. Juli 1945, 13 Kilotonnen


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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22.05.2003, 07:55
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Thealon
Tripel-As




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Thealon ist offline
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Die Amerikaner scheinen ein wahres Wettrüsten zu veranstalten... Nur mit wem, oder gegen wen? Wenn die so weitermachen könnten sie bald wirklich den ganzen Planeten erobern...

Waffenforschung hat bei denen Priorität. Nicht nur, was Langstreckenflugkörper, mini Atombomben und ultraleichte Maschinengewehre angeht, nein sogar an Lasern forschen sie. Hier ein Link, der ganze text ist sehr lang:

Meisterschuss mit dem Laser

Wirklich, ich frage mich, was als nächstes kommt. Und, gegen wen es gerichtet sein wird.

Es ist wirklich kaum zu fassen, Obdachlose verhungern auf den Straßen, und man investiert Milliarden in die Waffenforschung. Die soziale Ungerechtigkeit nimmt Formen an, da könnte einem schlecht werden, und man überlegt, wie man noch wirksamer gegen den Feind vorgehen kann. So viel Geld, das so sinnvoll verwendet werden könnte, aber... ...aber in den Staaten liebt man seine Waffe wie sein eigen Fleisch und Blut. Waffnnarren...

Thealon


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Grüße an die Zukunft.

21.05.2003, 20:58
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Lucky Lion
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Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, die Amis wollen uns (die ganze Welt) erobern? Wenn ich mir die Entwicklung so ansehe.... *schluck*

Es ist schon eigenartig für was für Dinge die Regierungen plötzlich Geld wie Heu haben....


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"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

Dieser Beitrag wurde von Lucky Lion am 21.05.2003, 20:08 Uhr editiert.

21.05.2003, 20:08
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Spiritus, der Panther
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Spiritus, der Panther ist offline
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Dann doch lieber die Z-Bombe, die ich mir ausgedacht hab. ne intelligente Bombe, die nur auf jene Sachen reagieren, die Zivilisation darstellen...
Aber vielleicht noch eben ein Zitat, bevor ich mich von diesem Schwachfug abwende:
>Es bereitet mir schon einige Mühe, die Quantenmechanik zu verstehen - aber die Menschen...<

S, d P


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In Gedenken an Jamie Morand a.k.a. Pantherkönig
Vom 31.07.1975 bis 22.02.2003
Don't know where you are, but I'm whit you..

Das Leben ist der Sinn...

21.05.2003, 19:49
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Black Panthera
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Black Panthera ist offline
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ich weiss echt nicht was den leuten solche gedankengänge gibt...
selbst der irakkrieg ist kein grunda dafür das die jetzt kleine atombomben bauen können...

wollen die die ganze welt verseuchen???
ich weiss nicht...
die haben doch mit einer wasserstoffbombe mehr von...
die verseucht auch nicht ganze landstriche...

und dann muss man ja bedenken...
wir die hier für tiere denken...
was wieder mal dausende tiere sterben und ja auch leiden müsssen an den nachfolgen der bestrahlung...


hoffe das der mensch sich irgendwann selbst ausrottet...
dann gibts keine idioten mehr...^^


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21.05.2003, 19:40
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Sesshoumaru
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«Mini Nuke» in USA rückt näher

Die «Mini Nuke» rückt näher und damit das, was Befürworter der Rüstungskontrolle in den USA als einen «neuen atomaren Albtraum» bezeichnen.

Von Gabriele Chwallek, dpa

Washington (dpa) - Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit könnte noch in dieser Woche in den USA eine Entscheidung mit möglicherweise weit reichenden Folgen für die nukleare Abrüstung fallen. Abgeordnete und Senatoren im republikanisch beherrschten Kongress debattieren über das Ausgabengesetz für den nächsten Pentagon-Etat in der stolzen Höhe von 400 Milliarden Dollar. Versteckt darin ist eine Passage über die Aufhebung des nunmehr zehnjährigen Verbots der Entwicklung von kleinen Atomwaffen.

Der mächtige Streitkräfteausschuss des Senats hat unlängst bereits Grünes Licht für das Ende das Banns gegeben, der für Atombomben mit einer Sprengkraft von weniger als fünf Kilotonnen des herkömmlichen Sprengstoffs TNT gilt. Experten halten es für wahrscheinlich, dass die Mehrheit der Abgeordneten und Senatoren die Passage über die Aufhebung des Verbots bei der Abstimmung über das Ausgabengesetz unangetastet lassen wird.

Im selben Gesetz sind auch bereits 15,5 Millionen Dollar für Forschungsarbeiten an einem atomaren «Bunkerbrecher» enthalten, der tief in der Erde unter dicken Schichten von Beton und Metall gelegene Ziele zerstören kann. Weitere 25 Millionen Dollar sollen dem Pentagon sozusagen als Reserve zur Verfügung gestellt werden - für den Fall einer Wiederaufnahme der unter Präsident Bill Clinton ausgesetzten Atomtests.

Bei Abrüstungsbefürwortern schrillen alle Alarmglocken. Sie sehen in den genannten Maßnahmen den Einstieg in die Entwicklung einer neuen Waffengeneration, die Atombomben zu einem Mittel der Kriegsführung machen würden. Andere Staaten würden unweigerlich angespornt, dem Beispiel zu folgen, warnen die Kritiker, und das wiederum wäre praktisch das Ende aller Bemühungen um eine Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen. Dabei seien solche auf dem Gefechtsfeld einsetzbaren «Nukes» angesichts der enormen Fähigkeiten konventioneller Präzisionswaffen überhaupt nicht notwendig, wird weiter argumentiert. Das habe sich schließlich jetzt auch im Irak- Krieg gezeigt.

Hardliner-Kreise im Pentagon drängen dagegen schon seit langem auf den Bau von Atomwaffen mit derart begrenzter Wirkung, dass der Gegner in einem Krieg tatsächlich mit einem Einsatz rechnen müsste. Die Befürworter der «Mini Nukes» verweisen darauf, dass die nach verschiedenen Abrüstungsschritten noch verbliebenen strategischen Atomwaffen eine so verheerende Zerstörungskraft hätten, dass ihr Abschreckungseffekt nicht gegeben sei. Ob Terrororganisationen wie El Kaida oder so genannte Problemstaaten wie Iran und Nordkorea: Kein potenzieller Feind würde den USA abnehmen, dass sie im Fall der Fälle tatsächlich eine derartige Bombe zünden würden. Der Einsatz von Waffen mit begrenzter Wirkung könne dagegen glaubwürdig angedroht werden.

Regierungsbeamte betonen unterdessen, dass es derzeit keine Pläne für den Bau solcher Bomben gebe. Sie machen aber zugleich klar, dass es ein Fehler sei, sich solchen «Optionen» für die Zukunft zu verschließen. Folgt man der «Los Angeles Times», könnte es sich um die nahe Zukunft handeln. Danach ist die Regierung bereits dabei, in die nach dem Ende des Kalten Krieges teilweise eingemotteten Atomwaffenlabors wieder in Schuss zu bringen. Im Entwurf für den nächsten Pentagon-Etat seien für diesen Industriezweig allein 6,4 Milliarden Dollar vorgesehen - mehr als durchschnittlich pro Jahr während des Kalten Krieges.


Quelle: Vistaverde.de


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

21.05.2003, 16:19
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