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Black Panthera
the SilverDragon




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: Deutschland
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 630
Black Panthera ist offline
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hierzu fällt mir jetzt was ein.
passt zwar von der tierart her nicht...
aber egal...
kann man übertragen...
und ich denke das gedicht ist nicht so grausam wie die realität.
dieses gedicht bringt mich oft zum nachdenken...


Der Panther
Im Jardin des Plantes, Paris


Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

***

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

***

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille-
und hört im Herzen auf zu sein.


__________________

In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

19.05.2003, 21:43
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TamedTigress
Amurtigerin




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Edinburgh
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 2187
TamedTigress ist offline
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Nun, was mit den suessen kleinen passiert wenn sie gross und unhandlich werden, daran will ich lieber mal auch nicht denken... Wenn die dreissig gefunden haben dann werden die mindestens genau so viele auf dem Gewissen haben wenn sie sie nicht an einen Zirkus oder so verschachern...
TamedTigress

03.05.2003, 20:29
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Lucky Lion
Löwe




Dabei seit: Februar 2003
Herkunft: Okavango Delta
Bayern (DE)
Beiträge: 736
Lucky Lion ist offline
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Es brennt mir in der Seele wenn ich so was lese. Kaum vorstellbar zu was Menschen fähig sind... und wie so oft nur wegen des Geldes....*grrr*. Und man kann auch hier nicht viel machen, denn die Touristen denken tatsächlich nicht nach, was sie da eigentlilch tun


__________________
"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

03.05.2003, 20:04
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BigCat
Tiger




Dabei seit: August 2002
Herkunft: Dschungel
Brandenburg (DE)
Beiträge: 439
BigCat ist offline
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aber was "4 pfoten" oder andere tierschutzorganisationen dagegen unternehmen, haben sie nicht geschrieben. odeR?


__________________
ich habe nie ein totes tier gesehen, das selbstmitleid empfand.
ein vogel der erfroren ist, wird tot von seinem ast fallen, ohne vorher selbstmitleid empfunden zu haben.

02.05.2003, 18:01
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
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misshandelte LöwenbabysAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Misshandelte Löwenbabys aus Rumänien sollen in artgemäßer Umgebung in Südafrika aufwachsen

Überall in der Welt werden gefangene Wildtiere als Fotomodelle missbraucht - je exotischer, desto attraktiver. Im rumänischen Wintersportzentrum Brasov stießen Mitarbeiter der VIER PFOTEN bei Recherchen über illegalen Tierhandel jetzt auf vier Löwenbabys. Die wenige Monate alten Großkatzen werden von Straßenfotografen benutzt, Touristen zu spontanen Erinnerungsfotos zu überreden.

Im Sommer an der Schwarzmeerküste und winters in den Skisportgebieten der Karpaten oder in den Fußgängerzonen nahe liegender Städte werden die kleinen Löwen als Attraktion für Touristen und Ausflügler benutzt. Fotografen mit Polaroid-Kameras um den Hals sprechen die Fremden an, sich für drei Dollar mit den tollpatschigen Wildtierbabys fotografieren zu lassen. Viele nehmen die günstige Gelegenheit wahr, sich mit den putzigen Löwen für ein Erinnerungsfoto ablichten zu lassen. Kaum einer macht sich Gedanken über die Herkunft der exotischen Tierbabys, ihre Lebensumstände oder was später mit ihnen geschieht, wenn sie zu groß werden, um als fotogene Kuscheltiere für ein Urlaubssouvenir herzuhalten.

Misshandelt, unzureichend ernährt und selbst bei Eiseskälte in einem engen Holzkasten im Kofferraum eines Autos eingesperrt, führten die Löwenbabys ein ruheloses Leben zwischen Diskotheken und Einkaufszentren. Eine Haltungsgenehmigung der zuständigen Behörden besaßen die Fotografen nicht.

Mit Unterstützung der örtlichen Polizei und des Umweltamtes konnten die VIER PFOTEN die gequälten Tiere im März in ihre Obhut nehmen. Die Löwenbabys wurden zunächst in eine Bukarester Tierklinik gebracht und von Tierärzten gründlich untersucht. VIER PFOTEN-Mitarbeiter kümmerten sich liebevoll um die jungen Raubkatzen. Die Tiere erhielten zum ersten Mal in ihrem Leben ausreichende Fleischportionen. Das jüngste, erst sechs Wochen alte Löwenbaby wurde gar mit der Milchflasche wieder aufgepäppelt. Auch für ausreichend Bewegung war gesorgt: im Garten der Klinik konnte das Quartett herumtollen und miteinander spielen.

VIER PFOTEN bemühte sich sofort um eine Möglichkeit, die Tiere in artgemäßer Umgebung unterzubringen. Die Betreiber des "Rhino & Lion Nature Reserve", ein großes Freigehege in der Nähe von Johannesburg in Südafrika, sagten zu, die vier Löwenbabys aufzunehmen und weiter zu betreuen.

Dank der spontanen Hilfe vieler Spender und VIER PFOTEN-Förderer und der großzügigen Unterstützung der Fluggesellschaft SWISS, die den Transport nach Johannesburg durchführte, konnten die Löwenbabys noch im April nach Südafrika geflogen werden. Sie haben ihr neues Zuhause mittlerweile bezogen und sind wohlauf und gesund.

Hintergrund:
Nach Recherchen der VIER PFOTEN stammen die vier Löwenbabys aus einem kleinen Zoo in Galati, der einem wissenschaftlichen Museum angeschlossenen ist. Dieser Zoo verkauft "überzählige" Jungtiere, um seine Futterkosten decken zu können. Die Tiere waren zum Zeitpunkt der Beschlagnahmung zwischen eineinhalb und vier Monaten alt.

Tags und nachts waren die Fotografen mit den Löwenbabys unterwegs. Tagsüber boten sie die Tiere auf Skihütten oder in Fußgängerzonen für ein Erinnerungsportrait an, nachts zogen sie mit ihnen durch die Diskotheken. Damit die kleinen Löwen trotz Lasershow und ohrenbetäubendem Lärm aus den Lautsprecherboxen willig die Prozedur über sich ergehen ließen, wurden sie häufig mit Schlafmitteln ruhig gestellt. Für ihre wenigen arbeitsfreien Stunden wurden die Tiere bei Wind und Wetter in einen engen Holzkasten im Kofferraum eines Autos gesperrt.

Ihre Ernährung bestand aus lediglich 300 Gramm billigem Hackfleisch und etwas Leitungswasser am Tag. Mit diesen Hungermahlzeiten wollten ihre Besitzer verhindern, dass die Tiere zu schnell wachsen und für den ihnen zugedachten Job nicht mehr brauchbar sind. Laut Experten können durch die nicht artgerechte Ernährung und Kalziummangel Probleme bei der Skelettentwicklung der Jungtiere auftreten, die zur Verengung des Beckens führen. Die Tiere würden bei nicht behandelten Verstopfungen elendig krepieren.

Damit die Löwenbabys sich schön brav von den Kunden auf den Arm nehmen lassen, wurden sie durch Schläge mit Stromkabeln gefügig gemacht. Einmal zu groß geworden, erwartet die Tiere ein ungewisses Schicksal. Entweder gelingt es ihren Besitzern, sie für dubiose Zwecke weiter zu verkaufen, oder sie werden getötet. Nach Entledigung der ausgedienten Tiere werden neue Jungtiere angeschafft, die die gleiche Misshandlung erwartet.

Laut den VIER PFOTEN vorliegenden Informationen handelt es sich bei den vier Löwenbabys um keinen Einzelfall. Etwa 30 Raubkatzen sollen in Rumänien als "Fotomodelle" im Einsatz sein.


Quelle: Vier-Pfoten.de


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

02.05.2003, 17:42
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