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TamedTigress
Amurtigerin




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Edinburgh
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 2187
TamedTigress ist offline
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Diesen Thread habe ich gerade auf der Suche nach etwas anderem gefunden.

Teilweise glaube ich schon, dass ich internetsuechtig bin im Sinne von: Ich verbringe zu viel Zeit online und vernachlaessige schon mal die Hausarbeit die ich mir eigentlich vorgenommen habe.

Andererseits - ich vernachlaessige keine Beziehungen, leide nicht an Realitaetsverlust und werde im Urlaub oder am Arbeitsplatz (an meinem letzten hatten wir Inetzugang, in meinem jetzigen nicht) nicht kribbelig beim Gedanken daran was ich online verpassen koennte.

Zwei Wochen lang habe ich mal aufgeschrieben wie viel Zeit ich online verbrachte und war schon entsetzt ueber das Ergebnis. Es war in 14 Tagen mehr als ein ganzer Tag, bei knapp 2 Stunden taeglich.

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Wir haben schon mal eine Online-Party gefeiert, und das war klasse! Es war eher ein organisierter Gruppenchat und jeder hatte Partyfutter bei sich am Schreibtisch. Nee, ehrlich - das war toll! Bisschen verrueckt aber schoen! :-)

TamedTigress

21.05.2007, 22:26
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Simba
Routinier




Dabei seit: März 2002
Herkunft:
Baden-Württemberg (DE)
Beiträge: 310
Simba ist offline
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Ich denke mal, wer Tiere liebt und seine Freizeit danach ausgerichtet hat, wie es wohl auf alle Member zutrifft, für den kann das Internet gar nicht das wichtigste sein. Zweifellos steigert die Möglichkeit online zu gehen, den Lebensstandard im Sinne der Informationsbeschaffung oder des Informationsaustausches mit Gleichgesinnten aber das wahre Leben kann nie durch das Internet ersetzt werden.

Solange die Forums-Party nich online stattfindet, müssen wir uns wohl noch keine Sorgen machen *g*

24.04.2003, 22:58
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Azyura
Omega-Wolf




Dabei seit: März 2003
Herkunft:
Bayern (DE)
Beiträge: 217
Azyura ist offline
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Hmm... Ich selber bin zwar sehr oft im Internet, dennoch kann ich auch ohne überleben und mir Grenzen bzgl. meiner Onlinestunden einhalten. Und wenn ich mal online bin, dann entweder fürs Rollenspiel (eines meiner großen Hobbys , oder ich bastel etwas an meinen HPs rum oder ich such mir irgendwelche Infos, die ich haben möchte. Ich hab auch keine Probleme mit der Schule, der Familie oder Freunden. Also unterm Strich siehts bei mir nicht nach etwas Online-Süchtigem aus *ggg*

Aber ich finde es schon schade, wenn sich manche Menschen nur auf das Internet konzentrieren und nichts mehr anderes im Leben für wichtig halten... Irgendwann gehen die dann zugrunde...


__________________

a rebell in chaos. a wolf in my soul.

24.04.2003, 22:03
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Kaysha
Katz




Dabei seit: März 2003
Herkunft: nrw
Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 398
Kaysha ist offline
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also ich wusste ersteinmal gar nicht dass es internet-süchtige gibt!

ich denk aber nicht dass ich süchtig bin!wenn ich ins internet geh,dann bin nur im email-posteingang von mir und hier im forum,denn hier gefällt's ner tigerin

sonst is im netz aber nichts los bei mir


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Dieser Beitrag wurde von Kaysha am 24.04.2003, 21:42 Uhr editiert.

24.04.2003, 21:42
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Amadeuss
Tiger




Dabei seit: Februar 2003
Herkunft: Bandhavgarh
Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 149
Amadeuss ist offline
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Also,

wenns ums reine chatten geht, denke ich auch, dass man ab einer bestimmten Stundenzahl aufpassen muss.
Das Ganze liegt aber auch am Verhalten des Einzelnen.

Bei Foren oder anderen Surfaktivitäten ist die Gefahr eher geringer,denke ich.
Allerdings kann man das nicht so pauschal sagen.
Der Eine kann es gut kontrollieren, der Andere dagegen weniger.
Suchtgefahr besteht dann, wenn sich fast das Ganze Leben nur noch ums Internet dreht.
Ich persönlich verbringe sehr viel Zeit im Internet, decke dabei viele verschiedene Bereiche ab.
Aber ich kann auch ganz gut einige Tage ohne meinen PC auskommen.
Das Internet ist eines meiner Hobbies, nicht mein Lebensinhalt!
So muss ich mir also keine Sorgen machen, und meine Freunde auch nicht.
Wenn aber jemand nach erledigter Arbeit sofort an den PC stürmt, und dieses Verhalten zur Regel wird.....ACHTUNG!!!


__________________

Schöner, grazieler, majestätischer, kraftvoller, schlauer, ausdauernder und mutiger als es der Mensch je sein könnte...Panthera tigris...der Tiger!!!!!
Gott muss einen grossartigen Tag gehabt haben als er dieses Geschöpf zum Leben erweckte.....

24.04.2003, 18:50
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Lucky Lion
Löwe




Dabei seit: Februar 2003
Herkunft: Okavango Delta
Bayern (DE)
Beiträge: 736
Lucky Lion ist offline
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Oje! Was es nicht alles gibt. Ich hoffe die sucht gilt nicht, wenn man nur in ein und demselben forum im Internet ist und sonst nirgends. Dann bin ich nicht süchtig. Aber wenigstens komme ich nicht auf die 35 Stunden pro woche...


__________________
"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

24.04.2003, 17:51
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PattWór
Crond'Llor




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Whough
Whough
Beiträge: 823
PattWór ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von PattWór gestartet
Wenn das Internet zur Droge wirdAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Das habe ich gestern auf Heise Online gelesen. Das stimmt doch recht nachdenklich, nicht wahr. Vielleicht sollte jeder diesbezüglich sein Verhalten genau beobachten und versuchen, objektiv zu urteilen...

Zitat:

Wenn das Internet zur Droge wird



Ihren 40. Geburtstag feierte Gabriele Farke in einem Chatroom. Leibhaftige Freunde hatten sich da längstvon ihr abgewandt. Zweieinhalb Jahre lang nutzte sie unter dem Namen "HexenKuss" jede freie Minute im Netz, bis sie schließlich durch ihr zwanghaftes Dauersurfen den Job verlor. Ihre Online-Sucht hatte sämtliche Zeit und Energie für andere Aktivitäten verschlungen, erzählt die Medientrainerin aus Buxtehude, die als ehemals Betroffene die erste deutsche Selbsthilfegruppe für Online-Süchtige leitete.

Kein Einzelschicksal -- Suchtexperten zufolge gibt es derzeit bis zu einer Million Internet-Abhängige in Deutschland. Wurde über das Thema noch vor wenigen Jahren gescherzt, warnen Beratungsstellen heute verstärkt vor den Gefahren der übermäßigen Internetnutzung und richten sich auf die Behandlung von Online-Süchtigen ein. Den ersten Schritt aber müssen die Betroffenen selbst machen -- und häufig fehlt den Internet-Süchtigen das nötige Problembewusstsein.

"2,5 bis 3 Prozent der Nutzer in Deutschland sind süchtig nach dem Internet", sagt Professor Matthias Jerusalem, Leiter einer repräsentativen Online-Studie des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie und Gesundheitspsychologie der Humboldt-Universität in Berlin, an der mehr als 10.000 Surfer teilnahmen. Ein besonders hohes Risiko für Internet-Sucht bestehe für männliche Jugendliche unter 20 Jahren und für Singles. "Gerade die allein Lebenden versuchen im Internet Kontakte zu knüpfen -- schließlich gibt es dort unzählige Kontaktbörsen und Chatforen", so Jerusalem.

Bei derzeit über 30 Millionen Internetnutzern in Deutschland seien das bis zu einer Million Süchtige, sagt Wolfgang Schmidt, Geschäftsführer der Hessischen Landesstelle gegen die Suchtgefahren in Frankfurt am Main. Studien der Universität München und aus den USA kämen sogar auf noch höhere Prozentzahlen von Internet-Süchtigen. Die Zahl der Internetnutzer steigt zudem rapide -- für das Jahr 2003 rechnet der Branchenverband Bitkom mit einem Zuwachs auf 41 Millionen in Deutschland -- und damit auch die mutmaßliche Zahl der Süchtigen.

Das Verhalten von Online-Süchtigen lässt sich nach Angaben der Experten vergleichen mit dem von Alkohol- und Spielsüchtigen. Ab welcher Grenze die Internetnutzung zur Sucht werde, lasse sich anhand von fünf Diagnose-Kriterien ablesen, die in Anlehnung an die Kriterien stoffgebundener Süchte im Rahmen der Humboldt-Universitätsstudie verwandt wurden.

Auf eine Sucht deuten laut Professor Jerusalem zunächst psychische Entzugserscheinungen wie Unruhe, Reizbarkeit und Unzufriedenheit bei fehlender Internetaktivität hin. Von einer Abhängigkeit kann auch dann ausgegangen werden, wenn Nutzer nahezu ihr gesamtes Tageszeitbudget mit internetbezogenen Aktivitäten verbringen und trotz guter Vorsätze ihre Online-Aktivitäten nicht einschränken können. Online-Süchtige steigerten dabei die Dosis ihrer im Netz verbrachten Zeit stetig, um ihren Drang zum Internet zu befriedigen, so Jerusalem. Sie fielen durch soziale Probleme wie Ärger mit dem Arbeitgeber, der Schule, der Familie oder der Freundin im Zusammenhang mit ihrer Internetnutzung auf. Die Studie ergab zudem, dass ein Online-Süchtiger durchschnittlich 35 Stunden wöchentlich in der virtuellen Welt verbringt. Allerdings lässt sich nicht allein anhand der Zeit, die jemand im Internet verbringt, auf eine Sucht schließen: Sonst würde bereits jeder Mitarbeiter einer Internetfirma als abhängig gelten, gibt Jerusalem zu bedenken.

Vier Bereiche im Internet zögen Online-Süchtige besonders in ihren Bann: Chats und andere Internet-Kommunikationsformen, Sex-Angebote, Spiele und Online-Shops oder Auktionen, sagt Gabriele Farke. "Betroffene erleben meist einen völligen Realitätsverlust -- viele verharmlosen das zunächst und merken gar nicht, dass sie vom Internet nicht mehr loskommen", erzählt Farke.

Die Nachfrage nach professioneller Hilfe sei aber in den vergangenen Jahren stark gestiegen, sagt Werner Platz, Direktor der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie -- Suchterkrankungen an der Universitätsklinik der Humboldt-Universität in Berlin. "Vor fünf Jahren haben wir zum ersten Mal einen Online-Süchtigen behandelt - heute kommen sechs bis acht Betroffene pro Woche zu uns, um sich beraten zu lassen." Wer sich helfen lasse, habe gute Chancen, von der Sucht wieder loszukommen. Dabei sei in der Therapie neben der schrittweisen Verringerung der Internetnutzung eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll, rät Platz -- oftmals verbergen sich hinter der Online-Sucht Identitätsprobleme, Depressionen oder Manien. Wichtig seien aber zunächst die Einsicht und das Bekenntnis Betroffener, dass sie online-süchtig sind. Er fordert, dass Internet-Anbieter Warnhinweise zu den Suchtgefahren des Internet geben sollten. Betroffenen rät Gabriele Farke, ihren Internetzugang mit Kindersicherungsprogrammen einzuschränken und den Computer an einem möglichst ungemütlichen Platz aufzustellen.

− Heise News



Wie seht ihr das? Und wie schätzt ihr die Gefahr der Internetsucht ein?


__________________

Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


24.04.2003, 17:03
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