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Panther
Pantherkönig




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ihr seid doch alles auch menschen ...

wie koennt ihr da dauernd auf menschen spuken?

es gibt doch einfach solche und solche. es gibt doch auch tierfreunde wie euch und wie mich. es gibt auch solche, die sich einsetzen und versuchen zu helfen.

auch menschen sind lebewesen und auch sie verdinen traenen.

ich versteh nicht, wie eines vom anderen kann werden getrennt. bei all dem schlimmen und verbrecherischen nicht, dass leider geschieht und das mir auch macht wutend. aber es gibt imer noch und wird imer geben menschen und menschen


__________________
Panther Koenig Jamie oder auch CJP ...

24.09.2002, 08:24
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Tigerfreund
-




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Hallo Verena.

Hier einige Erläuterungen zu Deinem Text:

Sorry, aber ich muss bemerken, ihr habt keine Ahnung was in nem Zoo abläuft.

***Du wirst uns sicherlich noch aufklären

Ihr vertretet Ansichten die vor 20 Jahren noch angebracht waren, aber heutzutage dienen Zoos nicht den Menschen sondern den Tieren!

***Vor 20 Jahren? Was soll sich gerade da geändrt haben?
Die meisten Zoos sind für den Profit und zur Belustigung der Menschheit ausgelegt. Zoos gibt es seit Urzeiten, den Tierschutzgedanken hingegen erst seit ein paar Jahren. Wie sollten es alle Zoos schaffen, sich in dieser kurzen Zeit um 180° zu drehen? Zoos haben bis Mitte 20tes Jahrhundert keinem Tier genutzt, sondern durch Wildtierfänge dem Ökosystem geschadet. Heutzutage ist das Auswildern der Tiere in den seltensten Fällen gegeben.

Sicher, schwarze Schafe findet man überall.
Was ich jedoch viel trauriger finde, ist Meinungen Dritter bzw. dubiosen Zeizungsartikeln glauben zu schenken anstatt sich selbst davon zu überzeugen wie es abläuft...so entstehen schließlich auch Vorurteile!

***Wie was abläuft Verena? Wie es abläuft mit Zigtausenden von Jungtieren? Meinst Du die werden alle in ihre Mütter zurückgestopft und nächstes Jahr wieder herausgeholt, damit sich das Publikum erneut daran ergötzen kann? Warum schiessen denn die Populationen artgeschützter wildlebender Tiere nicht in die Höhe, bei so viel Nachwuchs im Zoo?
Sibirische Tiger wenns hochkommt 400Stück in freier Wildbahn. Warum werden die immer weniger, wo in Zoos doch so viel zur Welt kommen?
Du meinst, ich beziehe mich auf dubiose Zeitungsartikel Verena? Wie kommt es dann, daß wir 6 sibirische Tiger hinterhergeworfen bekommen haben, die beinahe gekillt worden wären, hätten wir nicht rechtzeitig eingegriffen?????????????
Hier ein Link, falls es Dich interessiert: http://www.tigerschutz.de/02/torrick.htm

Heutzutage ist die Zoohaltung tiergerecht weil man in den Jahren zuvor durch die Fehler Unmengen dazugelernt hat.

***Dann schau Dir mal die artgerechte Tierhaltung an, die unbemerkt in einigen Zoos abgeht: (Übrigens: 2 weitere dieser Tiger sind in einem benachbarten Tierpark aus totaler Dunkelhaft herausgeholt worden - 0 Tageslicht. Sehr artgerecht nicht wahr?)





***Ja man hat wirklich Unmengen dazugelernt. Z.B. wie man Tiere noch besser vermarkten kann und wie man Tiger mit Hydraulikschiebern umbringt Sehr Tierfreundlich nicht wahr?

Und nur durch die Haltung in Tiergärten konnte man mehr über all diese wunderbaren Lebewesen herausfinden, bes. in Bezug auf Schwangerschaft und
Jungenaufzucht!

***Schwangerschaft und Jungtieraufzucht ist in Zoos künstlich. Deshalb auch die vielen Frühchen und Verhaltensstörungen von den Tieren, die ein Überleben der Kleinen teils nicht zulassen. Deshalb auch die vielen Flaschentiger, weil "Muttern" sie verstossen hat. Und warum beissen sich die Tiere immer wieder gegenseitig tot? Steht auch oben im Text. Glaube nicht, daß das noch etwas mit Natur zu tun hat. Das ist ein Benehmen von zusammengepferchten, verhaltensgestörten Häftlingen!

Glaubt mir...wenn man es aufs grosse Geld abgesehen hat, wird man sicher kein Zoomitarbeiter.

***Kommt wohl auch darauf an, wie man seinen Job sieht, oder wie gut man im Verdrängen ist. Es mag Ausnahmen geben, wo wirklich noch die Tiere im Vordergrund stehen, aber das sind leider die seltenen Ausnahmen.

Da gibt es 100 000 Wege mittels denen man reicher wird.

***Genau. Und ein Weg davon ist Tiere vorzuführen. Was meinst Du, warum jeder Zoo eine Schaustellergenehmigung benötigt?

Natürlich sind einige Gehege noch veraltet weil man sie nur nacheinander´ausbessern kann - es ist ja wahnsinnig kostspielig u jeder Tiergarten ist auch sehr auf Spenden angewiesen, denn nur durch die Eintrittsgelder kommt man nicht über die Runden.

***Hast Du Dir einmal überlegt, warum die Gehege alle einmal so eng waren und oftmals noch sind? Genau. Weil Tiere wie Ware ausgestellt wurden. Daran hat sich im Prinzip auch nichts geändert, außer, daß der Verbraucher jetzt mehr darauf achtet und die Zoos gezwungen sind, nachzuziehen.
Zu den Spenden: Meistens werden die Spenden nachher dafür benutzt, es den Menschen angenehmer zu machen. Die Tiere kommen erst an zweiter Stelle, es sei denn, es geht nicht mehr anders. Menr Schein als sein ist oftmals angesagt.

Um Kidogo zu zitieren "Nicht alle Zoos sind gut" frage ich euch...
Ist die Natur gut?

***Diese Frage finde ich sehr skurril. Wer hat denn die ganzen Tiere hervorgebracht? Bestimmt nicht irgendein Zoomensch.

Die Tiere werden sterben...alle. Denn wir sind es die sie umbringen. Indem wir ihren Lebensraum stehlen und alles aus dem Gleichgewicht bringen.

***Eben. Und die Zoos leisten ebenfalls ihren Beitrag dazu, weil sie es immer noch nicht lassen können, Wildtierfänge zu machen und damit ganze Familienverbände auseinanderzuhebeln. Dies ist übrigens auch nicht 20 Jahre her, sondern findet gerade jetzt wieder mit Elefanten statt.

Aber typisch Mensch werden wir erst flennen und betteln wenn es bereits zu spät ist.

***Und das gleiche werden sich vielleicht einmal die Zoos sagen: "Warum haben wir unseren Nachwuchs vernichtet, statt ihn auszuwildern"...

Und obwohl ich Tiere über alles Liebe: sie sind mein Leben, meine Liebe, mein Hobby und mein zukünftiger Beruf, habe ich keine Hoffnung auf Einsicht oder´Umkehr.

***Die Einsicht kommt erst bei eigener Erfahrung. Wenn Du wirklich tierlieb bist und dann hinter die Kulissen schaust, wirst Du schon merken, daß nicht alles so schön bunt ist, wie es dem Besucher so gerne vorgegaukelt wird.

Liebe Grüße Helmut

Ich bin furchtbar traurig, all die armen unschuldigen Kreaturen die so viel leiden - an den Mensch jedoch werde ich keine einzige Träne vergeuden.


Mfg,

Verena


__________________

Dieser Beitrag wurde von Tigerfreund am 24.09.2002, 04:53 Uhr editiert.

23.09.2002, 22:45
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Sesshoumaru
sama




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Hier hab ich mal die beiden Texte, zu denen Nalas Links führe, rein kopiert. Wer weis ob die sonst noch in 3 Monaten online stehen.

Zitat:
Deutsches Tierhilfswerk kritisiert Pläne, überzählige Jungtiere in Zoos zu töten

Tierbabys im Zoo - erst Kassenmagneten, dann Ausschussware -
Sterilisation von Männchen als tierschutzgerechte Alternative

München, den 23. Februar 2000 - Zahlreiche deutsche Zoos haben angekündigt, junge Löwen, Tiger und anderen Raubtier-Nachwuchs aus ihren Gehegen zu töten, falls dieser nicht anderweitig untergebracht werden kann. Das Deutsche Tierhilfswerk (DTHW) lehnt derartige Pläne strikt ab. Denn diese Tiere werden bereits in dem Wissen gezüchtet, dass sie später nirgends untergebracht werden können. Eine derartige Zuchtpolitik, die nur darauf abzielt, mit putzigen Tierbabys im Zoo Kasse zu machen, um sie später zu "entsorgen", ist verantwortungslos und widerspricht allen ethischen Grundsätzen.

Für leicht zu vermehrende Raubtierarten wie Braunbären oder Löwen gibt es heute in kaum einem Zoo der Welt Bedarf. Auch Arten mit sehr speziellen Ansprüchen an den Lebensraum, wie z.B. Eisbären, können kaum in artgerechte Haltungen vermittelt werden. Die Folge: So mancher dem Jugendalter entwachsene Raubtier-Nachwuchs landet - von der Öffentlichkeit unbemerkt - bei Wanderzirkussen oder anderen privaten Einrichtungen, wo die Tiere dann ihr Dasein unter katastrophalen Bedingungen fristen. Mit der Tötung überzähliger Jungtiere würden die Zoos ihre bisherige Zuchtpraxis weiterhin auf Kosten von Tieren fortsetzen.

Dabei gibt es durchaus eine Alternative: die Sterilisation der männlichen Tiere. Hierbei werden im Gegensatz zur Kastration nur die Samenleiter durchtrennt. Der Hormonhaushalt und das Verhalten bleiben von dem Eingriff unbeeinflusst. Nach Informationen des DTHW praktizieren verschiedene zoologische Einrichtungen diese Form der Empfängnisverhütung bei Raubtieren bereits mit Erfolg. Auf den Anblick von putzigen Löwen- oder Wolfsbabys müssen die Besucher solcher tierfreundlichen Zoos freilich verzichten.

Das neuerdings von Zoo-Vertretern vorgebrachte Argument, die Fortpflanzung und Aufzucht von Jungtieren bereichere den Alltag von Tieren in Gefangenschaft und gehöre zur artgerechten Haltung, ist für das DTHW nicht nachvollziehbar, wenn der Nachwuchs dafür mit dem Leben bezahlen muss. Mit der gleichen Logik ließe sich fordern, Leoparden im Zoo lebende Antilopen ins Gehege zu setzen, damit sie - in einer rundum künstlichen Umwelt - ihr natürliches Beutefangverhalten ausleben können. Bemerkenswert ist auch, dass die "glücklichen" Mütter der im Zoo geborenen Babys in vielen Fällen ihre Jungen nicht annehmen oder zuwenig Milch produzieren. Die Elternrolle Übernehmen dann die Tierpfleger, die die Jungen mit der Flasche aufziehen.

Das Deutsche Tierhilfswerk fordert von den Zoos eine vorausschauende Zuchtpolitik. Anstatt Tiere als Überschussware zu produzieren, sollten nur ausgewählte Arten vermehrt werden, für deren Erhaltung internationale Nachzuchtprogramme einen wichtigen Beitrag leisten können.


Und hier der Text der den Zoo Nürnberg betrifft...

Zitat:
Sendung vom 7. Mai 2000
Zoo-Nachwuchs
Von Jörg E.Mayer

Ende letzten Jahres verfasste der Verband Deutscher Zoodirektoren ein Papier, in dem verschiedene Methoden und Maßnahmen zur Zuchtplanung des Tierbestandes im Zoo festgelegt wurden. Unter anderem heißt es an einer Stelle: „Tiere werden schmerzlos getötet, wenn sie keine Verwendung in den Zuchtprogrammen finden und nicht an zumutbare Plätze vermittelt werden können.“

Der Nürnberger Tiergarten ging mit dieser Meldung an die Öffentlichkeit und bekannte sich als erster Zoo in Deutschland zu diesem Schritt. Für den Zoologen des Nürnberger Tiergartens, Helmut Mägdefrau, eine längst fällige Entscheidung: „Es ist ja nicht so, dass wir einfach Tierbabys töten wollen, sondern der Grund für uns ist, den Tieren ihr artgemäßes Fortpflanzungsverhalten wiederzugeben und ihnen damit den ganz wichtigen Verhaltensbereich der Jungtieraufzucht nicht mehr wegzunehmen, wie wir es bisher mit Hormonpräparaten gemacht haben. Und dann muss man natürlich ehrlich sein und sagen: Gut, wenn ich die Zucht zulasse, habe ich sicherlich immer wieder das Problem überzähliger Tiere, d.h. ich muss bereit sein, diese auch zu töten.“

Das Argument des Verbandes Deutscher Zoodirektoren stützt sich auf die Tatsache, dass eine Geburtenregelung durch Hormonpräparate mit Nebenwirkungen verbunden ist, da sich die Pille für das Tier in der letzten Zeit zunehmend als tickende Zeitbombe entpuppte. Im Nürnberger Zoo mussten jüngst zwei Löwinnen eingeschläfert werden, da sie durch Hormonpräparate Krebs bekamen. Die beiden anderen Methoden zur Geburtenregelung (Kastration und Sterilisation sowie Trennung der Geschlechtspartner) von Zootieren haben zwar keine körperlichen Nebenwirkungen, verhindern jedoch die angeblich notwendige Aufzucht von Jungtieren.

Aus der Sicht des Deutschen Tierschutzbundes gibt es jedoch keinen Grund, gesunde Jungtiere in Zoos zu töten. Dazu Frau Heidrun Betz: „Das Argument der Zoodirektoren, das gerne ins Feld geführt wird, jedes Tier müsste einmal die Möglichkeit haben, sich fortzupflanzen und Junge aufzuziehen, hört sich schön an, aber auch in der Natur hat nicht jedes Individuum die Möglichkeit sich fortzupflanzen.“

Nicht nur den Tierschützern dient die Natur als Rechtfertigung der eigenen Argumente. Laut den Zoodirektoren überleben in der freien Wildbahn nur knapp 10 Prozent der Jungtiere. Im Zoo liegt die Rate bei 90 Prozent, weil den Tieren von medizinischer Versorgung über Futter bis zum Gehege alles garantiert wird. Der Zoo als friedliche Oase, wo die Beute als fertiges Schnitzel serviert wird.
Der Nürnberger Zoo versucht seit zwei Jahren, diesem verfälschten Naturbild entgegenzuwirken, indem den Löwen statt Schnitzel eine noch blutwarme Antilope vorgeworfen wird. Demnach soll nach Vorstellung des Verbandes Deutscher Zoodirektoren demnächst die Natur wieder in den Zoo zurückkehren. Die Tiere können dann - ganz natürlich - Nachwuchs bekommen und ihre Jungen aufziehen. Und wenn es dann zu viele werden, setzt - auch im Sinne der Natur - der selektierenden Faktor ein, nicht durch Krankheit oder Revierkampf, sondern durch die Todesspritze.
Der Kölner Zoodirektor Gunther Nogge ist von diesem Zurück-zur-Natur-Konzept nicht überzeugt: „Ich denke, dass die realistische Einstellung zu all diesen Dingen in unserer Gesellschaft weitgehend abhanden gekommen ist, dass es uns auch nicht gelingen wird, die Meinung wieder umzudrehen, so dass die Zoos sich darauf einstellen müssen und - bitte schön - auf das Euthanasieren überzähliger Tiere verzichten müssen.“

Wie auch immer die Zoodirektoren eingreifen, es geschieht auf Kosten der Tiere. Für den Deutschen Tierschutzbund gibt es da nur eine Lösung: „Wenn es bei einer speziellen Tierart der Fall sein sollte, dass man Nachwuchs nicht auf eine tierverträgliche Art verhindern kann, dann muss der Zoo auf die Haltung dieser Tiere verzichten.“
Moralisch gesehen wäre es die sauberste Lösung. Doch ein Zoobesuch ohne Raubkatzen, Bären, vielleicht sogar Affen? Wäre das noch ein Zoo? Und was wäre dann mit den bedrohten Arten? Im Moment scheint keine klärende und hilfreiche Antwort in Sicht. Zumindest eines ist angeblich sicher: Laut Angaben der deutschen Zoodirektoren gibt es in den nächsten Jahren keine Notwendigkeit, einen gesunden Löwen, Tiger oder Bären zu töten. Dass es auf Dauer so bleiben wird, ist allerdings eine Illusion.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

23.09.2002, 13:29
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Nala
Löwin




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Hach ja... is es schon September und ich hab erst jetzt das Februar ots Post gelesen.... *schüttet sich Asche auf's Haupt*

Aber nicht weniger freut es mich, dass das deutsche Tierhilfswerk Pläne zur Jungtiertötung in Zoos kritisiert...

http://www.tierhilfswerk.de/body_000223.html

nur leider scheint es wohl mal wieder bei der wenig öffentlichen Kritik geblieben zu sein.....

und da nutzt es auch wenig, wenn (und naja Glückwunsch für den Mut der Offenheit) der Nürnberger Zoo zugiebt, wie er mit seinen Jungtieren umgeht... zumal die Begründung ja längst wiederlegt ist...

http://www.wdr.de/tv/service/tiere/inhalte/000507_5.html


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...wonder where the lions are....

Dieser Beitrag wurde von Nala am 23.09.2002, 09:07 Uhr editiert.

23.09.2002, 09:03
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Sesshoumaru
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kann man das so pauschal sagen?Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Wie kommst Du zu der Ansicht das sich an dem Grundgedanken eines zoologischen Garten etwas geändert hat. Es oberste Ziel ist es nach wie vor Geld damit zu verdienen und danach kommt den Menschen die Tiere näher zu bringen.

Seit dem Aufkommen der Zoos in den 50iger Jahren des letzen Jahrhunderts hat sich daran nichts geändert. In der Tat hat man jedoch was die Haltung der Tiere angeht durch die fatalen Fehler der Vergangenheit einiges dazu gelernt. Nicht im sonst werden viele deutsche Zoos zur Zeit umgebaut.

Ich bin mir jedoch nicht sicher ob dies ausschließlich daran liegt, dann man diese Tiere besser halten kann. Besser Haltung bedeutet ein längeres Leben und somit verlängert sich die Dauer, die man die Tiere zu Schau stellen kann. Die Wirtschaftler nennen das wohl Erhaltung des Stammkapitals. Also nicht alles geschieht aus grenzenloser Selbstlosigkeit was viele Zoos machen.

Auch das ein wenig verbesserte Tierschutzbewußtsein in der Bevölkerung zwingt die zoologischen Gärten zu diesen Verbesserungen, wer will schon einen traurigen eingepferchten Tiger sehen??? Bei allem rühmliche Bestreben, den Tieren einfach nur ein besseres Leben zu ermöglichen, sollte man dies nicht vergessen.

Unter dem Deckmantel der Forschung geschieht vor allem in den ehem. Ostblockstatten sehr viel unrechtes. Auch könnte man die Frage stellen warum der Mensch wissen muß, wie ein Löwenrudel ihren Nachwuchs aufzieht. Also warum will der Mensch das Wissen??? Aus neugier, ein anderer Zweck steht anfangs nicht dahinter, aber wenn man solche Tiere für den Zirkus schön formen will, dann muß man solche Informationen sammeln.

Gern würde ich mich selbst davon überzeugen, wie es hinter den Kulissen bei der Tigern aussieht. Ich habe auch schon ein paar mal gefragt, aber immer kam keine Antwort ober eine Ablehnung. Wieso sollten sie auch ausgerechnet mich "einladen"?? Erst wenn ich jemanden kenne, der jemanden kennt, der den Pfleger persönlich kennt, oder durch Zufall, dann bekomme ich die Chance etwas selbst zu sehen. Ich finde es also schon ziemlich fragwürdig zu sagen, daß man sich nicht auf die seriösen Zeitungen verlassen soll und alles selbst sehen soll. Wie soll das gehen??? Ich kann die Zoos auch verstehen, wenn 1000 pro Jahr fragen und man einfach keine Zeit hat.

Wenn Du, Verena, in einem Zoo arbeitest, dann hast Du ganz andere Kontakte und Möglichkeiten. Nicht alles was Du machst, kannst Du so einfach auf einen außenstehenden (der nicht in einem Zoo arbeitet) übertragen. Jedoch kannst Du nach Außen eine Schnittstelle anbieten und anderen Menschen ermöglichen das zu tun was für Dich normal ist, für sie jedoch etwas ganz besonderes.

Glaub mir, wenn ich sage, daß Du recht hast. Also Zoomitarbeiter kann man wohl nicht reich werden, und ich glaube auch das ein Pfleger nicht Schuld ist, wenn das Gehege seines Tiere nicht sehr schön und artgerecht ist. Auf dem Rücken der Tiere verdient nicht der Pfleger sein Geld, sondern der Betreiber des Zoos.

Verena Du hast auch Recht, wenn Du sagst das viele alte Gehege schlecht sind. Man schau sich nur die Tigergehege in Leipzig an. Dieser Zoo führt das Zuchtbuch für Tiger, hält die aber auch in absolut schlechten Gehegen. Allerdings sage ich auch gern, daß schon ein neues, wundervolles, Gehege bebaut wird ==> und das wurde auch Zeit.

Und wenn Du die Frage nach der Qualität der Natur stellst, dann muß ich sagen das die Natur sehr viel besser als der beste Zoo ist den es gibt.

Jeder Mensch wird sterben. Aber wir sind es die nicht nur andere Tiere töten, sondern ganze Gattungen ausrotten. Der Mensch bringt die Natur aus dem Gleichgewicht, ja, und alle erkennen erst den Fehler wenn es zu spät ist. Letzteres hoffe ich nicht, denn wenn der Mensch nicht aus seinen Fehlern lernen kann, dann wird die Natur (oder er sich selbst) auslesen.

Die Hoffnung stirbt als letztes. Ich habe noch die Hoffnung, daß es sich zum Guten wendet, und ich möchte Dir die Kraft geben auch diese Hoffnung zu wahren. Sag mir wie ich Dir helfen kann sie wieder zu finden. Ich lege keinen Wert das ich dann im Gegenzug etwas von Dir bekommen. Vielleicht nur die Gewissheit, daß ein weiterer Mensch an den Tierschutzgedanken glaubt und auch so handelt.

Vielleicht hast Du schon andere Texte hier gelesen, dann weist Du das ich mich Dir ganz besonders im letzen Satz anschließe. Ich kann keine Träne für die Menschheit vergiesen. Mensch nutze deinen "überlegenen" Verstand (oder was Du dafür hälst) und rette Dich selbst, denn ich bin für die Tiere, und im besonderen für die Tiger, da.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

21.09.2002, 17:34
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Verena
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Sorry, aber ich muss bemerken, ihr habt keine Ahnung was in nem Zoo abläuft.

Ihr vertretet Ansichten die vor 20 Jahren noch angebracht waren, aber heutzutage dienen Zoos nicht den Menschen sondern den Tieren!

Sicher, schwarze Schafe findet man überall.
Was ich jedoch viel trauriger finde, ist Meinungen Dritter bzw. dubiosen Zeizungsartikeln glauben zu schenken anstatt sich selbst davon zu überzeugen wie es abläuft...so entstehen schließlich auch Vorurteile!
Heutzutage ist die Zoohaltung tiergerecht weil man in den Jahren zuvor durch die Fehler Unmengen dazugelernt hat.
Und nur durch die Haltung in Tiergärten konnte man mehr über all diese wunderbaren Lebewesen herausfinden, bes. in Bezug auf Schwangerschaft und Jungenaufzucht!

Glaubt mir...wenn man es aufs grosse Geld abgesehen hat, wird man sicher kein Zoomitarbeiter.
Da gibt es 100 000 Wege mittels denen man reicher wird.

Natürlich sind einige Gehege noch veraltet weil man sie nur nacheinander ausbessern kann - es ist ja wahnsinnig kostspielig u jeder Tiergarten ist auch sehr auf Spenden angewiesen, denn nur durch die Eintrittsgelder kommt man nicht über die Runden.
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Die Tiere werden sterben...alle.
Denn wir sind es die sie umbringen. Indem wir ihren Lebensraum stehlen und alles aus dem Gleichgewicht bringen.
Aber typisch Mensch werden wir erst flennen und betteln wenn es bereits zu spät ist.

Und obwohl ich Tiere über alles Liebe: sie sind mein Leben, meine Liebe, mein Hobby und mein zukünftiger Beruf, habe ich keine Hoffnung auf Einsicht oder Umkehr.

Ich bin furchtbar traurig, all die armen unschuldigen Kreaturen die so viel leiden - an den Mensch jedoch werde ich keine einzige Träne vergeuden.


Mfg,

Verena

20.09.2002, 18:05
 
PattWór
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Uuuppss! Was geht denn hier ab??
Da lese ich Wörter wie Verrat und Vertrauensbruch, da wird vor dem Hintergrund einer zerbrechenden Freundschaft über den Sinn der selben philosophiert. Was ist hier eigentlich los?
Sitzen wir nicht alle in einem Boot, haben wir alle letztendlich nicht das selbe Bestreben. Sicherlich haben wir eigene Meinungen (und das ist auch gut so!), denn nur so können frische Ideen geboren und andere Lösungsansätze gefunden werden oder einfach eine andere Perspektive bekommen, um vielleicht den nötigen Abstand für die Übersicht zu erhalten.
Emotionen sind gut, denn nur so kann man Leidenschaft für eine sache entwickeln. Emotionen sind jedoch nur in einer gesunden Intensität förderlich. Hochgepeitschte Emotionswogen vernebeln den Verstand und haben eine zersetzende Wirkung.

Also, hhooo, Brauner, gaanz ruhig .. und alles noch einmal in Ruhe Revue passieren lassen.

In diesem Sinne, gute Nacht


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


19.03.2002, 22:42
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Nala
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War sie gar nicht .
Und mehr gibts dazu auch nicht zu sagen, weil treffender als Du bekomm ich das ohnehin nicht hin.


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19.03.2002, 21:25
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Simba
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Dieser Beitrag wurde von Simba am 21.03.2002, 04:29 Uhr editiert.

19.03.2002, 20:22
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Wenn ich einen Fehler mache, dem ich mir erstmal nicht bewusst bin, dann wird mich ein wahrer Freund darauf hinweisen und sich mit mir diesbezüglich sachlich und fair auseinandersetzen.
Ein falscher Freund dagegen, nimmt den Fehler zur Kenntnis, schweigt mir gegenüber, teilt einer anderen Person noch mit das dieser Fehler keine Konsequenzen für mich hat, nur um mich dann kurze Zeit später öffentlich zu demontieren.
Wer nicht den Funken menschliche Grösse besitzt sich mit mir persönlich bezüglich eines Problems auseinanderzusetzen und es lieber vorzieht mich öffentlich abzuschiessen und selbst danach noch von seinem Handeln überzeugt ist, kann nicht mein Freund sein. Ebenso wenig betrachte ich Personen als Freunde, die mich wegen eines solchen Fehler sofort angreifen, mir Provokation vorwerfen und sich dann von mir abwenden, ebenfalls ohne eine unter Freunden eigentlich selbstverständliche, sachlich und faire Auseinandersetzung. Jeder der sich nicht von dieser Vorgehensweise distanziert,dieses Verhalten mitträgt oder unterstützt kann ebenfalls nicht mein Freund sein.
Dort wo Achtung und Respekt der Menschen untereinander , wegen einer unterschiedlichen Auffassung im Bezug auf den Tierschutz, keinen Bestand mehr hat, dort sehe ich nicht meine Freunde.
Man kann im Bezug auf tierschutzrelevante Themen unterschiedlicher Meinung sein und darüber disskutieren, doch wer sich bei einer Meinungsverschiedenheit von dem Menschen dahinter distanziert, und das tut er durch oben geschildertes Verhalten, hat jeglichen Respekt und Achtung vor einem gemeinschaftlichen Miteinander bzw. eben dieser Person verloren. Eine Person, die eine Freundschaft billigend aufs Spiel setzt, indem sie sich auf Druck anderer Leute von einer Person wegen einer anderen Einstellung öffentlich distanziert, ohne sich nicht im Mindesten einmal mit dieser Person über die Sachlage auseinandergesetzt zu haben, sehe ich nicht als Freund an. Muzie, ich hatte überhaupt nichts gegen deine Zoo-Links, da ich wie Du weisst, nicht grundsätzlich gegen Zoos eingestellt bin. Ich war lediglich überrascht das hier mit zweierlei Mass gemessen wurde. Dies richtete sich nicht gegen Dich, es hat mich nur gewundert und abermals enttäuscht.
Es macht wenig Sinn, dieses Thema weiterhin auszuschlachten. Jeder sieht die Werte einer Freundschaft eben anders, doch alleine die Tatsache das bis auf eine Person hier im Forum, wohl niemand meine Einstellung und vor allem meine gezogenen Konsequenzen aus diesem Vorfall nachvollziehen kann, belegt schon das ich von einigen Menschen mehr gehalten habe als sie von mir.
Dies nur noch mal als Klarstellung. Was meine anti-Circus Arbeit betrifft, selbstverständlich kann sich jeder aus meiner bald ins Netz gestellten Seite bedienen, doch eine intensivere Kooperation wie es früher der Fall war, ist aus oben dargelegter Sichtweise mit bestimmten Personen nicht mehr möglich.

Liebe Grüsse
Daniel

19.03.2002, 19:28
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