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Dragon
Mighty Dragon




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Nordrhein-Westfalen (DE)
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Auch ich muss sagen, dass ich absolut gegen Zoos bin.
Meiner Meinung nach ist es ein Verbrechen den tieren gegenüber die in den Zoos gesperrt werden.
Die Tiere werden dort ihrer natürlichen Freiheit beraubt, auch die Tiere, die dort geboren werden.
Tiere sind nicht dazu geschaffen in Gefängnissen zu verweilen, die der mensch für sie geschaffen hat.
Mit welchem Recht also dürfen die besitzer der Zoos diese Tiere dort einzusperren?
Wenn es jetzt so wäre, dass Zoos dazu da wären um vom aussterben bedrohte Zierarten zu beherbergen, so würde ich sagen ,,na gut" aber was hier betrieben wird, nur um einigen Leuten, die gewisse Tiere lieben, den tag zu verschönern, ist meiner meinung nach nich moralisch.
Es wäre wesentlich schöner derlei Tierarten in freier Wildbahn zu beobachten, als sie in gefängnissen zu begaffen.
Sagt mal erlich, depremiert es euch auch Tiere zu sehen majestätische und schöne Tiere wie Löwen eingesperrt zu sehen.
Dieser gedanke verdirbt mir immer den Spass am Zoo.
Da finde ich eine Safari tausendmal besser!!

16.04.2004, 18:53
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PetraB.
Alpha-Wolf




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Aus gegebenem Anlass (siehe Goldkatzen-Nachwuchs) möchte ich diesen Thread nutzen, um noch einmal etwas Grundsätzliches anzusprechen.

Ich bin erklärte Zoo-Gegnerin und zwar insbesondere in Bezug auf all' jene zoologischen Gärten, die Tiere in unzureichenden Gehegen halten, in denen Tiere Verhaltensanomalien zeigen, die aus kommerziellen Gründen züchten und dabei Jungtiertötungen und/oder Verkäufe an Zirkusunternehmen billigend in Kauf nehmen oder gar einkalkulieren.

Nun ist es aber beileibe nicht so, dass es deutschen Zoos im Winter finanziell so schlecht geht, dass sie Jungtiere töten MÜSSEN, um über den Winter zu kommen. Es sind die mangelhaften Platzverhältnisse, eventuell aufkeimende Unverträglichkeiten der Tiere untereinander, fehlender Bedarf anderer zoologischer Gärten und auch da und dort die weichende ''ach-wie-süss''-Ausstrahlung der Jungtiere, die zu ihrer Tötung führen.

Ein Zoo ist kein Wanderzirkus, der sich irgendwie über den Winter retten muss, um das einmal ganz klar zu sagen. Ein Zoo ist jedoch ein Wirtschaftsunternehmen, das Tiere für seine Zwecke (be-, aus-)nutzt um nicht zu sagen: missbraucht.

Ja, es gibt sie. die ''wissenschaftlich geführten'' zoologischen Gärten, die sich am EEP (Europäischen Erhaltungszuchtprogramm) beteiligen. Das EEP ist in meinen Augen auch eine durchaus sinnvolle Sache:

Zitat:
In den 80er Jahren wurden die ersten wissenschaftlich fundierten Zoo-Zuchtprogramme gegründet. In Europa nennt man sie "Europäische Erhaltungszuchtprogramme" oder kurz EEPs. Zunächst wurde mit nur 17 EEPs für einzelne Tierarten ein Anfang gemacht, heute - nach Jahren stetigen und erfolgreichen Wachtums dieser Bewegung - sind über 140 EEPs und fast 50 europäische Zuchtbücher (ESBs) daraus geworden. In 36 europäischen und 13 nicht-europäischen Ländern beteiligen sich 400 Mitglieder an EEPs.

Auf der Basis eines regionalen oder internationalen Zuchtbuches arbeitet der Koordinator einer EEP-Art, der von einer Artkommission aus Fachleuten (meist Zoologen und Veterinären) unterstützt wird, im Rahmen seines Programmes Managementpläne für die bedrohte Tierart aus. Folgende Ziele stehen dabei im Vordergrund:

Überblick über die zu betreuende Zoo-Population / Datenerfassung
  • Berücksichtigung genetischer Gesichtspunkte, um Inzucht weitgehend zu vermeiden und die erbliche Variabilität (genetische Vielfalt) der Population zu erhalten
  • Berücksichtigung demographischer Gesichtspunkte, um eine natütliche Altersstruktur der Population zu sichern (z.B. soll die Zucht nicht unkoordiniert bei vielen Haltern gleichzeitig beendet werden, da vielleicht die Nachfrage gesunken ist)
  • Berücksichtigung verhaltensbiologischer, reproduktionsbiologischer und taxonomischer Aspekte
  • Durchfühmng von Kommissionssitzungen
  • Ausarbeitung von Transfer-Empfehlungen für Einzeltiere, um günstige Neukombinationen zu ermitteln und Nachwuchstiere zu verteilen
  • Empfehlungen zur (zeitweisen) Beendigung der Zucht

Letztlich soll also ein Erhaltungszuchtprogramm sicherstellen und gewährleisten, über viele Generationen gesunde und lebensfähige Populationen in Menschenobhut aufzubauen, die dann möglicherweise als Reserven für Wiederansiedlungsprojekte oder für Bestandsstützungen in freier Natur zur Verfügung stehen können. So konnten heute schon Tiere (wie zum Beispiel Przewalskipferd, Säbelantilope, Wisent und Balistar) erfolgreich "in die freie Natur" entlassen werden.

Quelle


Die EEPs stellen für mich, unter der Bedingung der tier- und verhaltensgerechten Unterbringung und Beschäftigung, die einzige Existenzberechtigung für zoologische Gärten dar. Kein anderer Grund rechtfertigt es in meinen Augen, Wildtiere in Gefangenschaft zu halten.


__________________

... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

Dieser Beitrag wurde von PetraB. am 16.04.2004, 13:59 Uhr editiert.

16.04.2004, 13:06
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Sesshoumaru
sama




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Jungtiertötung in Zoos


  • "Ein Zoo, der eingestünde, dass er überhaupt Jungtiere tötet, könnte zusperren", so stand es im Januar im Spiegel. Drei Monate später ist sogar die Diskussion über die Tötung von Jungtieren in Zoos (Leserbrief) bereits längst verebbt.
  • Eine Lokalzeitung druckte die Apologetik der Karlsruher Zoo-Direktorin Hegel ab: "Dilemma zwischen Bildungsauftrag und artgerechter Tierhaltung".
  • Der Leserbrief "Ganz humane Gründe" wandelt den ersten unter Berücksichtigung der lokalen Situation ab.
  • Ein Auszug daraus wurde mit zahlreichen anderen unter dem Titel "Dürfen Zootiere an Zootiere verfüttert werden?" abgedruckt; bemerkenswert, daß im vollständigen ein Großteil der Scheinargumente der Zoobefürworter bereits widerlegt ist -- die restlichen erledigen sich durch ihre Absurdität von selbst.

Tötung von Jungtieren in Zoos
"Ein Zoo, der eingestünde, dass er überhaupt Jungtiere tötet, könnte zusperren." (Spiegel Nr. 5/31.1.2000). Lang ist's her. Inzwischen reden die Zoo-Apologeten ganz offen über die Endlösung der Jungtierfrage, und noch immer können die Zoos ein- statt zusperren. Tierausbeuter, die in fühlenden Lebewesen eine Ware sehen, die nach Belieben zu mißhandeln und umzubringen ist, um sie aufzufressen, den eigenen Körper in Teile der Leichen zu hüllen oder wie hier, um sie gegen Geld den Gaffern vorzuführen (so wie es vor nicht allzulanger Zeit in Zoos auch üblich war, dem neugierigen Publikum Menschen aus Afrika zu präsentieren, und so wie Behinderte auf Jahrmärkten zur Schau gestellt wurden).

Die vorgeschobenen Gründe -- "Bildungsauftrag", "Artenschutz" oder gar "Krebsvorsorge" -- sind leicht zu widerlegen.


  • Welche perverse Logik ist es, unzählige Tiere zu töten, weil die Mutter dieser Tiere durch Verhütung Krebs hätte bekommen können? Unter Kinderlosigkeit würden die im Zoo gefangengehaltenen Tiere leiden, darüber, daß ihre Kinder umgebracht werden, sollten sie sich aber freuen, so wie über ihre Gefangenschaft?
  • Allein von den 93 bekannten in Deutschland frei lebenden Tierarten sind laut OECD 40% gefährdet. Wievielen davon wird denn durch die Vorzeige-Przewalskipferde geholfen? Wieviele davon (oder gar von dutzenden weltweit täglich(!) aussterbenden Arten) sind überhaupt Publikumsmagneten und folglich für Zoos von (finanziellem) Interesse und daher darin zu finden? In Wahrheit haben die Zoos durch Wildtierfänge selbst zum Artensterben beigetragen.
  • Schließlich das Märchen vom Bildungsauftrag. Was, bitte, sollen wir von den im Zoo Eingekerkerten lernen? Natürliches Verhalten etwa, von Tieren, die durch ihre Gefangenschaft psychisch krank sind? Viele Kinder halten nicht nur dank der Werbung Kühe für lila, sondern dank der immanenten Tierquälerei in Zoo und Zirkus das Weben [Fußnote: monotones Kopfschwenken] von Elefanten und das sprichwörtliche auf- und abtigern von Großkatzen, alles Zeichen von Psychosen, für natürlich. Das einzige, was sie im Zoo "lernen" können, ist, daß es völlig akzeptabel ist, Unschuldige unter fadenscheinigen Vorwänden lebenslang einzusperren, wenn sich damit nur Geld verdienen läßt.

Interessant wäre auch die Vorstellung, wie die Zoodirektoren ein Menschen-Gefängnis leiten würde, mit ganz neuen Aspekten der Todesstrafe ...
Achim Stößer
Maqi -- für Tierrechte, gegen Speziesismus
(unveröffentlicht)

Hier wird gezüchtet und geschlachtet
Karlsruher Zoo im Dilemma zwischen Bildungsauftrag und artgerechter Tierhaltung
"Ist das Schäfchen süß, Papa!" Was der Steppke nicht weiß: Das Lamm hat im Karlsruher Zoo nicht lange zu leben. Schon morgen kann es im Löwenkäfig enden. Tiere aufziehen, um sie danach zu töten - der Zoo hat dabei ganz humane Gründe.
Von Klaudia Ermlich

Karlsruhe. Verwunderte oder entsetzte Reaktionen kann die Karlsruher Zooleiterin, Dr. Gisela von Hegel, nicht nachvollziehen: "Wie Berufsjäger müssen wir Tiere auslösen, die den Bestand gefährden." 'Gefährden' beginnt bereits dann, wenn eine Herde zu groß ist und Platzkämpfe anfangen. Das trifft besonders auf die geburtenfreudigen Huftiere zu. "Dann werden die Schwächsten bedroht - permanenter Stress, der gegen das Tierschutzgesetz ist."

Für die Überpopulation ist der Zoo selberverantwortlich, findet Evelyn Fleig, Vorstandsmitglied der Karlsruher Arbeitsgruppe gegen Tierversuche und Menschen für Tierrechte: "Man züchtet süße Jungtiere zum Vorzeigen, die später überflüssig sind! Mit Kastration wäre das Problem gelöst." Das widerspricht für von Hegel dem Bildungsauftrag des Zoos, der dem Besucher die Natur in allen ihren Facetten nahe bringen möchte.

Auf Empfängnisverhütung hat die Zooleiterin in der Vergangenheit gesetzt, die sich als für die Tierwelt untauglich erwies:

"Das führt in einer sozial intakten Gruppe zwangsläufig zu Instabilitäten. Beispielsweise, wenn das Weibchen Hormone verabreicht bekommt und daher ständig signalisiert, es sei empfängnisbereit. Das Ergebnis ist Krebs und Tod."

Findet sich kein Platz in einem anderen Zoo für die überzähligen Tiere, greift von Hegel zu Bolzenschussgerät oder Gewehr und setzt an zum Kopfschuss - "auch wenn es mir selber nicht leicht fällt." Nach dem "Himtod" wird das Tier ordnungsgemäß ausgeblutet. "Keiner schimpft, wenn woanders Tiere geschlachtet werden. Dabei entfällt bei uns sogar der lange, schmerzhafte Transport", erklärt von Hegel.

Diese darwinistische Form von Tierliebe im Karlsruher Zoo scheint das Publikum nicht zu stören. "Die Besucherzahl ist 1999 um zehn Prozent auf über eine Million gestiegen - obwohl wir nie verheimlicht haben, dass hier geboren und gestorben wird", argumentiert die Zooleiterin. Wir fragen unsere Leser: Wie urteilen Sie?
(Boulevard Baden)

Ganz humane Gründe
Ganz "humane" Gründe, heißt es in Ihrem Artikel, habe der Zoo dafür, Tiere umzubringen. In der Tat, humane Gründe im negativsten Sinn des Worts sind es, die (Ab-)Gründe menschlicher Tierausbeuter, die in fühlenden Lebewesen eine Ware sehen, die nach Belieben zu mißhandeln und umzubringen ist, um sie aufzufressen, den eigenen Körper in Teile der Leichen zu hüllen oder wie hier, um sie gegen Geld den Gaffern vorzuführen (so wie es vor nicht allzulanger Zeit in Zoos auch üblich war, dem neugierigen Publikum Menschen aus Afrika zu präsentieren, und so wie Behinderte auf Jahrmärkten zur Schau gestellt wurden).

Wollen wir hoffen, daß Frau Hegel nie schwanger wird, denn sicher praktiziert auch sie keine Verhütung, um nicht an Krebs zu erkranken, und würde demnach gemäß ihrer soziopathischen Argumentation ihr überflüssiges Kind per Bolzenschuß entsorgen. Interessant auch die Vorstellung, wie sie ein Menschen-Gefängnis leiten würde, mit ganz neuen Aspekten der Todesstrafe ...
(Achim Stößer, Maqi - für Tierrechte, gegen Speziesismus)

Dürfen Zootiere an Zootiere verfüttert werden?
Die Leserbriefaktion von Boulevard Baden ergab kontroverse Meinungen: vom Lob an den Karlsruher Tierpark bis zu Zweifeln an seiner Existenzberechtigung
Eine Welle von Leserbriefen schwappte in diesen Tagen in die Redaktion. Zum Artikel "Hier wird gezüchtet und geschlachtet" in der vergangenen Ausgabe fragten wir die Karlsruher nach ihrer Meinung. Unter Tierliebe verstehen die einen, dass der Karlsruher Zoo die überzähligen Tiere verfüttern darf. Andere Leser sehen darin eine Doppelmoral.
Die tierlieben Mitmenschen, die sich über das "Abschlachten" von Zootieren aufregen, sind allesamt reine Vegetarier und stechen auch niemals ihren Garten um, denn dabei kommen zwangsläufig unsere wurmförmigen Vorfahren zu Schaden. Autofahren ist auch verboten, denn dabei ereilt hunderte von Mücken der Tod auf dem Kühler und der Windschutzscheibe...
Mein Tipp an diese fanatischen Tierliebhaber: bleibt artgerecht zuhause und schont Eure Nerven und Euer Herz, tretet nicht vor die Tür, denn dort könnte gerade eine Ameise vorbeilaufen.
Peter Krcmar, Dipl.-Biol, Karlsruhe

Wer es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann, sich auf Kosten anderen Lebens zu ernähren, dem bleibt als Ausweg letztlich nur der Selbstmord, will er glaubwürdig sein. Ein wenig Nachdenken über den Kreislauf der Natur würde also auch engagierten Tier schützern gut anstehen. Mit Scheuklappen durchs Leben zu gehen, nützt also überhaupt nichts, und jede Ideologie ist nur die kürzeste Umgehungsstraße um das Gehirn.
Hanns Brauch, Karlsruhe

Also wer sich darüber aufregt, dass die Löwen im Zoo die süssen kleinen Lämmer zu fressen bekommen, sollte sich fragen lassen, wieviele Kalbsbraten, Spanferkel oder Osterlämmer er in seinem Leben schon verputzt hat. Was für eine verlogene Welt!
Stefan Süberkrüb, Karlsruhe

Wer glaubt, dass man Tiere in Zoos um ihrer selbst willen sauber, großräumig und, soweit halt möglich, verhaltensgerecht hält, der irrt sich gewaltig. Die Lebensqualität der Zootiere stieg wegen der sich wandelnden öffentlichen Meinung, nicht etwa, weil Zooleute als Tierfreunde von irgendwelchen tier-ethischen Motiven getrieben werden. Die alte Mär, dass Nachzuchterfolge ein Beweis für tiergerechte Haltungsbedingungen seien, ist längst überholt, sind doch die meisten Nachkommen das Ergebnis von hypersexuellen Angriffen der gelangweilten und deshalb neurotischen Tiermännchen oder aber mit Hormonspritzen zustande gekommen.
So hat zum Beispiel der Karlsruher Zoo zumindest früher die sexuelle Stimulans der Eisbären mit der Spritze gesteigert.
Peter H. Arras, Geschäftsführer der Aktion konsequenter Tierschutz, Karlsruhe

Was soll denn dieses ganze Gedöns um das Töten der Lämmer im Zoo? Würde man die Schafe in den Schlachthof bringen, würde kaum jemand Notiz davon nehmen, und wenn die Tiere zu wenig Platz haben, ist es auch nicht tiergerecht.
Solange das Ganze nicht öffentlich und vor Kinderaugen geschieht, ist dagegen doch überhaupt nichts einzuwenden, schließlich muss man auch realistisch bleiben und ein Schäfer führt ja seine genauso süßen Lämmer auch zur Schlachtbank. Mittlerweile kommt es schon soweit, daß irgendwann das Tierrecht über dem Menschenrecht steht.
Anton Krämer, Karlsruhe

Der "Bildungsauftrag" von Zoos ist ein Märchen. Was, bitte, sollen wir von den im Zoo Eingekerkerten lernen? Natürliches Verhalten etwa, von Tieren, die durch ihre Gefangenschaft psychisch krank sind? Viele Kinder halten nicht nur dank der Werbung Kühe für lila, sondern dank der immanenten Tierquälerei in Zoo und Zirkus das Weben (monotones Kopfschwenken) von Elefanten und das sprichwörtliche auf- und abtigem von Großkatzen, alles Zeichen von Psychosen, für natürlich. Das einzige, was sie im Zoo "lernen" können, ist, dass es völlig akzeptabel ist, Unschuldige unter fadenscheinigen Vorwänden lebenslang einzusperren, wenn sich damit nur Geld verdienen läßt.
Achim Stößer vom Verein[sic!] Maqi - für Tierrechte, gegen Speziesismus, Karlsruhe

In der Natur geschieht eine natürliche Auslese durch natürliche Feinde und raue Lebensbedingungen. Ein Zoo sollte doch auch so gut wie möglich die natürlichen Bedingungen zeigen. Empfängnisverhütung für die Zootiere ist nicht gerade natürlich. Ich finde es daher durchaus in Ordnung, überzählige Tiere (natürlich keine, die in irgendeiner Weise des Artenschutzes bedürfen) als Schlachttiere zu betrachten.
I. Klukas, Karlsruhe

Es ist nur natürlich, dass Huftiere oftmals gebären. In freier Wildbahn ist der Verlust durch Riss von Raubtieren auch sehr hoch, so dass die Huftiere sehr fruchtbar sind, sein müssen. Für ein normales Verhalten innerhalb einer Herde kann es nicht gut sein, eine Ansammlung von kastrierten bzw. hormonbehandelten Tieren zu halten. Die Tiere werden verhältnismäßig artgerecht gehalten, was man von den sogenannten Nutztieren nicht sagen kann. Ausserdem entfällt ein weiterer Transport und das "Schlachthoferlebnis"; beides bedeutet großen Stress für die Tiere. Was hier im Zoo praktiziert wird, halte ich für absolut human, sozusagen anständig den Tieren gegenüber.
Heike Friedrich, Leopoldshafen

Wenn "nur" Nutztiere wie Kühe geschlachtet würden, wäre das zu vertreten. Raubtiere müssen auch leben, sie sind Fleischfresser. In der Regel bleibt es aber nicht bei Nutztieren. Da werden auch "überzählige" Gazellen, Braunbären, Löwen und Tiger beseitigt. Die Jungtiere sind sehr niedlich, ein Publikumsmagnet. Das zieht! Doch alle Tierbabys wachsen, dann ist es mit der Anziehungskraft vorbei. Es lebe der Kommerz auf Kosten der unschuldigen Tiere, die dem Menschen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind. Das ist doch ein super Bildungsauftrag, oder?
Sibylle Cowperthwaite, Stutensee

In welcher Welt lebt Frau von Hegel eigentlich? Seit Jahrzehnten setzen wir Tierschützer unsere ganze Kraft dafür ein, den Massenmord an den Tieren, der sich hauptsächlich hinter den Kulissen abspielt, an die Öffentlichkeit zu zerren und deutlich zu machen, welch uner- messlichen Verbrechens sich die Menschheit durch den Fleischkonsum schuldig macht. Wahrscheinlich besteht der Unterschied zwischen Frau Dr. von Hegels "Streichelzoo" und einem Schlachthof darin, dass im Schlachthof kein Eintritt verlangt wird!
Verena Kölmel, Karlsruhe

Einen kleinen Teil der Jungtiere behält man, um sie gegen "für den Bildungsauftrag unbrauchbar" gewordene Alttiere auszutauschen. Das sind jene Tiere, die durch die tödliche Langeweile in der Gefangenschaft verblödet sind; Tiere, die nur noch im Stall stehen und stundenlang sog. "Web- oder Schaukelbewegungen" mit dem Kopf ausführen. Man kann es drehen und wenden wie man will - es ist nicht möglich, Wildtiere in engen Gehegen auch nur einigermaßen artgerecht zu halten. Einrichtungen wie der Karlsruher Zoo sind Gefängnisse, in denen exotische Tiere zum Vergnügen der Menschen ausgestellt werden.
Ulrich Plohmann, Eggenstein

Hier stellt sich allerdings wieder einmal die Frage, was Tierschützer eigentlich bezwecken. Sollen hier unschuldige Lämmer vor dem Opfertod bewahrt werden? Dann wäre auch zu überlegen, ob die Löwen nicht auf vegetarische Kost umgestellt werden können. Dass heute immer wieder Tierschutz und Tierliebe verwechselt werden, zeigt, wie weit sich der moderne Industriemensch schon von seinen Wurzeln entfernt hat.
Simone Belgardt, Karlsruhe

Warum es zuviel Nachwuchs gibt, wurde klar dargestellt. Darum finde ich es richtig, wenn überzählige Tiere geschlachtet werden. Wenn es aber heißt, der Zoo habe zu wenig Platz, dann frage ich mich, warum weitet man die Flächen nicht aus? Die Teilung Zoo und Stadtgarten bei gleichem Eintrittspreis ist ja faktisch, auch nicht gegeben und der Übergang von einem in den anderen Bereich ist doch fließend. Vielleicht ist es nur eine Frage des Nachdenkens, wie man Tierfreunde und Pflanzenfreunde anlagemäßig zusammenbringen kann.
Helmut Lehmann, Karlsruhe


Quelle: Maqi.de


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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19.03.2003, 12:28
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Tigerfreund
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Hier noch ein Link für Euch, den ich eben unter muhmilch ausgegraben habe: http://www.wasserschildkroete.de/Allwett...hildkroeten.htm

Liebe Grüße Helmut


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05.10.2002, 19:21
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Tigerfreund
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Hallo Daniel. hallo Leute.

Ich gehe jetzt nicht großartig auf die Zoodebatte ein.
Übrigens: Gerade bei dem Leipziger Zoo wäre ich vorsichtig. Ines könnte Dir einiges darüber erzählen. Oder wie war das damals mit der totgebissenen Löwin? Nix Zufall! Das passiert in Zoos am laufenden Band und hat nichts mit Natur zu tun! Vergewaltigungsreaktion eines Häftlings wäre wohl der bessere Ausdruck.
Daß Du ausgerechnet mit dem Frankfurter Zoo kommst, die einen Tigerverschleiß haben, wie es schlimmer nicht sein könnte (Hier klicken) ist nicht gerade ein gutes Beispiel. Voll technisiert, so daß man Tiger auf Knopfdruck umbringen kann, wenn sie nicht schon vorher totgebissen werden. Ein gutes Beispiel dafür, wie roh Tiere doch teils behandelt werden. Oder würdest Du Deine Tür weiter zudrücken, wenn ein Tier dazwischen wäre?

Es war irgendwo die Rede von Artenschutz. Hier einmal ein kleines Beispiel:


(Textausschnitt)
Martina und Jürgen Gerlach
Wald-Michelbach, 23. September 2002
69483 Wald-Michelbach

His Majesty King Mswati III
King of Swaziland
Lozitha Palace
Mbabane
Kingdom of Swaziland

Fax: 011-26-8-416-2875
13. September 2002

Stopp dem Raubbau der Natur und dem Missbrauch der Tiere

Ihre Majestät, es wurde bekannt, dass wieder 11 Elefanten gefangen werden sollen, hier für amerikanische Zoos.

Wir appellieren an Sie, dieses Verbrechen an den Tieren verhindern zu helfen. Schon das Fangen und das Herausreißen der Tiere aus ihren Familienverbänden und ihrer natürlichen Umwelt ist mit enormer Qual für jedes einzelne Tier verbunden. Noch mehr Qualen müssen die Tiere dann für ihre „Bändigung“, die immer äußerst brutal und qualvoll praktiziert wird, erleiden, um dann in Gefangenschaft dahin zu dämmern.

Das Leben der Wildtiere, auch der Elefanten in Zoos oder Zirkussen ist kein Leben, sondern eine einzige Qual für die Tiere bis an ihr trauriges Ende.

Bitte stoppen Sie diesen weiteren Missbrauch der Tiere und den damit verbundenen Raubbau an der Natur. Die Tiere sind uns allen anvertraut, aber zu ihrem Schutz, nicht zu Nutz und Missbrauch.

Wir alle haben die Pflicht, die Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen zu schützen. Keinesfalls haben Menschen das Recht, die Tiere ihrem natürlichen Umfeld und ihren Familien zu entreißen, um von ihrer Qual und dem Missbrauch an ihnen zu profitieren.

Es gibt keine glücklichen Zootiere. Helfen Sie, diese wunderbaren, majestätischen Tiere, die eine Größe
besitzen, die leider nur sehr wenige Menschen bis heute erreichen, zu schützen. Stoppen Sie den Wildfang in Ihrem Gebiet. Das ist auch Ihre Pflicht - nicht mehr, nicht weniger.

Im Auftrag aller Schutzbedürftigen

PS.
Gerade vor kurzem wurde ein im Zoo gefangen gehaltener Elefant erschossen, weil man ihn nicht rechtzeitig vor den Hochwasserfluten rettete - retten wollte. (Hierzu noch ein kleiner Link)
Erst der Raub des Tieres, das Schinden, um ihn gefügig zu machen, dann Verschleppung, jahrelange Qual in der Gefangenschaft im Zoo - keiner dieser Zoos hat überhaupt eine
Daseinsberechtigung, sie alle sind Stätten des Tiermissbrauchs und unvorstellbarer Qual - dann fast qualvolles Ertrinken, zuletzt erschossen. Wollen Sie das wirklich den auch Ihnen anvertrauten Elefanten antun lassen?

Kopie an Tierschutzorganisationen...

----------------

Übrigens: Die deutschen Zoos sind meistens schlauer. Sie holen sich ihr Tiere über ausländische Zoos. So sind es keine Wildtierfänge. Praktisch nicht wahr? Die anderen machen die Drecksarbeit und pferchen Wildtiere genau wie die Amys ein, während sich die Deutschen die Hände in Unschuld waschen und auch noch mit Artenschutz protzen! So praktisch ist das, wenn man ein bisschen mehr Knete als die anderen hat.
Das gleiche mit der "Tierentsorgung". Wie gut, daß es Zoos gibt, die gleichzeitig getarnte Schlachthöfe sind. Du erinnerst Dich? Dann kann man der Öffentlichkeit natürlich sagen, daß die Tiere nur in einen anderen Zoo gekommen sind.

Jetzt sind wieder Delfine gewildert worden. Hmm. Ob die Deutschen über 6 Ecken auch welche abbekommen werden? Gute Frage oder? Delfinarien in Zoos haben wir ja genug und das die eher sterben, als daß sie Junge gebären ist leider auch Realität. Also wo kommen sie dann bitteschön her?
Schlaf mal ne Nacht drüber.

Liebe Grüße Helmut


__________________

Dieser Beitrag wurde von Tigerfreund am 23.04.2007, 06:50 Uhr editiert.

01.10.2002, 05:05
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Simba
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Europas bester Zoo ist mit Sicherheit der Zoopark in Cabarceno/Spanien über den auch am Dienstag im ZDF ein Bericht kommt.

Gute Tierhaltungen kann man zum Teil in Karlsruhe,Leipzig oder Frankfurt besichtigen.

Tatsache bleibt das es nicht allen Zootieren schlecht geht wie gerne verbreitet wird. Viele Zoos befinden sich auch in einem Umbruch, so dass manche Tiere bereits neue Anlagen haben, bei anderen gerade der Umbau im Gange ist und wiederum bei anderen kurz bevor steht. Die pauschale Behauptung, Zoos würden nichts für ihre Tiere tun ist schlichtweg falsch.

Es ist mit Sicherheit der falsche Weg, sich in einem Zoo das schlechte herauszupicken und das gute unter den Tisch fallen zu lassen (andersrum selbstverständlich genauso)

Nehmen wir zum Beispiel den Leipziger Zoo. Dort gibt es mit dem Pongoland eine hervorragende Menschenaffenanlage. Zum jetzigen Zeitpunkt steht dem noch eine häßliche Bärenburg aus den 60er Jahren gegenüber(die allerdings bald auch der Vergangenheit angehört). Klassische Zoogegner würden sich jetzt auf die schlechte Bärenhaltung stürzen und den Zoo pauschal verurteilen ohne das Zugeständnis zu machen, dass es den Affen in Leipzig gut geht.

Es geht einfach darum, dass man auch mal Dinge anerkennt, selbst wenn man im Kern eine andere Auffassung hat.

Helmut, ich finde es nicht gut wenn Du sagst, Du müsstest nur das schlechte melden. Immer nur auf etwas verbal einprügeln macht unglaubwürdig siehe Stoiber. Durch das Aufzeigen von positiven Beispielen bzw. das Nebeneinanderstellen von positiv und negativ, würdest Du signalisieren, seht her es geht auch besser. Wer jedoch nur kritisiert ohne Lösungen vorzutragen wird bei den meisten wenig Gehör finden.

Grundsätzlich gilt bei solch kontroversen Themen: Es ist nie alles schlecht genausowenig wie alles positiv ist (klingt abgedroschen ich weiss, aber is einfach so)

28.09.2002, 18:43
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Tigerfreund
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Weißt Du Nala, wenn jemand so bestimmt auftritt, unter dem Motto "Sorry, aber ich muss bemerken, ihr habt keine Ahnung was in nem Zoo abläuft" muß mit einer derartigen Antwort von mir rechnen.
Ich kann auch milder, aber nicht bei dieser Argumentation.
Elefant im Porzellanladen. Hmm. Mag sein.
Weisst Du Nala, ich leide unwahrscheinlich mit den Tieren mit. Wenn ich dann höre und lese, wie mit ihnen umgegangen wird, neige ich zu Rundumschlägen. Das ist leider meine Art, wenn ich mich gegen eine Tierquälermafia wehre.
Vielleicht ein Trost: Es gibt einige kleine Zoos und Serengetiparks, die nicht ausschließlich wissenschaftlich geführt werden und bei denen sogar Zirkustiere unterkommen. Dort wird man noch am ehesten eine Anstellung finden, wo Tiere nicht als Ware behandelt werden.

ZU Daniel (Simba):



Welche Zoos stellen denn eine positive Ausnahme dar? Gute Frage Daniel. Würde mich sehr interessieren. Es würde mich äußerst freuen, einmal nicht üble Dinge über Zoos zu hören.
Sammle Du doch die Positivpunkte, während ich mich um die negativen kümmere. Oder ist das so schwer, etwas positives zu finden?
Vielleicht hast Du ja ein paar Fakten für uns.
Übrigens: Über Fakten diskutieren überlasse ich Wissenschaftlern. Ich bin Tierschützer und darf deshalb auch gerne einmal emotional reagieren, insbesondere dann, wenn diese Wesen, um die es geht, auch noch gequält und gekillt werden.

Welche Zoos konkret gemeint sind? Hast Du dich nicht ein wenig auf meiner Seite umgesehen? Dort stehen einige Beispiele wie hier zum Beispiel .

Wenn ich von Schlachtung spreche Daniel, spreche ich von Schlachtung "artgeschützter" Tiere, mit denen die Zoos immer wieder ihre Daseinsberechtigung verkünden.
Von Artenschutz labern und hintenrum genau diese Tiere um die Ecke zu bringen, ist wirklich das allerletzte, ebenso wie Wildttierfänge.
Und das es sich dabei nur um wenige Zoos handelt, kann wohl kaum sein, wenn es heisst: "zahlreiche deutsche Zoos haben angekündigt, junge Löwen, Tiger und anderen Raubtier-Nachwuchs aus ihren Gehegen zu töten".
Glaubst Du das DTHW würde auf eine Ente hereinfallen?
Da müsstest Du eigentlich selber drauf kommen.
Also wozu noch mehr Namen, wenn die Mehrheit so denkt? Und wenn sie so denkt, frage bitte nicht noch nach, ob es eventuell doch nicht um Profitorientierung geht.

Geld regiert die Welt. Doch sicherlich schon gehört oder?
Und noch einmal weils so schön ist: Wohin mit der Jungtierschwemme???? Eigentlich müsste es doch irgendwann einmal "Klick" machen oder?

Bis dann.



__________________

Dieser Beitrag wurde von Tigerfreund am 24.09.2002, 21:32 Uhr editiert.

24.09.2002, 21:11
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Nala
Löwin




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So ... Helmut, hast es wieder einmal geschafft.. Glückwunsch!!!
Die Lioness kocht vor Wut... sie faucht, zerkratzt die Schreibtischplatte und brüllt ohrenbetäubend... sie wollte nicht antworten, nein, hatte sie wirklich nicht vor, weil.. wir beide werden wohl nie auf einen Konsens kommen. Also begab ich mich zur Ruhe und hoffte, dass meine Mut in den Stunden des Schlafes verrauchte... Pustekuchen!!!!
Wie kannst Du Dich hinstellen und es wagen , einer jungen Frau, voller Idealismus und Liebe für die Tiere, ihr den Job zu zerreden, bei welchem sie sich gerade um die Tiere kümmern kann deren Leid Dir noch mal das Herz brechen wird... Anstatt ihr zu helfen, anstatt sie gefühlvoll darauf vorzubereiten, dass wirklich nicht alles Gold ist was glänzt, dass sehr wohl überzählige Jungtiere getötet werden.. NEIN! Wie ein Elefant im Porzelanladen haust Du ihr Fakten um die Ohren, auf das es nur so scheppert.. Kann sie etwas dafür??? NEIN kann sie nicht!!!
Da gibt sich der Khani Mühe alles, sachlich von zwei Seiten zu betrachten, unterstützend werden Pressesrtikel geliefert und Du??? Mensch Helmut...!!!

Liebe Verena, es gibt sie dennoch, die vielen angagierten Zoomitarbeiter, die dort arbeiten weil sie Spass am Umgang mit den Tieren haben, die ihnen Liebe geben wllen, für sie da sind, ich wünsche Dir ganz viel erfolg für Deine berufliche Zukunft. Und wenn Du möchtest kann ich Dir gern einige Mailadressen zukommen lassen.


Und wenn es hier auch keiner mehr hören kann, ich freue mich über jedes artgerecht ausgebaute Gehege, weil die Tiere sind nun mal da.... Und ich werde mich hier nicht noch mal über die Daseinsberechtigung von Zoos auslassen, weil man mir doch nur wieder Ignoranz und Egalismus vorwerfen wird, selbst wenn ich tausendfach beteuer, dass dem nicht so ist...


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...wonder where the lions are....

24.09.2002, 17:05
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Simba
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Wie wärs wenn einfach nur über Fakten diskutiert wird ? Weder ist es sinnvoll die Zoos als Paradies für Tiere darzustellen noch sollte man pauschale Verurteilungen von sich geben. Ich würde mir wünschen das die Zoo-Kritik auch mal glaubwürdig begründet wird. Wenn gesagt wird "Die meisten Zoos sind für den Profit und zur Belustigung der Menschheit ausgelegt." dann würde ich gerne wissen welche Zoos konkret gemeint sind und warum sie Eurer Aufassung nach nichts für den Artenschutz tun und nur eine Zirkusmentalität besitzen.

Welche Zoos stellen denn eine positive Ausnahme dar ?

Einen weiteren Aspekt den ich einbringen möchte, ist die Frage wo hier die Grenze bei der Jungtiertötung gezogen wird. Die Fütterung der Großkatzen in den Zoos erfolgt ja in der Regel durch eigene Schlachtung von selbst gezüchteten Huftieren statt aus quälerischen Massentierhaltungen mit ebenso grausamen Transport. Zoos die Schlangen halten, züchten Mäuse um sie dann an die Tiere zu verfüttern. Also hier werden Tiere gezüchtet die dann für den Verzehr anderer bestimmt sind. Es lässt sich bekanntlich nicht aus allen Zootieren Vegetarier machen.

Also ich wollte mal nachhaken ob es beim Thema "Jungtiertötung" für Euch ausschließlich um Großkatzen und Bären geht die ja in kein Beuteschema passen oder generell um alle Tiere im Zoo.

viele Grüße
Simba

24.09.2002, 12:57
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PattWór
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Ja Panther, auch wir sind Menschen und es ist klar, daß nicht alle Menschen gleich sind. Und es ist auch richtig, daß jeder Mensch einzigartig ist, lernt man ihn nur gut genug kennen.
Aber was den Tier- und Umweltschutzgedanken angeht, gibt es drei große Gruppierungen von Menschen. Die einen, die die Tiere Quälen, ausbeuten und töten (denen weinen wir keine Träne nach), ein anderer, der größte Teil, dem es schlichtweg egal ist oder sich nicht für Tiere interessiert (diesen Teil versuchen wir zu erreichen) und eben jenen derer, die sich für den Tier- und Umweltschutz interessieren und einsetzen.

Gegen erstere Gruppe sind die Haßtiraden gerichtet und das mit Recht. Denn wie heißt es: Wer die Tiere haßt, der kann die Menschen nicht lieben.


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


24.09.2002, 12:23
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